Es gibt sie, diese lebenslang Rezepte. Die, die man immer und immer wieder macht, hier und da abwandelt, ergänzt – so wie mein Grundrezept für Muffins. Richtig unspektakulär hab ich an Ellas Geburtstag, kurz bevor wir mit den kleinen, ofenfrischen Kuchen Richtung Kita gestiefelt sind, noch die Kamera auf die kunterbunten Mitbringsel gehalten. Ich wusste es ja vorher schon: das Rezept wollen viele haben. Verständlich, manchmal ist simpel eben doch einfach gut. 

War dann auch so, die Muffins hatten einen kurzen Gastauftritt in den Insta-Stories und pling! lauter verrätst du das Rezept Nachrichten in meinem Postfach. Klar, here we go:

Für die Grundvariante müsst ihr euch unter der Puderzucker-Smarties-Haube den nackten Muffin vorstellen, den ihr quasi beliebig variieren könnt. Süß, salzig, herzhaft, die Basis bleibt ungefähr gleich, nur den Zucker würde ich bei herzhaften Varianten weglassen und stattdessen etwas Salz einstreuen. Ansonsten könnt ihr reinhauen, was immer ihr wollt. Was gibts also besseres als so ein easy peasy Grundrezept? 

Grundrezept für Muffins

Zutaten:

  • 150 g Butter
  • 250 g Mehl
  • 2 gehäufte TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 200 g Crème fraîche, Schmand oder saure Sahne
  • 150 g Zucker

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180° vorheizen und ein Muffinblech vorbereiten. Das Mehl mit Backpulver vermischen, die Butter schmelzen.
  2. Eier und Crème fraîche mit dem Zucker verrühren, die geschmolzene Butter und die Mehlmischung dazugeben und nochmal gut verrühren.
  3. Den Teig in die Muffinform füllen und die Muffins auf der mittleren Schiene 20-25 Minuten backen.

Für die Kita-Geburtstags-Variante gebt ihr in den Teig einfach ein paar Schokodrops und fürs Topping mixt ihr Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft zusammen, gebt ein Löffelchen auf die Muffins und streut Mini-Smarties drüber. Ruck zuck und ich wurde auf dem Sommerfest ein paar Tage später angesprochen, weil einige Kinder zuhause erzählt haben, dass Ella die besten Muffins der Welt mitgebracht hat. Kann man also mal machen.

Eine meiner allerliebsten Lieblingsvariante sind meine Apfel Zimt Muffins mit karamellisierten Walnüssen – das Rezept hat seinen Ursprung ohne die Walnüsse in Muffins, die Nachbarn in Ottensen vor ungefähr 16 Jahren mal vorbei gebracht haben. Ich habe es über die Zeit mit den karamellisierten Walnüssen gepimpt, die ich eine zeitlang immer im Salat (Feldsalat mit Rote Beete, Apfel und karamellisierten Walnüssen) gegessen hab. Vom Salat in die Muffins, absolut bester Überraschungs-Crunch in beidem.

Ihr seht – eigentlich geht mit diesem Grundrezept alles. Ihr könnt auch einfach Früchte in den Teig machen, ein Toffifee in den Teig drücken, Schokodrops und oder Karamell Fudge (wie in diesem göttlichen Salted Caramel Fudge Chocolate Cookies Rezept) unterrühren oder die fertigen Muffins mit geschmolzener Schokolade überziehen und mit Popcorn berieseln. Its up to you, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, Hauptsache ihr habt Spaß dabei.

Und wenn nicht – haut ihr einfach eine Backmischung in den Ofen.

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