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Dreh deinen Po im Kreis - Pinkepank Playlist Februar

Pinkepank Playlist Februar

Der Februar zeigt sich bisher grau und regnerisch. So in der Art ist auch meine Stimmung. Ich bin müde, erschöpft und seit gestern auch noch erkältet. Tja, was soll ich sagen – es kommen auch wieder andere Zeiten. Bis es soweit ist, halte ich mich selbst an ein nicht sehr geheimes Geheimrezept für bessere Laune:

Musik, Baby!

Jawoll, Musik. Wenn die Stimmung hier mies ist, das Aufstehen schwer fällt, Streitereien zu eskalieren drohen oder einfach, wenn die Laune sowieso schon gut ist: drehe ich die Musik auf. Und zwar laut. So dass sie aus allen Zimmern dröhnt. Und dann wird getanzt. Wild, albern, ausdauernd. Bis wir außer Puste sind und albern lachen müssen.

Singen und tanzen, Baby!

Am allerbesten ist es, wenn ich währenddessen nicht irgendwas regeln oder mich kümmern muss. Also aufstehen, aus dem Haus gehen, kochen, sowas in der Art. Dann ist die Bahn frei, nicht nur zu tanzen, sondern auch noch lauthals mitzusingen. Tanzen UND singen, das ist quasi ein Garant für bessere Laune und ein bisschen weniger Februargrau.

Deswegen sind in meiner Pinkepank Playlist im Februar viele Lieder, die mir gute Laune machen. Vielleicht klappt es bei euch ja auch. Habt ihr Gute-Laune-Garanten-Lieder?

Pinkepank Playlist Februar – Dreh deinen Po im Kreis

Dreh deinen Po im Kreis - Pinkepank Playlist Februar

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Wenn ihr ein Spotify Konto habt, findet ihr hier meine Pinkepank Playlist Februar. Wenn nicht, hier alle Titel für euch: 

  1. Jane – The Loved Ones
  2. Trusty Chords – Hot Water Music
  3. Forever – Haim
  4. Little Numbers – Boy
  5. Something in the water – Brooke Fraser
  6. Knock Three Times – Tony Orlando & Dawn
  7. Sugar, Sugar – The Archies
  8. Get Around Town – Revolver
  9. New Age – Marlon Roudette
  10. Prague – Dave Hause
  11. Ayo Technology – Milow
  12. This could be love – Alkaline Trio
  13. Seasons of love – Rent
  14. Je veux – Zaz
  15. Way Back into love – Hugh Grant, Haley Bennett
  16. Over the rainbow – Israel Kamakawiwo’ole
  17. Upside Down – Jack Johnson
  18. The Priest – Milow
  19. If I was – Young Rebel Set
  20. I think about you – Bryan Adams
  21. Lemon Tree – Fools Garden
  22. Slow Hand – The Pointer Sisters
  23. Like the way I do – Melissa Etheridge
  24. Black Velvet – Alannah Myles
  25. Fireflies – Owl City
  26. A Bar in Amsterdam – Katzenjammer
  27. Tanz mit mir – Bosse
Free Desktop Wallpaper Februar 2020

Free Desktop Wallpaper Februar 2020

Hallo am 02.02.20 mit ein bisschen Farbe im Februargrau. Gerade musste ich doch ziemlich schmunzeln, als ich meinen Text zum Februar Desktop Wallpaper vom letzten Jahr gelesen habe. Ich war so froh, dass der erste Monat des Jahres vorbei war. Zeit auf dem Abstellgleis, so habe ich die ersten beiden Monate des Jahres genannt. Verrückt. Weil natürlich auch in diesen zwei Monaten so viel passiert. Und wer will schon zwei Monate von zwölf verschwenden?

Ich denke gerade viel über die Zeit nach. Wie man sie am besten vertrödelt. Wie schnell sie doch vergeht. Wie sie sich kaugummizäh in die Länge ziehen kann. Wie schnell die eigene Zeit vorbei sein kann. Wie man seine Zeit am besten nutzt. Sie schön gestaltet. Bunt und fröhlich und frei.

Diese Assoziation hab ich auch mit den Formen des Desktop Wallpapers für diesen Monat. Sie erinnern mich ein bisschen an eine Mischung aus einem abstrakten Kinderspielplatz und einem Videospiel. Könnt ihr das auch sehen?

Free Desktop Wallpaper Februar 2020

Free Desktop Wallpaper Februar Download

Wie jeden Monat könnt ihr euch die verschiedenen Größen hier runterladen:

1280×1024
1600x 1200
1920×1200
1920×1080
2560×1140
iPad
iPhone
iPhone ohne Kalender

Ich wünsch euch viel Freude damit und eine schöne Zeit im Februar.

Reste-Rezept: Quiche mit Ofengemüse

Ofengemüse-Quiche – Reste-Rezept

Ich liebe Ofengemüse. Es ist leicht vorzubereiten, jeder aus der Familie findet mindestens eine Gemüsesorte, die ihm schmeckt und man kann es super mit unterschiedlichsten Beilagen und Dips pimpen. Meistens schnippeln wir so viele Möhren, Süßkartoffeln, Rote Beete, Champignons und Co., dass am nächsten Tag mindestens noch ein Mittag-, manchmal sogar noch das Abendessen gesichert ist.

Weil wir aber natürlich auch Abwechslung lieben, hab ich vor kurzem einfach eine Ofengemüse-Quiche aus den „Resten“ gemacht. Die haben wir am nächsten Tag zum Mittag gegessen und, Win-Win: die Reststücke kann man einfrieren und hat für dann und wann ein leckeres, gesundes Essen im Tiefkühler. Salat dazu, fertig ist die Kiste.

Für mich ist es vor allem unter der Woche so erleichternd, zu wissen, dass ich nicht groß kochen muss, dafür liebe ich dieses Gericht und generell Quiches sehr. Das ist tatsächlich nach wie vor ein „Ziel“ – vorzukochen, einzufrieren und unter der Woche einfach morgens das Mittagessen zum Auftauen aus dem Tiefkühlfach nehmen.

Die Ofengemüse-Quiche eignet sich, wie gesagt, hervorragend dafür. Und so gehts:

Ofengemüse-Quiche:

Zutaten:

  • 100 g kalte Butter
  • 100 g Magerquark
  • 200 g Mehl
  • 1/2 TL Salz

  • 4 Eier
  • 1 Becher Creme fraîche
  • 1 Päckchen Feta
  • Salz und Pfeffer
Reste-Rezept: Quiche mit Ofengemüse

Zubereitung Ofengemüse-Quiche

  1. Den Quark-Mürbeteig für die Quiche nach dieser Anleitung zubereiten, in eine Quicheform geben und den Teig Ofen 15 Minuten vorbacken.
  2. Die Eier mit Creme fraîche, Salz und Pfeffer verquirlen. Den vorgebackenen Teig kurz etwas abkühlen lassen, das Ofengemüse in die Quicheform füllen und die Eiermasse dazugeben.
  3. Je nach Geschmack könnt ihr auch noch geriebenen Käse drüberstreuen.
  4. Ab in den Ofen damit, 40-45 Minuten bei 175°C Umluft im Ofen backen – fertig!

Guten Appetit!

Reste-Rezept: Quiche mit Ofengemüse
Alltagsgeschichten - von Abschiedsschmerz und neuer Freiheit. Krippen-Eingewöhnung, die Dritte

Alltagsgeschichten – von Abschiedsschmerz und neuer Freiheit. Krippen-Eingewöhnung, die Dritte

Heute gehts los, die Krippeneingewöhnung meiner Kleinsten. Die Zeit rast. Wie ein Wimpernschlag, ein Augenklimpern erscheinen mir die letzten 19 Monate im Rückblick. Ich sitze unter der heißen Dusche und sinniere. Über sie, mein Baby. Über mich, als ich. Und über mich, als Mama. Über mich als die Vielen, die ich bin. Über uns, über Familie. Ich trauere ein bisschen um die kuschelweiche Babyzeit, die oft gar nicht so wattig ist – aber es im Rückblick oft scheint. Ich trauere auch um das Ende dieser Lebensphase, der Phase des Kinderkriegens. Babybäuche und winzige Säuglinge machen mich sehnsüchtig, ich wünsche mich zurück, wünschte, ich hätte das alles noch mal vor mir.

Wünsche mir diesen Moment, der dein ganzes Leben verändert. Wenn plötzlich auf dem Test die lang ersehnten, so sehr erhofften und doch auch ein bisschen gefürchteten zwei Linien auftauchen. Oder noch eindeutiger: das Wort „schwanger“.

Ich wünsche mich zurück in die Momente, in denen das Baby plötzlich zu spüren ist. Ganz zart. Und dann ganz deutlich. Wünsche mir dieses Gefühl der Verwunderung, des Staunens und der Hochachtung darüber, wozu der weibliche Körper in der Lage ist, zurück. Und das Gefühl, unter der Geburt der stärkste Mensch der Welt zu sein. Unbesiegbar.

Alltagsgeschichten - von Abschiedsschmerz und neuer Freiheit. Krippen-Eingewöhnung, die Dritte

Ich wünsche mir all die ersten Male zurück, den ersten Blick in diese Augen, den ersten Kuss auf die Nasenspitze, den Kopf. Dieses glückselige Herzstolpern, gepaart mit ungläubigem Kopfschütteln.

Das Wasser plätschert auf mich herunter, so heiß, dass ich es gerade noch aushalten kann. Die Wärme tut meinem Rücken so gut. Und ich sinniere und verkläre, in meiner kleinen Trauer um diese Phase des Lebens. Um die Babyzeit. Meine Rückenschmerzen, die Rektusdiaste, der dadurch so vorgewölbte Bauch, der immer noch wie restschwanger aussieht, es aber nicht ist. Sie erinnern mich daran, dass es bei all dem Wehmut Zeit wird. Zeit für mich.

Der Geruch von Freiheit

Und unter die Sehnsucht und die Trauer mischen sich bunte Gefühle. Vorfreude. Aufregung. Der Geschmack von Freizeit. Paarzeit. Von ungestörten Stunden, von Gedanken, die von vorne bis hinten, quer und hoch und runter gedacht werden können. Von ununterbrochenen Sätzen. Von Stunden, in denen meine Finger über die Tasten flitzen, von der Möglichkeit, mich noch mal weiterzubilden. Ein Praktikum zu machen. Zu studieren.

Yoga zu machen, einen Urlaub allein. Okay, hier spielt auch noch das Stillen eine Rolle. Aber egal, egal.

Ein paar Stunden am Tag reichen erstmal. Stunden, in denen ich wieder Johanna sein kann.

„Hallo, Rabenmutter? Hier ist das schlechte Gewissen!“

Und sofort meldet es sich, das schlechte Gewissen. Dieses verdammte, schlechte Gewissen. Es zischt mir spöttisch ins Ohr und von dort direkt ins Herz:

„Als ob du nicht du sein könntest mit den Kindern. Als ob du nicht zum Sport gehen könntest mit Kindern. Trotz Kindern. Als ob.“.

„Hättet ihr euch eben besser organisieren müssen. Struktur, klare Abläufe! Das ist der Schlüssel.“.

„Hm, vielleicht wäre es doch besser bei zwei Kindern geblieben?“.

„Wieso brauchst du eigentlich Zeit für dich? Ruhe? Sport? Du wolltest doch Kinder. Nur, um sie dann abzuschieben?“.

Alltagsgeschichten - von Abschiedsschmerz und neuer Freiheit. Krippen-Eingewöhnung, die Dritte

Die Krippe, das Dorf

Ich atme tief ein und schüttle die Stimme aus meinem Kopf. Denke daran, wie viel leichter und schöner unser Familienleben ist, wenn es auch mir gut geht. Wenn ich auch mal Zeit zum durchatmen habe. Wie viel konzentrierter und aufmerksamer ich den Kindern zuhören kann. Mit Herz und Kopf und Verstand. Statt nur mit müden Augen und automatischem Kopfnicken. Hören und sehen statt nur vorbeirauschen zu lassen.

Es ist okay, traurig zu sein, dass dieser Lebensabschnitt, zuhause mit dem Baby, zuhause mit dem Kleinkind, zu Ende ist. Es ist okay, zu trauen. Auch, wenn man sich selbst bewusst für den nächsten Schritt entschieden hat. Es ist okay, die Babyzeit zu vermissen, das Baby im Kind nicht loslassen zu wollen und sich trotzdem auf das größer werdende Kind zu freuen. Auf all die Abenteuer, die kommen. Auf all das, was möglich wird.

Heute gehts los. Krippeneingewöhnung, die Dritte.

Mama Bird. Krippeneingewöhnung, Abschiedsschmerz und endlich wieder mehr Zeit für mich

Ich bereite ihr ein zweites Nest, gemütlich, geborgen und warm. Einen Ort, an dem sie sich wohl fühlt und Spaß hat. Und für ein paar Stunden am Tag werde ich flügge.