Streifen gehen immer – ob auf Schlafanzügen, Tassen, Brotdosen (mit Augen, wie toll ist das denn?!), Sonnenschirmen, Sesseln – und ganz besonders schön finde ich die Variante lila-rot vom Vorhang von TBCO. Streifen, und dann auch noch in bunt, machen gute Laune und ich finde, sie sorgen sofort dafür, dass ein Raum, ein Outfit, weniger langweilig aussieht.

Und das geht in allen Varianten – ob dezent genutzt als Einzelstatement in Pastell, ein Kissen auf dem Sofa platziert, bunt gestreifte Kleiderhaken in einem sonst ruhigen Zimmer oder, und vermutlich wäre das eher meine Variante, all in.

Die *gestreiften Handtücher kann ich euch als persönliche Empfehlung sehr ans Herz legen, wir haben sie seit knapp 2 Jahren, sie sind einfach schön, toll kombinierbar und haben eine top Qualität. Der Rest ist Eye Candy, Inspiration, Ablenkung von allem, was so passiert durch schöne und bunte Dinge. Die man nicht alle kaufen muss, auch gar nichts davon. Aber mir hilft es, auf Streifzug nach Schönem zu gehen und vielleicht habt ihr gerade zufällig nach irgendwas in der Richtung gesucht und schon haben wir eine WINWIN Situation.

Dopamine Dressing, Dopamine Decor, Colorful Living, Streifen

* Sitzsack | Fußmatte | Teppich mit FransenGeschirr | Tassen | Espressobecher | Bettwäsche | Bademantel | Kissen | Stuhlkissen | Teppich | Pouf | Sonnenschirm | Sitzkissen | Vase | Snackschale | Portemonnaie | Pyjama | Badevorleger | Handtücher | Tasse mit Untertasse | Tischdecke | Aufbewahrungskörbe | Tischdecke rosarot | Geschirrtuch | Kissen | Schüssel | Schneidebrett | Schale rot | Bonbonniere | Vase | Haken | Hocker | Bonbon-Kissen | Kurzer Pyjama | Haarreifen | Brotdosen | Waschtasche | Vorhang | BilderrahmenPoster |

*bei manchen der Links handelt es sich um Affiliate Links, das heißt, ich verdiene ein paar Cent Provision, solltet ihr über den jeweiligen Link etwas kaufen. Euch kostet das nicht mehr und meine Auswahl wurde davon nicht beeinflusst. Vielen Dank, dass ihr meine Arbeit unterstützt.

Wir haben und hatten in den letzten Jahren wirklich großes Glück mit den KlassenlehrerInnen unserer Kinder. Sowohl in der Grund- als auch auf der weiterführenden Schule. Jetzt steht nach 3 Jahren ein Wechsel an – ich bin gespannt und hoffe darauf, dass es auch diesmal gut läuft.

Geschenk von den Eltern

Als Elternvertreterin war ich diesmal wieder mit beteiligt, ein Abschiedsgeschenk zu organisieren. Dank eines Tipps, dass unser Klassenlehrer gerne kocht, sind wir auf die Idee gekommen, ihm ein Schneidebrett zu schenken. Die ursprüngliche Idee, eine Origami-Figur – die zweite Leidenschaft unseres Klassenlehrers – auf das Brett gravieren zu lassen, hat sich leider zerschlagen. Zeit und Budget haben das nicht zugelassen. Aber auch ein Herz Plus „Danke, Ihre Klasse XY“ und die Jahre dazu sind am Ende superschön geworden und ich glaube, die Freude war groß. Dazu gab die übliche Karte, eine Sonnenblume im Topf und Süßigkeiten.

Bestellt haben wir das Schneidebrett mit Gravur bei YourSurprise, es war super schnell da, ist unbehandeltes Holz und ich musste eine Kante nochmal nachschleifen. Aber für den Preis – und da hat man bei Lehrkräften ja keinen so großen Spielraum – ist das schon okay.

Als Frühstücks- oder Schneidebrett ohne Gravur finde ich auch dieses hier von der Hamburger Holzmanufaktur sehr schön, auch, weil ich echtes Handwerk einfach gerne unterstütze.

ODER wenn ihr mehr Budget habt, noch genug Zeit oder ein Geschenk für einen anderen Anlass sucht, dann ist Holz-Liebling vielleicht eine Option für euch. Einfach ein Schneidebrett aussuchen und unter Schneidebrett Zubehör kann man ein eigenes Bild hochladen, das ist ziemlich genau das, was wir gesucht haben.

Geschenk von den Kindern

Ein Foto habe ich von dem Geschenk leider nicht, aber die Idee finde ich einfach SPITZE, deswegen schreibe ich sie einfach ohne Foto auf – ein Klassenkrönungs-Fotoalbum.

Die ganze Klasse hat gemeinsam eine Klassenkrönung gemacht, sprich: sie haben sich lustige Kategorien ausgedacht wie „Immer zu spät“, „Bücherwurm“, „Bestes Duo“, „Außergewöhnliches Hobby“,… ihr versteht das Prinzip, denke ich. Von den jeweiligen Kindern wurde, mit Krone auf dem Kopf, ein Foto gemacht, das Foto ausgedruckt, in ein Fotoalbum geklebt, mit der jeweiligen Kategorie beschriftet, die Namen dazugeschrieben und TADAA – die Klasse hatte noch ein ganz eigenes, besonderes Abschiedsgeschenk für ihren Lehrer, der sie 3 Jahre lang begleitet hat.

* Masking Tape | Kronen | Polaroid Kamera | Stifte | Kugelschreiber | Herz-Sticker | Typo-Sticker | Stickerrolle Face it | Sticker PfeileMini-Glitzer-Sticker | StickerbuchInstax Drucker vom Smartphone | Instax Mini Flieder | Kodak Fotodrucker (haben wir schon länger, wirklich TOP Qualität, auch super für Freundebücher) | Polaroid Sofortbild Kamera | FotoalbumFeelings-Sticker | Buchstaben-Sticker | Masking Tape

Wenn genug Zeit ist, kann man das natürlich noch ausschmücken, die Seiten passend zum Thema bemalen oder bekleben, ein altes und ein neues Klassenfoto einkleben – wir wollten eigentlich auf dem Abschieds-Sommerfest noch ein Klassenfoto machen und dem Klassenlehrer heimlich eine Krone über den Kopf halten, das Foto schnell ausdrucken und mit ins Buch kleben, das haben wir aber leider nicht mehr geschafft.

Mit beiden Ideen bin ich super glücklich und ich glaube, die Freude war auch beim beschenkten Lehrer groß.

Danke und schöne Sommerferien

Eine kleine Idee, die ich letztes Jahr hatte, um die Klassenlehrerinnen nach dem 1. Schuljahr unserer kleinsten Tochter, in die Sommerferien zu verabschieden, die wir dieses Jahr wieder aufgreifen und dann einfach jedes Jahr bis zum Ende der vierten Klasse:

Postkarten Geschenk Schule Kita Lehrerin Lehrer Erzieherin Erzieher

Jedes Kind macht eine Postkarte für die Klassenlehrerin – bewusst niedrigschwellig und ganz offen gehalten. Eine gekaufte Karte ist genau so gut wie ich eine selbst gestaltete, wir haben als ElternvertreterInnen Ideen in unseren Klassenchat gegeben, was die Kinder schreiben könnten, zum Beispiel Antworten auf die Fragen:

  • Was war dein schönstes Erlebnis in diesem Schuljahr?
  • Was hat dir am meisten Spaß gemacht?
  • Was hast du Neues gelernt?

Aber es ist auch genau so okay, einfach etwas zu malen, zu stempeln, kleben oder nur „Schöne Sommerferien“ mit dem Namen vom Kind zu schreiben, weil es einfach kein zusätzlicher Stress für die Eltern sein soll, da irgendwas durchzusetzen, was nicht funktioniert. Wir haben letztes Jahr schon festgestellt, dass die Wochen vor den Sommerferien immer stressiger werden und für Eltern schon sowas wie die neue Vorweihnachtszeit sind – nur ohne Glühwein, dafür momentan gerade mit Hitzekoller.

Der Name vom Kind auf der Karte ist wichtig, denn am Ende von vier Grundschuljahren sieht man vielleicht eine Entwicklung – zumindest denke ich mir, dass das ganz schön wäre.

Dazu gibt es eine kleine Süßigkeit, ein leckeres Getränk oder sowas in der Art und ein dickes DANKE. Ich kann nicht oft genug sagen, wie dankbar ich für diese wirklich tolle Begleitung durch die Grundschulzeit bin. Und natürlich bekommt auch die Erzieherin, die für die Nachmittagsbetreuung der Kinder verantwortlich ist, ein kleines Dankeschön, sie ist bei uns genau so Teil des Teams und macht eine tolle Arbeit.

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Im Grunde geht es doch genau darum. Was hat uns berührt, begeistert, zum lachen gebracht? Worüber haben wir nachgedacht, welche Erkenntnisse oder Geistesblitze hatten wir unter der Dusche oder in diesem kurzen Moment beim Einschlafen, wenn die Welten für einen Sekundenbruchteil verschwimmen und alles möglich scheint?

Geliebt, gelesen, gehört, geguckt, gemacht, gedacht ist eine Sammlung. Aus Alltagsmomenten, Fragmenten, Dingen, die mir begegnen, Gedanken, die mir in den Sinn kommen, Fragen, sie sich mir stellen. Büchern, die ich gelesen oder gehört habe, Artikeln, die mich bewegt oder aufgeregt haben, Liedern, die mich zum weinen oder tanzen bringen. Serien und Filmen, die ich nie vergessen werde oder den einfach kurzweiligen. Schönen Dingen, Inspiration. Antworten, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit oder Mehrwert.

Mein Spielplatz, mein Probierraum, lose Fäden, die ohne Druck und den Anspruch auf ein großes Ganzes zusammenfinden.

Geliebt, gelesen, gehört, geguckt, gemacht, gedacht

Out of my Comfort Zone: Ich träume schon lange davon, im Chor zu singen, habe endlich eine in der Nähe gefunden und war direkt zur Probestunde da! 🎶

Es wird langsam Frühling in Eimsbüttel, es grünt und blüht überall und ich merke, ich freue mich noch genau so aufgeregt über lila Krokusse in Vorgärten und weißen und rosa Blüten an den Bäumen wie meine kleine Tochter 🌸

Ansonsten besteht mein Alltag aus viel Wartezimmerwarterei und leckerem Essen. Durch die ADHS-Medikamente hab ich wenig Hunger und Appetit, deswegen esse ich deutlich strukturierter und auch gesünder- was mir extrem gut tut. 

Gehört und geguckt

Staffel 5 von Ghost – wirklich eine richtig tolle Serie (die US-Version), die André und ich zusammen gucken, wenn er mal zuhause ist. Bei Wow. 

Virgin River Staffel 7: Wohlfühl-Serie, die zwar nicht mit den besten Dialogen um die Ecke kommt, aber einfach unterhaltsam ist (auf Netflix).

Einatmen – Ausatmen von Maxim Leo, gelesen von der wunderbaren Vera Teltz – super unterhaltsames, lustiges Hörbuch, an dessen Ende ich mich mal wieder gefragt habe, was ich eigentlich (im und vom) Leben will. 

Die Seehexen von Positano – von Sarah Penner, auch Autorin eines meiner Lieblingsbücher „Die versteckte Apotheke“. Lässt sich gut hören und es ist eine Geschichte, die man nicht schon in allen Varianten kennt. Beides bei BookBeat.

Wir sind irgendwie „aus Versehen“ wieder bei der Haussuche in Hamburg gelandet und befassen uns jetzt mit Themen wie: was ist uns wichtiger? Die Nähe zu XY, nette Nachbarn (mit Kindern), Ruhe, ein schönes Haus, ein „niedriger“ Preis – und für wen was davon wie wichtig ist. 

Außerdem mein „Känguru-Erlebnis“: Auto springt nicht an, kurzentschlossen Car-Sharing gebucht, weil der Termin, zu dem wir wollten, für meine Tochter extrem wichtig war. Ich bin zum ersten Mal Automatik gefahren und wie in einem amerikanischen Teenagerfilm über die Straße gehoppelt, bis ich verstanden hatte, dass ich nur den rechten Fuß brauche😂🙈. Abends im unklar formulierten Parkverbot geparkt und morgens gedacht, das Auto wäre abgeschleppt worden. War es dann doch nicht – aber was für ein Ritt!

Shopping Finds

Bei einigen der Links handelt es sich um Affiliate Links, das heißt, ich bekomme eine kleine Provision, wenn ihr über den Link etwas kauft. Meine Auswahl wurde davon nicht beeinflusst und es kostet euch auch nicht mehr. Vielen Dank!

FIX THE SYSTEM – NOT THE MOTHERS! Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich das laut in die Welt schreien möchte. Wer es nicht schreien oder schreiben möchte, kann die Message auch auf dem T-Shirt nach draußen tragen. Stapelbare, bunte Kisten von Hay – mit Rollen der absolute Gamechanger im Kampf gegen das Chaos. Es wird Zeit, den Balkon frühlingsfit zu machen und Blumen zu säen – zum Beispiel dieses schöne Schnittblumen-Set von Jora Dahl und Blume2000. Der Trockenblumenkranz in Herzform ist eine superschöne Frühlingsdeko für die Haustür – oooder eine Hochzeit vielleicht? Frühlingsvibes und gute Laune geben mir die wunderschöne Bettwäsche, Kissen und Decken von Make my Lemonade. Auch, wenn ich nur noch eine Tasse Kaffee pro Tag trinke – über meine Kaffeedose freue ich mich jeden Morgen. Selbst bewässernder Kräutertopf – muss ich probieren, bei mir gehen sie immer irgendwann ein. Meine liebste und schönste Gartenschere. Polka Dot Mini Portemonnaie. Oder lieber Leo? Disko Mond für mehr Lichtkonfetti. Stylo Crochet Bag – genau richtig für den Frühling. Stricken im Frühling? Ja bitte? Ich hab mich gerade in die schöne rosa Strickjacke verliebt. Und DIESES Polka Dot Top – Liebe auf den ersten Blick, jetzt hab ich es endlich in der richtigen Größe gekriegt. Und ich bin in LalaLOVE mit der Rosa Brille von Chloé.

Kids Stuff

Meine Kinder sind mittlerweile SEHR selbstbestimmt in dem, was sie anziehen, mögen oder machen wollen. Und sie sind keine Kleinkinder mehr. Mein Herz hüpft aber immer noch wild und entzückt bei schönen Dingen auch für kleinere Kinder. Deswegen muss ich mich leider hier ein bisschen austoben. Wie schön ist zum Beispiel dieser Badeponcho und der passend gestreifte Fischerhut?! Nach Legamis stehen bei den Kindern (7. Klasse) gerade Jelly Cats richtig hoch im Kurs – Sammelleidenschaft olé! Fruity Squishes – Stressbälle, die gequetscht werden können, sind hier immer hoch im Kurs. Lustige Kühl- oder Wärme-Pads. Kann man immer gebrauchen, in jedem Alter. Ich wünschte, diesen tollen Spielzeugtisch für Wasser oder Sand hätte es schon gegeben, als meine Kinder klein waren. Gestreifte Badehose und gestreifter Badeanzug – liebe ich persönlich sehr, die Kinder würden wohl eher eine knalligere Variante wählen. Für Übernachtungsbesuch, Wohnungs-Picknick, kühle Abende auf dem Balkon, den Camper oder Schrebergarten: Decken ohne Bezug, die super schnell trocknen, schön und kuschelig sind. Melamin-Schale mit Polka-Dots für Filmabende, draußen-Feiern,… und die bunten Becher haben wir seit Jahren in Benutzung und lieben sie immer noch: Summer Bloom, Wild Flower oder ihr nehmt gleich das 6er Pack in bunt, dann habt ihr für jeden Kinderbesuch, -geburtstag, Ausflug, spontane Party genügend Becher am Start. Eins der allerbesten Geschenke ever war bei uns das Trapez, die Schaukel und die Turnringe – fürs Kinderzimmer, weil wir leider keinen Garten haben. Würde ich auch im Nachhinein immer wieder kaufen, weil sie auch in der Wohnung die Bewegung fördern. Auch fürs Kinderzimmer, aber eher zum Rumhängen: der Fliegenpilz-Pouf. Die Garten-Sehnsucht ist und bleibt groß, aber bis es soweit ist, gärtnern wir im Kleinen auf dem Balkon: mit Kinder-Gartenwerkzeug, weil es für kleine Hände einfach besser passt – und dieses Jahr darf und soll jedes Kind selbst etwas pflanzen: zum Beispiel die Lieblingsblumen (Lavendel zum Beispiel) oder Gemüse im eigenen Hochbeet. Und ein Gamechanger für unruhige (und/oder) neurodivergente Kinder: ein Gewichtstier. Nach einiger Suche (und einer Fehlbestellung aka Reinfall auf einen China-Fake-Shop) hab ich diesen wunderschönen Drachen gefunden – gibt es in unterschiedlichen Farben und auch mit unterschiedlichem Gewicht.

Warum 30 Pflanzen pro Woche kein Problem sind, mein Weg zu mehr Wohlbefinden und warum weniger manchmal mehr ist.

Mich gesünder fühlen und sein, mehr Energie haben, stark sein, Fokus, Klarheit und auch daran arbeiten, dass ich möglichst gesund älter werde. Mich wieder spüren und mit meinem Körper verbunden fühlen statt gegen ihn zu arbeiten. Merken, was mir gut tut und welche Verhaltensweisen sich wie auswirken. Daran „arbeite“ ich gerade, es fühlt sich aber nicht wie Arbeit an. Der Unterschied zu früher, wenn es um Ernährungsveränderung und Bewegung ging, ist: ich mache es nicht mit Druck auf mich selbst, weil ich bis zum Sommer so und so viel Kilo oder Umfang verloren haben möchte. Meine Motivation ist Neugier, mein Anker dabei sind Routinen und möglichst wenig Entscheidungen.

Neugier statt Druck

Ich finde es richtig spannend, zu sehen, wie sich ausreichend Schlaf, Alltagsbewegung und eine gesunde Ernährung auf meinen Körper und meine Stimmung auswirken. Vor gut 2 Jahren habe ich schonmal so ähnlich gestartet. Totunglücklich darüber, wie aufgequollen ich auf den Fotos von Weihnachten und Silvester aussah. Ich dachte immer: „Wer zur Hölle ist die Frau auf den Bildern?“. Am 2. Januar ging es also los, mit einem Ernähungscoaching und dem Hauptziel, abzunehmen. Das hat gut geklappt, die Essenspläne waren super, es hatte irgendwie klick gemacht, ich hab ungefähr 4,5 Kilo abgenommen und zusätzlich angefangen, Krafttraining zu machen. 

Krafttraining als Gamechanger 

Das Krafttraining war im Endeffekt der größte Gewinn dieser Zeit – die Auswirkungen habe ich als lebensverändernd für mich empfunden. Diese Monate, in denen ich zwei oder dreimal pro Woche zum Training gegangen bin, waren rückblickend eine von zwei Phasen, über die ich sagen kann, dass ich mich nie vorher und nie danach wieder so gut gefühlt habe. Rundum, körperlich, psychisch, mental. Was das mit mir gemacht hat, kann ich manchmal selbst noch nicht glauben und ich habe es auch vorher nie geglaubt, wenn ich einen dieser Posts auf Instagram gesehen habe. Ich wurde stärker und stärker und zu sehen, was mein Körper leisten kann, hat mein Selbstbewusstsein wahnsinnig gepusht. Ähnlich beeindruckt von mir und meinem Körper war ich nur jeweils nach den Geburten meiner Kinder. Ein „Benefit“, dass mich außerdem durch diese Monate getragen hat? Das Leuchten in meinen Augen war wieder da

Alles zurück auf Anfang

Vorspulen und zurück zu 30 Pflanzen pro Woche: nach dieser super Phase kamen 1,5 harte Jahre, geprägt von Krankheitskarussel und großen Themen, die mich voll beansprucht haben. Meine Sportroutine war futsch und die gesunde Ernährung auch. Das erste halbe Jahr konnte mein Körper noch von dem zehren, was ich mir aufgebaut hatte, danach habe ich richtig gespürt, wie ich in mir zusammengefallen bin, meine Kraft und Energie ließen nach und irgendwann waren meine Batterien einfach dauerhaft im roten Bereich

Wenn gesunde Gewohnheiten sich langsam einschleichen 

Der Januar hat mir diesbezüglich den Rest gegeben. Noch nie in meinem Leben hatte ich das Gefühl, so erschöpft ins neue Jahr gestartet zu sein. Bis auf die Knochen und in jede Zelle hinein erschöpft. Ich hab mich durch den Monat geschleppt und alles, was unbedingt sein musste, so gut es ging, erledigt. Mehr war nicht drin. Seit Anfang Februar habe ich, fast unbewusst, angefangen, wieder mehr und mehr auf mich zu achten. Ich WILL mich einfach besser fühlen, unbedingt. Und so habe ich langsam angefangen, mir Routinen aufzubauen, die mir gut tun. Kleinigkeiten, Schritt für Schritt, nicht alles auf einmal, nicht alles oder nichts. Und ich finde es so spannend, zu beobachten, was das mit mir macht. 

Ausreichend Schlaf zum Beispiel, den priorisiere ich schon länger, jetzt achte ich aber auch bewusst nochmal mehr auf vorher und nachher, also meine Abendgestaltung und den Morgen. Jeden Tag 2 Kannen Tee tun mir total gut, morgens Brennnessel- und danach mein Lieblingstee. Ich frühstücke und achte darauf, dass ich damit möglichst viel abdecke. Proteine, komplexe Kohlenhydrate, gesunde Fette und dabei mache es mir möglichst leicht. Das heißt: ich habe ein festes Repertoire an Frühstücksvarianten, über die ich nicht nachdenken muss. Ich mache einfach eine davon und achte drauf, das Frühstück nicht zu skippen – obwohl ich morgens noch nie wirklich Hunger hatte und durch meine ADHS-Medikamente auch lange Zeit des Tages kein Hungergefühl habe. Umso wichtiger sind regelmäßige Mahlzeiten für mich tagsüber, weil ich sonst abends, wenn die Wirkung nachlässt, total crashe und Heißhunger bekomme. Ganz klar und logisch, wenn man den ganzen Tag nichts isst.

Tracking als Gameifizierung

Ich tracke tatsächlich auch meine Kalorien (mit Yazio) und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht auch mein Gewicht reduzieren möchte. Aber viel wichtiger als die Kalorien ist mir der Überblick über die Makronährstoffe. Ich möchte, dass mein Körper versorgt ist mit dem, was er braucht und was ihm gut tut. Und – Überraschung – dabei habe ich gemerkt, dass Protein einfach wirklich satt und zufrieden macht. Dass Gemüse richtig lecker ist und man davon einfach so viel mehr essen kann. Wusste ich natürlich vorher schon. Aber dieser bewusste, neugierige Blick ohne Druck und stattdessen mit dem Fokus „Was tut mir gut?“ hat nochmal so viel verändert. 

Wenn man sich mit gesunder Ernährung auseinandersetzt, ist es fast schon unmöglich, NICHT auf die „Challenge“ 30 Pflanzen pro Woche aufmerksam zu werden. Zum ersten Mal habe ich, glaube ich, auch vor knapp 2 Jahren davon erfahren. Vielleicht über dieses Buch* beim stöbern im Buchladen oder bei Nobody told me. Als ich im Frühjahr allein mit den Kindern in Heiligenhafen im Urlaub war, hatte ich eine Liste mit, auf der ich alles abgehakt habe – und hab gemerkt, dass diese Gamifizierung für mich ganz gut funktioniert – ich hab mich beim Essen gehen zumindest bewusst für Optionen entschieden, mit denen ich mehr Pflanzenpunkte sammeln konnte. 

*Affiliate Link, solltest du über diesen Link etwas kaufen, bekomme ich dafür eine kleine Provision, ohne, dass es dich mehr kostet. Meine Auswahl wird davon nicht beeinflusst.

Free Printable Tracker 30 Plants a week

Momentan esse ich unheimlich viel Ofengemüse und als diese bunte Vielfalt vor mir lag, kamen mir die 30 Pflanzen pro Woche wieder in den Sinn und ich hab mir fix eine Vorlage erstellt, um einfach mal zu gucken, auf wie viele Pflanzen ich komme. Und ich war doch ein bisschen überrascht, dass ich so, wie ich gerade esse, an einem Tag auf 21 Pflanzen gekommen bin. Die 30 kriege ich locker voll, würde ich sagen. Um das im Blick zu behalten, hängt die Liste jetzt am Kühlschrank und ich hoffe ein bisschen drauf, dass die Kinder sich davon auch inspirieren lassen, wenn sie das täglich vor Augen haben. 

Die Liste könnt ihr euch hier kostenlos für den Eigengebrauch runterladen, wenn ihr mir dafür einen Kaffee (der zählt übrigens auch!) spendiert, freu ich mich aber natürlich auch sehr. 

30 Plants a week tracker

30 Plants a week – worum geht es überhaupt?

Falls ihr euch fragt, worum es bei diesen 30 Pflanzen pro Woche eigentlich geht, könnt ihr euch ARD GESUND mit Dr. Julia Fischer anschauen (6,5 Minuten) oder euch intensiver über das American Gut Project informieren – kurz gesagt geht es darum, dass eine groß angelegte Studie zum Darmmikrobiom herausgefunden hat, dass Menschen, die 30 oder mehr verschiedene Pflanzen pro Woche essen, viel mehr unterschiedliche Bakterien im Darm haben im Vergleich zu denjenigen, die weniger als 10 verschiedene Pflanzen pro Woche essen. Je vielfältiger die pflanzliche Ernährung, desto mehr und besseres Futter für die guten Bakterien, die sich positiv auf die Verdauung, das Immunsystem und die Darm-Hirn-Achse auswirken. 

Das Thema ist sehr komplex, aber auch super spannend, lest euch da gerne mal ein, wenn es euch interessiert. 

Tipps zum Thema 30 Plants a week 

  • Auf einem meiner liebsten Insta-Accounts zu antientzündlicher Ernährung von Carlotta Polzer gibt es gerade eine Serie, in der sie 100 Tage lang Rezepte zeigt, mit denen man easy auf 30 Pflanzen pro Woche kommt. 
  • Falls ihr eure Pflanzenvielfalt lieber per App tracken möchtet, finde ich diese App super dafür, passend zu dem Buch, das ich oben schon verlinkt habe.