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1000 Fragen an dich selbst #28

1000 Fragen an dich selbst #28

541: Führst du Tagebuch?

Leider nicht so richtig, aber mein Filofax/Kalender ist ein bisschen wie ein Tagebuch für mich. Hier notiere ich Termine (ja klar), Besonderheiten, ich plane, lustige und schöne Kindersprüche finden hier ihren Platz – und am Ende des Jahres ist mein Kalender wie ein kleines Tagebuch.

542: Welche Personen sind auf deinem Lieblingsfoto abgebildet?

Es gibt ein Foto von den Eltern meines Vaters, meinen Großeltern, das ich liebe. Als Kinder haben wir viel Zeit auf ihrem Hof verbracht, trotzdem hatte ich immer eine stärkere Bindung zu den Eltern meiner Mutter. Aber dieses Foto, dieser Schnappschuss, berührt mich jedes Mal wieder. Weil er so viel Liebe, Freude und Unbekümmertheit ausstrahlt in und nach einer Zeit, die alles andere als unbekümmert war.

Fotos und Postkarten

543: Hast du häufig unnötigerweise Schuldgefühle?

Ich habe häufig Schuldgefühle – nicht alle davon sind nötig, das weiß ich, aber ob sie wirklich immer unnötig sind, wage ich zu bezweifeln. Ich könnte schon geduldiger sein, weniger abgelenkt, mehr im Hier und Jetzt. Das fällt mir oft schwer und macht mir Schuldgefühle. Diese Zerissenheit zwischen meinem Job auf der einen Seite, den ich mir so lange aufgebaut habe und bei dem ich endlich das Gefühl habe, das Richtige für mich gefunden zu haben, bei dem aber immer noch mehr ginge – mit mehr Zeit. Und auf der anderen Seite die Kinder, die ich gerne viel bewusster genießen würde, mit denen ich so gerne mehr bewusst machen würde. Beides geht nicht zu 100% und ja, das macht mir Schuldgefühle.

544: Was magst du am Sommer am liebsten?

Die Leichtigkeit beim Anziehen. Kleid, Shorts und Shirt, Sandalen, fertig. Sonnebrille, Schlüssel und ein kühles Getränk in die Tasche, ab aufs Rad und los geht’s.

545: Auf was kannst du am leichtesten verzichten?

Auf Streit kann ich gut verzichten. Auch wenn das wohl nicht die Antwort ist, auf die die Frage abzielt.

546: Wie häufig gönnst du dir etwas?

Das kommt drauf an, was man als „sich etwas gönnen“ bezeichnet. Wie in Frage 555 auch beschrieben, „gönne“ ich mir regelmäßig Besuche im Kosmetikstudio. Süßigkeiten gönne ich mir etwas zu oft, richtig gesundes, leckeres Essen viel zu selten. Und Auszeiten leider auch nicht oft genug. Wie und ob überhaupt die mit drei Kindern zu realisieren sein werden frage ich mich allerdings auch…

547: Mit welcher Art von Fahrzeug fährt du am liebsten?

Mit dem Fahrrad. Ich bin auch wirklich froh, dass wir unser Lastenrad noch haben, mit zwei Kindern ist es schon Gold wert – jetzt müssen wir es noch für 3 Kinder konfigurieren und dann können wir wieder durch Hamburg “düsen“.

Unterwegs mit dem Lastenrad

548: Wovon bist du glücklicherweise losgekommen?

Von der Perfektion. Dieser innere Drang (Zwang), alles perfekt machen zu müssen, hat mich lange extrem unter Druck gesetzt und einfach auch unglücklich gemacht. Weil natürlich niemand alles perfekt machen kann und ich dadurch oft das Gefühl hatte, nicht genug zu sein.

549: Woran denkst du morgens zuerst?

An Kaffee. Nein, stimmt nicht wirklich, zuerst denke ich tatsächlich an die Kinder und checke, ob es allen gut geht. Aber dann kommt Kaffee.

A Summer’s Tale - Festival mit Kind

550: Was hast du vom Kindergarten noch für Erinnerungen?

Wie ich mit Freunden auf einer Schaukel aus einem alten Treckerreifen stehe, wir so hoch schaukeln wie wir können und dazu aus vollem Hals „Von den blauen Bergen kommen wir“ singen.

551: Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?

Keinen im Moment. Wir überlegen immer noch, ob wir dieses Jahr wieder das A Summers Tale Festival mitnehmen können oder ob zumindest ich mit Ella lieber zuhause bleibe. Wir waren letztes Jahr da, die Kinder fanden es super und wir haben ihnen eigentlich versprochen, dieses Jahr wieder zu fahren. Tricky an der Geschichte – da war ich noch nicht schwanger. Mit Kindern aufs Festival finde ich nach unseren Erfahrungen vom letzten Jahr kein Problem – aber mit Baby…

Dabei würde ich so so gerne Gispert zu Knyphausen sehen. Schwierige Entscheidung also.

A Summer’s Tale - Festival mit Kind

552: Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?

Beides, definitiv. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, liebe es, wenn man Richtung Land fährt und alles plötzlich voller Felder und Wiesen und so ruhig ist. Aber ich habe mich immer nach der Stadt gesehnt und würde sie wahnsinnig vermissen, glaube ich.

553: Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden?

Mit Ulrike – auf Instagram @donnerstagsonntag – sie ist mir so dermaßen sympathisch, ich liebe ihren Stil, ihr Gespür für Farben und Formen, einfach alles.

554: Was gibt dir in schweren Zeiten Halt?

Meine Familie und meine Freunde.

555: Bist du gut zu dir selbst?

Ich versuche es seit einiger Zeit. Seit ich mich so kaputt gearbeitet habe, dass nichts mehr ging, dass ich mir einen Unfall fast herbeigesehnt habe, um eine Entschuldigung für eine Auszeit zu haben, seit ich meine Kinder nur noch angebrüllt habe weil ich so angespannt und runter mit den Nerven war. Seitdem versuche ich, gut zu mir zu sein.

Ich mache Pausen. Ich gehe einfach mal früher schlafen, obwohl noch Arbeit unerledigt ist. Ich organisiere mich besser. Schritt für Schritt. Ich gönne mir regelmäßige Termine in meinem Kosmetikstudio.

Wenn ich es jetzt, nach der Geburt, trotz Baby und Selbstständigkeit noch schaffe, einen ordentlichen Rückbildungskurs und danach regelmäßig Sport zu machen, wäre ich sehr gut zu mir und sehr glücklich, glaube ich.

556: Was bedeutet Freundschaft für dich?

Freundschaft bedeutet mir sehr viel, auch, wenn ich nicht die Beste darin bin, mich zu melden. Aber daran arbeite ich. Trotzdem sind meine Freunde mir unheimlich wichtig.

557: Wer hat dich in letzter Zeit überrascht?

Meine Ella. Zwischendurch in der Schwangerschaft dachte ich mal, sie würde vielleicht schon früher kommen. Aber nix da. Erst bei 40+3 kam die kleine Maus mit Einleitung nach vorzeitigem Blasensprung, bei der lange erst nix passierte und dann alles blitzschnell ging.

Auf der Wickelkommode

558: Traust du dich, Fragen zu stellen?

Äh – ja klar.

559: Hast du Dinge vorrätig, die du selbst nie isst oder trinkst?

Nein. Wenn ich weiß, dass jemand zu Besuch kommt, der absolut auf irgendwas steht, was wir nicht haben, dann besorge ich das extra. Sonst wird es ja nur schlecht oder gerät in Vergessenheit.

560: Setzt du dir Regeln, die du dir selbst ausgedacht hast?

Nein. Ich setze mich manchmal Ziele, die ich versuche zu erreichen und dafür muss ich mich natürlich an Regeln halten.

Und falls ihr euren Post verlinken möchtet, hier wie immer euer Link Up:

 

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1000 Fragen an dich selbst #29

561: Bedauerst du etwas?
562: Welchen Zeichentrickfilm magst du am liebsten?
563: Was würdest du deinem Kind gern für’s Leben mitgeben?
564: Welches Buch hast du in letzter Zeit mit einem tiefen Seufzer zugeklappt?
565: Würdest du gern wieder in einer Zeit ohne Internet leben?
566: Wann hast du zuletzt ein Bild ausgemalt?
567: Wer war deine Jugendliebe?
568: Für wen hast du zuletzt Luftballons aufgeblasen?
569: Wie würden andere Personen deine Wohnung beschreiben?
570: Mit wem stöberst du am liebsten in Erinnerungen?
571: Wie viele Stunden am Tag verbringst du vorm Computer?
572: Verschweigst du deinem Partner manchmal Sachen, die du gekauft hast?
573: Wen oder was benutzt du als Ausrede, um etwas nicht fertig machen zu müssen?
574: Gehst du gern ins Kino?
575: Wie großzügig bist du?
576: Was versuchst du zu vermeiden, weil du Angst hast?
577: Was ist deine neueste harmlose Leidenschaft?
578: Was würdest du auf dem roten Teppich tragen?
579: Wie geht es dir wirklich?
580: Worauf hast du zuletzt schweren Herzens geantwortet?

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Ella ist da. Eine Handvoll Familie.

Ella ist da. Eine Handvoll Familie.

Zwei Wochen lang sind wir heute zu fünft.

 

Zwei Wochen große Ella-Liebe, wenig Schlaf, weiche Babyfüße, abertausend Küsse, Babyduft, Kuschel- und Streicheleinheiten.

Zwei Wochen Stillen, Wickeln und „Ach stimmt, so war das!“ Momente.

Nicht ganz zwei Wochen Sorge und Angst, aber 336 Stunden volle Aufmerksamkeit.

Süße Seufzer im Schlaf, Hormone und Glückseligkeit.

Zwei Wochenbettwochen, Regeneration und Faszination.

Zwischen taumeligem Glück und Wahnsinn

 

Zwei Wochen größte Geschwisterliebe, Mordstheater und blanke Nerven.

Zwei Wochen mit unserem Mini-Mädchen und ohne Riesenbauch.

Zwei Wochen zwischen Kennenlernen, Familienfindung, Heraus- und Überforderung.

Zwei Wochen zwischen Krankenhaus, Milcheinschuss, Still-Hunger, Studentenfutterglas, Geschenken, verliebtem Besuch, schlechtem Gewissen, Machtkämpfen, Verliebtheit und diesem unglaublichen Gefühl und Wissen:

Wir sind jetzt Fünf!

Ella ist da. Regal über der WickelkommodeWoher ist…?

Das Namensschild und der Elefant mit den Knisterohren sind Geschenke zur Geburt von Ella. Weil ich direkt zu den Shops verlinke, handelt es sich um unbezahlte und umbeauftragte Werbung. 

 

 

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1000 Fragen an mich selbst #27

1000 Fragen an dich selbst #27

Und zack, mit nur ganz wenig Verspätung kommen hier die letzten verpassten 1000 Fragen an mich selbst:

Neu dabei?

Falls ihr neu dabei seid und gerne noch einsteigen möchtet, alle Infos findet ihr in diesem Post und unter dem Schlagwort 1000 Fragen an dich selbst hier auf dem Blog. Ihr könnt übrigens jederzeit einsteigen, mit Frage 1 anfangen (die findet ihr im ersten Post, siehe Links) oder mit Frage 100, ganz wie ihr wollt. Und ihr könnt gerne auch unter jedem aktuellen Post eure Posts mit anderen Fragen verlinken.

1000 Fragen an dich selbst #27

521: Welcher Dokumentarfilm hat dich beeindruckt?

Und an dieser Stelle fühle ich mich so richtig dumm und ungebildet. Ich kann mir einfach keine Filmtitel merken, genauso wenig wie Buchtitel und Autoren (und gerade, kurz nach der Geburt erst Recht nicht). Vor kurzem habe ich auf Arte eine Doku über Abtreibungen und Abtreibungsgegner gesehen, die mich wirklich beeindruckt und zum Nachdenken angeregt hat.

522: Machst du in der Regel, was du willst?

Ich habe eher selten das Gefühl, machen zu können, was ich will, worauf ich Lust habe. Spontan für eine Einladung nach Berlin, eine kurze Reise, ein Städtetrip – diese Freiheiten vermisse ich schon manchmal. Wir kriegen sowas mit den Kindern tatsächlich einfach nicht hin – vielleicht sind wir zu umentspannt, vielleicht ist der Schichtdienst meines Freundes ein bisschen “ mit Schuld“. Trotzdem würde ich nie im Leben wieder tauschen wollen.

523: Wie weit hast du deine Vergangenheit hinter dir gelassen?

Ziemlich weit. Ich habe eigentlich keinen Kontakt mehr zu Schulfreunden, Mitschülern aus meiner Ausbildung und ehemaligen Kommilitonen. Außer, dass ich mal sporadisch eine Statusmeldung auf Facebook sehe. Das bedauere ich manchmal sehr, andererseits bin ich umso dankbarer, dass viele meiner Freundschaften, die ich hier in Hamburg geschlossen habe, seit 10 Jahren Bestand haben.

524: Was solltest du eigentlich nicht mehr tun?

Zu lange wach bleiben, um zu arbeiten.

525: Magst du klassische Musik?

Ja, seit wir entdeckt haben, dass die Kinder mit klassischer Musik ganz gut einschlafen.

526: Wie aufgeräumt ist es in deinem Kopf?

So aufgeräumt wie in einem Teenager-Zimmer.

527: Welches Gedicht magst du sehr?

„Was es ist“ von Erich Fried. Mit 16 habe ich das Gedicht zum ersten Mal gelesen und seitdem finde ich es Einach nur schön und wahr.

1000 Fragen an mich selbst #27

528: Bist du ein guter Verlierer?

Nein, überhaupt nicht. Ich bin die, die das Spielbrett samt Figuren durch’s Wohnzimmer pfeffert und heult, wenn sich abzeichnet, dass sie verliert.

529: Wer sollte dich spielen, wenn man dein Leben verfilmen würde?

Ich bin ein großer Fan von Emma Watson, vielleicht kann man sie so viel älter schminken, dass das passt. Das fände ich grandios.

530: Wie viel Zeit brauchst du, um dich für einen festlichen Anlass zu stylen?

Puh, eine Stunde vielleicht? Ich hab leider viel zu selten festliche Anlässe, für die ich mich stylen kann.

531: Wer hat für dich Vorbildfunktion?

Niemand im speziellen, aber ich bewundere Menschen, die Dinge bewegen. Sich einsetzen, stark machen für wichtige Themen.

532: Würdest du etwas stehlen, wenn du nicht dafür bestraft würdest?

Nein.

533: Hättest du gern eine andere Haarfarbe?

Ja, ich wollte immer gerne blond oder rothaarig sein. Und Locken wären auch noch nett.

534: Was ist der größte Unterschied zwischen dir und deinem Partner?

Wir sind extrem unterschiedlich was unser emotionales Gemüt angeht – ich bin sehr emotional und André ist eher der Typ: „Bevor ich mich aufrege, ist mir das lieber egal.“

Er hat also definitiv die entspanntere Einstellung zu vielen Dingen, bei aller Entspanntheit sind wir trotzdem manchmal eine explosive Kombi. Aber eine Kombi, die seit fast 9 Jahren hält, die es durch Höhen und Tiefen geschafft hat und die drei wundervolle Kinder hervorgebracht hat. Foto: © Lisa Steinkopf

535: Wo isst du zuhause am liebsten?

Am Küchentisch. Und bei gutem Wetter auf dem Balkon.

536: Wenn alles möglich wäre: Welches Tier hättest du gern als Haustier?

Ein Pferd, dass in unserem Haus ein und aus geht. Genau wie der kleine Onkel bei Pipi Langstrumpf .

537: Auf welche Frage wusstest du in letzter Zeit keine Antwort?

Das hab ich mir leider nicht gemerkt. Ich weiß so oft die Antwort auf Fragen nicht, meistens auf Fragen von den Kindern.

538: Was ist in deinen Augen die großartigste Erfindung?

Das Internet. Es eröffnet einfach so unendlich viele Möglichkeiten, eben z.B. auch für mich persönlich. Ich könnte niemals unser Familienleben so gestalten, wie ich es jetzt tue und gleichzeitig arbeiten und Geld verdienen ohne das Internet.

539: Wenn du emigrieren müsstest: In welches Land würdest du auswandern?

Huh, schwierige Frage. Eigentlich würde ich sofort sagen: Kalifornien. Leben am Meer, am Strand, mit gutem Wetter – ein Traum. Leider darf man ja als Arzt in den USA nicht arbeiten, ohne alle amerikanischen Staatsexamina zu machen. Kalifornien bleibt also ein kleiner Traum. Als Alternativen, die auch jeweils nicht so weit entfernt sind, fände ich die Niederlande oder Dänemark schön. Schweden auch in meiner Vorstellung, da war ich nur noch nie.

540: Nach welchen Kriterien suchst du Filme aus?

Hauptsächlich danach, ob mir die Story gefällt. Wenn der Trailer gut ist, ist meistens auch der Film gut, deswegen gucke ich fast immer den Trailer.

Falls ihr auch dabei seid und euren Post gerne verlinken möchtet:

 

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1000 Fragen an dich selbst #28

541: Führst du Tagebuch?
542: Welche Personen sind auf deinem Lieblingsfoto abgebildet?
543: Hast du häufig unnötigerweise Schuldgefühle?
544: Was magst du am Sommer am liebsten?
545: Auf was kannst du am leichtesten verzichten?
546: Wie häufig gönnst du dir etwas?
547: Mit welcher Art von Fahrzeug fährt du am liebsten?
548: Wovon bist du glücklicherweise losgekommen?
549: Woran denkst du morgens zuerst?
550: Was hast du vom Kindergarten noch für Erinnerungen?
551: Welchen Wochenendtrip oder welche Kurzreise hast du gerade geplant?
552: Bist du ein Landmensch oder ein Stadtmensch?
553: Mit welcher Person, die du nicht persönlich kennst, fühlst du dich verbunden?
554: Was gibt dir in schweren Zeiten Halt?
555: Bist du gut zu dir selbst?
556: Was bedeutet Freundschaft für dich?
557: Wer hat dich in letzter Zeit überrascht?
558: Traust du dich, Fragen zu stellen?
559: Hast du Dinge vorrätig, die du selbst nie isst oder trinkst?
560: Setzt du dir Regeln, die du dir selbst ausgedacht hast?

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1000 Fragen an mich selbst - Selbstfindung und Selbstfürsorge im Mama-Alltag

1000 Fragen an dich selbst #26

Eigentlich hatte ich so gute Vorsätze. Die 1000 Fragen an dich selbst ein paar Wochen im Voraus vorzubereiten und zu planen, so dass sie automatisch online gehen, auch wenn ich im Wochenbett mit meinem Baby kuscheln will und keine Lust – oder Kraft – habe, zu schreiben.

Aber Pustekuchen. Ein bisschen vorbereitet habe ich zwar, aber längst nicht so, dass dieser Plan aufgegangen wäre.

Wenn das Schönste und Wichtigste der Welt „dazwischen“ kommt

Am vorletzten Samstag hatte ich dann plötzlich wirklich besseres zu tun – nämlich unser in der Nacht von Freitag auf Samstag geborenes Mini-Mädchen zu bestaunen, zu beschnuppern und einfach nur festzuhalten und zu kuscheln.

Deswegen reiche ich die Fragen für vorletzten und letzten Samstag jetzt einfach nach. So ist es nämlich manchmal einfach – das Leben eben.

Neu dabei?

Falls ihr neu dabei seid und gerne noch einsteigen möchtet, alle Infos findet ihr in diesem Post und unter dem Schlagwort 1000 Fragen an dich selbst hier auf dem Blog. Ihr könnt übrigens jederzeit einsteigen, mit Frage 1 anfangen (die findet ihr im ersten Post, siehe Links) oder mit Frage 100, ganz wie ihr wollt. Und ihr könnt gerne auch unter jedem aktuellen Post eure Posts mit anderen Fragen verlinken.

1000 Fragen an dich selbst #26

501: Lässt du dich gern überraschen, wenn du essen gehst? 

Nein, ich nehme immer das Gericht, von dem ich weiß, dass ich es auf jeden Fall mag. Eigentlich finde ich das ziemlich schade, aber wenn mir mein bestelltes Gericht dann nicht schmeckt, verdirbt mir das schnell die Laune. Gute Laune geht bei mir durch den Magen, könnte man also sagen.

Bibimbap - das leckerste der Stadt von Umai in der Schanze, Hamburg
502: Was war die beste Entscheidung deiner beruflichen Laufbahn?

Dass ich, nachdem ich mein Studium geschmissen hatte, mit diesem Blog angefangen habe. Im April 2012. Irgendwie hat er mich gerettet, in einer Zeit, in der ich nicht so richtig weiter wusste.

Ich habe einfach gemacht, ohne viel Ahnung zu haben. Habe geschrieben, fotografiert, Kurse gemacht, Zeit und vor allem Herzblut investiert. Dass man irgendwann mit dem Bloggen Geld verdienen könnte, habe ich mir damals nicht träumen lassen. Und jetzt habe ich das unfassbare Glück, von dem, was ich liebe, leben zu können. Ich würde sagen – die beste Entscheidung ever.

503: Wie heißt deine Lieblingsblume?

Ich liebe Pfingstrosen. Aber tatsächlich mag ich die meisten Blumen ziemlich gerne, vor allem große, bunte Wiesensträuße.

504: Glaubst du, dass man dich hypnotisieren kann?

Hm, gute Frage, kann ich nicht genau sagen. Aber ich würde es gerne mal ausprobieren um zu sehen, ob es klappt.

505: Was musst du endlich wegwerfen?

Meine Selbstzweifel.

506: Welche Stadt im Ausland würdest du gern besuchen?

Kopenhagen. Ich war noch nie dort, aber ich glaube, ich würde die Stadt lieben.

507: Trägst du häufig Lippenstift?

Leider zu selten, eigentlich würde ich gerne öfter Lippenstift tragen. Ich finde, rote oder pinkfarbene Lippen pimpen viele Outfits einfach und schnell auf. Trotzdem fühle ich mich manchmal zu overdressed mit Lippenstift. Bedeutet vielleicht, dass ich die richtige Farbe noch nicht gefunden habe.

Kaffee trinken in Hamburg - unbedingt in der Kaffeerösterei Elbgold | Hamburg Tipp

508: Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten?

Stark. Mit Milch.

509: Gehst du gelegentlich auf einem Friedhof spazieren?

Nein, leider nicht. Ich finde es aber eigentlich schön, auch wenn das makaber klingt. Die Namen auf den Grabsteinen zu lesen, zu überlegen, wie derjenige wohl war, was er für ein Leben hatte. Für manch einen ist das vielleicht respektlos, ich empfinde es eher als Wertschätzung.

510: Wie viel gibst du maximal für eine gute Flasche Wein aus?

Hach, Wein my friend. Ich liebe Wein, deswegen gebe ich für guten, leckeren Wein auch gerne mehr Geld aus. Wenn ich einen Betrag nennen müsste, würde ich mal sagen… zwischen 25 und 30 Euro, wenn ich weiß, dass der Wein mir fantastisch schmeckt und es ein besonderer Anlass ist. Ansonsten eher so im Bereich zwischen 10 und 15 Euro. Allerdings haben wir „letztens“, als ich noch Alkohol trinken durfte, die Erfahrung gemacht, dass teuer nicht unbedingt lecker bedeutet.

511: Wie würdest du deinen Kleidungsstil beschreiben?

Unaufgeregt, bequem, eher bunt als dezent, Mustermix.

PinkepankStyle - Style the bump

512: Was ist wahr geworden, wovon du als Teenager geträumt hast?

Als Teenager habe ich davon geträumt, in Hamburg zu wohnen und Journalistin zu werden. Die Hälfte davon hat geklappt, ich lebe seit mittlerweile 14 Jahren in Hamburg und auch, wenn es weder mit dem Medizinstudium noch mit dem Journalismus geklappt hat, schreibe ich wenigstens.

Und nachdem ich einige Zeit lang erstmal keine Kinder wollte, habe ich irgendwann auch von einer Familie geträumt. Und der Wunsch ist ja wohl mal sowas von wahr geworden.

513: In welchem Meer bist du zuletzt geschwommen?

Im Atlantischen Ozean.

Eine Liebeserklärung ans Meer - Mehr Meer | Florida Urlaub mit Kindern, Miami Beach

514: Kochst du oft Fertiggerichte?

Nein, selten.

515: Wo fühlst du dich geborgen?

Zuhause. Umgeben von meiner Familie und unseren Sachen.

516: Was ist dein Schönheitsgeheimnis?

Meine letzte Schwangerschaft. Ich war nie so schön wie in dieser dritten Schwangerschaft – ich hatte ihn, diesen Glow. Meine Haut sah toll aus, meine Haare haben sich so gut und gesund angefühlt wie nie – und ich musste sie quasi nicht waschen, sie sahen einfach immer gut aus. Habe ich natürlich trotzdem alle paar Tage – aber dieses Gefühl, nicht jeden Tag die Haare waschen zu müssen, kannte ich vorher nicht.

517: Bist du manchmal streng mit dir?

Ich bin meistens sehr streng mit mir. Strenger als mit allen anderen, mein strengster Kritiker. Das ist nicht immer von Vorteil, vor allem, wenn ich Dinge einfach nicht lassen kann oder nicht mache, für die ich mich dann verurteile und ein schlechtes Gewissen habe. Ziel dieser Aktion mit den 1000 Fragen an mich selbst ist es unter anderem, ein bisschen milder auf mich selbst zu gucken. Mit einem liebevollen Freundinnen-Blick statt durch die Kritiker-Brille.

518: Welche Geschichte wird schon seit Jahren immer wieder in deiner Familie erzählt?

Dass ich als Kind „An Angel“ von der Kelly Family falsch ausgesprochen habe, aber steif und fest behauptet habe, ICH würde es richtig aussprechen. War natürlich nicht so. Und ich glaube, ich hab auch drauf bestanden, dass Angelo ein Mädchen ist. Jaja – ich hatte eine Kelly Family Phase…

519: Wann bist du zuletzt den ganzen Tag an der frischen Luft gewesen?

Ich würde sagen, zuletzt im Florida-Urlaub, am Meer, die Füße im Sand und in den Wellen.

Mein Filofax - mein Gehirn, mein Kalender, mein Tagebuch

520: Wie oft schreibst du noch mit der Hand?

Fast jeden Tag, ich bin tatsächlich eine von denen, die noch ganz oldschool einen Papierkalender benutzen. Ich finde es einfach schön, mit der Hand zu schreiben, kleine Notizen über den Tag, besondere, lustige, schlaue Dinge, die die Kinder gesagt haben, zu notieren, Meilensteine. Ich kritzel gern ein bisschen rum, benutze Aufkleber und Masking Tape, um den Kalender schön zu machen. Klebe Fotos ein. Und jedes Jahr im Dezember, wenn ich den Kalender für’s neue Jahr vorbereite, blättere ich durch die Wochen und Monate, erinnere mich, was wir Schönes erlebt haben und freue mich.

Falls ihr auch dabei seid und euren Post gerne verlinken möchtet:

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1000 Fragen an dich selbst #27

521: Welcher Dokumentarfilm hat dich beeindruckt?
522: Machst du in der Regel, was du willst?
523: Wie weit hast du deine Vergangenheit hinter dir gelassen?
524: Was solltest du eigentlich nicht mehr tun?
525: Magst du klassische Musik?
526: Wie aufgeräumt ist es in deinem Kopf?
527: Welches Gedicht magst du sehr?
528: Bist du ein guter Verlierer?
529: Wer sollte dich spielen, wenn man dein Leben verfilmen würde?
530: Wie viel Zeit brauchst du, um dich für einen festlichen Anlass zu stylen?
531: Wer hat für dich Vorbildfunktion?
532: Würdest du etwas stehlen, wenn du nicht dafür bestraft würdest?
533: Hättest du gern eine andere Haarfarbe?
534: Was ist der größte Unterschied zwischen dir und deinem Partner?
535: Wo isst du zuhause am liebsten?
536: Wenn alles möglich wäre: Welches Tier hättest du gern als Haustier?
537: Auf welche Frage wusstest du in letzter Zeit keine Antwort?
538: Was ist in deinen Augen die großartigste Erfindung?
539: Wenn du emigrieren müsstest: In welches Land würdest du auswandern?
540: Nach welchen Kriterien suchst du Filme aus?

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