Über die schönsten Online Adventskalender und Blogstalgie.
Gibt es sie eigentlich noch, die Online Adventskalender? Das hab ich mich vor ein paar Tagen gefragt. Die letzten Jahre konnte man sich vor allem auf Instagram kaum retten vor Verlosungen, jeden Tag tausend Türchen oder mehr. Mir war es irgendwann so viel zu viel, dass ich einfach alle ignoriert habe.
Diesmal Jahr wurden mir nur wenige Online Adventskalender in den Feed gespült, hier und da eine Verlosung zum Advents-Sonntag, kaum mehr.
Also hab ich mal geschaut, wo es noch was zu gewinnen gibt oder einen schönen Rabatt, damit wir uns selbst was schenken können und bin fündig geworden:
Online Adventskalender 2025

*Breuninger Adventskalender – den Shop liebe ich mittlerweile sehr, es gibt jeden Tag einen neuen Rabatt.
Avocadostore Adventskalender – jeden Tag gibt es ein wunderschönes Produkt verlost!
Matsch mit Sahne – einer meiner absoluten Lieblingsshops hat dieses Jahr auf Instagram einen Adventskalender mit täglichen Rabatten im Angebot.
Tchibo Adventskalender – 24 Überraschungen bis Weihnachten.
Ernstings Family hat richtige Knallergewinne – von Reisen über Airfryer und Gutscheine ist alles dabei!
Bei Connox müsst ihr euch zum Newsletter anmelden – erhaltet dann aber ganz bequem jeden Tag das Türchen in euer Email-Postfach.
Human Empire hat wie jedes Jahr einen Dankeschön-Adventskalender auf Instagram.
Drops Design – der Adventskalender für alle, die gern stricken, hier gibt es jeden Tag eine neue Anleitung.
Pandora hat auch einen Adventskalender mit Gewinnen – ich habe seit 20 Jahren ein Armband und hab mich in Kopenhagen etwas in einige der aktuellen Stücke verliebt.
Vom Couch Magazin werden wir auch 24 Tage lang mit Gewinnen beglückt, ein Adventskalender mit stylo Gewinnen!
Der Adventskalender von Hessnatur ist genau das richtige für alle, die Wert auf hochwertige und nachhaltige Kleidung legen.
Blogstalgie
Es sind wirklich bei weitem nicht so viele wie in den letzten Jahren – und was mir auffällt, wenn ich meine alten Posts und die Links dazu durchgehe: es sind fast keine Blogs mehr dabei. Ich weiß, Blogs sind schon lange nicht mehr der heiße Scheiß, es macht sich sogar langsam eine Insta-Müdigkeit breit. Zumindest bei den Menschen in meiner Blase, bei denen, die schon so lange dabei sind wie ich. Vielleicht gibt es nochmal ein zurück zu Blogs. Zu etwas längeren Texten, einer etwas längeren Aufmerksamkeitsspanne als für 6-Sekunden-Reels. Und unsere Gehirne gewöhnen sich wieder ab, Dopamin im Sekundentakt zu fordern. Denn ich merke: es macht mich richtig traurig, die Namen all der Blogs zu lesen, zu wissen, wie viel Leidenschaft, Zeit und Geld da reingeflossen ist und jetzt leuchtet mir nur noch die Information entgegen, dass diese Homepage nicht existiert, wenn ich die alten Namen eintippe. Mit Blogs hat das alles mal angefangen, Instagram war so lange nur die „Verlängerung“ und jetzt läuft gefühlt auch diese Welle langsam aus.
Wie gehts euch damit? Empfindet ihr es ähnlich, sehnt ihr euch nach den „alten Zeiten“ (und damit meine ich tatsächlich auch die Zeiten, in denen alles einfach viel weniger kompliziert war und man nicht die ganze Zeit fürchten musste, irgendwo ein Häkchen vergessen, das falsche Lied genutzt oder dem falschen Steuerberater vertraut zu haben) oder lest ihr noch Blogs, seid ihr Newsletter-Fans oder voll im Insta-Game?

* Bei manchen der Links handelt es sich um sogenannte Affiliate Links. Solltet ihr etwas über diese Links kaufen, verdiene ich ein paar Cent Provision, ohne, dass es euch mehr kostet. Meine Auswahl wird davon nicht beeinflusst. Vielen Dank, dass ihr meine Arbeit unterstützt.
Dieses Jahr hatte ich gleich mehrere Pippi-Langstrumpf-Momente. Der eindrücklichste war der auf dem Ausritt im Sommerurlaub, als ich gemütlich im Schritt auf meinem Pferd durchs Dorf Richtung Strand saß und nichts auf der Welt hätte verhindern können, dass ich zum Hufgeklapper auf Asphalt pfeifend den Titelsong von Pippi Langstrumpf auf den Lippen hatte.
Einen weiteren wunderschönen Moment gab es, als ich erkannt habe, dass meine kleinste Tochter die alten Pippi-Filme genau so sehr liebt wie ich. Was für ein Glück, gemeinsam mit ihr zu sehen, wie der stänkernde Junge auf den Baum fliegt, Pippi sich beim Kaffeekränzchen Berge von Keksen auf den Teller schaufelt, im Regen mit Blumenhut die Pflanzen gießt, ihren Papa rettet, mit der Besatzung der Hoppetosse ein Gartenfest feiert, Goldmünzen zählt, Geschenke auch an die kleinsten Bewohner der Villa Kunterbunt verteilt, Geschenke im Baum aufhängt und im Fenster Trompete spielt.
Und noch einen Pippi-Moment gab es, als Ella sich unsterblich in das Paperbacks Notizbuch mit Pippi drauf verliebt hat. Das hat sie dann auch zum Nikolaus bekommen, die Freude war riesig und das Interesse der Insta-Community auch, deswegen hab ich hier ein paar Pippi-Accessoires gesammelt und verlinkt:
Pippi Langstrumpf Gift Guide

* Pippi Keksdose | gepunktete Keksdosen | Glas Pippi | Emailletasse | Kuscheltier-Set | Die lustige Sachen-Suche | Keksformen | Regenschirm | Stoffbeutel | Beutel mit Namen | Magnettafel | Sticker „Ich mach mir die Welt…“ | Buchband | Pippi-Pullover | Bild „Das hab ich noch nie probiert…“ | Pippi Baumanhänger | Pippi Spieluhr |
Es sind nicht alle verlinkten Teile auf dem Bild und falls euch Links fehlt sollten, findet ihr sie hier.
Alles aus der Pippi Langstrumpf x Muurla Kollektion und unfassbar schöne Teile, für Kinder und Erwachsene, findet ihr bei Nordicbuddies. Und auf der offiziellen Astrid Lindgren Homepage findet ihr erstens ganz viele Infos über Pippi Langstrumpf und zweitens einen tollen Onlineshop mit Produkten. Ich finde den Weihnachts-Pyjama zuckersüß, es gibt sogar Geschenkpapier und Magneten, vor allem mit diesem Spruch, kann man nie genug haben.
*bei manchen der Links handelt es sich um Affiliate Links, das heißt, ich verdiene ein paar Cent Provision, solltet ihr über den jeweiligen Link etwas kaufen. Euch kostet das nicht mehr und meine Auswahl wurde davon nicht beeinflusst. Vielen Dank, dass ihr meine Arbeit unterstützt
…im Haus.“ sagte eins meiner Kinder vor ein paar Tagen, als wir gemütlich zusammen auf der Küchenbank saßen. Mit „im Haus“ meinte es „in der Familie“, wie sich in unserem Gespräch herausstellte. Weil Babys so süß lachen, so lustig mit den Armen und Beinen strampeln. Weil Babys einfach entzückend sind.
Und das stimmt, das sind sie. Meine eigenen Babys waren es und die Babys, die ich während meiner kurzen Zeit auf der Wochenstation direkt aus dem Kreissaal entgegengenommen und versorgt habe, waren es. Babys sind entzückend und sie bringen Lachen, Glück und Freude in ein Haus.
Aber eben nicht nur. Und dieses „nicht nur“ kann man erst wirklich nachempfinden, wenn man es selbst erlebt hat. Ich will kinderlosen Menschen, vor allem Frauen, damit nicht die Empathie absprechen, sich vorstellen zu können, dass es anstrengend ist, 24/7 für ein Baby und auch später für ein Kind zu sorgen. Aber es ist anders, wenn man es selbst erlebt. Und auch in diesem Erleben gibt es, je nach Lebenssituation und Unterstützung, nochmal so viele Abstufungen, dass jede Mutterschaft so individuell und einzigartig ist, dass niemand je wirklich weiß, wie es sich für genau diese Mutter anfühlt.
Ich war unglaublich gerne schwanger. In zwei der drei Schwangerschaften wir mir die ersten drei Monate ein bisschen bis sehr übel, am Ende kamen die Rückenschmerzen, aber sonst hab ich es einfach geliebt (aber mir natürlich auch viele Gedanken gemacht, nachlesen könnt ihr das in meinen Baby Bump Updates oder Baby No. 2). Ich glaube nicht an Gott oder Übernatürliches, aber Schwangerschaft und Geburt, die Stärke von Frauen, das bleibt für mich ein absolutes Wunder. Nach 4 (oder 3,5?) Schwangerschaften und 3 Geburten, die ich selbst erlebt habe. Nach den vielen ersten Tagen, die ich Mütter und ihre Babys auf der Wochenbettstation begleiten durfte. Ohne Anspruch daran, wie diese oder insgesamt alles rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Mutterschaft auszusehen hat. Einfach nur runtergebrochen auf das reine Erlebnis.
Abschied von der Lebensphase des Kinderkriegens
Dieses Jahr bin ich 40 geworden, mein jüngstes Kind gerade sieben und doch, ich kann nicht leugnen, dass ich in den letzten Jahren immer mal wieder überlegt habe, wie es wäre. Mit noch einem Baby. Ich stelle es mir irgendwie schön vor. Mit so großen Geschwistern, mit der Gelassenheit und Erfahrung meinerseits, die ich durch fast 13 Jahre als Mutter habe. Ich kann nicht leugnen, dass, wenn mein sonst sehr zuverlässiger Zyklus sich verschiebt und mir in meinen Perioden-Tracker „2 Tage überfällig“ entgegenleuchtet, ein kleines bisschen Hoffnung in mir glimmt, dass es eine Schwangerschaft ist und nicht die Anzeichen der Prä-Menopause.
Aber so ist es nicht. Sollte es auch nicht, unsere Kraftreserven sind erschöpft, ja, mehr als das. Im System Kleinfamilie in der Stadt, ohne Unterstützung bleibt ein Überraschungsbaby leider nur ein kleiner, irrationaler Hoffnungsfunke in meinem Herzen. Und während es mir die ersten Jahre nach Ellas Geburt schwer fiel, mit dicken Tränen und Kloß im Hals, wenn ich darüber nachdachte, dass dies mein letztes Baby war – es wird leichter. Zu akzeptieren, Abschied zu nehmen von dieser Lebensphase. Diese eine, große Phase des Kinderkriegens, bis zu der ich immer gedacht habe, aber nie weiter. Das weiter, das danach, zu akzeptieren, anzunehmen und zu gestalten, ist mein Jetzt. Für mich persönlich.
Meine Faszination für Schwangerschaft und Geburt bleibt, das weiß ich. Ich lebe sie aus, indem ich jede neue Folge von „Call the Midwife“ (über Amazon Prime*) suchte und die Hoffnung nicht aufgebe, dass die Umstände in den Kliniken sich irgendwann so verbessern, dass ich doch wieder auf einer Wochenbettstation arbeiten kann, ohne mich kaputt zu machen. Frauen begleiten, in dieser ersten, so vulnerablen, besonderen und unwiederbringlichen Zeit der ersten Tage nach der Geburt.
Buch oder Höruch-Tipp
An dieser Stelle noch ein Hörbuch- oder Buch-Tipp: Gestern habe ich „Der gefrorene Fluss“ von Ariel Lawhon* über die Hebamme Martha Ballard zu Ende gehört und obwohl es mir am Anfang minimal schwer fiel, reinzukommen, war es eins der besten Bücher, die ich je gehört habe. Über eine Frau aus Maine im 18. Jahrhundert, die als Hebamme keine einzige Gebärende verloren hat und sich mutig den unfairen rechtlichen und gesellschaftlichen Bedingungen für Frauen entgegengestellt hat. Eine große Empfehlung.
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Blaue Karaffe | Blumentopf | gestreiftes Strandtuch | Sonnenschirm | Kühltasche | Gartenstuhl | Gartentisch | Decke | Konfetti-Gläser | gestreifte Tischdecke mit Rüschen | Blumen-Badematte | French Press | Kühlbox *Affiliate Links – solltet ihr etwas über diese Links kaufen, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass es euch mehr kostet.
Dopamine Decor, Dopamine Dressing – das, was ich schon seit sehr vielen Jahren lebe, hat seit einiger Zeit einen Namen. Dass Farben einen entscheiden Einfluss auf unsere Stimmung und unser Wohlbefinden haben, ist ja nichts neues. Sie wirken beruhigend oder stimulierend, lassen uns leuchten oder blass aussehen. Wir können dafür sorgen, dass wir in der Masse verschwinden oder richtig herausstechen.
Wenn ich Dinge für den täglichen Gebrauch „in schön“ suche, bedeutet das für mich meistens: in bunt. Und bei Klamotten gilt schon seit meiner Kindheit: je bunter, desto besser. Ich hatte allerdings mal eine Phase, in der ich hauptsächlich braun getragen habe, weil ich durch einen Test in irgendeiner Zeitschrift analysiert hatte, dass ich ein Herbsttyp bin und denen vor allem Braun- und gedeckte Töne stehen.
Davon bin ich schnell wieder weg, leuchtende Farben sind einfach mehr mein Ding, stehen mir besser und machen mir gute Laune. Für alle, die sich auch gerne mit bunten Dingen umgeben, hier eine kleine Inspiration – vielleicht findet ihr ja etwas, was ihr sowieso gerade sucht und wenn nicht, sind die Collagen einfach nur ein bunter Augenschmeichler.
Dopamine Picks

Lounge-Sessel | Servier-Besteck | Lampe | Vase | Tüllrock | Dose | Sneaker | Outdoor-Teppich Pastell | Servierplatte | Konfetti-Tasse besticktes Kleid | Karo-Tablett | Milchkännchen | Leinenbluse rosa

Picknickdecke | Kaffeedose | Freundschaftsbuch für Erwachsene | kleine Sporttasche | Cap | Perlenarmband | Espresso-Becher | Sonnenhut | Papageien-Korkenzieher | Streifenshirt und Shorts

Pippi-Dosen-Set | Leinenbluse grün | Streifenshirt | Bluse pink | Täschchen | Soft Bag rosa | Schlüsselanhänger | kleine Taschen Set | gepunktete Shorts |







