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Das Geheimnis meines Superglows – Baby No 3

Ein Jahr ohne neues Abenteuer? Nicht mit uns! Eigentlich könnte man meinen, nach meinem nur so halb positiven Rückblickspost hätte wir uns ein Jahr voller Urlaub, Entspannung und Sonne verdient.

Denkste!

Ab Ende Juni kommt hier nochmal mehr Leben in die Bude, alles wird durchgewirbelt und neu sortiert. Denn:

Wir bekommen ein Baby!

Ich habe lange überlegt, wie und ob ich die Schwangerschaft und das Baby auf dem Blog und auf Instagram thematisiere. Den Gedanken, beides erstmal geheim zu halten, bis das Baby da ist, habe ich schnell verworfen. Ich merke einfach, dass die Schwangerschaft etwas ist, was mich sehr beschäftigt und worüber ich schreiben möchte. Vor allem, weil ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, dem Blog wieder etwas alltäglicheres und mehr Persönlichkeit zu geben.

In Form von Wochenrückblicken und Random Stuff, auch einfach mal schreiben, über das, was mich bewegt und beschäftigt, wie bei diesem Post hier.

Das dritte Kind und die Schwangerschaft gehören eben jetzt zu meinem Alltag dazu und deswegen werden sie auch hier und auf Instagram Raum finden.

Weihnachts-Wampy oder Baby-Bumpy?

Außerdem wird, wie ich gehört habe, sowieso schon gemunkelt, spekuliert und auch ganz direkt gefragt, ob denn da nicht vielleicht doch ein Baby unterwegs ist. Jetzt kann ich sagen: Ja, ist es! Wir sind bald zu fünft! Aber zu dem Zeitpunkt der Vermutungen war der Bauch leider einfach nur… Stressspeck.

So langsam aber wächst da wirklich ein richtiger, echter Babybauch, der dank Weihnachtswampe und über’s letzte Jahr angefuttertem Stressspeck eher schon aussieht wie neunter statt viertem Monat. Ich rüste mich also schon mal für allseits beliebte Fragen wie: „Sind Sie ganz sicher, dass da keine Zwillinge drin sind?“ oder „Ach, sie haben aber nicht mehr lange, oder?“

Schwangerschaftsglow

Obwohl ich mich jetzt schon riesig fühle und auch so aussehe, habe ich nie in meinem Leben so oft gehört, wie gut und glücklich ich aussehe. Ganz offensichtlich habe ich in der dritten Schwangerschaft zum allerersten Mal diesen geheimnisvollen Schwangerschaftsglow, von dem man immer wieder liest. Meine Haare sehen trotz Mützenwetter oft ziemlich okay aus und sogar meine Haut war schon schlechter.

Das finde ich alles natürlich ziemlich bombe, in den ersten beiden Schwangerschaften war ich von Glow nämlich meilenweit entfernt, obwohl ich mich, vor allem in der ersten Schwangerschaft, sehr viel wohler gefühlt hab.

Die Übelkeit und zum großen Teil auch diese erschlagende Müdigkeit aus den ersten drei Monaten sind verschwunden und ich hab’ wieder Energie, mich in Projekte und ins Leben zu stürzen. Ich hab so viel Lust zu schreiben, Fotos zu machen, Ideen umzusetzen und noch mal ein halbes Jahr lang Vollgas zu geben, bis wir erstmal wieder einen Gang runter schalten.

Und der Rest der Familie?

Mein Freund weiß natürlich von Anfang an vom Baby, er hat sich sofort unheimlich gefreut und ist richtig stolz. Für Männer ist gerade die Zeit der Frühschwangerschaft ja oft so wenig real und wir waren diesmal in den ersten Wochen nach der anfänglichen Freude auch beide eher verhalten und abwartend. Der Gedanke, dass wir zweimal so unheimliches Glück hatten und die Frage, ob das noch ein drittes Mal gut geht, schwirrte uns durch den Kopf und machte vor allem mir Sorgen.

Aber nachdem die 12. Schwangerschaftswoche rum und auch beim First Trimester Screening alles super war, haben Glück und Vorfreude (den Großteil der) die Sorgen verdrängt und wir konnten auch Lotta und Bo erzählen, dass wir noch ein Baby bekommen.

Große Schwester, großer Bruder

So richtig überrascht waren die beiden nicht – in den letzten Monaten war es immer mal wieder Thema, dass sie sich noch ein Baby für unsere Familie wünschen. Tatsächlich schien das, vor allem für Bo, nie in Frage zu stehen.

Als ich gerade in der vierten oder fünften Woche schwanger war, also kurz nach dem Test quasi, haben wir uns über Einzelkinder und Geschwister unterhalten, als er plötzlich gesagt hat:

„Aber du kriegst ja noch ein Baby, Mama. Wir brauchen auf jeden Fall noch ein Geschwister.“

Ganz klar, oder? Bo hat sich auch sofort gefreut, als wir vom Baby erzählt haben und mich ganz fest in den Arm genommen. Lotta braucht einen Moment, sie wusste erst nicht so richtig, wie sie diese Neuigkeit finden sollte. Allerdings hat sich das schnell gegeben, noch am selben Nachmittag hat sie ganz stolz zu mir gesagt:

„Mama, dann bin ich ja die große Schwester von zweien!“

Hier überwiegen also jetzt Stolz, Freude und Aufregung. Es wird für’s Baby gebastelt, gerätselt, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, Namensvorschläge in den Raum geworfen und immer wieder nachgefragt, wann es denn nochmal genau rauskommt.

Und jetzt?

Jetzt wissen endlich alle Bescheid, ich muss meinen Bauch nicht mehr einziehen und langsam anfangen, meine Klamotten nach Babybauch- und Stilltauglichkeit zu sortieren. Ich bin ganz gespannt, das Geschlecht zu erfahren und jaha- ich freu mich auch auf‘s shoppen für‘s Baby. Und ansonsten gelten erstmal meine Vorsätze für’s neue Jahr weiter. Mehr Meer, mehr Leben und, daran muss ich mich immer mal wieder erinnern: diese allerletzte Schwangerschaft ganz bewusst genießen.

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