Das Leben Eben, Kinderkram
Kommentare 22

Einfach mal… die Kinder spielen lassen. Ein Plädoyer für mehr Freispiel, Fantasie und Kindheit

Was Fantasie kann - wenn aus Schleichtieren eine Kinderwagenkette wird. Ein Plädoyer für mehr Freispiel.

Ich gebe zu, ich bin schon immer ein großer Fan davon, die Kinder einfach mal ihr Ding machen zu lassen, Freispiel ist mein Ding. Einerseits aus dem egoistischen Grund, dass es mir irgendwann einfach zu langweilig wurde, die ganze Zeit mitzuspielen, andererseits, weil ich einen Satz aus meiner Kindheit noch gut im Ohr habe:

Wenn du dich langweilst, entstehen immer die schönsten Sachen.

Diesen Satz hat meine Mutter mal zu mir gesagt – und sie hatte Recht damit. Erst, wenn man sich langweilt, weil kein Beschäftigungsangebot vorgibt, wie, wann und wo man was macht – erst dann entstehen im Kopf Geschichten. Die Phantasie braucht Raum, um sich entfalten zu können. Und Eltern, die sich zurückhalten können.

Und zwar auch mal im größere Stil. Das bedeutet, dass wir als Eltern es auch mal aushalten und zulassen sollten, dass die Kinder über einen längeren Zeitraum und über mehrere Zimmer hinweg einfach spielen. Einfach machen. Einfach sind.

Unser Chilli-Billo-Fantasie-Wochenende

Unsere Wochenenden sehen ganz oft so aus: Papa ist beim 24-Stunden-Dienst. Und was machen wir? Nichts. Wir lassen uns treiben und ich lasse die Kinder machen. Ich sorge nur dafür, dass sie etwas zu essen und zu trinken haben – aber auch das können sie sich nehmen oder Bescheid sagen, wann sie möchten. Wenn sie Hunger haben oder es gerade in ihren Spielflow passt.

Bei Streitereien schreite ich nur ein, wenn sie sich offensichtlich nicht von allein erledigen. Und was soll ich sagen – meistens sind diese Tage erfüllt von Reisen nach Afrika, den tollsten Bauten im Kinderzimmer und Basteleien.

Klar ist auch, dass die Kinder in dieser „Einfach mal machen lassen“-Zeit auch mal mit dem Holzhammer aus dem Kinderwerkzeugkoffer eine Wand auf Kinderhöhe demolieren. Oder plötzlich ein mit einem Schlüssel in die Wand geritztes Haus über dem Sofa prangt. oder aus dem Kabel der Hasenlampe und dem Bademantelgürtel ein Hindernis für’s Einhornwettreiten quer über den Flur gespannt wurde.

Da heißt es im ersten, zweiten und dritten Moment: tiiiief durchatmen. Ruhe bewahren. Fragen, ob das Turnier schon vorbei ist und beim abbauen helfen. Und erklären, dass mit Kabeln genau so wenig gespielt werden darf wie mit Steckdosen. Aber nicht sofort und einfach nur meckern.Das fällt mir auch nicht immer leicht. Bei der Sache mit den Löchern in der Wohnzimmerwand bin ich fast durchgedreht. Aber naja – es stimmt schon, wir benutzen unsere Werkzeuge ja auch immer an der Wand. Und seitdem wir es einmal besprochen haben, wird nur noch in alte Kartons gebohrt und gehämmert.

Chaos aushalten und spielen lassen

Unser letztes Wochenende, genauer gesagt der Sonntag, sah genauso aus. Die Kinder haben gespielt, ich hab’ einen Blogpost geschrieben, ein bisschen Wäsche gemacht, gekocht, aufgeräumt.

An eine Szene erinnere ich mich besonders – und besonders gerne. Um sie zu verstehen, kurz vorweg: jedes Kind hat eine eigene Süßigkeitenkiste, an die sie auch selbst rankommen. Ich war gerade dabei, Mittag zu kochen und dachte nach einer Weile: „Mensch, ganz schön still in der Wohnung.“

Was Fantasie kann - wenn aus Schleichtieren eine Kinderwagenkette wird. Ein Plädoyer für mehr Freispiel.

Stille ist immer verdächtig.

Ja, Stille ist immer verdächtig, deswegen bin ich auf leisen Sohlen bis zum Kinderzimmer geschlichen, um, als ich durch die Decken in die Hochbetthöhle luscherte, gerade noch zu sehen, wie etwas – vermutlich zwei Kinder – unter eine Decke sprangen. In eben dieser Sekunde erblickte ich im Augenwinkel  – eine Süßigkeitenkiste. Kichern unter der Bettdecke und sofort durchflutet mich dieses Gefühl:

Das ist Kindheit.

Ich sehe ganz genau vor mir, wie die Kinder in ein paar Jahren kichernd an diesen Moment zurückdenken werden, wenn sie eine bunte Tüte (die war nämlich gerade brandneu in der Süßigkeitenkiste) in der Hand halten.

„Weißt du noch, Lotta? Damals, als wir in der Hochbetthöhle heimlich die bunte Tüte gegessen haben, Mama sogar reingeguckt und NIX GEMERKT hat?“

Zumindest ein paar Jahre lang werden sie noch denken, dass ich nichts gemerkt habe. Ohne ein Wort zu sagen, habe ich nämlich meinen Kopf wieder aus der Höhle gezogen und bin zurück in die Küche geschlichen. Weil es einfach auch nichts gebracht hätte, zu meckern. Weil es zur Kindheit, zum größer werden und Erfahrungen machen dazu gehört, auch mal verbotene Dinge zu tun. Und weil ich selbst weiß, dass verbotenes und heimliches einfach am meisten Spaß macht.

Was Fantasie kann - wenn aus Schleichtieren eine Kinderwagenkette wird. Ein Plädoyer für mehr Freispiel.

Die Belohnung

Die Belohnung für dieses stille Zurückziehen und einfach mal machen lassen? Meine beiden, diese wunderbaren Kinder, kamen mit verwuschelten Haaren, roten Wangen und glühenden Gesichtern zu mir und erzählten kichernd und ein bisschen verlegen, was sie getan hatten. Das Wort „Süßigkeiten“ fiel zwar nicht, sondern wurde kreativ ersetzt durch so wunderbare Fantasiegebilde wie Kack-Pupsa-Drops – aber das war mir in diesem Moment wirklich so kackpupsegal wie nur was.

Denn viel wichtiger war in diesem Augenblick, dass die beiden mir vertrauten. Dass sie sich trauten, mir irgendwie zu erzählen, dass sie etwas verbotenes getan hatten.

Abgedriftet?

Ich überlege gerade, ob ich ein bisschen abgedriftet bin vom Thema. Es ging doch um einfach mal machen lassen, Phantasie und so. Jein, so ganz abgedriftet bin ich nicht. An diesem Sonntag habe ich in den Instagram Stories unser Chaos gezeigt. Das, was die Kinder „angestellt“ hatte, die Dinge, die unter permanenter Aufsicht wohl eher nicht passiert wären.

Auf diese Stories habe ich viel Feedback erhalten, angefangen bei „Toll, dass du das machst, Freispiel ist für die Entwicklung so wichtig“ über „Danke, dass du zeigst, dass es nicht nur bei uns so chaotisch aussieht“ bis zu „Ich würde das auch gerne mal machen, aber ich schaffe es nicht, nicht ständig hinter den Kindern herzuräumen.“

Und mit meiner kleinen Geschichte von unserem Chillo-Billo-Fantasie-und-Freispiel-Wochenende will ich einfach nur mal zeigen, was für schöne Aha-Erlebnisse dabei auch rauskommen können. Dass nicht nur die schönsten Geschichten dabei entstehen, sondern dass womöglich auch ein unerwartetes Feedback über seine Eltern-Kind-Beziehung bekommt.

Was Fantasie kann - wenn aus Schleichtieren eine Kinderwagenkette wird. Ein Plädoyer für mehr Freispiel.

Ein Plädoyer für mehr Freispiel

Dieser Post ist also ein Plädoyer für viel mehr Freispiel, für unverplante Zeit, für Langeweile und einfach mal machen lassen.

Und ich kann euch sagen – wenn ihr es aushaltet, beim Freispiel nicht zwischendurch aufzuräumen und dafür stattdessen am Abend ein Stündchen einplant, könnt ihr an Tagen wie diesen auch einfach mal gemütlich auf dem Sofa abhängen. Ein Buch lesen, eine Folge eurer Lieblingsserie gucken oder einfach zuhören, was eure Kinder so erzählen, während sie im Pappkarton nach Afrika segeln, eine Schnullerkette aus Schleich- und Playmobil-Tieren für ihre Puppen basteln oder ein Springturnier für Einhörner organisieren.

 

 

MerkenMerken

Related Post

22 Kommentare

  1. Nicole sagt

    Hallo,
    Toller Artikel! Ich liebe es meine Kinder frei spielen zu lassen. Ich komm komm mir aber leider oft so vor das nur ich so denke. Gerade erst vor kurzem waren wir im Urlaub. In einem Kinderhotel. Da gab es so viele Mütter die permanent an ihren Kindern waren, ihnen jedes Wort in den Mund legten, in einem 2 x2 Meter „großem“ Kinderplanschbecken mit drin saßen und dann sogar noch die Babyrutsche runter sausten!!! Und ich rede hier nicht mit einem Baby im Arm, sondern mit einem Kleinkind. Das schon gut laufen konnte. Mir tun die Kinder einfach nur Leid.
    Und die Mütter auf einer Seite genau so. Ich mach es mir lieber, wie du schon sagtest, gemütlich und stricke oder lese etwas solange sie frei spielen. Natürlich trifft mich öfters mal der Schlag wenn ich dann ihr „Werk“ sehe… Aber das ist es Wert.
    Ach und nochmal Glückwunsch zum 3. Glück;-)
    Liebe Grüße Mavarini09

    • Johanna sagt

      Liebe Nicole,

      ganz lieben Dank für die Glückwünsche. Ich muss zugeben, dass ich außerhalb der Wohnung auch eher eine Mutter bin, die nah bei ihren Kindern ist. Ich werd auf dem Spielplatz nervös, wenn ich sie nicht sehe und auf der Straße hab ich einen ziemlichen Kommando-Ton am Leib. Wenn man mich draußen erlebt, traut man mir vielleicht auch nicht zu, dass ich die Kinder in der Wohnung, in ihrem geschützten Umfeld, oft einfach machen lassen.
      Dafür finde ich es dort dann umso schöner. Ganz liebe Grüße, Johanna

  2. Melanie sagt

    Ganz ganz toll geschrieben – noch besser der Inhalt ! Manchmal sieht man Mütter wie sie mit ihren Kindern schimpfen weil sie über eine Kleine ungefährliche Mauer balancieren wollen und würde am liebsten losrennen und das Kind bei der Hand nehmen vor Trauer und Mitleid und fast schon Wut. Und manchmal sieht man Mütter wie dich und liest solche Wort und kann sich einfach nur freuen:)

  3. Lilli sagt

    Liebe Johanna, was für ein schöner Post, Du hast so recht, man muß sie doch frei sein lassen und was gibt es schöneres als sie dabei zu beobachten 🙂

  4. Dana sagt

    Hier ist es so, dass es immer eine ganze Weile dauert, bis zumindest die größeren (7 und 5) meiner drei Jungs auf Ideen kommen, was sie so spielen könnten. Dabei spielen Lego, Playmo und Co. immer nur eine untergeordente Rolle und es werdenn stattdessen lieber Tampen an Hochbetten geknüpft oder aus sämtlichen Stühlen Höhlen gebaut. Ich finde das einerseits super klasse, anderseits entsteht leider schnell Streit oder eine Lautstärke, die den Nachbarn an einem – bevorzugt – Sonntagmorgen kaum zumutbar ist und mich an meine Grenze des Aushaltbaren bringt. Meine Jungs sind absolute Frühaufsteher und da fällt es mir leider (noch) unheimlich schwer, sie morgens ihr Ding machen zu lassen (Wir wohnen im 3. Stock eines Altbaus) und ich schränke sie oft ein, nur der Nachbarn wegen. Daran müssen wir noch arbeiten 😉

  5. Kristina sagt

    Liebe Johanna,
    Interessanter Artikel. Ich habe noch keine Kinder, möchte aber in den nächsten Jahren welche kriegen. Ich muss sagen, es erstaunt mich gerade sehr, dass es anscheinend für normales Spielen sogar einen Begriff gibt. Für mich ist es selbstverständlich Kinder nicht ständig zu betütern. Sie müssen doch lernen sich selbst zu beschäftigen?!? Ich hatte nur so eine Kindheit. Ich wundere mich gerade, dass es heute anders zu sein scheint, und dieses ‚Freispiel‘ so hervorgehoben wird. Ich halte es als Grundschullehrerin mit Maria Montessori : ‚Hilf mir, es selbst zu tun‘. Das kann dann ja was werden für mich als Mutter, wenn heute scheinbar Helikoptermütter dominieren. ..
    Viele Grüße,
    Kristina 🙂

  6. Jane sagt

    Find ich auch richtig klasse. Mein großer Sohn wird Mitte März 3 Jahre alt, sein Bruder ist erst wenige Wochen. Da gibts noch kein zusammen spielen, klar! Aber wenn ich immer so lese, wie deine Kids zusammen spielen, wünsche ich mir das auch für meine zwei. Paul kann leider nicht so gut alleine spielen. Er kommt immer sehr schnell und will Gesellschaft haben bzw braucht eine neue Anregung. Das ist oft anstrengend, vor allem momentan mit dem kleinen Baby. Aber ich habe eine leise Hoffnung, dass die beiden in ein paar Jahren auch so prima frei zusammen spielen wie deine.
    Bis dahin muss ich auch noch ein bisschen an mir arbeiten, denn großes Chaos kann ich nur schwer aushalten und manchmal schränke ich den Kleinen damit ein. Das möchte ich ändern!

  7. Ich bin da auf jeden Fall komplett bei dir. Wir machen das auch so – und oft. Und Motti langweilt sich auch beinahe nie, ist fantasievoll, denkt sich so viele Geschichten aus und kann auch einfach sich selbst so gut beschäftigen, dass ich unglaublich stolz auf sie bin. Und ich war noch nie ein Freund von fixen Zeiten. Gewisse Rituale und Abläufe, ja. Klar. Aber dieses „Mein Kind geht immer um 19 Uhr ins Bett“, war selbst in meiner Kindheit undenkbar. Aber ich bin ja auch nicht in Deutschland aufgewachsen, vielleicht bin ich da zu „mediterran“ geprägt. Da sind die Kinder auch nie eine Last und es ist normal, dass sie dabei sind. Egal wie spät es ist. Und das ist es für uns auch. Jetzt drifte ich ab… 😉
    Aber: Toller Post! Und so, so true!!
    Alles Liebe,
    Isy

  8. Sonja sagt

    Ich finde es toll und beneidenswert wenn Kinder frei so schön spielen können. Ich erinner mich gerne an meine eigene Kindheit zurück, wo mir immer irgendetwas ein viel was ich spielen könnte. Leider kann mein Sohn das gar nicht…egal wieviel Langeweile es gibt. Er kann sich mit sich alleine überhaupt gar nicht beschäftigen. Das finde ich immer sehr schade…vor allem für ihn…

  9. Nina sagt

    Liebe Johanna,
    vielen Dank für deinen Blogpost! Er war wieder mal sehr inspirierend und ich brenne darauf etwas davon in unser Familienleben einzubauen.
    Ich bin auch für „einfach machen lassen“, muss mich allerdings auch manchmal etwas bremsen. Besonders, wenn wir draußen sind. Zum Glück gibt es immer wieder kleine Aha-Momente, die entstehen, wenn ich mal nicht reagiert, sondern einfach nur beobachtet habe. Das und dein Denkanstoß bestärken mich darin, meiner Tochter mehr zuzutrauen und sie probieren zu lassen.
    Alles Liebe!
    Nina

  10. Isabel Stabenow sagt

    Ich habe noch keine Kinder, aber wenn man das liest hört sich das richtig schön und frei an. Es ist etwas was ich selber erleben durfte und bei meinen Kinder irgendwann unbedingt auch so machen möchte. Es soll gespielt werden ohne wenn und aber und manchmal wünscht man sich dahin wieder zurück 😉 Jedenfalls geht es mir So, wenn es im Alltag wieder stressig her geht.. Schön geschrieben 😉 Liebe Grüße Isabel

  11. Natalie sagt

    Ich hab keine Kinder. Und weil ich auch keinen Mann habe, wird sich das in absehbarer Zeit auch nicht ändern.

    Fakt ist: Mich interessiert Baby- und Kinderkram
    wirklich so gar nicht. Trotzdem hab‘ ich den Post gern gelesen. Ich finde dich und dein ‚manchmal Chaos’ einfach unglaublich sympathisch. 🙂

  12. Alina sagt

    Großartig, dass deine beiden so toll miteinander spielen können. Mein 3 Jahre jüngerer Bruder und ich haben das irgendwie nie so richtig geschafft. zu unterschiedliches Temperament 😉

  13. Liebe Johanna – ich liebe Dein Plädoyer fürs Freispiel! Ich bin auch ein großer Freund davon. Und unsere sechsjährige Tochter fordert mittlerweile auch ihre „Zeit für sich“ ein. Gerade nach trubeligen Tagen mit viel Programm verkrümelt sie sich total gerne für eine gewisse Zeit im Kinderzimmer. Tankt dort ihre Akkus wieder auf – und danach geht’s gemeinsam weiter. Ja, das Kinderzimmer ist danach oft ein wildes Durcheinander. Aber es ist auch total spannend, sich erzählen zu lassen, was da alles entstanden ist…

    Und natürlich, ich hab mich auch schon bei dem Gedanken ertappt: Wie? Jetzt war sie den ganzen Tag in der Schule? Und danach noch in der Betreuung? Also weg von uns Eltern. Und jetzt will sie erst mal ihre Ruhe, statt Zeit mit uns verbringen? Aber wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, dann gibt es auch für mich nichts Tolleres, als nach einem anstrengenden Tag einfach mal nichts zu machen – keiner will was von mir, keiner redet mit mir. Nur ich und eine Tasse Kaffee – herrlich! Nur ist uns das in unserem hektischen Alltag ziemlich oft vergönnt und wir haben wohl manchmal einfach vergessen, wie wohltuend diese Ruhepausen sind!

    Auch wenn mir dann manchmal so ein kleines, fieses Teufelchen im Kopf zuflüstert: „Du wolltest doch schon ewig mit ihr dies und das basteln/backen/spielen/tun!“ Aber es gelingt mir immer besser, dem Männchen zuzuraunen: „Läuft uns doch nicht weg – und macht mehr Spaß, wenn wir beide auch wirklich Bock drauf haben!“

    Liebe Grüße nach HH,
    Katja

  14. Vera sagt

    Also meine Tochter (5) spielt nur so wenn wir allein zu Hause sind und das obwohl sie Einzelkind ist. Feste Termine haben wir nur 1-2 pro Woche (einmal turnen und einmal Ballett) und Freundinnen treffen, geht nur so maximal ein Termin die Woche. Klar, ihr Zimmer sieht aus, du meine Güte (das wird auch nur einmal die Woche aufgeräumt und geputzt (das machen wir zusammen bzw. auch mal ich allein, das Putzen mache ich allein)) – ansonsten gilt Tür zu, und der Rest der Wohnung, der bespielt wird (manchmal mehr, manchmal weniger, wird jeden Abend aufgeräumt (das machen wir zusammen). Ich habe mich von Anfang an „geweigert“ mit ihr zu „spielen“ (außer natürlich manchmal Gesellschaftsspiele) und sie malt und bastelt und spielt ganz wunderbar allein und kreativ und ich kann seit bestimmt schon zwei Jahren wunderbar lesen, Kaffee trinken usw. TV schauen jetzt nicht, weil das zieht sie dann magisch an, aber das ist ja auch ok ;).

  15. Katrin sagt

    Word!!! Genau so ist es…auch wenn es echt immer schwer ist sich zurückzuhalten. 🙂
    Vielen Dank für den tollen Post!! Viele Grüße Katrin

  16. Julia sagt

    Liebe Johanna,
    es ist toll, was deine Beiden auf die Beine stellen und ich finde auch, dass das Freispiel so wichtig ist.
    Meine Kinder sind leider nicht die größten Fans davon. Sie möchten mich immer in der Nöhe haben. Vielleicht liegt es am Alter, sie sind erst 3,5 und 1,5. Mit ihren Freunden schafft meine Tochter das nämlich mittlerweile schon ab und zu.
    Ich hoffe, dass es besser wird, je älter unser Sohn wird. Dann dürfen sie auch gerne so viel Chaos anrichten, wie sie mögen 😉
    Liebe Grüße
    Julia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.