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Wie wär’s… wenn Wertschätzung der Schlüssel zum Glück wäre?

Wertschätzung als Schlüssel zum Glück - Street Art Hamburg Schanze

Gibt es das eigentlich noch – Wertschätzung?

Meiner Erfahrungen mit Wertschätzung im Krankenhaus

Acht Jahre lang habe ich im Krankenhaus gearbeitet. Während des FSJs in der Geriatrie, in der Ausbildung zur Krankenschwester in der Neurochirurgie, Onkologie, Neurologie, Gynäkologie, Unfallchirurgie, in der HNO, auf der Station für Risikoschwangerschaften und in der Notaufnahme. Dort habe ich nach meinem Examen auch direkt angefangen, Vollzeit zu arbeiten.

Eine der größten Notaufnahmen Hamburgs, ich habe gemeinsam mit meinen pflegerischen und ärztlichen Kollegen die ganze Bandbreite an Verletzungen und Erkrankungen behandelt. Schnittwunden, Brüche, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Polytraumen – im Schockraum, im Behandlungszimmer, auf dem Flur, auf der Trage und auf dem Fußboden. Habe junge Patienten gehabt, alte Patienten und die dazwischen. Ich habe Blutdruck gemessen, Schwangerschaftstest gemacht, Anamnesen erhoben, Medikamente gespritzt, überwacht, geredet, zugehört. Ich habe reanimiert, Leben gerettet und beim Sterben begleitet.

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Wertschätzung? Fast immer: Fehlanzeige.

Ich wurde angeschrien, angemacht, an den Haaren gezogen, sollte verklagt werden, bin während eines Notfalls gelaufen, auf dem nassen Boden ausgerutscht und auf den Bauch gefallen, als ich etwa im sechsten Monat schwanger war.

Wieviele Patienten ich hatte? Kann ich beim besten Willen nicht sagen. Die meisten habe ich vergessen, das Schicksal einiger wird mich wohl nie loslassen und treibt mir immer noch die Tränen in die Augen.

Ich wollte immer Ärztin werden, aber ich war auch gerne Krankenschwester. Zeitweise sogar so gerne, dass ich ein Medizinstudium in Frage gestellt habe. Trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, nach dem Ende meiner Elternzeit wieder im Krankenhaus zu arbeiten. Und das, obwohl es sich anfühlt, wie nach Hause zu kommen, sobald ich ein Krankenhaus betrete. Denn, und das ist mir heute morgen schlagartig klar geworden – es ist nicht (nur) das viel zu kleine Gehalt, der Schichtdienst, die Mehrbelastung durch kranke Kollegen, für die kein Ersatz geschaffen wird, der Ansturm an Patienten, die eigentlich nicht in eine Notaufnahme gehören.

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Der eigentliche Grund ist die fehlende Wertschätzung. 

Die Wertschätzung von Patienten, von Angehörigen, von Kollegen, vom Arbeitgeber. Natürlich habe ich oft ein „Vielen Dank, tschüss!“ gehört, beim Rausgehen über die Schulter zurück geworfen. Aber echte Wertschätzung, die klingt anders. Es sind diese kleinen Sätze wie „Schön, dass sie jeden Morgen hier so fröhlich reinkommen.“ am 12. Tag Frühdienst am Stück, für den ich um halb fünf aufstehen musste. Ein Brief mit einer Einladung zu Kaffee und Kuchen. Ein handgeschriebenes „Vielen Dank für’s Zuhören“ auf der Visitenkarte eines pensionierten Kapitäns am Ende eines nie enden wollenden Dienstes. Ein „Dankeschön“, mit Augenkontakt und kurzem Innehalten. Und manchmal braucht Wertschätzung noch nicht mal Worte, da spürt man sie einfach.

Einfach mal Danke sagen

Auch, wenn es bis hierher vielleicht so klingt, es geht mir nicht um Selbstbeweihräucherung. Eigentlich geht es noch nicht mal um mich. Aber so ein persönliches Beispiel zeigt doch anschaulicher, worum es eigentlich geht. Im August ist meine Elternzeit vorbei und ich kann mir nicht vorstellen, wieder zurück zu gehen. Obwohl ich das Gefühl habe, dass die Notaufnahme mir fehlt, die Arbeitsumstände haben mich mürbe gemacht. Immer mehr Patienten bei immer weniger Personal. Neues Material, das um Längen schlechter ist als das alte, aber immerhin kostet es einen halben Cent weniger. Das Gefühl, in bedrohlichen Situationen keinen Rückhalt zu haben. Kein Individuum zu sein in dieser Krankenhausmaschinerie, sondern nur ein Rädchen im Getriebe, das, wenn es bricht, eben ersetzt wird. Oder eben auch nicht.

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Vielleicht, ganz vielleicht wären diese negativen Gefühle und Erfahrungen nicht so übermächtig, wenn ab und zu mal jemand Danke sagen würde. Und das gilt nicht nur für mich, das gilt für alle Krankenschwestern, Pfleger, Ärzte und Ärztinnen, Hebammen, für die Feuerwehr, die Polizei, für die Busfahrer, deine Kosmetikerin, den Menschen, der dir deinen dringend benötigten Kaffee verkauft oder ein Brötchen.

Natürlich ist es mein und ihr Job und wir suchen uns unsere Jobs alle mehr oder weniger selbst aus. Aber auch Traumjobs können an manchen Tagen ätzend sein. Deswegen schlage ich vor, wenn jemand nicht wirklich scheiße zu dir ist – wie wär’s mit ein bisschen mehr Wertschätzung?

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Wie wär’s…

Wie wär’s, morgens beim Bäcker einfach mal genauso freundlich auf „Schönen guten Morgen, was darf’s denn sein?“ zu antworten, statt sich einfach nur „Kaffee. Schwarz.“ rauszuquetschen?

Wie wär’s, wenn man das nächste Mal, bevor man aus dem Bus steigt, dem Busfahrer oder der Busfahrerin sagst: „Vielen Dank, dass du mich sicher von A nach B gebracht hast.“?

Wie wär’s, wenn man den Erzieherinnen und Erziehern in der Kita mal ein Blümchen mitbringt und „Danke“ sagt? „Danke, dass du dich jeden Tag so gut um mein Kind kümmerst.“

Wenn man seine Kosmetikerin nach ihrem Namen fragt und ihr sagt: „Vielen Dank, dass du meine Augenbrauen so schön gezupft hast. Für dich ist das vielleicht Routine, aber mir schenkt es jeden Tag ein bisschen mehr Selbstbewusstsein.“?

Wie wär’s, wenn man der nächsten Krankenschwester/Pfleger/Arzt/Ärztin/Hebamme, mit der man zu tun hast, einfach mal sagt: „Ey, vielen Dank, dass du sogar an Weihnachten/Silvester/Ostern/nachts arbeitest, um mir zu helfen, falls mir was passiert.“

Wie wär’s, wenn man das gleiche mal zu einem Feuerwehrmann oder einem Polizisten sagt?

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Wie wär das? 

Ich persönlich glaube, es wäre ganz fantastisch. Denn mir tut so ein kleines Danke, ein anerkennendes Wort, überhaupt nicht weh. Im Gegenteil, es macht mich froh, obwohl es für mich eigentlich nur eine Kleinigkeit ist. Aber stell dir mal vor, dass du vielleicht mit einem kleinen Satz dafür verantwortlich bist, dass jemand sich den ganzen Tag über gut fühlt. Dass er abends beim Abendbrot oder am Morgen nach seinem Nachtdienst seiner Familie von dir erzählt und dabei glücklich, vielleicht auch ein bisschen verwundert, grinst. Stell dir mal vor, dass die Krankenschwester die Visitenkarte mit dem handgeschriebenen Dank Jahr für Jahr, Wohnung für Wohnung, an ihrer Pinnwand lässt, um sich immer wieder an diesen kleinen Moment zu erinnern.

Wie wäre das?

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P.S. Es geht natürlich nicht nur speziell um die genannten Berufsgruppen, eigentlich geht es um alle Menschen, um’s allgemeine Miteinander. Wertschätzung tut doch in allen Bereichen einfach gut, mit Fremden, mit Freunden, mit der Familie.

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115 Kommentare

  1. Susann sagt

    Liebe Johanna,

    ich lese unheimlich gerne deine Blogeinträge (oder verfolge deinen Instagramaccount), sei es deine Modeinspirationen oder deine Gedanken zu Festivals mit Kindern ( ich fand es übrigens sehr spannend & die Diskussion dazu so lächerlich! ). Und obwohl ich dich überhaupt nicht persönlich kenne (schade eigentlich), mag ich dich unheimlich gern und finde dich sehr sympathisch. Ob du nun mal meckerst, dich beschwerst (wer tut das nicht?) oder einfach nur aus deinem Alltag erzählst… Was ich aber eigentlich schreiben wollte: mit deinem heutigen Blogbeitrag hast du dich selbst übertroffen! So tolle und vor allem wahre Worte, die sich ruhig jeder mal zu Herzen nehmen sollte! Ich glaube, es würde so einigen Menschen besser damit gehen, würden sie ihre Einstellung zu vielen Dingen ändern!
    Du regst mal wieder zum Nachdenken an, und bitte bewahre dir das trotz manch unangebrachter Kritik!

    In diesem Sinne… Auf ein freundlicheres Miteinander!
    Liebste Grüße & viel Sonnenschein nach Hamburg aus Berlin!

    ps: und DAAAANKE für deine tollen Modeinspirationen! Ich liebe den Pinkepankstyle! 😉

  2. Nicole sagt

    Liebe Johanna-es ist ein emotionaler Bericht-der aus dem Herzen spricht-und alleine deshalb, kann man ihn sehr gut so stehen lassen 🙏!
    Wertschätzung können wohl Menschen von sich geben, die Demut spüren können, die im Hier und Jetzt leben, die Menschen um sich herum wahr nehmen-als die Persönlichkeit-die sie auch wirklich sind!!Die mit offenen Augrn durchs Leben gehen und Dankbar sind für ihr Leben! Ich glaube, dass unsere Gesellschaft mehr Innehalten gut tun würde, ein wenig mehr Langsamkeit, mehr Gefühl für das was einem umgibt!!Ich habe leider schon einige Zeiten im KH verbringen müssen-und kann sagen, dass dieser Job wirklich hart an die Grenzen geht und dabei auch bei dem Personal nicht mehr viel abzuverlangen ist!Aber ich hatte immer Schwestern-die mir für ne kurze Zeit das Gefühl gegeben haben-ein Ohr zu haben und dafür habe ich mich aus tiefstem Herzen bedanken können! Es fällt nicht immer leicht, wenn Menschen um einen herum unfreundlich und respektlos sind-dann trotzdem freundlich zu bleiben….aber das Ziel lohnt sich-um ein besseres Miteinander zu schaffen!! Ich glaube-du hast den Kern getroffen! Mehr Wertschätzung -täglich-,mehr Demut, mehr Lächeln im Alltag und mehr ehrliches „Danke und Bitte“🙏🙏🙏….dann haben wir doch wirklich was erreicht in unserem Leben!!🌸In diesem Sinne 🙏🌸🍀lieben gruß nicole

  3. So treffend formuliert und gut auf den Punkt gebracht, deshalb werde ich es gleich mal teilen und vor allem selbst leben und meinen Kindern vorleben.

    Denn dann kann auch das wieder besser werden und ich kenne auch schon so einige Bereiche bei denen diese Einstellung fruchtet, bzw. Früchte trägt.

    Alltagsfeierliche Grüße

    Bettina

  4. Laura sagt

    Vielen Dank für diese tollen Worte, liebe Johanna!! Und ja, sie fehlt mir auch oftmals in meinem Beruf als Erzieherin.. die Wertschätzung!

  5. Ein wunderbarer Artikel ! Vielen lieben Dank für deine Gedanken Johanna!

    Liebe Grüsse aus dem sonnigen Süden :-)

  6. Nina sagt

    Liebe Johanna,

    danke für deinen Beitrag. Du sprichst mir wirklich aus der Seele. Leider ist es scheinbar bei ganz vielen Menschen in unserer Gesellschaft so, dass alles für selbstverständlich genommen wird. Die meisten rennen gestresst und gehetzt vom Alltag durch das Leben ohne nach rechts oder links zu schauen. Was bewirke ich mit meinem Verhalten? Es zählt nur: Wie komme ICH am schnellsten zu meinem Ziel? Die wenigsten Menschen sind so empathisch wie du und haben auch einen Sinn für die Gefühle oder das Empfinden von anderen Menschen. Es macht alles immer weniger Freude weil man viel zu oft die schlechte Laune abbekommt, keiner mehr Dankeschön sagt, die Wertschätzung für fast alles geht verloren. Ich finde wenn es mehr Menschen wie dich geben würde, die solche Missstände auch mal öffentlich aussprechen, wäre unsere Welt wahrscheinlich noch einmal ein Stück weit lebenswerter.

    Danke für deine ehrlichen Worte!

    Nina

  7. janina sagt

    liebe johanna,
    ein sehr schöner text, der mir aus der Seele spricht.
    Ich in Sozialpägogin in einer Mutter-Kind-Einrichtung und selbst grad in Elternzeit. Dort bekommt man wirklich nicht viel Anerkennung, schon gar nicht von unserer Leitung. Von den Klienten eher selten. Dabei sind es genau diese Wertschätzungen, die einen in Bezug auf den Job „am Leben erhalten“.
    Bevor ich in Elternzeit gegangen bin, habe ich ein somalisches Flüchtlingsmädchen betreut, ich habe sie lange begleitet und ihr in ihrer Schwsngerschaft, bei der Geburt und der Zeit danach zur Seite gestanden. Ich erinnere michi gerne an dieses Mädchen, weil sie sich immer wieder aufrichtig bei mir bedankt hat. Das hat so unheimlich gut getan. Als ich ihr dann sagte das ich schwanger bin und deswegen aufhören muss zu arbeiten, ist sie mir um den Hals gefallen. Wie haben beide ein wenig geweint, vor Freude und auch weil wir wussten das es jetztAbschied nehmen hieß. Aber diesen Moment werde ich wohl nie vergessen, als sie sagte „janina, du warst wie eine mutter, freundin und schwester gleichzeitig für mich. ich danke dir von herzen das du mich so in deutschland empfangen hast und mir geholfen hast, stark zu werden. ich werde meinem baby immer von dir erzählen“
    ich glaube ohne solche momente könnte ich meinen job nicht machen.

    leider zeigt der alltag das es viel zu wenig aufrichtigkeit, dankbarkeit und umsicht gibt. eine ältere dame, der ich im bus meinen platz angeboten habe, kam bevor sie aussteigen musste zu mir und drückte mir zwei bonbons in die hand. als dank das sie sitzen durfte. das hat mich gefreut und schockiert zu gleich.

    ich versuche im alltag mich so oft es geht zu bedanken. habe dem paketboten zu weihnachten eine schokolade geschenkt und meiner hebamme zum abschied eine karte geschrieben und ihr auch was geschenkt. das sind kleinigkeit die vielleicht auch diese menschen ermutigen ihren job weiter zu machen.

    johanna, danke das du dir einen sozialen beruf ausgesucht hast.

    viele grüße

  8. Dina sagt

    Liebe Johanna,

    das ist nen schöner Artikel, den sollten echt mehr Leute lesen. Klar kann man so nicht
    die Welt verändern, aber man kann sie sich ein bißchen schöner machen!
    Du bist nicht alleine!!!

    Viele Grüße aus Berlin, Dina

  9. Meli sagt

    Liebe Johanna, eigentlich gehöre ich nicht zu den Kommentar-Schreibern (Ich weiß, es heißt Kommentator, aber das klingt so, als würde ich beim Radio arbeiten). Ich lese viel öfter und lieber. Aber heute hast du mir aus der Seele geschrieben. Da muss ich einfach etwas dazu schreiben. Erst einmal meine Hochachtung vor all denen, die in Schichten arbeiten, ihre Kinder und Partner viel zu wenig sehen, eine Arbeit verrichten, die zu unser aller wohl ist. Du hast recht, dass man das nicht nur zu wenig sagt, nein man sagt es gar nicht. Ich arbeite bloß als Grafikerin. Ja ein schöner Beruf, aber nicht ansatzweise wichtig. Aber über eine Wertschätzung freue ich mich trotzdem. Unsere Kunden kommen mit einem Auftrag zu uns, wir erarbeiten Konzepte und ja wir verhelfen mit unserer Arbeit auch zu messbaren Erfolg. Ein Dankeschön, ein gut gemacht oder ähnliches hören wir sehr selten – schließlich ist es ja unser Job. Aber die Rechnungen, wenigstens die finanzielle Wertschätzung der Arbeit, werden auch nicht pünktlich bezahlt. Darum muss man noch betteln. Der Kunde sonnt sich im Erfolg und wir müssen Klinken putzen, um unser Geld bezahlt zu bekommen. Eine komische Mentalität und mehr als ärgerlich. Wir, meine Freundin und ich, haben ein eigenen Projekt ins Leben gerufen, eine Plattform auf der wir die ganzen kleinen Händler unserer Stadt vorstellen und somit den lokalen Handel wieder mehr anschieben möchten. Wir gehen zu Stadtsitzungen um die Sorgen der Händler weiter zu tragen, diskutieren mit Kammern und vermeintlichen Interessensgemeinschaften. Eine Herzenssache! Auch da, kaum eine Dank. Aber dann kamen zwei Ladenbesitzerinnen, haben uns eine Karte geschrieben, uns beiden Blumen geschenkt. Ich habe geheult. Nicht weil ich so nah am Wasser gebaut bin, sondern weil jemand eine „Danke“ ausgesprochen hat. Wir machen es ja eigentlich nicht, um von alles seiten beweihräuchert zu werden. Aber dieser Dank, eben eine kleine Wertschätzung, gibt so viel Kraft und so viel Energie. Wenn wir alle, die Arbeit oder das Machen von anderen mehr würdigen würden, wieviel Lachen würde man doch in die Gesichter zaubern. Wie gesagt, du hast mir aus der Seele gesprochen. Ganz viel Glück für deine Orientierung und deinen neuen Weg! Liebe Grüße Meli

    • Melanie sagt

      Ich bin auch Grafikerin – und erlebe genau das gleiche wie du! Kaum ein Danke, meist gibt es nicht mal mehr eine Reaktion nach einem abgeschlossenen Projekt. Umso mehr freue ich mich, wenn man doch mal wertgeschätzt wird. Vor kurzem hat ein Kunde mir gesagt, dass er wahnsinnig gerne mit mir zusammengearbeitet hat. Solche lieben Worte bauen so auf und lassen einen doch gleich viel besser und zufriedener arbeiten.

      Und letztendlich sehe ich da tatsächlich keinen großen Unterschied zu lebenswichtigeren Jobs wie Krankenschwester etc., was die Wertschätzungen angeht: Die hat jeder verdient, der seinen Job gut gemacht hat! :-) Meli, euer Projekt klingt total super! Ich bin mir sicher, dass auch die anderen eure Arbeit zu schätzen wissen, auch wenn ein offenes Lob oder Danke natürlich toll wäre!

      Johanna, ich finde deinen Artikel wahnsinnig gut! Ich finde, man darf sich bei fehlender Wertschätzung von außen auch ruhig mal selbst loben. Das baut doch auch auf! :-)

  10. Alexandra sagt

    Liebe Johanna,
    schön, dass du diesen Artikel geschrieben hast, und wie schön wäre es würden sich alle mal ein bisschen mehr Respekt und Wertschätzung entgegen bringen… Als Ärztin in Elternzeit kann ich deine Gedanken bezüglich der Arbeit im Krankenhaus sehr gut nachvollziehen, doch auch zuhause mit drei Kindern empfinde ich meine Arbeit oft nicht wertgeschätzt, teilweise einfach durch das “ Hamsterrad Familienalltag“, vor allem aber durch Kommentare von aussen wie „wie lange bleibst du denn noch so zuhause? Jaja, mach es dir noch ein bisschen schön…!“ o.ä. …
    Ach ja, und vielen Dank für die vielen modischen Inspirationsmomente, da war schön einiges für mich dabei es meinen Alltag ein bisschen bunter gemacht hat!
    Alexandra

  11. Jenni sagt

    Liebe Johanna,
    das war wirklich ein Herz-Post. Du hast so recht mit dem was du geschrieben hast.
    Ich bin gelernte Jugend- und Heimerzieherin und arbeite neben meinem Soziale-Arbeit-Studium in der stationären Jugendhilfe. Dort habe ich mit Jugendlichen zu tun, denen nie Wertschätzung entgegengebracht wird. Egal wo sie hinkommen, ihnen schlägt immer und immer wieder Ablehnung entgegen, für die Politik existieren sie eigentlich gar nicht bzw. sie werden einfach ignoriert. Jede Schicht die ich mit ihnen verbringe, versuche ich wertschätzend mit ihnen umzugehen und ihnen so zu zeigen, dass sie nicht irgendwelche Nobodys, sondern interessante Menschen mit ganz eigenen Lebensgeschichten sind, die Dinge erlebt haben die teilweise mehr sind, als man eigentlich ertragen kann. Leider wird es uns sehr, sehr schwer gemacht, diese Wertschätzung jeden Arbeitstag zu leben. Von der Politik wird der Bedarf an Erziehern und Sozialarbeitern unterschätzt (dies wird am katastrophalen Personalschlüssel und dem nicht weniger katastrophalen Gehalt deutlich) und Organisationen die eigentlich das Label einer Non-Profit-Organisation tragen, handeln wie Wirtschaftsunternehmen und behandeln ihre Arbeitnehmer ebenso.
    Ich danke dir für deine warmen Worte an diesem (zumindest bei uns) grauen Montagvormittag, ich mache mich jetzt auf den Weg zum Spätdienst, mit deinen tollen Worten im Kopf. Danke :)

  12. Ronja sagt

    Danke, liebe Johanna. Jetzt sitze ich hier an meinem freien Tag mit einem Tränchen im Augenwinkel. Ich bin Altenpflegerin und habe mich so wiedergefunden in deiner Erzählung. Ich liebe meinen Beruf und will behaupten, dass ich auch einen guten Job mache. Unsere Bewohner und auch die Angehörigen sind sehe Verständnisvoll (für jeglichen Stress haben sie soviel Verständnis und das, obwohl sie viel viel Geld für die Versorgung bezahlen) . Leider wird immer mehr gespart und das alles auf unseren Rücken. Bis einer nach dem anderen irgendwann aus den Latschen kippt. Was soll es, sind ja nur alte Menschen. Wir als Pflegekräfte sind austauschbar. Springt man nicht ein wird man blöd angeschaut. Wie kann man sich selbst vorne anstellen. Ich liebe meinen Beruf, aber in dem System kaum möglich das auch so zu leben. Wertschätzung für einander ist so so wichtig! Besonders auch das Gefühl als einzelner etwas Wert zu sein. Danke für deinen Blogbeitrag.

  13. Liebe Johanna,

    ich habe gerade in den Stories auf insta gesehen, dass Du diesen Beitrag bringst und musste einfach sofort vorbeikommen, denn dieses wahnsinnige Miteinander, das manche Menschen an den Tag legen, finde ich auch immer wieder unglaublich.

    Ich selbst bemühe mich wirklich immer freundlich zu sein. Wir hatten/haben ja derzeit z.B. jede Menge Stress in der KiTa und bei allem Ärger, den das für uns als berufstätige, angestellte Eltern mitbringt, so sehe ich trotzdem auch immer die andere Seite. Sehe die ErzieherInnen, die die Stellung halten und werfe Ihnen, nicht nur, aber auch gerade, in diesen Zeiten des Ausnahmezustands ein nettes und anerkennendes Wort zu. Es macht ja nichts, wirklich gar nichts besser, wenn man sich in Zeiten, die sowieso schon bescheiden laufen, auch noch gegenseitig das Leben schwermacht. Seien wir doch lieber gut zu uns und miteinander, wenn’s doch eh schon arg genug ist…

    Ich glaube auch, dass sich die Wertschätzung nicht nur, so wie Du es in Deinem Post schreibst, durch direkte Worte/Taten ausdrücken lässt, sondern auch in der Art und Weise beginnt, wie wir anderen begegnen. Ich glaube, vielen Leuten ist einfach gar nicht klar, wie DANKBAR sie eigentlich jeden Tag für all diese Dinge und Möglichkeiten und Mitmenschen um sie herum sein müssten, sondern nehmen das alles wie selbstverständlich hin. Und ich glaube, in dieser Selbstverständlichkeit liegt dann auch diese mangelnde Wertschätzung begründet. Wer nicht mehr erkennt oder weiß, dass das alles eben nicht selbstverständlich ist, sondern vielleicht eher mit einer Haltung à la „da hab ich ein Anrecht drauf“ durch die Welt geht, der verlernt sicher auch das Wertschätzen. Du forderst ja auch zu recht in deinem Artikel, dass man mal danke sagen müsste. Aber ich fürchte, ganz ehrlich, viele Leute empfinden kaum mehr Dankbarkeit. Es ist alles zu selbstverständlich geworden. Die Leute sind manchmal einfach so satt.

    Ich kann noch eine Sache beisteuern, nämlich: Unser Sohn hatte letztes Jahr einen Unfall. Wir mussten mit Lalülala in die Klinik. Es war ein Feiertag, ein sonniger Tag, es war viel los. Wir haben gemerkt, dass das Personal rotierte und natürlich auch, dass wir nicht die einzigen sind, die jetzt dringend Hilfe brauchen. Es ging hoch her. Der Stress war überall spürbar. Nicht unbedingt das Szenario also, wo man einen besonders warmen oder herzlichen Umgang erwarten würde.

    Während all der Zeit, und ich erzähle das wirklich jedem, dem ich von dem Unfall berichte seit einem Jahr nun, wurden wir so unglaublich gut betreut. Jeder, ob Pfleger oder Schwester oder Ärztin war so unfassbar NETT zu uns. Und dass obwohl deren Schicht eigentlich schon längst rum sein sollte. Obwohl jemand krank war usw. Jeder war NETT. Zu unserem Sohn, aber auch zu uns Eltern. Als wir runter in die Anästhesie in die OP-Ebene mussten, kamen alle zu uns und haben sich vorgestellt, versucht unserem Sohn die Angst zu nehmen vor der OP. Haben mit uns Eltern geredet und versucht uns die Nervosität und Angst zu nehmen. Als wir Eltern hinterher auf Station warten mussten, bis die OP rum ist, und ich still vor mich hin geheult habe, haben alle, alle, alle uns so unfassbar nett behandelt. Auf dem Laufenden gehalten und mit Taschentüchern versorgt.

    Und auch vor und nach der OP waren alle wirklich toll zu uns. Sie haben uns alles erklärt, unsere Fragen geduldig beantwortet, auch wenn diese für das Fachpersonal vielleicht „dumm“ oder „nervig“ gewesen sein mögen.

    Wann immer ich jemandem über den Unfall und die OP letztes Jahr erzähle, dann erwähne ich auch immer wie toll und wertschätzend WIR behandelt wurden, obwohl wir doch nur Patienten unter so vielen waren. Obwohl man doch meinen könnte, in so einer Klinik an so einem Tag , werde man nur noch „abgefertigt“.

    Ich glaube, wir wurden so nett und wertschätzend behandelt, weil wir uns auch nett und wertschätzend verhalten haben. Weil wir vom ersten Augenblick an dankbar waren. Dankbar für die tolle Hilfe, dankbar dafür eine solch tolle Klinik mit Kinderchirurgie in der Nähe zu haben, dankbar für das nette Umgehen mit uns und unserem Sohn. Weil wir nichts als selbstverständlich erachtet haben.

    Das Schöne an der Dankbarkeit und der Wertschätzung ist nämlich, dass beides eine ungeheure Strahlkraft entwickelt, wenn man sie (vor)lebt. Und dass man immer was dafür zurückbekommt. Eine wirklich wahre Win-Win-Situation :)

    Liebe Grüße,

    Carmen

    P.S.: Das ist jetzt ungefähr so lang geworden wie ein eigener Blogpost und ich hätte NOCH viel mehr schreiben können 😀

    Vielleicht bastle ich noch einen zu dem Thema draus, wenn du nichts dagegen hast… (?)

  14. Huhu Johanna,
    ich bin in der Altenpflege tätig (seit über 10 Jahren mit FSJ und Ausbildung gerechnet) und kann nur dazu sagen: Recht hast du.
    An den Missständen können wir aktuell nur bedingt etwas ändern, solange nicht mal Politik und Gesetz in die Pötte kommt, aber man kann aktiv was am Bild der Pflege allgemein ändern.
    Sicher, hier und da hört man von Angehörigen der Patienten oder von meinen Bekannten: ‚Also, ich bewundere Euch ja, ich könnte das nicht.‘ – aber mal ehrlich, ein richtiges Dankeschön ist das nicht.
    Für mich ist da die Dankbarkeit der alten Menschen eigentlich viel wichtiger, weil sie so viel ehrlicher ist. Wertschätzung von den alten Menschen, die so unglaublich dankbar dafür sind, wenn man ihnen ein bisschen Zeit schenkt.
    Da sind dann diese Sätze wie: ‚Schwester, Sie sind so lieb.‘ ‚Hach, immer wenn Sie in mein Zimmer kommen, geht die Sonne auf.‘
    Oder alte Menschen, die ihr Essen teilen wollen, weil sie sonst gerade nichts anderes haben, was sie einem geben können.
    Oder wenn man ein Stück Kuchen mitgebracht bekommt, weil man die Lieblingsschwester ist. Oder einfach eine stille Umarmung, ein Lächeln oder manchmal auch ein geflüstertes Wort (gerade bei denen, die sonst nichts mehr sagen) wiegt so manchen stressigen, unendlich langen und beschissenen Tag auf.
    Ich versuche mir das bewusst zu machen und manchmal, das gebe ich ehrlich zu, schaffe ich das nicht, da geht die Wertschätzung einfach im Alltagsgrau unter, obwohl sie da ist.

    Aber stimmt – nicht nur mir soll Wertschätzung entgegengebracht werden, auch anderen soll dieses Gefühl gegeben werden. Und das versuche ich jeden Tag: meinen alten Menschen, der Kassiererin an der Supermarktkasse, den Nachbarn, die mir Päckchen entgegen nehmen und Mülleimer rausstellen ohne zu Murren, wenn ich es vergessen habe, den Arbeitskollegen, den Vorgesetzten gegenüber, aber auch mir selbst, indem ich sage: ‚Danke. Und: Gut gemacht!‘

    Liebe Grüße,
    Linda

  15. Sylvie sagt

    Hallo Johanna,
    Ich finde es genauso wichtig, wie du ,den Menschen einfach mal Danke zu sagen.
    Ich bemerke sehr oft, dass jeder immer häufiger nur noch an sein Interesse und an sich selbst denkt-Hauptsache mir geht es gut-Hauptsache bei mir läuft alles rund.Das macht mich oft sehr nachdenklich und traurig.Ob sich viele überhaupt noch in andere hineinversetzen können?
    Im Alltag wird es nun mal schnell vergessen-diese Wertschätzung.Alles funktioniert und muss funktionieren.
    Ich bin Erzieherin und bin gerade in Elternzeit.Auch im Kindergarten gibt es die Eltern , die sehr viel verlangen, aber nie ein persönliches Wort mit einem wechseln.Es gibt aber auch viele andere, bei denen man die Dankbarkeit richtig spüren kann.
    Jetzt, wo ich selber ein Kind habe, merke ich noch stärker ,wie dankbar ich bin , für Menschen, die jeden Tag ihr bestes geben , um für mich da zu sein.

  16. Nadine sagt

    Liebe Johanna!
    Ich danke dir für diesen Beitrag!!!! Für die einfühlsamen Worte. Du schreibst mir aus der Seele!
    Du hast auf den Punkt gebracht, was auch ich schon seit langem als erschreckende und negative Entwicklung in unserer Gesellschaft beobachte und täglich im Umgang der Menschen miteinander erlebe.
    Manchmal habe ich den Eindruck, das es immer weniger soooo einfühlsam, nachdenklich und wertschätzende Persönlichkeiten wie dich gibt!!!!
    Im Gegenteil, ich habe das Gefühl, das es den meisten nur doch darum geht, seine Ziele im Leben und Alltag zu erreichen. (Ellenbogengesellschaft, hauptsache mir geht`s gut)
    Da fallen mir sofort Einkaufssituationen im Supermarkt ein….Genervte Gesichter an überfüllten Kassen, Drängeln und Schieben obwohl man selber seinen Einkauf noch gar nicht abgeschlossen hat und noch am Einpacken ist. Kein „DANKESCHÖN“ wenn man jemanden die Tür aufhält….usw.
    Die Meisten laufen nur noch gehetzt, genervt und förmlich ferngesteuert durch ihre Umwelt. Ohne ein nettes Wort, ein Lächeln, Ruhe, Zeit….Ohne den anderen bewußt wahrzunehmen.
    Ich bin Erzieherin und arbeite seit 4 Jahren nun nicht mehr in meinem Beruf. Jaaaa, da gibt es einiges was ich vermisse. Ich habe sehr gerne 14 Jahre als Erzieherin gearbeitet. Doch mir geht es wie dir in deinem Beruf. Mir fehlt zunehmend die fehlende Anerkennung und Wertschätzung. Stattdessen wird fast alles als selbstverständlich gesehen und sogar vorrausgesetzt. Ich kann dich nur zu gut verstehen, das du nicht mehr zurück möchtest, obwohl da auch einiges ist, was du vermisst.
    Mir geht es mit meinem Beruf genauso!!!!
    Ich danke dir für deinen Mut… dieses Thema angesprochen zu haben. DANKE!!!!
    Mach weiter so.
    Liebe Grüße Nadine

  17. Nina sagt

    Liebe Johanna,
    die Quintessenz des Geschriebenen finde ich sehr gut und es ist wichtig daran erinnert zu werden, dass viele Menschen im Alltag ihr Bestes geben und wir voneinander profitieren und das auch Bitteschön würdigen sollten.

    Ich selbst bin Krankenschwester in der Anästhesie und das auch schon seit Jahren.

    Ich weiß genau wovon du sprichst, wenn es um Würdigung und Respekt geht.

    Aber ist Kapitulation dann der richtige Weg oder nur bequem?

    Gerade dieser Bereich, die sozialen Berufe mit hoher Frauenquote, sind so rezessiv, wenn es um Aufmerksamkeit auf die Zustände und des Geleisteten geht. Hier muss etwas unternommen werden, nur was?

    • Johanna sagt

      Liebe Nina,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Meinst du mit Kapitulation, dass ich nicht mehr als Krankenschwester arbeiten werde?

      Ich geb dir natürlich Recht, dass da was passieren muss, aber, und auch da bin ich ganz ehrlich, ich bin nicht bereit, mich kaputt zu machen für ein Gesundheitssystem, in dem es nur noch um maximalen Gewinn und in keinster Weise mehr um Menschen geht.

      • Nina sagt

        Ja, es läuft einiges schief und es wird leider viel zu wenig thematisiert.

        Wahrscheinlich hat man keine andere Wahl, wenn es finanziell möglich ist, aus dem Job auszusteigen, um das Burn-out Risiko usw. zu minimieren.

        Und genau das ist das Problem, leise Kapitulationen …

        Habe keine richtige Problemlösung, Sorry!

  18. Eva sagt

    Liebe Johanna,
    Du sprichst mir aus dem Herzen. Ich beschäftige mich seit längerem mit dem Thema, insbesondere in Bezug auf Rettungskräfte und Polizisten. Sie leisten zum Großteil eine so großartige Arbeit und werden oft richtig gehend verpönt. Es scheint in Mode gekommen zu sein, den ganzen Frust und die Unzufriedenheit an diese Berufsgruppen auszulassen. Es sind aber Menschen, die ihr Leben für andere einsetzen, jeden Tag mit Krisen zu tun haben und die neben dem normalen Alltag/ Verbrechen/ Unfälle noch gegen Gewalt (durch Terror, Rechte und Linke..) kämpfen müssen. Mich frustriert das sehr.
    Und ja, ich habe einen persönlichen Bezug dazu. Meine Schwester ist Polizistin und ich hoffe jeden Tag, dass sie gesund von ihrem Arbeitsalltag heim kommt zu ihrer Familie.

  19. Nicole sagt

    Liebe Johanna,

    Wertschätzung, Respekt und Dankbarkeit – absolut vom Aussterben bedroht. Und das leider egal welche Berufe oder Bereiche unseres Lebens wir uns anschauen. Einziger Ansatz, dies irgendwann wieder zu ändern: Mit gutem Beispiel voran. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und je nach Situation sogar weh tut. Lass es uns besser machen und dafür sorgen, dass man für ein „Danke!“ nicht nur irritierte Blicke oder sogar einen blöden Spruch kassiert, sondern ein Lächeln des Gegenübers.

    In diesem Sinne: Danke für diesen tollen Beitrag und dass Du das Thema hier auf Deinem Blog aufgenommen hast.

    Sonnige Grüße, Nicole

  20. Mareike sagt

    Liebe Johanna,

    vielen Dank für diesen schönen Artikel, auch mir sprichst du aus dem Herzen!
    Es ist schade das wir es so selten schaffen uns vor Augen zu führen, wie wertvolle jede(r) Einzelne ist und das ein kleines ‚Danke‘, ein ehrliches Lächeln manchmal über den Tag trägt!

    Danke!

  21. Das wäre einfach nur toll. Ich versuche das immer und egal wo ich bin. Mich zu verabschieden vom Busfahrer zum Beispiel, finde ich schön und selbstverständlich. Der Kassiererin auch einen schönen Tag wünschen und sie dabei anlächeln. Und das erinnert mich daran, dass ich im Kreissaal und auf der Wochenstation noch ein Dankeschön vorbeibringen wollte. Weil manchmal ein gesprochenes Danke auch noch nicht genug ist.
    Fröhliche, liebste Grüße an dich
    Eva

    • Juhuuu, wir haben es endlich getan. Am Wochenende hat der Kreißsaal und die Wochenstation einen Korb mit kleinen Stärkungen und Dankeskarte bekommen. Danke für die Erinnerung, wie wichtig so etwas ist.

      • Johanna sagt

        Ach, sehr schön, das haben wir bei den Geburten damals auch so gemacht! <3

  22. PS: Aber bei den Kindern ist es ganz wichtig und wird von jedem verlangt, dass sie immer Danke und Bitte sagen.

    • Hm. Ich weiß nicht, ob man versteht, dass ich das 👆 sarkastisch meinte. 🙈 Fast keiner sagt ja Danke und Bitte beim Bäcker, aber die Kinder werden SOFORT daran erinnert, sollten sie es mal vergessen. :/

  23. Kathi sagt

    Es ist vernünftiger, eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen.
    Konfuzius

    Liebe Johanna,
    mit Deinem Artikel hast Du eine Kerze angezündet.
    Und es wird heller und heller und heller….
    Mit einem Dank und einem Gruss von Herzen

    Kathi ((Krankenschwester

  24. Ronja sagt

    Liebe Johanna
    Ich bin dir so dankbar für diesen Post!Also sage ich auch dir mal ein herzliches Dankeschön.Mir fällt es quasi jeden Tag auf,wie die Menschen miteinander umgehen.Wie guter „Service“als selbstverständlich hingenommen wird und wenn man seinen Willen nicht bekommt,steigt man den Leuten aufs Dach.Ich arbeite seit 23 Jahren im Einzelhandel.Ich mag meinen Job und ich mag die Firma bei der ich fast genauso lange arbeite.Aber was man manchmal von Kunden zu hören bekommt oder wie sie sich im Laden verhalten ist unter aller Sau.Sie verhalten sich oft wie trotzige Kinder.Oder man wird oft auch gar nicht als Mensch wahrgenommen.Hallo oder Danke bekommt man selten zu hören.
    Und genauso fällt es mir auf wenn ich z.B.Bus fahre.Dem Fahrer wird nur stumm die Fahrkarte entgegen gehalten.Oft wird er noch nicht mal angesehen.Umso mehr freut es mich,wenn ich einsteigen und freundlich „Hallo“sage und sehe wie sein Gesicht sich aufhellt.Mein Mann ist der König im Nett sein.Deswegen mögen die Leute ihn total,kommen gerne wieder und schenken ihm oft etwas.Bei uns auf der Arbeit heißt er nur Mutter Theresa.
    Und so bringen wir es auch unseren Kindern bei.zu allen Menschen gleich nett zu sein.Wenn ich sehe wie sich unser Hausmeister in der brütenden Hitze draußen abmüht,gehe ich raus und gebe ihm ein Glas Wasser.Oder der netten Paketfrau,die sogar schonmal auf dem Rückweg nochmal bei mir vorbei kam,weil sie mich morgens nicht angetroffen hat,hab ich als Dankeschön mal Schokolade geschenkt.Es gibt so viele Dinge die man tun kann um anderen zu zeigen,daß man dankbar ist, weil sie einfach einen guten Job machen.Das man sie wahrnimmt und sie nicht von oben herab behandelt.Deshalb bin ich dir dankbar für diesen Post.Weil ich mehr und mehr das Gefühl habe,daß Menschen sich gegenseitig egal sind.Hauptsache Ich!
    Ich habe den Post bei Facebook geteilt,weil ich dieses Thema auch ganz wichtig finde.
    Super geschrieben!
    Danke nochmal 😘

  25. Anja sagt

    Liebe Johanna, dein Artikel ist einfach mega hamma geil geschrieben, diese Worte, ich habe richtig Gänsehaut bekommen denn DU sprichst einem direkt aus der Seele! ❤
    D A N K E ! ! !

  26. Franziska sagt

    Liebe Johanna,
    Danke für diese Worte.
    Ich lese gern deinen Blog oder auch schaue/höre bewusst deine Fotos oder Stories.
    Mit diesem Post hast du sehr Recht, man merkt überall, dass die Leute Wertschätzung vermissen, aber viele nicht bei sich anfangen. Als ich vor Monaten in die Notaufnahme nach einem Unfall kam, waren Ärzte und das Pflegepersonal sehr nett und geduldig. Was ich, als absoluter Mimipatient großartig fand. Zufällig hatte ich Kuchen dabei, den habe ich direkt dort beim Personal gelassen und ich war so verwundert über ihre Freude. Aber natürlich in der Notaufnahme hat selten jemand Kuchen dabei und viele sind nur froh raus zu sein, dass das danke irgendwie abhanden gekommen ist. Und das sollte nicht sein.
    Ich arbeite als Kunst- und Kulturvermittlerin, da fast nur mit Kindern, ich liebe meinen Job mit den Kids. Kinder geben immer etwas zurück und sind ehrlicher, aber da merke ich leider auch, dass vieles ganz selbstverständlich wird. Sobald man aber die Eltern dieser Kinder kennen lernt, weiss man warum, bzw. Manches Mal benehmen sich die Eltern noch schlimmer. Zum Beispiel fassen sie tatsächlich Gegenstände im Museum an oder hören auf den Lautsprechern ihres Handys Musik während meiner Führung. Ich finde das unglaublich unverschämt, dass ist so abwertend, ignorant und einfach missachtend. Sie machen damit nicht nur meine Führung kaputt,sondern im schlimmsten Fall auch den kindergeburtstag ihrer Kinder und das finde ich unglaublich traurig. Traurig, dass das eine norm zu werden scheint.
    Nochmals vielen Dank für deine Worte, sage sie laut denn so erinnern sich vielleicht mehr Menschen daran auch Mal über ihre Schuhspitzen hinaus zu schauen.
    Liebe Grüße
    Franziska

  27. Sara sagt

    Eigentlich wollte ich doch schon längst im Arbeitszimmer zum Streichen stehen, doch jetzt habe ich mich in diesen ganzen tollen Kommentaren verloren.
    Ich teile eure Ansichten genau so! Und, selbst, wenn es so viele (wahrscheinlich zu viele) Menschen gibt, die in ihrer Welt zwischen Selbstgerechtigkeit und Egoismus leben, so lasst uns diejenigen sein, die die WELT EIN STÜCK BESSER machen. Lasst es uns, an unsere Kinder weitergeben und ein Vorbild in Sachen Dankbarkeit und Anerkennung sein!!

    Danke Johanna, dass du diese Gedanken veröffentlicht hast.

    Sara

  28. Katja sagt

    Guten Morgen liebe Johanna
    wir finden den Artikel sehr lesenswert und er trifft den Nerv der Zeit .
    was für uns selbstverständlich ist , ist für andere absolutes Neuland , aber es lohnt sich , so durchs Leben zu gehen .
    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Katja

  29. Vroni sagt

    Darf ich fragen was dann deine Alternative nach der Elternzeit ist? Hast du nen Plan B?
    Danke für deinen Wachrütteler.
    Lg

  30. typischhanni sagt

    Ich gehe noch zur Schule und ich finde, dass Wertschätzung ein wirklich wichtiges Thema ist. Ich finde es total schön wenn man den Lehrern (oder generell Menschen) mal sagt wie toll sie sind oder wie toll sie etwas gemacht haben. Bei Lehrern ist es meistens ja eher so, dass ihnen nur negative Kritik an den Kopf geworfen wird… Ich finde es dann immer erstaunlich wie viel solche kleinen netten & ehrlichen Worte/Sätze/Gesten ausmachen können.

    Ich freue mich auch einfach immer selbst total, wenn ich meinen Mitmenschen (egal ob Freunde/Eltern/Familie/Lehrer/Krankenschwester/Friseur usw.) mit sowas eine Freude machen kann. Das ist für mich dann ein echtes Glücksgefühl.🍀 Der Post ist wirklich gut geschrieben! Auch wie du deine eigenen Erfahrungen mit eingebracht hast! ❤️

  31. Nadine sagt

    W O W !!

    Mit jedem einzelnen Wort hast du so recht!
    Ich bin auch Krankenschwester und arbeite auf einer Intensivstation. Es war immer mein Traumberuf und ich bin nach einigen Stationen auch auf der für mich richtigen angekommen, allerdings macht es die im Beitrag beschriebene Wertschätzung immer wieder zunichte. Heutzutage wird man angepöbelt, weil die Besucher zu lange warten mussten. Zu lange weil wir als Pflegende gerade mit einem Notfall beschäftigt waren um Sie reinzulassen, zu lange auf ein Gespräch mit dem Arzt warten mussten weil der gerade Versucht das Leben eines Patienten zu retten, wahrscheinlich auch noch des Patienten über den die Angehörigen Auskunft wollen.
    Da kann man so viele Beispiele nennen.
    Ich Zweifel oft daran ob es noch der richtige Beruf für mich ist, aber ich weiß leider auch nicht was ich als Alternative will. Ich kann mir nicht vorstellen im Büro zu arbeiten, in einer Arztpraxis (bei dem Gehalt?! ), kann mir momentan auch nicht vorstellen zu studieren, denn ich wüsste auch gar nicht was…
    Da bleibt nur, durchatmen-die wenigen Momente der Wertschätzung einzusaugen und mit einem Lächeln auf dem Gesicht weiter machen. UND was ganz wichtig ist in diesem Beruf: ein tolles TEAM.

    Vielen Dank für deine wunderbaren, ehrlichen und mitreissenden Worte!!
    Hab einen schönen Tag und bis bald!!:)

  32. So wahre Worte, liebe Johanna! Danke für die Erinnerung. Manchmal ist man im Alltag so mit sich beschäftigt, dass man vergisst, wieviel diese kleinen Gesten bewirken. Ich finde man könnte auch viel mehr ehrlich gemeinte Komplimente aussprechen, einfach das sagen, was man gerade denkt. Letztens hat mich im Bahnhof eine Verkäuferin bedient, die wunderschöne Locken hatte. Ich hatte richtig Herzklopfen und hab ihr dann gesagt, wie schön ich ihre Haare finde. Ihr Strahlen hat mich so glücklich gemacht und meine netten Worte sie bestimmt auch. Da merkt man immer wieder, dass wir im Herzen alle gleich sind und und nach Verbindung sehnen und danach, *gesehen* zu werden.

  33. Katharina sagt

    Das hast du wirklich schön geschrieben! Mir geht es tatsächlich so, dass wenn mir jemand einen schönen Tag wünscht ich automatisch besser drauf bin. Und das funktioniert auch andersrum. Wenn ich jemanden ein Lächeln schenke und merke ihn damit beglückt zu haben, macht mich das fröhlich. Und dazu kommt, dass ein extra Lächeln und ein paar nette Worte auch noch gratis sind. . 😉 Also, ich bin total deiner Meinung Johanna, einfach öfter netter mit den Mitmenschen umgehen!!

  34. Du sprichst mir aus der Seele, liebe Johanna.
    Diese Rücksichtslosigkeit und dieses Anspruchsdenken gehen mir so gegen den Strich !
    Ich bin zur Zeit in Niederösterreich und hier ist der Umgang miteinander tatsächlich viel netter als ich das aus Deutschland kenne . Man grüßt sich oder lächelt sich an, auch wenn man sich gar nicht kennt. Und man bedankt sich viel häufiger. Das genieße ich sehr :-)
    Ja…Wertschätzung und der rücksichtsvolle Umgang mit seinen Mitmenschen sollten in der Schule gelehrt werden.
    Zuhause findet eine entsprechende Erziehung ja wohl nicht mehr statt…

    Herzliche Grüße aus Krems an der Donau, helga

  35. Ich bin sozialpädagogin und kann das von dir beschriebene für meinen beruf zum Glück nicht bestätigen. Ich höre sehr oft ein ernstgemeintes „Danke“. Was mich meist noch viel mehr bewegt ist, wenn ich daran beteiligt bin, dass ein Mensch sich positiv weiter entwickelt, wenn er und oder ich etwas dazu lernen, wenn eine Krise überwunden ist, wenn ich nach Jahren einen Anruf bekomme von einem Menschen, dem es wichtig ist mir zu sagen, dass es ihm nun gut geht…Auch habe ich zum Glück immer tolle Chefs und Kollegen gehabt, die mich sehr unterstützt und gewertschätzt haben.

    • Johanna sagt

      Liebe P., das finde ich wirklich toll – ich wusste nicht, dass es sowas gibt – in den sozialen Berufen und überhaupt in der Arbeitswelt. Ich drück dir die Daumen, dass das immer so bleibt und du dich weiterhin so wertgeschätzt fühlst.
      Alles Liebe, Johanna

  36. Wusstest du übrigens, dass der Spruch: Behandle andere, wie du selbst behandelt werden willst!“ von Jesus stammt? Steht in der Bibel, Matthäus 7,12. Es ist die Goldene Regel der Pfadfinder.

  37. Constanze sagt

    Liebe Johanna,
    ich arbeite als Sozialpädagogin und ich muss sagen , dass ich durchaus Wertschätzung in meinem Beruf erhalte!
    Dein Text ist wirklich schön und natürlich sollte man im Alltag mehr Wertschätzung für seine Mitmenschen aufbringen – in welcher Form auch immer. Zu dem Thema gab es ja schon unzählige Blogs und Werbespots. Die Kernaussagen sind immer „schätzt den Feuerwehrmann, die Krankenschwester etc. mehr – seit bessere Menschen- tut Gutes.
    Natürlich erreicht man durch diese Aussagen leicht einige Leute und man muss noch nicht mal viel tun! Doch bin ich mir nicht sicher , ob Menschen , die dem Postboten eine Tafel Schokolade schenken ,oder ein Plädoyer über die Arbeit der Krankenschwester halten , um dies dann danach bei Instagram zu teilen , wirklich Menschen sind , denen es um andere geht und nicht eigentlich um sich selbst .
    Ich finde jede Form des sozialen Engagement klasse .Einfach mal etwas für andere tun -ohne sich etwas davon zu versprechen . Es gibt so viele Möglichkeiten sich in dieser Welt zu engagieren, wenn man sie etwas verändern und mitgestalten will. Ich glaube Engagement bewirkt mehr , als sich einfach nur über Missstände aufzuregen.
    Ich für meinen Teil, sehe auch , dass nicht alles rosig in unserer Welt ist , aber versuche aktiv dagegen zusteuern .
    Wenn dir dieses Thema wirklich so am Herzen liegt , liebe Johanna, gibt es vielleicht auch für dich die Möglichkeit etwas zu finden , wo du dich engagieren kannst .So hättest du die Möglichkeit etwas zu bewirken .
    Ich wünsche dir alles Gute und herzliche Grüße Constanze

    • Johanna sagt

      Liebe Constanze,

      wie schön, dass du in deinem Beruf Wertschätzung bekommst, das freut mich wirklich für dich. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich es ziemlich traurig finde, mir zu unterstellen, dass ich diesen Post nur geschrieben habe, um ihn danach bei Instagram zu teilen und… was genau? Was wirfst du mir hier vor? In wiefern geht es mir dabei um mich?

      Was denkst du, verspreche ich mir davon für mich persönlich? Ich habe mich nicht aufgeregt, ich habe Erfahrungen aufgeschrieben und ich glaube schon, dass ich damit den ein oder anderen erreicht habe – und das ein nettes Wort doch den Tag für dein ein oder anderen besser macht. Wieso denkst du 1. dass es nicht reicht, mit solchen kleinen Gesten anderen Menschen Wertschätzung entgegen zu bringen? und 2. woher willst du wissen, in welchem Maße ich mich sozial betätige oder nicht?

      Abgesehen davon, dass es darum auch nicht geht in meinem Post. Genau solche Meinungen wie deine verhindern, dass sich im Kleinen etwas ändert. Ich empfinde das fast wie die Einstellung von jemandem, der sagt: „Ich geh nicht wählen, meine einzelne Stimme ändert sowieso nichts.“. Ich finde das äußerst schade und ich finde es auch schade, dass man nichts mehr schreiben kann, ohne dass einem Plagiat unterstellt wird oder der pure Egoismus.

      Ich wünsche dir auch alles Gute,
      Johanna

  38. Constanze sagt

    Liebe Johanna,
    ich glaube da hast du meinen Post missverstanden ! Ich will dir überhaupt nichts unterstellen und wenn du einfach mal Danke sagen wolltest an alle hartarbeitenden Menschen ,dann bedanke auch ich mich für diese kleine Geste!
    Vielleicht war es das , sich darüber zu beschweren , dass dein Beitrag nicht so oft geteilt wurde was mir ein bisschen sauer aufgestoßen ist …es waren wie gesagt nette Worte von dir , aber mehr denke ich auch nicht.
    Solltest du dich außerhalb Instagram sozial engagieren, was ich nicht weiß würde ich das auf jeden klasse finden . Meine Lebenseinstellung – vielleicht auch durch meinen Job – ist einfach „Es sind nicht Worte , sondern Taten die sprechen „.
    Es ist nicht meine Aufgabe zu beurteilen , welche Motive du für diesen Post hast , kann ich auch gar nicht beurteilen . Ich bin aber der Meinung , dass eine Diskussion nur möglich ist , wenn es verschiedene Meinungen und Ansichten gibt . Ich habe einfach meine Meinung geäußert und die Gedanken die ich nach dem Lesen hatte. Ich hoffe , dass diese Kritik genauso respektiert wird , wie die positiven Kommentare .
    herzliche Grüße Constanze

    • Johanna sagt

      Liebe Constanze,

      ich glaube nicht, dass ich deinen Kommentar missverstanden hast. Du schreibst ganz eindeutig, dass mein Post überflüssig ist und dass du nicht glaubst, dass es mir um andere Menschen, sondern nur um mich selbst geht. Ich versteh immer noch nicht, in welcher Form es um mich geht, wenn ich jemandem Danke sage. Das mache ich schon lange so, in verschiedensten Formen und ich erlebe in letzter Zeit immer wieder, wie unverschämt und unfreundlich sich einige Menschen anderen gegenüber im Alltag verhalten. Und ich kenne das eben auch aus meinem Job – und zwar nicht zu knapp.

      Ich hab mich im übrigen nicht beschwert, dass mein Post nicht oft genug geteilt wurde, er wurde weit öfter geteilt als sonstige Posts – trotzdem hat er insgesamt nicht die Reichweite von Sale-Favoriten-Posts. Und ich habe mir erlaubt, zu bemerken, dass ich das merkwürdig/überraschend finde.

      Ich seh ehrlich nicht, dass hier eine Diskussion notwendig ist, denn der Ansatz: „Seid doch einfach mal ein bisschen netter zueinander und schätzt, was andere Menschen leisten“ bietet meiner Meinung nach keinen Anlass zur Diskussion. Diese entsteht ja hier nur dadurch, dass du mir unterstellst, diesen Post zu schreiben um – ja, noch mal die Frage, um was eigentlich? Wie sollte es mir hier um mich gehen? Ich arbeite ja noch nicht mal mehr als Krankenschwester.

      Ich finde es nach wie vor schade, dass du der Meinung bist, dass „nett sein im Alltag“ nicht reicht und man scheinbar erst ein guter Mensch ist, wenn man sich ehrenamtlich engagiert.

      Viele Grüße,
      Johanna

  39. Constanze sagt

    Liebe Johanna ,
    was ich ein bisschen schade finde ist , dass du schwarz-weiss Malerei betreibst und offensichtlich mit Kritik schlecht umgehen kannst ! Vielleicht habe ich wirklich das System „Bloggen“ nicht ganz verstanden . Ich dachte eigentlich , dass die Kommentar-Funktion unter einem Blog , für Feedback verwendet wird – ob Positives oder Negatives und dass dadurch eine Diskussion angeregt bzw. entstehen kann.
    Deiner Aussage nach , dass es über deinen Artikel aber nichts zu diskutieren gäbe , schließe ich nun , dass du rein auf positives Feedback setzt, was auch dein Recht ist und ich glaube ich auch nicht weiter interpretieren sollte !
    Ich bin übrigens nicht der Meinung , dass „nett sein im Alltag“ nicht ausreicht um ein guter Mensch zu sein . Zuerst müsste man „guter Mensch “ definieren – dann könnte man darüber diskutieren . Man muss sich auch nicht ehrenamtlich engagieren , wenn man das nicht möchte. Jedoch denke ich , dass jegliches Engagement mehr bringt , als einfach das Handtuch zu werfen und sich zu beschweren. Du bist nicht bereit dich kaputt zu machen für das Gesundheitssystem- was ich durchaus nachvollziehen kann .Doch die Patienten sind weiterhin da und brauchen Hilfe und all die anderen Krankenschwestern,Feierwehrmänner, Pädagogen etc. arbeiten weiter – damit es wenigstens ein bisschen läuft !
    Zusammen gefasst sehe ich einfach nicht , was dein Artikel bewirken soll. Es sind nette Worte- eigentlich Selbstverständlichkeiten – vielleicht auch ein bisschen Rechtfertigung am Anfang. Aber leider keine wirklichen Ansätze etwas zu verändern .Und das ist denke ich auch der Grund warum der Artikel nicht durch die Decke ging !
    Aber wie gesagt , ich werde mich in Zukunft zurück halten , Kritik hier zu äußern – es ist wohl wirklich der falsche Ort !
    Herzliche Grüße Constanze

  40. Birgit sagt

    Liebe Johanna,

    gerade habe ich mir die Zeit genommen, diesen Blogpost zu lesen und ich gebe dir so recht. In den letzten Jahren habe ich mir angewöhnt, meine Wertschätzung viel mehr zum Ausdruck zu bringen: Kann ich mich an einen gedeckten Tisch setzen, bedanke ich mich dafür; bekomme ich Hilfe, bedanke ich mich dafür; ein nettes Wort an eine Verkäuferin, die mich beraten oder einfach meinen Einkauf abkassiert hat und wenn ich finde, dass jemand ganz toll aussieht, dann sage ich es ihm, anstelle es einfach nur zu denken. Solche Kleinigkeiten machen den Alltag soviel netter und ich wünsche mir diesen Umgang mit mir selbst auch oft. Ich stelle nämlich immer wieder fest, dass ich für meine Art der alltäglichen Wertschätzung ganz oft belächelt werde. Klar ist es kein Ding, wenn jemand für mich Abendbrot macht aber warum soll ich mich dafür nicht bedanken? Diese Wertschätzung, die ich in meinem persönlichen Umfeld zum Ausdruck bringe, versuche ich auch in mein berufliches oder alltägliches Umfeld zu integrieren, mal gelingt es besser, mal schlechter – z. B. wenn ich einfach auch mal genervt bin aber gerade dann drehe ich mich gerne nochmal um und habe ein nettes Wort auf den Lippen. Es macht den Alltag einfach freundlicher.
    Ich kann deine Gedanken sehr nachvollziehen und verstehe dich so sehr. Man kann mit so einfachen Mitteln oft soviel erreichen.
    Herzlichst Birgit

  41. André Hofmeister sagt

    Hallo Constanze,

    ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Am Besten damit, dass ich Johannas Freund bin und deswegen voreingenommen. Und dass du es geschafft hast, mich zum ersten Mal dazu zu bringen, auf Johannas Blog etwas zu kommentieren.

    Deine Kommentare empfinde ich als herablassend, und ich kann mir nicht erklären, was deine negative Reaktion hervorgerufen hat. Als Reaktion auf Johannas Aufruf zu mehr Freundlichkeit im Alltag kommt mir das in etwa so vor, als würdest du deinen Mitmenschen, die dich freundlich auf der Straße grüßen, entgegenschleudern: „Tut nicht so scheinheilig, geht lieber irgendwohin, wo man Hilfe braucht, und engagiert euch da“!

    Was dich hauptsächlich zu stören scheint ist, dass Johanna nicht mehr als Krankenschwester arbeiten möchte. Ihr das vorzuwerfen, finde ich arrogant. Auf der einen Seite ist für dich ehrenamtliches Engagement das Einzige, was die Welt für alle zu einem besseren Ort machen kann, auf der anderen Seite hebst du hervor, dass zumindest andere Menschen weiterhin in ihren sozialen oder medizinischen Jobs arbeiten, damit es „wenigstens ein bisschen läuft“ – so, als ob Johanna Patienten im Stich lassen würde. Also am Besten sozialer Beruf und Ehrenamt? Und dafür kann man es sich dann auch sparen, freundlich zu einander sein? Nette Worte alleine scheinen dich ja zu ärgern. Im zwischenmenschlichen Umgang sind Worte allerdings wie Taten. Was mehr kann man denn einem Fremden im Alltag entgegenbringen, außer vielleicht, jemandem die Tür auf zu halten?

    Du schreibst, dass jegliches Engagement mehr bringt, als das Handtuch zu werfen – für mich ist Johannas Appell an ihre Leserinnen und Leser ein solches Engagement, und abgesehen davon wissen es deine Mitmenschen bestimmt sehr zu schätzen, wenn du zu ihnen freundlich bist. Auch, wenn du in deiner Freizeit nicht noch ehrenamtlich engagiert bist oder aufopferungsvoll als Krankenschwester arbeitest.

    Vor allem ärgert es mich, dass dir Ansätze fehlen, um etwas zu verändern. Ein Meinungspost muss das erstens nicht bieten, und zweitens finde ich es schon eine positive Veränderung, wenn Menschen sich im Alltag wieder bewusst werden, freundlicher zu einander zu sein.

    Bei dir scheint mir der Appell nicht angekommen zu sein. Ich würde gerne noch mehr schreiben, aber die Kinder können nicht schlafen und ich will lieber zu ihnen und ihnen beim Einschlafen helfen, als mich weiter zu ärgern.

  42. Liebe Johanna,
    erst jetzt komme ich zum Lesen und möchte ich dir auch ein paar Worte da lassen.
    Ich bin über das Nähen in die Blogger/Instagramwelt gekommen und irgendwann über deinen Account gestolpert. Weitab vom Nähen, aber irgendwie total sympathisch ohne dich persönlich zu kennen. Seitdem bin ich da, meist still und leise. Dieser Post ist für mich so gut nachzuvollziehen! Ich bin auch Krankenschwester, mittlerweile seit 5 Jahren in Elternzeit. Ich habe nach meinem Examen in der Psychosomatik gearbeitet. Gerade dort habe ich häufig erlebt, wohin mangelnde Wertschätzung unter Umständen führen kann. Die kleinen Gesten sind für mich wenig Aufwand, für jemand anderen bedeuten sie sehr viel. Ich möchte übrigens nach meiner Elternzeit auch nicht wieder zurück. Mich haben die Umstände die das Gesundheitssystem herbeiführt schon direkt nach der Ausbildung so enttäuscht, dass ich nie in die Somatik wollte. Jetzt nutze ich meine Leidenschaft – das Nähen und möchte mein Geld mit mit dem Verkaufen von Stoffen verdienen. Da hatte ich bisher nur positive Begegnungen und habe Freude und Wertschätzung erlebt, das fühlt sich wirklich gut an!
    Es ist schon spät, mehr bekomme ich nicht mehr zu Papier… 😉
    Danke für deine täglichen Inspirationen. Ich liebe deinen Pinkepank-Style und habe so inspiriert in meinem Schrank schon viele neue Looks gefunden, ich sag nur Mustermix. Ganz besonders viel Spaß macht es mir, wenn ich ein Outfit mag und mir dann Gedanken mache wie ich es selbst nähen kann.
    Ich lese gerne hier! <3
    Liebste Grüße
    Julia

  43. Katharina sagt

    Liebe Johanna, auch ich bin bis genau jetzt ein immer stiller Mitleser deiner Zeilen. Ich finde dich witzig, inspirierend, echt und ehrlich! Dafür danke ich dir jetzt hier einfach mal… passend zum eigentlichen Thema! Ich bin durch dich aufmerksam geworden weil wir eine zeitlang eine ähnliche Lebensform hatten. Ich bin seit 2 Jahren auch selbstständig mit einem kleinen Laden und Mutter von zwei Kindern. Ich habe mir damit einen sehr großen Traum erlaubt! Vorher, sage und schreibe 14 Jahre, habe ich für die Pharmaindustrie gearbeitet. Das war leider für mich der undankbarste Job überhaupt! Ich sehe es wie du: wenn man merkt es gefällt einem nicht mehr ist es Zeit damit aufzuhören. Ich bin stolz und glücklich, dass ich es geschafft habe und nun jeden Tag mit netten, freundlichen und lächelnden Menschen zu tun habe!
    Ich hoffe sehr du lässt dich nicht irgendwann, durch anstrengende Kommentare, dazu verleiten aufhören zu schreiben. Du machst das so toll!

    Alles Liebe,

    Katharina

  44. Eva sagt

    Liebe Johanna,
    ich freue mich sehr über Deinen Blogpost und dass Du Dir Zeit genommen hast ihn zu schreiben. Die Wertschätzung und das Nett sein zu andern hat eine enorme Auswirkung auf sein Gegenüber. Ich glaube, dass das sehr unterschätzt wird von vielen oder von einigen wenigen 😉 Kleine Nettigkeiten können eine so unbeschreiblich große Auswirkung haben, dass ich es beinahe positive, therapeutische Intervention im Alltag nennen würde.
    Mach weiter so liebe Johanna, Du hast meinen Tag bereichert und wenn ich bei Facebook wäre, dann würde ich den Post teilen. Liebe Grüße!

  45. Liebe Johanna, du findest wunderbare Worte für ein großes Thema. Danke sagen ist so unüblich geworden – leider. Dabei bedeutet es so viel.
    Mehr will ich gar nicht sagen, du hast es in deinem Artikel genau auf den Punkt gebracht.
    Ich kann deine Unentschlossenheit, was die Rückkehr in den Beruf betrifft, sehr gut nachvollziehen und wünsche dir, dass du eine Entscheidung triffst, die dich und deine Familie glücklich macht. Herzliche Grüße,
    Steph

  46. Constanze sagt

    Hallo Andre, als erstes Mal finde ich es eine süsse Geste, dass du Partei für deine Freundin ergreifst und sie unterstützt !
    Dass du aus meiner Kritik schließt , dass ich ein Mensch bin , dem Nettigkeiten nichts bedeuteten und dass ich der Meinung bin , dass nur Menschen in ehrenamtlichen oder sozialen Tätigkeiten die Welt verbessern, erschließt sich mir nicht – habe ich auch nirgends geschrieben !Dass du der Meinung bist , dass ein Meinungspost , keine Ansätze zu Lösungen beinhalten muss , ist in Ordnung. Über die Qualität muss man dann allerdings auch nicht mehr diskutieren.Dass es eine positive Veränderung für uns alle wäre , wenn Menschen sich bewusst freundlicher gegenübertreten würden und andere mehr wertschätzen würden , sehe ich übrigens genauso wie du ! Dass ein Appell allerdings ein großes Engagement ist bezweifeln ich! Deshalb bleibe ich bei meinem Satz “ Es sind nicht Worte sondern Taten die sprechen „!
    Ich finde es aber schon recht merkwürdig , dass sich über meine Kritik so aufgeregt wird und sogar andere Leute involviert werden ! War das jetzt wirklich so unverschämt und böse von mir? Ich denke nicht . Und wenn die Kritik doch sowieso nicht gerechtfertigt ist , verstehe ich nicht warum man sich dann so aus dem Gleichgewicht bringen lässt ! Ich kann meine Meinung bezüglich des Themas leider nicht ändern . Für die Zukunft werde ich mich wie gesagt zurück halten , da Kritik hier nicht erwünscht zu sein scheint !
    herzliche Grüße Constanze

    • André Hofmeister sagt

      Liebe Constanze,

      ich habe mich selbst involviert, weil ich deine Sicht so gar nicht nachvollziehen kann. Es ist nicht so, dass Johanna mich irgendwie dazu inspiriert hat.

      Wenn du aus meiner Antwort einfach nur mitnimmst, dass es auf mich überheblich wirkt, wie du Johannas Artikel als überflüssig und unaufrichtig umschreibst, dann können wir es wirklich auch dabei belassen. Wenn du eine Rückmeldung dazu bekommst, welche Gefühle deine Worte hervorrufen, kannst du als Profi damit doch eigentlich umgehen und das auch reflektieren.

      Der Rest: irgendwie jetzt auch egal, wenn das fehlt.

  47. Popia sagt

    Liebe Constanze. Ich finde nicht dass du die was vorzuwerfen hast und dass du deine Kritik sehr vorbildlich formuliert hast. Das war eben dein subjektives Empfinden. Genauso wie es dann eben von einigen als Beleidigung aufgefasst wurde. Es lebe die Meinungsfreiheit !!!

  48. Hallo Constanze, ich kenne Johanna nicht und habe eine neutrale Meinung zu ihr. Ich hake jetzt aber auch mal ein-es ist nicht okay, ihr abzusprechen über deine Kritik gekränkt zu sein. Deine Worte kann man aus meiner Sicht durchaus als kränkend und ja auch als herablassend empfinden. Der Ton macht die musik…dir mag schon aufgefallen sein, dass der ein oder andere hier nachvollziehen kann, warum Johanna sich über deine Worte ärgert. Also vielleicht nochmal lesen und daraus lesen. In unserem Beruf ist Klarheit immer gut, die akzeptanz des Gegenübers mit seinen Gefühlen darf aber nicht verloren gehen.

    • Suse sagt

      Mensch, das ist jetzt alles ein bisschen viel Drama hier, oder? Auf insta ist von shitstormartigen Hipster-Rabenmutter-Beschimpfungen die Rede und nun les ich hier Constanzes Kommentare und frage mich: so what? Da reden wohl zwei echt aneinander vorbei. Die eine meint es nett und schreibt über ihre sehr persönliche Erfahrung mit dem Thema Wertschätzung, die andere fordert auf, lieber Taten statt Worte sprechen zu lassen. So weit seid ihr da doch gar nicht auseinander. Liebe Constanze, Blogs bestehen nun mal aus Worten. Und wir sind hier, um sie zu lesen. Ob und wie Johanna “Taten folgen“ lässt ist ja schön ihr überlassen. Auch ihre “Kapitulation“, die ja zunächst mal lediglich eine Elternzeit ist und sicher irgendwann wieder in einer Berufstätigkeit im engeren Sinne enden wird (vielleicht ja sogar doch in nem Krankenhaus, wer weiss?), ist ihre Sache. Das sollten wir respektieren und wenn das zu sehr nervt, wegbleiben :-)
      Liebe Johanna, du spielst ja selbst mit dem Rabenmutter-Hipster-Image, da sollte dir das jetzt nicht zu nahe gehen. Kritik muss schon erlaubt sein, ohne dass das Drama auf allen Kanälen folgt. Das finde ich nämlich auch etwas oberflächlich und unprofessionell. Ansonsten super Blog!

  49. Kathrin sagt

    Hallo Konstanze,

    mein Problem mit deinem Kommentar ist deine Definition von „handeln“. Es greift zur kurz, nur physische Taten mit körperlichem Einsatz als Taten zu definieren. Auch Sprache ist Handeln, das zeigt uns die Geschichte seit der Etablierung von Schriftlichkeit.

    Ich bin der festen Überzeugung, dass Worte auch ohne direkte Appelle Wirkung haben und dass Menschen keine konkreten Handlungsanweisungen brauchen, um Ideen in indivuelles Verhalten und Engagement umzusetzen.

    Viele Grüße
    Kathrin

  50. Constanze sagt

    Ich denke wir alle sind erwachsene Menschen und gerade wenn man in der Öffentlichkeit steht sollte man durchaus fähig sein mit Kritik umzugehen ! Ich habe in meinen Kommentaren zu keiner Zeit beleidigt , ich habe lediglich meine Empfindungen und Gedanken nach lesen des Artikels mitgeteilt und bin danach auf Johannas Einwürfe eingegangen ! Dass meine Kritik eher ein Denkanstoß sein sollte , seine Artikel vielleicht auch mal kritisch zu hinterfragen , ist denke ich kein Verbrechen!
    Wenn meine Ausdrucksweise liebe Johanna , herablassend rüber kam , möchte ich mich ausdrücklich dafür entschuldigen- denn das war absolut nicht meine Absicht ! Meine inhaltliche Kritik kann ich aber leider nicht zurück nehmen ! Ich wünsche dir , dass du darüber stehst , was möglich sein sollte, wenn du selber von deinem Artikel überzeugt bist. Sollte dir dies aber nicht gelingen , solltest du dir vielleicht die Frage stellen, woran das liegt !
    Ich verabschiede mich jetzt von dieser Seite und hoffe wie gesagt , dass meine Kritik nicht überbewertet wird!
    Herzliche Grüße Constanze

  51. Claudia sagt

    Auch wenn du, liebe Constanze, dich schon verabschiedet hast von hier und meinen Kommentar nicht mehr lesen kannst möchte ich doch sagen, dass ich ganz deiner Meinung bin und ich auch nichts Herablassendes an deinen Äußerungen finden kann. Respekt dafür, dass du hier immer wieder Stellung bezogen hast.
    Johanna, du wirst jetzt wieder aus der Haut fahren, alles in Frage stellen und schmollen, aber du weißt ja was man sagt: getroffene Hunde bellen.

  52. Minu sagt

    Claudia, Word! Die Welt besteht nun mal nicht aus Birkies, Schokocrunchies und Insta-Posts. Sondern aus Männern und vor allem Frauen, die ihre Jobs machen, um Kohle zu verdienen. Wertschätzung ist dabei schön, die gibt es aber auch ohne große Worte. Nur wer die Herzchen und Symbole der sozialen Nerzwerken als Wertschätzung empfindet und sich diese Welt, warum auch immer, leisten kann, verliert vielleicht den Blick für wahre Wertschätzung und reagiert unangemessen auf jegliche Kritik. Irgendwie traurig. Hej, das virtuelle Leben wär aber langweilig ohne das bisschen Drama, oder?

    • Johanna sagt

      Genau. Wir müssen doch alle irgendwie unser Geld verdienen. Das mache ich übrigens auch, mal so nebenbei bemerkt. Was schlägst du denn vor, wie man sich Wertschätzung zeigen soll wenn nicht mit so großen Worten wie „Danke“?

  53. Nadja sagt

    Hallo zusammen!
    Ich finde die Einträge hier auf pink-e-pank immer recht schön, aber kann auch nicht verstehen, was jetzt los ist. Der Artikel ist ein netter Anstoß, wie man mit Dankbarkeit umgeht. Aber Constanze war nicht unhöflich oder ähnliches… Aber manchmal ist man wohl einfach empfindlicher und verletzbarer, das ist auch ok. Nur schade, dass es jetzt so rüber kommt, als wärst du Johanna recht zickig und eingeschnappt. Ich kann auch nicht glauben, dass man hier nicht auch mal etwas anderes darf, als nur loben. Das war wohl ein Missverständnis.

    • Johanna sagt

      Liebe Nadja,

      man darf hier sehr gerne auch mal was anderes als loben. Ich verstehe nur nach wie vor nicht, wieso ich zickig wirke, wenn ich mich gegen einer meiner Meinung nach unangemessenen und sehr persönlichen Kritik wehre. Findest du wirklich, dass ich darauf nichts erwidern darf? Und ich weiß, dass man den Ton oft missdeutet im Geschriebenen, deswegen schreib ich es noch mal – das ist eine ganz ernst gemeinte Frage, ohne Unterton.

      • Nadja sagt

        Ach Johanna, du bist wirklich stark. Das muss für dich jetzt wirklich unangenehm gewesen sein, diese hunderte Kommentaren durchzuarbeiten.
        Ja, du hast recht, man darf sich auch wehren!!!
        Und ich kann mir auch vorstellen, wie nahe einem manchmal bestimmte Kommentare gehen… toll, dass du bist wie du bist!!

  54. Jules sagt

    Hallo mein liebes Jo!

    Jetzt muss ich mich auch zu dieser Geschichte hier äußern.
    (Vorweg für die Mitlesenden sollte ich vielleicht sagen, das ich Johannas Schwester bin)

    Ich hab mich so so so gefreut, als ich deinen Post zum Thema Wertschätzung gelesen hab, weil das für mich zur Zeit auch ein sehr wichtiges und aktuelles Thema ist, auch im beruflichen Kontext. Denn mein Beruf hat so viel mit Wertschätzung zu tun, in alle Richtungen, mit unseren Seeleuten, die wir betreuen, und die so wenig Wertschätzung für das erfahren, was sie tagtäglich für uns tun, die aber Meister darin sind, die Arbeit, die wir für sie tun, ganz direkt und ehrlich wertzuschätzen und ihre Dankbarkeit zu zeigen. Oder auch was unsere vielen Ehrenamtlichen Helfer betrifft. In meiner Arbeit habe ich gelernt, dass Wertschätzung unglaublich wichtig ist, sowohl zu geben, als auch zu erfahren.
    Es hat mich einfach glücklich gemacht zu lesen, dass das bei Dir auch gerade Thema ist und wie es dir mal gelungen ist, das ganze so großartig in Worte und Bilder zu fassen.
    Umso mehr muss ich mich dann wirklich über meine Berufskollegin wundern, die sich anmaßt, dir zu einem sozialen Engagement raten, obwohl sie dich nicht kennt, Dir unverfroren eine egoistische Intention hinter diesem Post unterstellt und dann so tut, als hätte sie über das Thema diskutieren wollen.
    Das ist eine Frechheit, die mich wirklich nur den Kopf schütteln lässt.
    Fundiertes Feedback oder konstruktive Kritik hätten mit Sicherheit nicht ausgelöst, was jetzt passiert ist, nämlich, dass Du dich persönlich angegriffen fühlst – völlig zu recht, denn es ist ein persönlicher Angriff, Dir bei diesem Thema zu unterstellen, dass es Dir dabei nur um dich geht. Unglaublich!
    Ganz im Gegensatz dazu habe ich mich total gefreut, dass Du deine Reichweite endlich mal für so ein wichtiges gesellschaftliches Thema nutzt – ich würde mir mehr davon wünschen.

    Denn Worte bewegen etwas, mindestens genauso wie Taten – wer etwas anderes behauptet, hat einfach nicht verstanden, was das menschliche Miteinander ausmacht.

    Ich bin stolz auf dich und hoffe, dass es Dich nicht zu sehr beschäftigt.
    Deine Jule

    PS: Dass Claudia Constanze beipflichtet war ja wohl ein Selbstgänger, oder? Ich hab nur drauf gewartet…

  55. Ines Jana sagt

    Liebe Johanna, danke Du sprichst mir aus der Seele. Die Menschen sind einfach aggressiver, egoistischer und unfreundlicher geworden. Ich habe 13 Jahre als Bäckerei Verkäuferin gearbeitet und es jeden Tag erlebt. Früher sagte ich immer : Ein Kunde kann Dir den ganzen Tag vermiesen, heute sind es in einer Schicht mindestens 4 Kunden, die ohne Respekt für Deinen Beruf sind. Da rede ich noch nicht von den “ Anderen “ die ohne einen Gruß, Bitte oder Danke einkaufen.
    Ich konnte das nicht mehr ertragen und bin einfach gegangen, bei Ü50 ein Riesen Wagnis. Jetzt arbeite ich in einem Stadtteilcafe in einem betreuten Wohnen mit Wohnpflege und bin total glücklich. Die Bewohner und Besucher sind respektvoll und freundlich.
    Ich selbst bringe den Menschen immer Wertschätzung entgegen, sei es der Verkäuferin , dem Dienstleister oder der Postbotin. Meine Eltern haben es mir gelernt. Schade, dass diese Tugend etwas in Vergessenheit geraten ist.
    Zu fen Bedingungen in Deinem Beruf kann ich leider nicht viel sagen, wünsche Dir aber , dass Du einen guten Weg für Dich findest. Liebe Grüße Ines Jana

  56. Rebecca sagt

    Ich bin da sehr deiner Meinung. Wenn jemand was gut macht, soll man das sagen. Ivh habe gestern meiner Ärztin gedankt, dass man bei ihr nie lange warten muss, wenn man einen Termin hat. Sie hat sich sehr gefreut und bedankt.

    LG Rebecca

  57. Liebe Mitleser,

    diese ganze Diskussion unter diesem schönen Blogpost und Denkanstoss finde ich sehr schwierig und deshalb möchte ich an dieser Stelle einfach mal daran erinnern, wie leicht es doch zu Missverständnissen in digitalen Gesprächen kommen kann – das kennen wir doch alle.
    Wir alle, ausgenommen Constanze, wissen nicht, wie der Kommentar zum Artikel tatsächlich gemeint war. Ich hätte ihn vielleicht auch nicht als zu weitgehend und bewusst verletzend interpretiert, aber kann ich mir dazu eine Meinung erlauben? Nein, denn zum einen weiß ich nicht, was bereits zuvor an Kommentaren von eben dieser Person abgegeben wurde und was sich Johanna sonst so alles anhören muss und vor allem wissen wir nicht, was tatsächlich hier in diesem Kommentar mitschwingt oder mitschwingen sollte.
    Mit jeder Veröffentlichung oder Meinungsäußerung macht man sich, egal ob Blogger, Journalist, Künstler oder Jedermann, angreifbar. Meist spricht man das Thema an, weil man emotional involviert ist und hier vielleicht auch sensibilisiert ist, kommt es dann zu missverständlichen Kommentaren, kann ich schon verstehen, dass man auch emotional reagiert. Vielleicht manchmal zu Recht, manchmal zu Unrecht, aber letztlich immer als Ergebnis vieler Faktoren und nicht nur aus reiner Kritikverweigerung.
    Und hier sind wir doch wieder bei der Quintessenz dieses Artikels – wir alle sollten uns gegenseitig wertschätzen, verstehen, dass es sich in unserem Gegenüber um einen Menschen handelt, der in allem was er tut wertgeschätzt fühlen möchte, der Emotionen hat, die man anerkennen und akzeptieren muss.
    Ich für meinen Teil finde es einen schönen Zug, gerade als Influencer, an die Menschlichkeit zu appellieren und gerade den vielen Müttern im Publikum genau das mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, denn wir geben dies in unserem täglichen Miteinander weiter, sind Vorbild und das auch ganz ohne offizielles soziales Engagement. Sich hinzustellen, wenn man Reichweite hat und sich mit einer Meinung heraus zu trauen zeigt Engagement und Wille zu Veränderung.
    Jen

  58. Lisa sagt

    Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen , finde ich das schlimmste an der ganzen Sache die Reaktion auf die Kritik! Selbst wenn Constanze der Meinung ist, dass solche Artikel oft nur zu selfmarketing-Zwecken erstellt werden und dass es selten wirklich um andere geht . Was ist hier eigentlich das Problem? Wenn man eine reine Weste hat , sollte man doch eigentlich darüber lachen können – genau wie damals über die Hipster-Rabenmutter!
    Gruß Lisa

    • Johanna sagt

      Liebe Lisa,

      ich habe hier eine vollkommen reine Weste, was dieses Thema angeht. Ich habe diesen Post nicht zum Selbstmarketing erstellt – ich weiß auch nach wie vor nicht, wie mir das nützen sollte. Ich habe diesen Post geschrieben, weil mir im Alltag und ja, auch im Umgang online miteinander – in letzter Zeit immer wieder auffällt, wie rücksichtslos und egoistisch die Menschen miteinander umgehen. Weil ich aus meiner Erfahrung weiß, wie schön ein ehrlich gemeintes „Danke“ ist und weil ich weiß, wie nachhaltig ein unangemessenes Verhalten sich einbrennt. Und ich für meinen Teil finde es unangemessen, mir zu schreiben, dass das alles schon dutzende Male geschrieben/gesagt/gezeigt wurde und ich mich damit nur selbst darstellen will.
      Ja, ich hab über die Hipster-Rabenmutter-Konsum-Alkohol-Kacklangweiligen-Sache gelacht. Aber erst, nachdem ich geschluckt habe. Und nicht nur einmal. An wem geht so eine persönliche Kritik denn spurlos vorbei?
      Wieso darf ich deiner Meinung nach nicht angegriffen auf eine Kritik reagieren, die mich angreift? Und das ist nicht böse gemeint oder wertend, ich möchte es wirklich gerne wissen.
      Viele Grüße,
      Johanna

  59. Evi sagt

    Wow Jen, was für ein wundervoller und auch versöhnlicher Beitrag!
    Man kann es glaub nicht schöner ausdrücken.

  60. Claudia sagt

    Ist es nicht irgendwie Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet zum Thema Wertschätzung undd respektvoller Umgang mit seinen Mitmenschen eine solche Diskussion entbrannt? Ich finde es ganz schrecklich, dass jedes Wort auf die Goldwage gelegt wird, denn letztendlich sind es nur Worte und jeder darf seine Meinung äußern. Meine Meinung, wer sich in die Öffentlichkeit begibt, muss sich ein dickes Fell aneignen und auch Kritik vertragen können!

    • Johanna sagt

      Liebe Claudia,

      es sind nur Worte? Worte können so viel bewirken, verletzen, auf ein Treppchen setzen, jahrelang immer und immer wieder im Ohr klingen und unsicher machen. Ich vertrage Kritik. Aber darauf reagieren darf ich auch. Und ich darf auch sagen, wenn ich sie unangemessen finde. Nur weil man „in der Öffentlichkeit“ steht, muss man sich nicht alles gefallen lassen. Wenn du persönlich angegriffen wirst (und so empfinde ich die Kritik nunmal, es kann sein, dass andere das anderes empfinden, aber hier wird ja auch niemand anders angegriffen sondern ich), steckst du das dann einfach so weg?

  61. Linda sagt

    Wertschätzung ist so wichtig in dieser Gesellschaft, im Miteinander. Aber Wertschätzung geht weiter als nur ein einfaches Danke.

    Wertschätzung für Mitmenschen, andere Lebensweisen und dazu gehört auch viel Selbstreflexion. Ist man als Influencer nicht in weiten Teilen Vorbild? Sollte man sich nicht auch selbst Wertschätzung schenken und weniger kritisch sich und damit auch anderen gegenüber sein? Wie fühlen sich zum Beispiel Freunde und Bekannte mit etwas fülligerer Figur, wenn man am eigenen Normalokörper rummeckert? Ist es noch Wertschätzung, wenn man statt mit Selbstbewusstsein und guten Gedanken an die Menschen zu appellieren, nur an sich selbst rumkritisiert, nach Bestätigung schreit und tagtäglich angebliche „Kritiker“ bloß stellt?

    Wo sind die Offenheit, die Zufriedenheit, die Wertschätzung sich selbst gegenüber und das leichte Leben, bei dem ein Danke so selbstverständlich ist, wie sich selbst und das eigene Leben anzupacken statt an den falschen Schrauben stellen zu wollen?

  62. Suse sagt

    Liebe Johanna,
    Wertschätzung ist in erster Linie mal eine Resonanz und nicht unbedingt identisch mit sozialer Anerkennung und Lob. Resonanz hast du nun auch von Constanze bekommen, auch wenn es vielleicht nicht die ist, die du dir jetzt gewünscht hast. Wertschätzung muss nicht in erster Linie ein Danke bedeuten, sondern besteht zunächst mal darin, dass man den anderen achtet, beachtet und wahrnimmt. Und zwar unabhängig davon, was er “leistet“ oder nicht. Wer sich für einen sozialen Beruf entscheidet (und sorry, dazu würde ich alle Mediziner nicht unbedingt zählen), weiss dass der monetäre und leider auch gesellschaftliche Gegenwert gering ist. Das zu ändern, bedeutet weiss mehr als ein Danke. Viele Grüsse

    • Johanna sagt

      Liebe Suse,

      das ist vielleicht Wertschätzung, wie du sie definierst. Für mich ist eine Resonanz in Form einer Unterstellung keine Wertschätzung. Dem zweiten Teil stimme ich schon eher zu – es muss kein Danke sein, wie ich schon geschrieben habe, manchmal braucht Wertschätzung auch keine Worte. Und es geht mir auch nicht darum, nur bestimmte Leistungen wertzuschätzen, wenn du das so siehst, hast du den Artikel nicht so verstanden, wie ich ihn meinte. Denn ein nettes Auftreten ist ja keine „Leistung“ in dem Sinne, wie Leistung definiert wird – aber genau dafür wünsche ich mir mehr Wertschätzung. Aber trotzdem finde ich, dass auch Leistung wertgeschätzt werden sollte. Und zwar gerade in den sozialen Berufen. Denn nur, weil man WEIß, dass man in diesen Bereichen nicht reich wird und die gesellschaftliche Anerkennung gering ist, macht es das nicht besser. Aber ein danke macht es das nach manchen Diensten schon. Und natürlich wäre es besser, die Missstände zu ändern – aber deswegen nicht auch mal Danke zu sagen, macht doch auch keinen Sinn. Viele Grüße.

  63. Lisa sagt

    Hallo Johanna .Instagram ist ein Netzwerk für selfmarketing.Man vermarktet sich dort selbst , sei es mit Fotos , Gedichten , Weltanschauungen etc. Ziel ist es Aufmerksamkeit zu bekommen ! Die Definition ist übrigens nicht von mir ! Ich finde das du dich erst angreifbar gemacht hast , nachdem du emotional auf den Kommentar geantwortet hast , das Geschehen auf Instagram in deinen Stories und Fotos verbreitet hast und dadurch ja die Sache mehr oder weniger selbst aufgebauscht hast !Mir kam es fast ein wenig so vor , als wolltest du einen Shitstorm gegen die Kritikerin provozieren 😉 Natürlich hast du dir Zuspruch erhofft , es kamen leider auch ein paar negative Kommentare mehr dazu . Ich finde du hättest mehr Größe bewiesen , wenn du einfach ein bisschen gelassener auf diese Kritik reagiert hättest ! Man kann s nicht immer jedem recht machen und muss es auch nicht und wenn die Kritik unbegründet ist wieso dann so lange grübeln ?
    Dass dich die Hipster-Rabenmutter Kommentare auch so mitgenommen haben , war mir nicht bewusst .Ich denke wirklich du solltest dir ein Dickeres Fell zulegen, steh mehr zu dir und deinen Beiträgen ! Auch ich reagiere oft empfindlich auf Kritik muss ich ehrlich zugeben , aber eigentlich nur auf welche , an der auf irgendeine Art was dran ist ! Deshalb verstehe ich nicht , warum du so emotional reagierst und solche Kommentare zu Tagesthemen erklärst! Aber ich bin auch kein Blogger/Instagrammer. Vielleicht haben die Kommentare ein anderes Gewicht für einen Blogger.Genauso wie man sich durch die positiven Kommentare hochzieht , können negative einen wohl auch ganz schön zu Fall bringen. Ich gebe ehrlich zu für mich wäre das nichts , aber ich blogge auch Gott sei Dank nicht !
    Gruß Lisa

  64. Claudia sagt

    Liebe Johanna, natürlich darfst Du dich dazu äußern, wenn Du Dich angegriffen oder kritisiert fühlst. Ich finde es halt schade, dass immer alles so eskalieren muss. Wenn man den Schritt in die Öffentlichkeit wagt, muss man mit Kritik rechnen und auch mit Menschen, die einen berechtigt oder unberechtigterweise angehen – aus welchem Grund auch immer. Es geht alles einfacher, wenn es anonym ist – das ist, was ich damit sagen wollte – es sind nur Worte von anonymen Menschen. Insofern möchte ich Dir einfach nur raten, Dir ein dickes Fell anzueignen. Sonst wirst Du ja Deines Lebens nicht froh mit diesem Blogger-Dasein – was für mich überhaupt nichts wäre …. Liebe Grüße Claudia

  65. dana sagt

    Jetzt muss ich doch leider meinen Senf dazu geben!
    Ich finde es auch doof, dass die ganze Sache so aufgebauscht wird, aber ganz ehrlich Leute – wer Constanzes Kommentar nicht als Kritik liest, ist entweder naiv, blind oder ..!?

    Ich habe mir ihren Kommentar wieder und wieder durchgelesen, habe mir an einigen Stellen Smileys dazugedacht und versucht bestimmte Passagen anders zu betonen…es kommt am Ende immer dasselbe raus! Glasklare Kritik!
    Sie wirft Johanna vor, diesen Post nur gepostet zu haben, um sich selbst gut bei Insta darzustellen!
    Das finde ich schon echt frech!

    Mit dem Satz „Ich für meinen Teil, sehe auch , dass nicht alles rosig in unserer Welt ist , aber versuche aktiv dagegen zusteuern .“ behauptet Constanze ziemlich eindeutig, dass Johanna dies nicht tut!

    Und dann noch dieser „Tipp“: Wenn dir dieses Thema wirklich so am Herzen liegt , liebe Johanna, gibt es vielleicht auch für dich die Möglichkeit etwas zu finden , wo du dich engagieren kannst “
    Mit dem Wort „wirklich“ wird Johanna noch einmal unterstellt, dass sie es nicht Ernst meint!

    Ich verfolge diesen Blog auch schon sehr lange und einige Artikel gefallen mir sehr gut, andere vielleicht weniger. Johanna hat es oft mit Kritik zu tun und kann meiner Meinung nach damit auch gut umgehen. Zumindest habe ich es bisher immer so aus ihren Kommentaren raus gelesen. Aber bei diesem gemeinen Vorwurf von Constanze „cool“ zu bleiben, geht einfach nicht!

    Also Constanze, da kannst du dich nicht rausreden, dass dein Text missverstanden wurde!

  66. Lisa sagt

    Hallo Dana ,
    Wir haben Constanzes Beitrag glaube ich alle als Kritik aufgenommen und gerade ging es ja darum wie man mit Kritik , sei sie nun gerechtfertigt oder nicht umgeht ! Ich werte Constanzes Beitrag auch eindeutig als Kritik ! Sie hält den Beitrag für überflüssig und ist sich nicht sicher was die Intention dahinter ist ! Dann gibt sie noch Ratschläge , wie man in ihren Augen wirklich was verändern kann – vielleicht ein bisschen überheblich , aber gemein ? und unverschämt ? diese Adjektive halte ich in dem Zusammenhang für polemisch !

  67. Liebe Johanna!

    SO, jetzt kehre ich auch mal wieder zurück in die Bloggerwelt. Lang, lang ists her. Aber nun auch wert! Ich habe mir gerade die ganzen Diskussionen hier reingezogen und bin vielleicht etwas voreingenommen, da ich mich selbst manchmal mit Kritik auseinandersetzen muss und sehr, sehr gut nachempfinden kann, was das in dir auslöst. Außerdem bin ich schon sehr lange Fan von dir und dem, was du uns hier so mitgibst!

    Wir (und SOGAR mein Mann) lieben deinen Schokocrunch, ohne dich wäre ich wohl nie auf smallable gestoßen und ich kann mich immer wieder total wiederfinden, wenn du von deinem Family-Leben erzählst! Und, und, und…. da könnte ich jetzt ausholen. Habe selbst 2 Kinder und kann deshalb sehr gut verstehen, warum man einfach auch mal meckern muss oder abends dann gerne mal zum Weinglas greift. :-) Und trotzdem sind wir gute Mütter, die ihre Kinder lieben. Punkt.

    Mein Leben besteht auch nicht nur aus Schokocrunch, Modelabeln und Instagram. Mir geht es auch nicht nur gut, wenn ich immer wieder positive Kritik auf meine Arbeit und meine Posts bekomme. Ich ziehe nämlich ganz viel Lebensfreude und Kraft (wie du bestimmt auch) aus meinem Alltag, meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kindern.

    Aber das Internet gehört nun mal zu unserem Leben dazu und alles, was dort abgeht, hat auch Einfluss auf unser Gefühlsleben. Es stimmt schon, das wir uns wohl bewusst sein müssen, uns damit in eine Art Haifischbecken zu begeben. Aber nun kommt das große WARUM?

    Was gibt es bitte den Kritikern, wenn sie dir ihre Meinung aufgedrückt haben? Was hat es mit Kritik zu tun, wenn man dir unterschwellig Dinge unterstellt? Warum kann man nicht einfach schlucken und weitergehen, wenn man etwas nicht gut findet, neidisch ist oder was auch immer? Warum sollen wir uns ein hartes Fell zulegen? Für Menschen, die einem mit Absicht negative Gefühle übertragen wollen, obwohl man selbst keine böse Absicht hatte? Ich verstehe wirklich nicht wozu das in irgendeiner Weise gut sein soll. Das hat meiner Meinung nach auch nichts mit konstruktiver Kritik zu tun. Vor allem nicht bei einem Post, an dem es nichts zu kritisieren gibt, weil er einfach nur nett gemeint ist.

    Wenn man dir unterstellt, dich damit profilieren zu wollen, dann hat man dir gegenüber wohl einfach schlechte Gefühle (die derjenige sich vielleicht selbst mal hinterfragen sollte). Und selbst dann kann man meiner Meinung nach einfach mal den Mund halten. Soviel zu Freundlichkeit, Rücksichtnahme und Wertschätzung. Meinungsfreiheit, pah. Hier will man dir einfach nur eins reindrücken. Aus Neid wahrscheinlich. Mehr nicht.

    Setzt eure Meinung doch vielleicht einfach mal unter rechtsradikale Posts, Trump-Anhänger-Kommentare oder einfach dort, wo es wirklich jemand böse meint und nur an sich selbst denkt und Profit rausschlagen will. Wenn ihr denkt, eure negativen Vibes loswerden zu müssen, dann auf. Nutzt diese Energie sinnvoll und treibt euch nicht auf einem Blog rum, der euch nicht gefällt mit einer alkoholtrinkenden Hipster-Rabenmutter.

    Mann, ey. Ich könnt noch weiter ausholen…

    Johanna, du und deine Family seid toll und echt und vor allem auch weitaus wortgewandter als einige Kritiker hier….

    Ganz dicker Drücker,
    Vroni

  68. Ronja sagt

    Würd auch gerne ein paar Worte über die Sache verlieren !
    Habe Kommentare Stories und Bilder verfolgt und finde das hier alles ganz schön „Kindergarten“. Jeder Mensch erhält in seinem Leben Kritik und Wiederworte!Worte die einem nicht gefallen , Worte die einen angreifen ! Das Leben ist kein Ponnyhof ! Dies ist das wahre Leben und wir müssen lernen es zu bewältigen, damit wir nicht untergehen. Kein Mensch ist perfekt , sonst wäre es doch auch langweilig .
    Wenn ein einziger spitzer Kommentar das ganze Blogger-Dasein in Frage stellt , läuft was verkehrt ! Ein bisschen mehr Professionalität bitte , denn als Blogger ist man auch Vorbild! Mann muss sich weiss Gott nicht alles gefallen lassen , wer aber mit Schmollen, Unterstellungen und Häme kontert , ist auch nicht besser , als das Gegenüber.
    Diesen Artikel finde ich ganz hilfreich zu dem Thema.
    Gruß Ronja

    https://www.zielbar.de/umgang-mit-kritik-9189/

    • Johanna sagt

      Liebe Ronja,

      ich habe nichts unterstellt und nicht geschmollt – ich bin nach wie vor der Meinung, dass ich hier auf meinem Blog anmerken darf, wenn ich eine Kritik unangemessen finde. Und das empfinde ich nach wie vor so, da ändert es auch nichts, dass du „professionelleres“ Verhalten forderst. Und ja, als Blogger ist man auch Vorbild – ich finde es gut, wenn man für seine Meinung einsteht und diese auch verteidigt. Ich habe meinem Empfinden nach nie wie im Kindergarten geantwortet, das hätte anders ausgesehen. Aber natürlich hat jeder ein anderes Empfinden und das möchte ich dir natürlich nicht absprechen. Danke für den Link, den schau ich mir gerne an.

  69. Ronja sagt

    Hallo Johanna, das Wort „Kindergarten“ war auf die Gesamtsituation gemünzt , die durch den Kommentar hier leider entstanden ist ! Natürlich kann man anmerken , wenn man eine Kritik als unangemessen betrachtet und sie zurückweisen .Alles darüber hinaus empfinde ich aber persönlich als unprofessionell , aber das ist nur meine subtile Sicht der Dinge! Ich wollte dich nicht angreifen !
    Alles Gute

    • karo sagt

      Liebe Ronja,
      tatsächlich klären die Kinder im Kindergarten ihre Konflikte meistens ziemlich gut und schnell. Das du dieses Wort nimmst, um die Diskussion hier zu beschreiben, finde ich abwertend. Sowieso: Was oder wem hilfst es denn, wenn du das jetzt hier pillepalle oder unprofessionell findest und das auch schreibst? Die, die hier schreiben oder kritisieren und die, die sich ärgern haben ihre – in jedem Fall ‚richtigen‘ Gründe – und es steht m. A. nach niemandem zu das zu bewerten. Und ich empfinde es eher gesund und gar nicht unprofessionell über seine Gefühle zu schreiben oder sprechen.

  70. Katha sagt

    Frustration auf allen Ebenen und irgendwie spiegeln das auch deine Storys mittlerweile wieder. Die Leserin nach einem kritischen Kommentar wieder mit Kaufanregungen / Affiliate Links begrüßen und lediglich mit subtilem Geschwafel die Leserinnen zum Konsum verführen, um dann sagen zu können, dass man als Blogger Geld verdient. Wo ist die authentische Johanna hin? Deren Bilder ein schönes und normales Leben wieder gespiegelt haben und von dem nun in weiten Teilen Unzufriedenheit, Kaufdruck und ein großes Fass an Frustration übrig sind. Vielleicht hilft der Abstand zum Bloggen um sich selbst wiederzufinden.

    Alles Gute und viel Kraft für alles was kommen mag!

    • Johanna sagt

      Liebe Katha,

      ich hab über deinen Kommentar nachgedacht – und ich geb dir Recht, ich bin frustriert über das ein oder andere, die letzten Wochen hatten es in sich. Aber wenn DAS nicht authentisch ist, wenn sich diese Frustration widerspiegelt in dem, was ich so zeige, dann weiß ich auch nicht. Das ist doch das Leben, es ist nicht immer nur schön und normal, es ist auch mal beschissen. Und zu den Kaufanregungen will ich nur kurz eins sagen – ich kaufe eben gerne und beantworte mit den Links viele, viele Nachrichten, die ich Tag für Tag bekomme. Danke für deinen Kommentar, dir ebenfalls alles Gute.

  71. Ronja sagt

    Hallo Dana,
    Danke für deine Kritik an meinem Kommentar , ich möchte gerne darauf eingehen !
    Ich habe in meinem Kommentar geschrieben , dass ich die Diskussion hier wie im Kindergarten empfinde! Eine Empfindung ist eine Wahrnehmung , also nichts was man als „falsch“ oder „richtig“ ausmachen kann oder zur Diskussion stehen würde !Dass diese mitgeteilte Wahrnehmung bei dir die Empfindung „abwertend“ hervorgerufen hat ist der nächste Punkt! Das tut mir leid, weil ich gerade versucht habe , nach diesen unzähligen unsachlichen und beleidigenden Kommentaren ( von beiden Seiten übrigens ) meine Kritik sachlich und nicht beleidigend zu formulieren! Ich wollte mit meinem Kommentar und auch mit dem Link ( den ich wirklich hilfreich finde!) dabei helfen zur Sachlichkeit zurück zukehren , der Link sollte beim zukünftigen Krisenmanagement helfen! Sehr gerne würde ich von dir wissen , wie ich das hätte höflicher formulieren können und das meine ich ernst – ich lerne immer gern dazu !

    „Die, die hier schreiben oder kritisieren und die, die sich ärgern haben ihre – in jedem Fall ‚richtigen‘ Gründe – und es steht m. A. nach niemandem zu das zu bewerten“

    Genau – jeder der hier schreibt oder kritisiert ,oder sich ärgert , hat seine richtigen Gründe !Warum bewertest du denn dann meine ???Das widerspricht sich!
    Wenn du jedem seine Gefühle zubilligst , wäre es nett wenn das auch für mich gelten würde !

    „Und ich empfinde es eher gesund und gar nicht unprofessionell über seine Gefühle zu schreiben oder sprechen“

    Das ist wiederum deine Empfindung – die ich respektiere !
    Ich wiederum habe die Diskussion als unsachlich und nicht zielführende empfunden !
    So empfindet jeder anders 😉

    Liebe Grüße Ronja

    • Kira sagt

      Hey zusammen,
      In der Anrede zu diesem Kommentar steht „Dana“, dem Inhalt nach vermute ich aber, dass dieser Kommentar eigentlich an „Karo“ adressiert ist?
      Liebe Grüße,
      Kira

  72. Keinbockmehr sagt

    Also, ich denke, hier sollte die Definition von „Kritik“ nochmal neu diskutiert bzw. definiert werden.. denn nur weil keine Schimpfwörter durch die Gegend fliegen, meinen hier einige unter dem Deckmantel der Kritik, ihren Frust abzulassen indem Sie überheblich andere fleißig belehren.. ich kann schon beim lesen den Zeigefinger sehen.. man riecht schon von 400 km Entfernung, dass es diskreditierend gemein ist..
    das kann man auch nicht diskutieren. Das ist Erziehung.. und deshalb: ärgert euch nicht über schlechtes Benehmen.. Grüße aus Köln

  73. Chrissy sagt

    Hallo liebe Johanna,
    ich bin eigentlich eine Insta-Verfolgerin und komme viel zu selten auf deinen Blog hier. Wunderbar geschrieben, ich muss dazu nur noch einmal loswerden das ich es eigentlich schon für normal erachte den Krankenschwestern zu danken. Als ich 2015 meinen Sohn bekam, war das alles andere als easypeasy, eher wie ein schlimmer Unfall- HELLP und so. Als ich nach den fast 3 Wochen zuhause war habe ich eine Karte gebastelt, Kaffee und eine große Kekspackung von einem Namenhaften Hersteller hier aus Hannover besorgt. (Fabrikverkauf sei dank). Als ich wieder fitter war bin ich auf die Station und habe das dort abgegeben. Einfach als kleine Aufmerksamkeit. Die Schwestern haben sich so richtig darüber gefreut und eine sagte das sie das in den letzten 5 Jahren nicht erlebt hatte. Das fand ich sehr traurig, denn gerade in deren Jobs zeigt man sich ja (gezwungener Maßen) von einer nicht so ganz guten Seite und das Personal sorgt dafür das es einem schnell besser geht.
    LG aus Hannover!

  74. Ronja sagt

    Oh sorry , ich meinte natürlich Karo!
    Danke Kira!

    @Keinbockmehr

    Das Verb diskreditieren bedeutet, jemanden oder auch sich selbst in üblen Ruf zu bringen, d.h. dem Ansehen einer Person oder einer Sache zu schaden. Dies kann mutwillig oder auch unabsichtlich geschehen.

    Das habe ich zu keinem Zeitpunkt getan!
    Kritik ist ein Synonym für Belehrung! Es soll dir ein Feedback geben , dass etwas noch nicht funktioniert! Ich hab zu mehr Sachlichkeit aufgerufen und habe mir mehr Professionalität gewünscht, weil ich der Meinung bin , dass sonst was(nicht alles) verkehrt läuft ! Ich habe aber nicht gesagt, dass Johanna frustriert ist oder keine Erziehung hat, oder ein schlechter Mensch ist !
    Dein Text besteht leider ausschließlich aus Bewertungen anderer Personen ( frustriert, keine Erziehung,beleidigend …)
    Ich bin wie schon gesagt , offen für Kritik , die weiterbringt – wenn aber keinerlei sachliche Argumente enthalten sind und auch keine Verbesserungsvorschläge, – was nützt es dann?
    Diskreditierung zu verurteilen ,im gleichen Moment aber selbst ausschließlich zu diskreditieren macht keinen Sinn!
    Grüße nach Köln

    • Keinbockmehr sagt

      Oh wei! Für mich ist Kritik sachlich, basiert auf Tatsachen und nicht auf Empfindungen.. eigentlich hatte ich dich gar nicht im Visier; interessant, dass du dich angesprochen fühlst und es – so persönlich nimmst. Ja ich habe allgemein formuliert- denn es ging mir um den ganzen diskussionsverlauf und ich muss erneut betonen: viele Kommentare verlaufen hier unter dem Namen „Kritik“ diskreditierend.. ich möchte hier nicht Passagen erneut aufgreifen, jeder kann es lesen.. ich finde es schade, denn einige versuchen dich zu profilieren indem sie andere fertig machen und ja, das ist einfach, denn nur mit Vornamen hier rumzuposaunen dass sei Kritik und noch eine geschriebene ohrpfeife zu pfeffern ist einfach.. ich denke Kritik sollte immer auch eine gewisse Empathie mit sich bringen.. Ausgewogenheit.. pro Kontra.. ich finde die Konsumgesellschaft spiegelt sich hier gut wieder: konsumieren ohne über den entstehungsprozess sich Gedanken zu machen geschweige denn es zu honorieren.. einfach platt reden..aber wisst ihr was? Wenn es so schlimm ist, was sucht ihr denn hier? Konsumiert doch was anderes..

  75. Ronja sagt

    @keinbockmehr
    Natürlich habe ich mich angesprochen gefühlt , da ich ja der letzte war , der genau zu dem Thema seine Meinung gesagt hat!

    „Unter Kritik versteht man die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben.“

    Das ist richtig !
    Aber eine Beurteilung ist nun mal subjektiv ! Gerade an dieser entstanden Diskussion kann man das wunderbar erkennen .

    Ich gebe dir völlig Recht, dass einige Äußerungen hier einfach nur gemein und unter der Gürtellinie waren – das hat auch nichts mit fundierter Kritik zu tun !
    Gerade deshalb ist es wichtig , sich nicht auf ein solches Niveau zu begeben und sich nicht provozieren zu lassen ! …

    Trotzdem sollte man nicht verlernen konstruktive Kritik auch mal ab und an anzunehmen und sie von destruktiver Kritik zu trennen !

    • Keinbockmehr sagt

      Liebe Ronja, ich hatte dich – wie schon erwähnt- gar nicht im Visier gehabt. Da du dich aber angesprochen fühlst und dich erklärst, bin ich nochmal deine Kritik- Kommentare durchgegangen und finde, ehrlich gesagt, dass du dir die Kritik-Welt so machst, wie es dir gefällt. Mal bist du (wenn es um andere geht) sachlich und stehst über den Dingen und, schwupps, fühlst du dich kritisiert, redest du von Emotionen sehr persönlich.. ja Kritik anzunehmen ist wichtig aber wenn ich mich mit dir unterhalte, habe ich das Gefühl, dass du nur recht haben möchtest und gar nicht auf die Emotionen und Gedanken seines Gegenübers eingehst. Vielleicht ein kleiner Tipp für die Zukunft: Empathie. Sonst verstehe ich ja, jeder will den Punkt machen aber vielleicht gibt es auch nicht DEN Punkt sondern unterschiedliche Blickwinkel und Empfindungen. Was zählt ist auch der gute Gedanke und ich finde der Artikel ist mit sehr positiven Intentionen geschrieben.. in diesem Sinne
      ✌🏽

  76. Ronja sagt

    Oh Backe 🙈 irgendwie reden wir aneinander vorbei ! Gerade mein Hauptgedanke scheint nicht verstanden worden zu sein . Vielleicht wäre es gut nochmal zu lesen !
    One-last-time:
    Eine Diskussion funktioniert nur mit Argumenten . Mit Unterstellungen und Bewertungen anderer erreicht man leider gar nichts!!!

    Um ein versöhnliches Abschlusswort zu finden , da du sehr emotional ergriffen scheinst : ich respektiere deine Empfindungen – auch die in Bezug auf mich und würde mich freuen wenn du auch meine respektierst ! eigentlich ist das gar nicht schwer – mehr bleibt uns da glaube ich auch nicht übrig! Alles Gute

    • Keinbockmehr sagt

      quad es demonstrandum: eventuell liegt es nicht daran, dass die anderen es nicht verstanden haben, sondern an einem selbst. Die Option auszuschließen, ist überheblich und nicht ganz diskusionsfähig..
      Dir auch alles gute!👍🏾

  77. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!!!

    Ich habe irgendwann in der Schule, Mittelstufe, mal eine Arbeit zu einem beliebigen Thema schreiben dürfen. Ich habe mir als Thema „Glück“ ausgesucht und hatte ein kurzes Fazit:

    „Dankbarkeit macht glücklich“.

    Jetzt bin ich doppelt so alt aber nicht viel weiser, denn ich sehe es immer noch genauso. Ich versuche es auch zu beherzigen und nichts für selbstverständlich zu nehmen.

    Für mich gehört das neben dem Danke sagen und gesagt bekommen vor allem dazu: Glück erkennen. Überhaupt erkennen, dass vieles keine Selbstverständlichkeit ist und dass man dankbar dafür sein sollte.

    Aber das schreibst du ja eigentlich auch, nur anders.

  78. Deborah sagt

    Liebe Johanna,

    Du hast einfach nur recht. Ich wollte noch sagen, ich kenne das mit dem Namen, aber deiner ist super😊 Und, ich bin selber Erzieherin, ich freue mich soo sehr über alles. Bilder, Geschenke, liebe Worte! Die 20 Euro von einer Mama aus meinem FSJ vor 10 Jahren, hiengen mehrere Jahre an der Wand als Erinnerung. Ich denke heute noch oft an die Kinder von damals.

  79. Pingback: Bodyshaming und Alltagsdiskriminierung I Was ich ändern kann!

  80. NAtalia sagt

    Liebe Johanna, lieben Dank für deinen tollen Post, hat mich sehr zum nachdenken gebracht. Schöne Grüße,Natalia.

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