Das Leben Eben
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Alltagsgeschichten. Die Krümel des Jahres.

Alltagsgeschichten. Die Krümel des Jahres.

Der neunundzwanzigste zwölfte zweitausendneunzehn. Zwei Tage, bevor ein neues Jahrzehnt beginnt. Es ist einundzwanzig Uhr, ich humple zwischen Esstisch, Kühlschrank und Spülmaschine hin und her. Unter meinen nackten Fußsohlen kleben Krümel. Die Krümel des Tages und während ich versuche, sie an meinem Hosenbein abzustreifen, sinniere ich über Jahresrückblicke. Zuhauf gibt es sie in diesen Tag, klar wie Kloßbrühe, wann auch sonst? Sie sind gespickt mit schönen Erlebnissen, Momenten, für die es sich zu leben lohnt. Negatives und auch schlimmstes wird nicht ausgelassen, aber doch, es überwiegt meist das Gute.

Denke ich an mein Jahr, überkommt mich ein Gefühl von tiefer Erschöpfung. Die Art der Erschöpfung, die dich spüren lässt, wie müde sich deine Haut anfühlt. Die Art von Erschöpfung, die sich in den Knochen festsetzt. Ich denke sofort an den Sand im Getriebe, an die piksigen Krümel im Bett und unter den nackten Füßen. Nur lassen sich die Krümel des Jahres nicht so leicht am Hosenbein abstreifen. Wie dicke, klebrige Klumpen hängen sie da, zäh und höhnisch. Sie lassen mich auf der Stelle treten, verkleben nicht nur meinen Schritt sondern auch meine Sicht auf die Dinge.

Grumpy Johänni

Die dicken Klumpen aus Erschöpfung, Enttäuschung, Traurigkeit und Hilflosigkeit machen mich wütend. Ich mag mich so nicht. Mag nicht, was das Jahr aus mir gemacht hat. Betrauere, was es aus mir hätte machen können. Mag nicht, was ich aus meinem Leben gemacht habe, zum Teil zumindest. Ich weine um verpasste Chancen, mal wieder. Und mag mich so nicht. Keiner, der mir wichtig ist, mag mich so. Und die anderen kennen diese Seite nicht. Ich kenne mich so nicht, erkenne mich nicht wieder.

Die Tage zwischen den Jahren, Silvester. Sie sind jedes mal aufs Neue ein Wendepunkt. Eine wattige Bonuszeit, in der wir Revue passieren lassen. Wie war mein Jahr? Wie war unser Jahr? Bin ich glücklich? Sind wir es?

Ein Neuanfang oder eine Kehrtwende brauchen keinen Jahreswechsel. Natürlich nicht. Gute Vorsätze verpufften oft schneller als wir gucken können. Trotzdem sind diese Tage auf eine berührende Art magisch und zwingen uns fast, Fragen zu stellen. Fragen, die vielleicht schmerzhaft sind. Fragen, die wir uns lieber nicht stellen wollen. Fragen, die wir brauchen. Um statt mit klebrigen Klumpen und angezogener Handbremse durchs Jahr zu schleichen, uns von Konfetti unter den Fußsohlen kitzeln zu lassen und Rückenwind zu spüren.

Draußen leuchtet die Welt, winterkühl und kahl, rotgold in der untergehenden Sonne.

Ich reiße mich los, meinen Blick, meine Gedanken. Streife die Krümel des Tages mühelos an meinem Hosenbein ab, bevor sie tanzend im Staubsauger verschwinden.

38 Kommentare

  1. Sonja / Meerwindundkleinigkeiten sagt

    Für mich bedeutet Silvester nichts, die Zeit zwischen den Tagen auch nicht. Ich bin nicht wehmütiger, nachdenklicher, fragender, antwortender, wütender, zufriedener, ausgeglichener oder glücklicher als sonst. Ich bin einfach ich. Immer. Ob ich mich dabei grade gut leiden kann, mich entsetzlich finde oder mittelmäßig durchkomme… alle Tage haben Bedeutung, können alles oder nichts ausmachen. Und ich muss sagen, so leb ich ziemlich gut. Trotzdem versteh ich genau wovon du schreibst. Und ich finde, jeder der sich solchen Gedanken stellt, der mit sich im Austausch ist… der kann sich verdammt glücklich schätzen und stolz sein.
    Ich wünsche dir ein buntes krümeliges Jahr, vollgepackt mit dem, was du für dich und deine Familie am liebsten hättest❤️

    • Johanna sagt

      Liebe Sonja, das klingt sehr sehr schön, wie du das beschrieben hast. Alle Tagen haben Bedeutung, das stimmt natürlich. Für mich sind diese dazwischen-Tage trotzdem ein klitzekleines bisschen anders und besonders.

      Danke dir für deine Worte, sie machen mir auch bewusst, dass es ein Privileg ist, sich so mit sich auseinandersetzen zu können. Ich wünsch dir auch ein ganz wundervolles neues Jahr, liebe Grüße!

  2. Steffi sagt

    Liebe Johanna.
    Du hast so recht. Eigentlich braucht man keinen Jahreswechsel um sich zu reflektieren und vielleicht etwas Neues zu wagen oder etwas Altes abzustreifen. Aber nur zu oft ist es eben diese seltsame Zeit zwischen den Jahren in der die Welt ein kleines bisschen still zu stehen scheint, um eben diesen einen Schritt zu gehen oder doch ganz ehrlich zu sich zu sein.

    Ich empfinde diese Zeit als magisch und bedrückend zugleich.

    Diese Erschöpfung spüre ich dieses Jahr auch. In der Hoffnung das alles wieder besser wird freue ich mich aufs neue Jahr. Andererseits ist da auch Druck, es besser zu machen.
    Mhhhh ich muss mich noch finden…

    Für dich und deine Familie schicke ich die besten Grüße und Wünsche fürs neue Jahr.

    • Johanna sagt

      Liebe Steffi,

      das hast du sehr schön beschrieben, ich bin da ganz bei dir. Und ja – wir müssen aufpassen, dass der Vorsatz und die Hoffnung, etwas zu ändern, kein zusätzlicher Punkt auf der To do Liste wird und noch mehr Druck ausübt.

      Alles Liebe für dich und einen guten Rutsch!

  3. Katrin sagt

    Liebe Johanna,
    Wie gerne lese ich deinen Blog und sehe deine Storys. Ich kann dich so gut nachfühlen, mir geht es bei diesem Jahr ähnlich, denke ich. Ich hoffe du findest deinen Weg aus der Melancholie ( bei mir fühlt es sich zumindest danach an) 2020.
    Beste Grüße
    Katrin

    • Johanna sagt

      Liebe Katrin, das freut mich wirklich sehr zu hören. Also, dass du meinen Blog gerne liest, nicht, dass es dir ähnlich geht. Ich hoffe sehr für uns beide, dass das nächste Jahr besser wird.
      Liebe Grüße, Johanna

  4. Vielen Dank für deine Offenheit. Deine Worte treffen mitten in mein Herz und rütteln mich auf! Danke!

  5. Liebe Johanna,

    deine Worte berühren mich.
    Ich kenne diese Gefühle haargenau so!
    Unsere dritte im Bunde kam letztes Jahr Anfang November zur Welt.
    Die Euphorie schwand zunehmend, alles wippen zu können. Drei Kids, die Partnerschaft, Schule vom großen, der Mann immer spät Abend erst da.

    Dieses Jahr rückblickend gesehen fühle ich mich ausgesaugt. Gefühlt die warmen, stolzen, euphorischen und du kannst alles schaffen wenn du nur willst Gefühle sind weg. Waren im Jahr nur selten vorhanden.
    Wie du so schön schreibst wie Sand…für mich wie Sand im Bett den man nicht wieder rausbekommt. Der einen Nachts wahnsinnig macht.
    Den Druck den man sich aufbaut, alles richtig zu machen, von „Kindererziehung(eher Beziehung), über auf Tierische Produkte zu verzichten bis hin zu umweltbewusster leben. So sehr darauf polarisiert immer alles besser zu machen/machen zu wollen, dass die gutgelaunte Sina weg ist/war/ist!!!
    Die Verzweiflung auf einem Dorf fest zu sitzen.(immer mit den Stimmen der anderen im Kopf:für die Kinder ist es doch am schönsten) aber wenn man selbst nicht glücklich ist so?

    Was können wir ändern….wann fangen wir an zu leben ohne uns permanent selbstoptimieren zu müssen, für uns, für andere, für die Welt!

    Wie oft denke ich wir Frauen/Mütter sollten uns die Hand geben und laut sagen: Wir schaffen das….wir sind stark und schwach. Wir dürfen das! Wir können das! Wir sollten stolz auf uns sein verdammt! Auch wenn uns die Situation gerade das Gegenteil zeigt!

    Ich denk an dich!

    Liebste Grüße
    Sina ❤️

    • Johanna sagt

      Liebe Sina,

      du triffst sehr genau den Punkt, was das Leben so anstrengend macht – die ganzen äußeren Umstände und der Anspruch. Der eigene, aber auch der der anderen. Denn natürlich ist es irgendwie unsere Aufgabe, umweltbewusster zu leben, alles richtig zu machen – um erstens unseren Kindern überhaupt noch ein lebenswertes Leben auf diesem Planeten zu ermöglichen und ihnen vorzuleben und beizubringen, wie sie sich eben in Bezug darauf auch richtig verhalten. Und auch alles andere, was du schreibst, stimmt so sehr.
      Ich wünsch dir, dass 2020 leichter wird und wieder mehr Euphorie spürbar ist. Liebe Grüße, Johanna

  6. Danke, liebe Johanna.
    Für deine ehrlichen Worte.
    Für dieses Gefühl, mit diesen Gedanken und Gefühlen nicht alleine zu sein. (Es geht glaube ich vielen so, aber zu gerne versucht man das zu verstecken, vor den anderen und vor sich selbst.)
    Ich glaube, dass diese Phasen dazugehören und das Leben auch ausmachen. Dadurch hinterfragt man sich mehr, es stößt einen an, Veränderungen zu schaffen. Arbeit an sich selbst ist die härteste Arbeit überhaupt, finde ich. Aber sie lohnt sich. Sie lässt einen wachsen, macht stärker. Nobody is perfect. Aber die, die das “Schlechte” an sich erkennen und daran arbeiten, sind die interessanten und besten Menschen.
    Liebste Grüße aus München in meine Heimatstadt und einen guten Start ins neue Jahr 2020!

    • Johanna sagt

      Liebe F., ich danke dir sehr für deinen Kommentar. Ich glaube auch, dass es einigen Menschen, gerade Müttern oder Familien, so geht. Zu sagen oder es sich einzugestehen trauen sich trotzdem viele nicht. Was schade ist, weil wir als Gesellschaft vielleicht mehr Akzeptanz und Wertschätzung für Menschen hätten, die sich ständig kümmern.
      Ich stimme dir total zu, Arbeit an sich selbst ist hart. Ich hoffe, sie lohnt sich.
      Ganz liebe Grüße und auch für dich einen guten Rutsch!

  7. Verlass doch deinen Mann & lass die Kinder bei ihm…
    Aber halt wer soll da deinen Lebensstil finanzieren????
    Vielleicht solltest Du mal wieder wie eine normale Mutter Vollzeit plus Überstunden arbeiten, dich um 3 Kinder kümmern & ein Haus in Ordnung halten.

    • Johanna sagt

      Liebe Ella, BlaBlaBla oder wie auch immer du heißt, mach dir mal keine Gedanken um meinen Lebensstil – den kann ich selbst finanzieren. Und auch sonst kannst du deine Ratschläge gern für dich behalten.

      • Birdy sagt

        Wieso ist es „Ella“ wichtig dir dies mitzuteilen? Wahrscheinlich weil ihr Leben mindestens anstrengend ist. Unzufriedenheit und Überforderung holen manchmal das schlimmste aus uns raus. Aber sind wir nicht Erwachsene Menschen die es gelernt haben sollten mit gehässigen Gefühlen umzugehen? Das ist hier die Frage. Dafür hätte ich kein Psychologie Studium für gebraucht. Hol dir Hilfe Ella oder mach Yoga. Das hilft ungemein. In diesem Sinne wünsche ich uns aĺlen ein friedliches und freundliches neues Jahr wo wir Frauen uns gegenseitig bestärken und unterstützen!

    • Rieke sagt

      Hate-spreech geht gar nicht.

      Hab grad den schönen Artikel von Igor Levit gelesen und hab beschlossen nicht mehr so drüber zu swipen, sondern kurz meine Meinung kund zu tun ;-) Also: Buh!

      Meine Taktik gegen Stimmungsschwankungen: Hab bei mir beobachtet, dass meine Stimmung stark vom Zyklus abhängt. Aber interessanterweise erst nach meinen beiden Kindern, vorher nicht. Gibt je nach Zyklusphase viele Tipps, was wann hilft- ich finde gerade heraus, was bei mir zieht.
      Daneben ist das Buch „Über das Sterben“ von Borasio sehr sehr einfühlsam geschrieben und bringt zumindest mich effektiv ins hier und jetzt.
      Neulich war in der Zeit (oder im Magazin?) ein sehr spannender Artikel, wie man seine Seele schützt. Lesenswert!
      Zuletzt noch einen Podcast Tipp: Folge 172 On The way to New work.
      Alles Gute für 2020!

    • Jessica sagt

      Also eine normale Mutter also jemand der Vollzeit arbeiten geht plus Überstunden? Und was ist mit den anderen Müttern, die zu Hause sind und sich für ihre Familie aufopfern, weil jemand krank ist und deswegen nicht arbeiten gehen kann oder einfach zu Hause ist, weil man es sich gerade leisten kann? Sind das schlechte Mütter?
      Wie kann man nur so über andere urteilen? Johanna schreibt es so wie sie es fühlt und scheinbar geht es auch vielen anderen so.
      Schau vielleicht erstmal vor deiner Haustüre?
      Ich denke jeden steht es zu mal unzufrieden zu sein, klar gibt es immer Menschen denen es vielleicht schlechter geht, aber trotzdem darf man mit seinem Leben auch einfach mal unzufrieden.

    • ankemaria sagt

      Ella, was für ein ätzender Kommentar. überflüssig, verletzend und einfach nur ätzend! Investiere die Zeit, die Du zum Tippen solcher Kommentare brauchst, doch lieber dafür, darüber nachzudenken, was Dich so offenkundig unzufrieden mit Deinem Leben macht.

    • Julia sagt

      Hallo „Ella“,

      es ist mir immer wieder absolut unverständlich wie man so von Neid und Missgunst zerfressen sein kann. Wie unglücklich Du sein musst. Fast tust du mir leid. Aber auch nur fast. Das Unverständnis und die Wut über so ein Verhalten sind stärker. Lies doch einfach woanders wenn es dir hier nicht gefällt! Kotz dich woanders aus! Gibt es dir ein gutes Gefühl, hier rumzustänkern?

      Ich verstehe es nicht.

      Liebe Johanna,
      ich mag dein Blog sehr! Gerade weil du offen und ehrlich über dich und deine Sicht schreibst. Danke.

      Frohes neues Jahr!
      Liebe Grüße
      Julia

  8. Julia sagt

    Liebe Johanna!
    Zuerst möcht ich Danke sagen für diesen Text! Wer traut sich heute so eine Offenheit und Ehrlichkeit zu? (Und: Texte wie dieser machen verletzlich und verletzbar. Umso wertvoller sind sie!)
    Zweitens: Ich finde, es gehört extrem viel Mut dazu, sich einzugestehen, dass man sich selbst manchmal nicht mag. (Und wieviel mehr Mut kostet es noch, darüber zu schreiben?) Ich glaube, Ehrlichkeit mit sich selbst ist fundamental wichtig, um Dinge sehen und ändern zu können. Insofern: krasser Schritt. Und so ein wichtiger!
    Und drittens: Ich hab den Eindruck, dass Vieles oder Manches im Umbruch ist bei dir oder bei euch als Familie. Veränderungen sind, glaub ich, oft anstrengend und mit Angst oder Unsicherheit verbunden – und ich möchte sagen: Das ist nichts Schlechtes. Ich glaube, manche der Schritte, die du gerade gehst, sind hart und kosten Kraft. Ja. Und es ist wichtig, das anzuerkennen. Und gleichzeitig bin ich mir sicher: Aus diesen Schritten wächst etwas. Es wächst ein anderes Bewusstsein, eine Achtsamkeit und ein Verständnis (für Situationen, für andere und für dich selbst). Deshalb: Gib dir Zeit. Veränderung ist ein Prozess. Er ist kräftezehrend und er ist leichter zu schaffen mit Unterstützung und Wohlwollen. Auch Großzügigkeit mit sich selbst hilft.
    Einen auch wohlwollenden und großzügigen Blick auf uns selbst – immer wieder – wünsch ich dir und mir und uns. Danke für deine Texte!
    Liebe Grüße
    Julia

  9. Edith sagt

    Liebe Johanna, ich habe auch 3 kinder und vor 4 Jahren eine Depression: verschiedene umstände erforderten über monate mehr kraft, als ich hatte und vor Erschöpfung hatte ich keine Gefühle mehr. Das war eine der schlimmsten Erfahrungen, die ich je hatte- und eine der wertvollsten. Denn dadurch musste ich lernen, Prioritäten zu setzen. Meine kraft einzuteilen und mit meinen gedanken, Talente, Zeit und Energie bewusst und nachhaltig umzugehen. Ich habe z.b. meinen Umgang mit social Media geändert: einerseits eine ganz wundervolle Möglichkeit für Inspiration und Austausch ausserhalb meiner blase, anderseits ein sehr großer kraft- Freude- und zeitfresser. Auch meinen Job schätze ich sehr, denn er braucht zwar auch kraft und viel Organisation wegen der kinder, aber ich habe dadurch auch räumlichen abstand und kann meine Gedanken auch um andere dinge wie haushalt, Kinder und erziehung etc beschäftigen. Ich wünsche dir, dass du deinen weg findest und in all den grenzen nicht deine Unzulänglichkeiten, sondern deine Möglichkeiten und glück findest, das liegt nämlich genau da begraben. Alles gute für dich und deine Familie! Edith

  10. Liebe Johanna,
    vielen Dank für deinen Text und deine Offenheit. Ich habe zwar nur ein Kind bisher, aber ich kann deine Gefühle der Überforderung glaube ich recht gut nachvollziehen, besonders aus dem ersten Jahr mit meinem Sohn.
    Wenn ich das lese werde ich aber auch traurig irgendwie: hat man denn nicht grade in solchen Phasen verdient, sich zu mögen? Gemocht zu werden, so wie man ist. Von allen, die einem
    wichtig sind. Weil es einem nicht gut geht. Und weil man ja nicht extra schlecht drauf ist und sich mal eben nicht zusammenreißt. Weil man so sehr versucht, alles unter einen Hut zu bekommen.
    Ich hatte jedenfalls das starke Bauchgefühl, dass es eine Umarmung sich selbst gegenüber braucht. Und die Worte: Du machst das toll! Sei nicht so hart zu dir. Du darfst auch weniger schaffen.

    Alles Liebe!

  11. anski_banski sagt

    Danke für diesen tollen Beitrag! Ich lese deinen Blog und deine Posts so gerne, sie sind unterhaltsam und bieten so viel Mehrwert. Der Mix aus dem und deinen tollen bunten Bildern ist wirklich einzigartig, du hast da wirklich etwas ganz ganz tolles geschaffen ❤️ Ich wünsche dir von Herzen, dass du 2020 wieder zu dir selbst findest und es schaffst, die ollen Klebekrümel abzustreifen 😚❤️

  12. Ach Johanna,

    du hast dein Jahr bestimmt ganz treffend zusammen gefasst.

    So plump der Satz auch ist, aber gewiss ist da was dran: „Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung“.

    Ich hoffe so sehr, dass du in 2020 die Johanna wirst, die du gern sein möchtest und, dass du dein Glück, deine Zufriedenheit und deine innere Mitte findest.

    Ich war Anfang 2018 etwas lost, unzufrieden mit meinem Gewicht nach der Geburt meiner zweiten Tochter und gestresst von meinem Alltag. Geholfen hat mir sehr die Flucht in den Sport (es wirkt Wunder). Ein großer Dank geht an die Fitnessstudios mit Kinderbetreuung ;)

    Alles liebe für deine Familie und dich <3

    Ida

  13. Barbara sagt

    Liebe Johanna,
    gefühlt habe ich schon zehn Mal einen Kommentar geschrieben und wieder gelöscht, weil ich die richtigen Worte finden möchte – ich folge schon lange deinem Blog und möchte dir endlich mal schreiben, wie sehr ich deinen Blog, deinen Instagram-Account und deine Sicht der Dinge liebe!
    Und Danke sagen dafür, dass du mich ganz oft wieder aufbaust, wenns mal nicht so richtig rund läuft bei mir … Weil du so authentisch und so ehrlich bist! Und so normal und so toll! Und dieser Artikel hat mich irgendwie besonders berührt, vielleicht auch wegen der „wattigen Bonuszeit“, die auch mich jedes Mal packt, und ich aber noch nie einen so schönen, treffenden Begriff dafür gelesen habe wie bei dir.

    Herzliche Grüße,
    Barbara

  14. Annika sagt

    Liebe Johanna,
    sich selbst zu reflektieren ist eine Gabe, die nicht viele Menschen besitzen. Ich reflektiere mich auch gerne in der Zeit zwischen den Jahren. Oft sieht man mit zeitlichen Abstand klarer was man das Jahr über nicht gesehen hat und kann die Ergebnisse mit ins neue Jahr nehmen.
    Was aber auffällt: der Druck und die Ansprüche, denen man ausgesetzt wird steigen von Jahr zu Jahr und werden auch von Jahr zu Jahr differenzierter. Manchmal glaube ich es erfordert immer mehr Gelassenheit. Und so nehme ich genau das mit ins neue Jahr.
    Viele Grüße,
    Annika

  15. Kerstin sagt

    Ein sehr schöner, nachdenklich stimmender, verletzlicher, offener Text. Ich bin nicht bei allen Themen bei dir, aber ich mag deine Art zu schreiben und deine Offenheit sehr, deshalb komme ich auch immer wieder. Alles Liebe für dich im neuen Jahr, Kerstin

    • Johanna sagt

      Liebe Kerstin,

      ich freue mich sehr, dass du meine Art zu schreiben, magst. Und ich bin absolut der Überzeugung, dass man nicht bei allen Themen einer Meinung sein muss und trotzdem gut miteinander auskommt. Also, vielen lieben Dank und auch für dich alles Gute fürs neue Jahr! Johanna

  16. ankemaria sagt

    Liebe Johanna,
    Ich möchte Dir einfach nur sagen, dass ich Dich mag! und dass ich hoffe, dass Du 2020 wieder mehr Leichtigkeit findest. Und dass Du uns weiterhin an der Suche nach der Leichtigkeit ( und allem anderen, von schönen Dingen, über kleine Geschichten zu klugen Gedanken) teilhaben lässt.
    ❤️liche Grüße
    Anke

    • Johanna sagt

      Liebe Anke,

      ich danke dir von Herzen! Und ich hoffe auch sehr, dass ich sie finde, die Leichtigkeit. Liebste Grüße, Johanna

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