Das Leben Eben
Kommentare 72

„Don’t worry, be family“. Für mehr Leichtigkeit in Familien, mehr Pizza-Picknick im Pyjama und Tee-Partys im Tüllrock (+Giveaway mit BabyOne)

"Don’t worry, be family". Für mehr Leichtigkeit in Familien, mehr Pizza-Picknick im Pyjama und Tee-Partys im Tüllrock

Werbung

Lange bevor ich Kinder hatte, habe ich aus einer Zeitschrift eine Seite rausgerissen. Sie hing jahrelang an meiner Pinnwand, in diversen Wohnungen. Sie hat mich begleitet und jedes Mal, wenn ich sie gesehen habe zwischen den Fotos von Freunden, Kassenzetteln und Co. dachte ich:

So möchte ich sein, wenn ich Kinder habe.

Auf der Seite waren eine Frau und ein kleines Mädchen zu sehen. Beide im rosa Tüllrock, das Setting: eine Kinder-Tee-Party. Die Frau steht im Tüllrock auf dem Tisch, gießt Tee ein und es sieht aus, als ob beide Spaß haben und glücklich sind.

Diese Leichtigkeit wollte ich mitnehmen ins Muttersein. Das war der Plan.

Seit ich Mutter bin, weiß ich, dass eigentlich nichts nach Plan läuft. Nie. So gut wie nie zumindest. Ich weiß aber mittlerweile auch, dass davon weder die Welt untergeht noch unsere Kinder zu schlechten Menschen werden. Das findet auch BabyOne und ruft mit „Don’t worry, be family“ dazu auf, Familienleben ein bisschen weniger ernst zu sehen. Druck raus, Alltag rein, Familienleben muss nicht instagrammable sein. Wir sollten lieber ein bisschen häufiger über die Dinge lachen, die eben passieren. Ehrlich zu uns und zu anderen Eltern zu sein.

Ich freue mich total, Teil der Kampagne „Don’t worry, be family“ sein zu dürfen und erzähle mit anderen Bloggern was so alles schief laufen kann im Leben mit Kindern. Lustige Anekdoten aus unserem Familienleben, die in ähnlicher Form sicher jede Familie kennt. Zum Beispiel:

Die Stille im Kinderzimmer

Ich finde es toll, dass BabyOne Familien damit Mut machen will, einfach Spaß an Familie zu haben. Einfach öfter mal „Ja“ zu sagen. Die Leichtigkeit zu genießen, die Kinder in unser erwachsenes Leben bringen können, wenn wir sie zulassen. Mehr Tee-Partys im Tüllrock zu feiern, um auf mein Beispiel vom Anfang zurückzukommen.

Familien sind einfach nicht so wie in der Werbung und nicht so, wie es uns ein veraltetes Familienbild von vor 60 Jahren weiß machen will.

Ihr wisst, welches Bild von Familie ich meine, oder?

„Die ganze Familie (Mama, Papa, zwei Kinder, Junge und Mädchen) kommt fröhlich in moderater Lautstärke nach Hause, mit seidig glänzendem Haar, den Einkaufskorb voller gesunder Einkäufe und einer Packung Süßigkeiten. Lächelnd räumt jeder das weg, was er soll, danach finden sich immer noch lächelnd alle zu einem harmonischen Gesellschaftsspiel am Tisch im sauberen und sehr aufgeräumten Wohnzimmer ein. Alle sind mit einer Süßigkeit zufrieden und liegen sich lachend in den Armen.“

Das Ganze ist hinterlegt mit einem fröhlichen Jingle, man sitzt davor und denkt: „SO soll Familie sein, so sieht Familienleben aus, wenn man es richtig macht. Ich bin ein Versager.“

"Don’t worry, be family". Für mehr Leichtigkeit in Familien, mehr Pizza-Picknick im Pyjama und Tee-Partys im Tüllrock

Bei allen klappt es, nur bei mir nicht

Und dann liegt man nachts wach, macht sich Vorwürfe. Hat ein schlechtes Gewissen und wälzt Ratgeber, wie man es besser machen könnte. Am nächsten Morgen ist man müde, hat dünne Nerven, das Familienleben ist genauso chaotisch wie immer. Man brüllt, sagt ständig Nein, ärgert sich, stolpert über Spielzeug, schmeißt die Gemüsesticks in den Müll. Findet stattdessen Bonbonpapier im Kinderzimmer, kocht zum fünften Mal in der Woche Nudeln mit Buttersoße. Ist frustriert und überhaupt, wieso läuft es eigentlich nur bei MIR so?

Ihr wisst, was ich meine, oder? Besonders schön auch, wenn man am Wochenende einen Ausflug machen will.

"Don’t worry, be family". Für mehr Leichtigkeit in Familien, mehr Pizza-Picknick im Pyjama und Tee-Partys im Tüllrock

Unsere Familie, Wochenendausflug

Der Plan: Früh aufstehen, früh aus dem Haus, den Tag am Meer/im Wildpark/Wikingerdorf genießen, für jeden ist was dabei, abends sind alle kaputt aber glücklich, die Kinder schlafen früh und wir Eltern haben noch einen schönen Abend.

Die Realität: Wir stehen viel zu spät auf, keiner macht mit, alle streiten, wir kommen erst Mittags aus dem Haus, vergessen die Hälfte, es ist kalt und windig und regnet, die Laune ist im Keller, die Kinder schlafen im Auto ein und sind dann bis Mitternacht wach.

Andere Familien, Wochenendausflug

Alle anderen Familien machen am Wochenende gemeinsam fröhliche Fernsehwerbung-Ausflüge. Knabbern Gemüsesticks, verlassen nie ohne Wickeltasche das Haus, die Klamotten der Kinder haben keine Flecken und Löcher. Niemand streitet und die wie aus dem Ei gepellten Eltern mit Bauchmuskeln und Idealgewicht werfen sich unter seidig glänzenden Haaren verliebte Blicke zu. Während sie Händchen haltend hinter den friedlichen Kindern herlaufen, die sich interessiert, ohne Streit und leise, vormittags um elf alle spannenden Fakten zum Wikinger-Dorf anhören.

In der eigenen Vorstellung wird die eigene Familie immer furchtbarer und alle anderen, ja, da klappt es einfach. Ich kann euch beruhigen:

So ist es nicht!

Kinder sind nicht immer leise und machen sofort, was man ihnen sagt. Sie schlafen nicht nach 3 Monaten (und manchmal auch nicht nach 3 Jahren) durch, sie räumen nicht von allein und freudenstrahlend ihr Zimmer auf. Sie haben oft keine Lust auf die Ausflüge, die wir machen wollen. Sie wollen viel lieber malen, Fußball in ihrer Höhle gucken, Bücher anschauen, spielen. Sie haben keine Lust auf unser Tempo. Zumindest in 99% aller Fälle, würde ich sagen. Das weiß ich und ich bin froh, dass ich das für die Kampagne „Don’t worry, be family“ von Babyone noch mal laut in die Welt der Eltern-Illusionen hinausschreien darf. Der Babyfachmarkt ist seit 30 Jahren familiengeführt, die Familie weiß also, was es heißt, Kinder zu haben, zu arbeiten, alles unter einen Hut bringen zu müssen.

"Don’t worry, be family". Für mehr Leichtigkeit in Familien, mehr Pizza-Picknick im Pyjama und Tee-Partys im Tüllrock

3 Tipps für mehr Leichtigkeit im Familienleben

Auch bei uns gibt es natürlich Phasen, in denen ich alles hinschmeißen will. Aber es gibt auch andere Tage, schöne Tage, leichte Tage. Solche, an denen ich weiß: ich bin nicht allein. Es ist überall so. Und es ist okay so. Damit wir alle mehr Tage wie diese haben, hier meine 3 besten Tipps für leichte Familientage:

  1. Umgebt euch mit Eltern, die ehrlich zu euch sind und euch gut tun

    Ja, ich weiß, es gibt überall diese Eltern, bei denen alles zu klappen scheint. Bei denen das Kind seit der Geburt durchschläft, nie weint, problemlos in Cafés mitkommt, bei den Großeltern übernachtet und und und. Vielleicht stimmt das sogar, es gibt ja solche Kinder. Wenn es bei euch anders läuft, tut es trotzdem oft nicht gut, sich ausschließlich mit diesen Familien zu umgeben. Weil man sich zwangsläufig vergleicht und dabei gefühlt immer den Kürzen zieht. Übrigens tut es den Vätern genau so gut wie den Müttern, sich mit Gleichgesinnten mal über alles ehrlich und schonungslos auszukotzen. Hinterher kann man nämlich oft gemeinsam drüber lachen. Und zack, da hat man schon ein Stück Leichtigkeit zurück (Das gilt übrigens auch für Instagram).

  2. Traut euch, als Erste zu sagen, was „nicht läuft“.

    „Also mein Kind schläft nicht durch, eigentlich trinkt sie alle zwei Stunden.“ „Boah, meine Kinder wollen nur fernsehen und Süßigkeiten essen, wenn sie aus der Kita nach Hause kommen.“ Traut euch, das zu sagen und ich werdet sehen, wie viele andere Eltern erleichtert sagen: „Wie schön, das zu hören, das kenne ich nur zu gut!“

  3. Sagt einfach öfter JA und weicht vom eigentlichen Plan ab 

    Natürlich muss es Grenzen geben und in manchen Situationen muss ein Nein auch ein Nein bleiben. Aber ernsthaft, wem schadet es, an einem Tag, an dem alle am Ende sind, abends eine Pizza zu bestellen und sie vor dem Fernseher zu essen? Wem schadet es, Ja zur Tee-Party zu sagen und dafür die Wäsche eine halbe Stunde später zusammenzulegen? Wem schadet es, zu sagen: „Okay, heute kein Ausflug, wir chillen alle im Schlafanzug auf dem Sofa?“ Es schadet niemandem. Genau genommen tut es einfach allen verdammt gut.

Ich weiß, die ersten Male fühlt es sich irgendwie nach Versagen und Aufgeben und „die Kinder gewinnen lassen“ an. Aber ich kann euch auch sagen: wir hatten selten schönere Tage als die, an denen wir Pizza-Picknicks im Schlafanzug machen. Puppengeburtstage im Flur feiern und dann eben auch da Mittag essen. Und ganz im Ernst: ich bestell mir jetzt erstmal einen Tüllrock.

"Don’t worry, be family". Für mehr Leichtigkeit in Familien, mehr Pizza-Picknick im Pyjama und Tee-Partys im Tüllrock

Giveaway mit BabyOne

Im Rahmen der Kampagne mit BabyOne darf ich 2×100 Euro an euch verlosen. Erzählt mir dafür einfach in den Kommentaren von eurem „Don’t worry, be family“ Moment, ich bin ganz gespannt auf eure Geschichten. Ich wette, wir entdecken Gemeinsamkeiten! Viel Glück!

Teilnahmebedingungen:

  • Das Gewinnspiel endet am 03.03.2019 um Mitternacht.
  • Alle Teilnehmer müssen volljährig sein.
  • Der Gewinner wird per Mail von mir informiert. Sollte er sich nicht innerhalb von 2 Tagen zurückgemeldet haben, behalte ich mir vor, einen neuen Gewinner auszulosen.
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

72 Kommentare

  1. Ines sagt

    Eine Zeitlang gab es hier schon TV mit Süßigkeiten vorm Kindergarten. Erst fand ich es es doof. Aber eigentlich ist es auch egal, wann der Konsum stattfindet. Wir sind alle entspannt und jetzt ist es morgens schon wieder ganz anders. :)

  2. Ann-Christin sagt

    Deshalb folge ich auf Insta nur noch Familien, die genauso chaotisch sind wie wir 😂!

    Meine große hatte eine zeitlang Probleme sich morgens anzuziehen (also mental nicht körperlich 😄). Und ich war so versessen ihr was „richtiges“ anziehen zu wollen zur Kita. Aber irgendwann dachte ich „wen stört es denn, der Schlafanzug ist sauber und schön und ihr gefäll es“. Also ließ ich sie im Schlafi gehen. Kein Gemotze morgens und es lief. Es war aber nur ne Woche, dann wollte sie sich von alleine anziehen.

    Daher, pro öfter einfach mal „Ja“ sagen, wenn’s keinem schadet 😊

    LG, A-C

  3. lilliludwigs sagt

    Wir lümmeln auch gern am Wochenende mal auf dem Sofa und verbringen die Zeit gemeinsam. Da werden die Augen zugedrückt wenn es um den Konsum von Popcorn und TV geht 😝 vor allem jetzt mit einem Neugeborenen zu Hause können wir nicht auf allen Hochzeiten tanzen und Ausflüge müssen gut geplant werden bzw. Sind manchmal nicht realisierbar aufgrund der unterschiedlichen Ansprüche der Kinder (6 Wochen, 2 und 6 Jahre). Hinzu kommt, dass mein Mann auch im Schichtdienst ist (also eine ähnliche Situation wie bei dir) so hab ich die letzten beiden Tage an einer „Kaffeetafel“ in der Sandkiste im Garten gesessen statt in den Tierpark zu fahren oder ähnliches. Aber wir haben Sonne und Frischluft getankt und waren alle glücklich. Darauf kommt es doch an ☀️

  4. Hannah sagt

    Dein Artikel kommt gerade zum richtigen Augenblick. Vor einigen Tagen habe ich mich mit einer Bekannten und deren Tochter aus meinem Rückbildungskurs getroffen.
    Wir haben uns über Beikost und schwieriges Schlafverhalten (wer hätte es gedacht bei unseren halbjährigen Töchtern) unterhalten und ich kam mir danach vor wie eine komplette Versagerin. Meine Tochter trinkt nachts alle 2 Stunden, so genau kann ich das aber gar nicht sagen. Die Tochter meiner Bekannten wird jetzt nachts „entwöhnt“ und darf nur noch alle 3-4 Stunden an die Brust, das macht sie angeblich ganz prima und die beiden haben nachts mehr Ruhe. Außerdem isst das kleine Mädchen bereits gläschenweise Brei, wohingegen mein Kind sich zwar für alles Essbare (und auch Nicht-Essbare) interessiert, wir aber von Mahlzeiten ersetzen noch meilenweit entfernt sind.
    Zu Hause angekommen habe ich beim Stillen meiner Tochter gemerkt, dass es genau so richtig und gut für uns ist und wir uns einfach die Zeit lassen werden, die wir eben dafür brauchen. Sowohl zum Schlafen als auch zum Essen. Alles kann, nichts muss und wenn ich mir weniger Gedanken mache und den Druck versuche fernzuhalten, geht es auch meiner Tochter gut. Die Teeparty im Tüllrock ist eine schöne Vorstellung!

  5. Anja sagt

    Oh wie wahr…..
    Mein Happy-Family-Moment war als ich mich vor meinen Zwillingen in den Supermarktgang geworfen hab und quengelte…..das war den damals 3 jährigem so peinlich, dass Sie mir dies auch erspart haben. Die Blicke der Anderen….. herrlich… und dann kam eine Omi und klopfte mir auf die Schulter-Strike.
    Die Jungs haben das auch irgendwie der Lütten beigebracht, dass wzquasi entspannt einkaufen gehen können. Die Lautssten sind wir aber trotzdem 😛 und haben Spaß dabei.

  6. Sarah G. sagt

    Ach, toll geschrieben! Genau so!
    Wir haben drei Kinder und ich habe mir schon nach dem ersten, spätestens nach unserem zweiten Kind abgeschminkt, die „perfekte“ Mutter oder Familie sein zu wollen. Weil es genau wie du es beschreibst, eben meistens nicht nach Plan läuft… wie im Fernsehen oder Bilderbuch. Bei uns jedenfalls nicht!
    Hier gibt es daher also auch regelmäßig „Don‘t worry be family“ Momente, weil es wirklich so vieles leichter macht und uns allen die oft überflüssigen Diskussionen und Machtkämpfe erspart.
    Zähne putzen vor dem großen Spiegel im Flur oder auch im Kinderzimmer (warum nicht?, Hauptsache sie werden geputzt), Nachtisch (wie Crêpes oder Ähnliches) zum Mittag, nachdem ich tagelang Stunden in der Küche stand und ein tolles gesundes Essen zubereitet habe, über das dann immer mindestens einer nörgelt und letztlich gar nichts isst, volles Chaos im Kinderzimmer mit Tusche ÜBERALL, für Momente der Ruhe, Wochenenden in Pyjamas und auch mal mit zwei anstatt nur einem Film und im Sommer Eis, Eis, Eis :).

  7. Barbara sagt

    Ach bei uns sind die „don’t worry, be family“-Momente eigentlich ähnlich wie bei euch. Die Tiefkühlpizza ganz gemütlich gemeinsam essen, obwohl etwas gesundes mit Gemüse geplant war, so aber jetzt die 2ährigen Twins, mein Freund und ich gemeinsam den Grüfello gucken können, während die Pizza backt. Oder die Situation morgens, wenn eigentlich die Alltagsmaschine angeworfen werden müsste, wir aber noch gemütlich mit Kaffee und Milchfläschchen im Bett ein Buch angucken oder erzählen, obwohl entweder der Job ruft, oder man eigentlich los zum Ausflug, Geburtstag, was auch immer müsste. Ja, diese wunderschönen Alltagsmomente machen es doch aus, eine Familie zu sein 😊

  8. Denise sagt

    Heute morgen so ein Moment. Fasching im Kiga. Ich schminke das große Kind, währendessen denkt sich die mittlere, das Baby könnte auch ein bisschen Farbe vertragen. Der große schaut in den Spiegel und will nicht alleine geschminkt los, ich könne doch auch geschminkt werden. Also habe ich mich schminken lassen,habe dann das bunte Baby entdeckt und wir sind alle farbenfroh Richtung Kindergarten. Und natürlich habe ich böse Blicke geerntet,denn wie konnte ich so unaufmerksam sein und es zu lassen,dass der Kleinste was von der Ökoschminke abbekommt🙄 aber hey, wir haben gelacht und ich konnte einen zufriedenes Kind in den Kindergarten bringen 😊

  9. Nina sagt

    Hach immer schön zu lesen dass man nicht die einzige „Chaos Familie“ ist😉
    Wie oft kommt es bei uns vor dass ich früh aufwache und denke: heute machen wirs uns schön, ziehen uns an, gehen spazieren, basteln etwas besonders tolles was ich auf pinterest gesehen habe, backen einen Kuchen und kochen dann gemeinsam etwas gesundes…. wirklicher Tagesablauf: Kinder wollen sich nicht anziehen, daher spielen sie den ganzen Tag im Schlafanzug, wir naschen auf dem Sofa, schauen Fernseh und Abends gibt es wie so oft Nudeln…und dann im Bett sagen sie: machen wir uns morgen wieder so einen schönen Tag ?😍
    Von daher denke ich, Kinder haben oft gar keine hohen Ansprüche, nur wir Erwachsen setzen uns unter Druck

  10. Was für ein schöner, ehrlicher Artikel! Vielen Dank dafür. Nein das Leben ist nicht immer schön und Kinder sind nicht aus dem Bilderbuch. Mein persönlicher „don’t worry, be family“ Moment: Eine Freundin war mit ihren Söhnen da und die Jungs spielten super fröhlich im Zimmer. Wir quatschten und tranken Kaffee. Glückliches Gelächter aus dem Zimmer, als ich mal guckte was sie treiben sah ich das komplette Zimmer mit kleinen Styroporkügelchen gefüllt. Sie hatten den Reißverschluss am Sitzsack entdeckt. Die Jungs hatten aber so viel Spaß sich zu bewerfen und durch die Kügelchen zu rutschen, dass ich die Zimmertür schloss und sie einfach machen ließ. Wieso nicht? War ja eh schon passiert. Sollten Sie doch Spaß daran haben. Abends wurden dann, alle zusammen, die Besen geschwungen.

  11. Eva sagt

    So wahr! Schön geschrieben :)
    Unser Moment grad: beide Kinder mit Essen in der Hand im Doppelbuggy herumschieben und selber am Handy daddeln und Schoko in der Kinderewagenfalte oben parken und nebenbei verdrücken.. Einfach um ein bisschen Ruhe zu haben ;) der Große könnte eigentlich selber gehen…pfff

  12. Cori sagt

    Es tut so gut diesen Artikel zu lesen!
    Für mich waren früher die Abende und Nächte ohne meinen Mann ein absoluter Albtraum !Nörgelnde und müde Kinder und ich mittendrin mit mieser Laune und kurz vor der Explosion.
    Irgendwann haben wir einfach angefangen, immer an diesen Abenden vor dem Fernseher zu picknicken und es uns richtig gemütlich zu machen. Und wenn der Papa über Nacht weg ist, dürfen obendrein alle im grossen Bett schlafen.
    Und ehrlich gesagt frage mich heute, warum ich das nicht schon viel früher eingeführt habe!?

    Alaaf und Helau🥳

  13. Martje sagt

    Es tut wirklich so gut, zu sehen, dass man nicht die einzige Chaos Familie ist. Und der Punkt mit den ehrlichen Eltern um einen rum ist so wahr, damit geht es gleich viel besser! Ich brauche morgens eine Dusche um wach zu werden, momentan kann ich morgens allerdings nur duschen, wenn der Mittlere in der Zeit fern sieht. Mein Plan ursprünglich war, dass hier niemand fern sieht, bevor er nicht mindestens drei Jahre alt ist… beim ersten Kind hat es noch geklappt. Nun gibt es also um 5.45 eine Folge Feuerwehrmann Sam, damit ich fix duschen kann und dann kann der Tag beginnen. Vielleicht sieht es in einigen Wochen wieder ganz anders aus. Dann begrüße ich das sehr, aber zur Zeit ist es eben so.

  14. Einszweidreimama sagt

    Mir stehen nicht andere Familien im Weg, sondern mein eigener Kopf und meine Erziehung. Ich habe leider gewisse Vorstellungen zum Thema Medienkonsum und Süßkram und kann nur manchmal über meinen Schatten springen.
    Ich geb dir Recht, wenn du sagst, dass am Ende alle einfach nur glücklich sein müssen, das ist ja auch schon ein hohes Ziel mit 3 Kindern.
    Bei uns fiel auch mal was ins Wasser und zur Wiedergutmachung haben wir einfach Picknick auf dem Balkon gemacht, fanden die Kinder spitze. Am Wochenende versuchen wir allen gerecht zu werden oder machen auch mal getrennt was. Letzte Woche wollten die beiden Großen mit Papa ins Kino, da hab ich mir den Kleinsten geschnappt und wir sind ins Kasperle-Theater.

  15. Kirsten sagt

    Noch sind wir erst beinahe eine Familie, das Baby kommt im Mai. Aber der Leitspruch passt jetzt schon zu uns: „be happy, be Family“! Von allen Seiten hört man, was alles schwierig und anstrengend wird in den ersten Wochen und das mag sein, aber ich lasse mich in meinem Optimismus nicht stören und denke, lass das Baby erst mal da und uns eine Familie sein, alles andere bekommen wir schon hin!

  16. Anna sagt

    Wir leben auch schon länger nach dem Motto: “perfekt unperfekt“ …und sind so glücklich! Glücklich als Familie! Heute gab es hier Schokoladeneis mit bunten Zuckerstreuseln zum Frühstück – klar, eine Ausnahme aber genau diese Momente bleiben. Wir 5 zusammen in der Küche, unter den Füßen knirschen die Zuckerstreusel weil natürlich jeder viel zu viel verstreut, wir lachen, essen Eis und der Frühstücksstress vor Schule und Kiga ist für einen kurzen Moment vergessen.
    Dafür gab es dann eine Karotte mehr in die Jausenbox und alles ist gut :)

  17. Corinna sagt

    Ich hab viel geschmunzelt bei diesem Beitrag:-))) ich habe vor kurzem ein total lustiges Buch gelesen „Mami braucht einen Drink“ – seitdem gibts bei uns auch sogenannte „Scheiss-drauf-Freitage“ da kommt einfach mal eine TK Pizza in den Ofen oder wir holen wie heute mal einen Döner – das wirklich nötige Putzen vom Bad ist auf morgen verschoben weil die nicht perfekte Mama gestern Feiern war :-)

  18. Haupine sagt

    Liebe Johanna, erstmal danke für deine tollen Artikel und die vielen Inspirationen.
    Wir werden im Sommer eine Familie, ich habe heute erfahren dass wir einen Babyjungen bekommen.
    Ich habe aber schon lange Familien- und Kindererfahrung sammeln können als Älteste von vier Kindern und Lehrerin. Da kommt jeden Tag alles anders als man denkt und manche Dinge sind dann einfach wichtiger als der vorher gemachte Plan.
    Mein Motto für unsere Familie wird also: Es kommt eh alles anders als man denkt, solange man häufiger mit einem Lächeln als mit einem unzufriedenen Blick auf den Tag zurückschaut, ist doch alles gut!

    Liebe Grüße und danke für deine Arbeit :)
    Anna

  19. Valerie sagt

    Mein Don’t worry be family -Moment: Überall Chaos, Tisch noch nicht abgedeckt, Kinderzimmer nicht aufgeräumt, den Großeinkauf noch nicht erledigt, Wäsche nicht gelegt, Wäscheberge warten darauf gewaschen zu werden, ABER: wir hatten ein schönes gemütliches und sehr lustiges Abendessen zusammen, mehr Nachtisch für jeden als abgemacht, dafür hat die Kleinste allen mit dem süßesten Grinsen nochmal eine Portion verteilt, nun schlafen die Kinder und wir haben Erwachsenen-Zeit vor dem Ofen. Einfach mal was liegenlassen, sieht eh bald wieder so aus, öfter mal Ja sagen, sich selbst daran erinnern wie es ist ein Kind zu sein, das waren wir ja immerhin alle mal :) Und selbst auch mal in ne Pfütze springen oder ne Runde schaukeln, Sandburg bauen oder egal was mitspielen tut verflixt gut!!!

  20. Anne sagt

    Unsere Greta war schon immer eine Langschläferin, wir zelebrieren am Wochenende am liebsten ausgiebig das Frühstück und lieben es dann zu gammeln. Leider passte das meistens so gar nicht in die Planung der Freizeit- und Wochenendgestaltung von Freunden. Wir haben echt länger mit uns geharrt und Wecker gestellt, um uns anzupassen, damit wir gemeinsame Zeit verbringen können/mitzuziehen. Mittlerweile genießen wir unser „Don’t worry, be family“. Wir haben für uns akzeptiert, dass wir unsere Vormittage einfach zu sehr genießen und brauchen. Wer gern Zeit mit uns verbringen möchte, kann dies auch am Nachmittag. Hach – morgen ist ja auch schon wieder Samstag 😅❤

  21. Janina sagt

    So gut geschrieben und so wahre Worte ♥️ Einen richtigen „Don’t worry, be family“- Moment kann ich gar nicht nennen. Es sind bei uns meistens die kleinen Dinge. Einfach mal barfuß laufen, auch wenn’s nur 10 Grad sind. Einfach die 2 1/2 Jährige ihren Mittagsschlaf im Kinderwagen der kleinen Schwester machen lassen, oder auch mal Schokocreme zum Frühstück 😅 Also wirklich einfach mal JA zu den Wünschen der Kleinen sagen und dann einfach jeden Quatsch mitmachen. Selber nochmal Kind sein entschleunigt einfach. Oder auch das Kind zum Quatschmachen anstiften „wollen wir barfuß durch den Schnee auf der Terrasse?“ Oder beim Spaziergang wie Pferde laufen, damit man die Bahn noch bekommt 4🤫😄 *Einfach machen* und nicht drüber nachdenken was „man“ macht oder was die anderen denken.

  22. Anne sagt

    Meine Tochter ist nach dem Abendbrot oft müde, aber will noch nicht ins Bett. Sie ist zwei. Sie sagt dann: Mama auf der Couch kuscheln? Früher hatte ich den Impuls erstmal Abendbrot wegräumen und Küche aufräumen, dabei hat sie dann oft geweint oder ich musste sie mit einer Hand auf den Arm nehmen und mit der anderen aufräumen. Heute lasse ich es einfach stehen, genieße die Nähe nach einem langen Tag und wenn wir dann beim ins Bett bringen versehentlich mal wieder beide einschlafen steht das Abendbrot halt am nächsten morgen noch auf dem Tisch. Nur auf die verderblichen Dinge haben wir uns geeinigt, die zwei Minuten bekomme ich dann doch zum Minimalaufräumen :)
    Ach ja, und samstags gibt es als Frühstück schon mal öfter ein Croissant auf der Hand damit ich auf dem Markt in Ruhe einkaufen kann. Klar sind die nicht gesund, aber sie liebt sie!

  23. Danny sagt

    Bei uns läuft es zum Glück (noch) alles recht rund. Trotzdem vergleicht man sich immer mit anderen. Da bin ich froh über meinen Mann, der mir immer mal wieder die Augen öffnet. Jetzt an Fasching hatte ich richtig Lust unsere Zweijährige zum Fasching für die Kita fertig zu machen. Kostüm gebastelt und in Gedanken schon einen Masterplan gemacht wie ich sie morgens schminke ohne Theater. Seihen wir mal ehrlich, ich wusste das Kind hat da keinen Bock drauf. Also haben wir ausgeschlafen und uns einen gemütlichen Tag gemacht. Nur wir beide. Sie fand es toll, ich auch:-)

  24. Ledi sagt

    Hier gibt es nach der Kita Fernsehen für alle; nach dem Abendessen auch. Zuerst habe ich es vor anderen Müttern verheimlicht weil es mir irgendwie unangenehm war. Jetzt weiß ich, dass diese 2x 20 Minuten SO viel Entspannung in den Tag bringen.

  25. Anna sagt

    Vielen lieben Dank für den Artikel und für jede einzelne Geschichte in den Kommentaren!

    Ich bin noch eine ganz frisch gebackene Mama und nehme heute mit das nicht alles perfekt sein muss. Wünsche mir so sehr das ich eine entspannte Mama bin und nach dem Motto lebe “ DON’T WORRY, BE FAMILY“.

  26. Mareike sagt

    Wir lassen unseren Sohn zum Zähneputzen und dann oft noch auf dem Wickeltisch weiter Kindervideos gucken. Eigentlich finde ich das nicht so gut, aber es entspannt unseren Morgen ungemein, weil ich da keine Zeit für langes Hin und Her wegen des Anziehens habe weil ich zur Arbeit muss. Und wenn er dann nach einem zweiten kleinen Video fragt sage ich auch oft „ja“.

  27. Kai sagt

    Oh, jede Geschichte kommt irgendwie bekannt vor… Dieses: der Tag ist geplant, Du hast alles beachtet und bist super vorbereitet und trotzdem klappt nichts… Kaum sind die beiden Großen gegangen und du willst dich dem Kleinen widmen da fällt dein Blick auf den Küchentisch und eine einsame Vesperbox steht noch da… Eigentlich wolltest du den youngster frühstücken lassen, selbst noch einen Kaffee trinken und dann den Kleinen in die Kita bringen… selber shcudl denkst du, wenn du das Vesper der Mittleren nachträgst, lernt sie nie etwas, aber dann denkt man an das hungrige Kind. Den Kleinen geschanppt und mit quitschenden Reifen an die Schule und das Vesper über den Schulzaun geworfen. Dabei noch über all die anderen Mütter ärgernd, die am Zaun ihre Kinder begaffen…

    …so oft klafft Plan und Konsequenz und die Realität auseinander… aber man sollte sich auch mal nicht zu ernst nehmen!

  28. Barbara sagt

    das gibts hier eigentlich jeden Morgen. Eine lustige Mischung aus Morgenmuffeln und gutgelaunten Morgenmenschen – aber sobald das Frühstück am Tisch ist, sind alle zufrieden – manche mit Kaffee und die anderen mit einem Slemmerteller. Bis dahin hab ich gelernt, vieles mit Humor zu nehmen.

  29. Lena sagt

    Eigentlich fängt dieser Monent schon in der Schwangerschaft an. Diese ewigen Vergleiche mit den Supermamiss, die natürlich schon vor dir im Geburtsvorbereitungskurs waren und alle gängigen Ratgeber längst durch haben. Wer kommt da noch mit? Ich habe gelernt im wahrsten Sinne auf mein Bauchgefühl zu hören. Ein bisschen mehr Gelassenheit schadet nie ;) Jedenfalls würde der Gutschein gerade so gut passen: Wir brauchen dringend eine Babyerstausstattung – es bleibt nicht mehr viel Zeit… uiuiui…

  30. LuSm sagt

    wenn ich abends unseren Lütten ins Bett bringe, hände und füße benutze um ihn zu begrenzen, weil er so viel zappelt und dabei eine ganz merkwürdige pose einnehme von der ich Kopfweh kriege. Und dann macht sich unsere Nachbarin bei lauter Musik fertig für ihre Nacht auf dem Kiez. Dann denk ich mir my word, dont worry be family, (Tee)Parties mit den Kindern würd ich trotzdem jeder Kieznacht vorziehen! :-)

  31. Melanie Lenzing sagt

    Hach ja, wie kommt mir das bekannt vor. Da ich anfangen habe neben Arbeit , Kindern und zusätzlich ZUSÄTZLICH noch eine Ausbildung zum Rettungssanitäter zu machen, ging es bei den 13 Stunden doch chaotisch zu.

    Was ich mich immer fragte: Ich mache hier genauso täglich den Staubsauger an, doch irgendwie fliegen immer irgendwo Krümel und Dreck herum, bei anderen wenn wir hinein kommen merkt man gar nicht, dass dort überhaupt jemand wohnt. Bei uns denkt man öfters man hätte 4 Tage nicht gesaugt, dies nervt mich und ich stelle mir jeden Tag die Frage : WIESO SIEHT ES BEI UNS IMMER UNGESAUGT AUS*g*

    Aber auch Sonntags nehmen wir uns die Zeit, und wenn es im Sommer heiß und warm ist, gehts hier auch morgens direkt mal ins Schwimmbad, Pommes gibts dann im Schwimmbad und wir lassen den Haushalt Haushalt sein.

    Mit dem Teeekränzchen im Tüllrock kam mir gerade sehr bekannt vor. Nele und ich haben letzte Woche unsere Biene Maja Kostüme für eine Teeparty angezogen *lach*

    Da ich an einer Schule für behinderte Kinder arbeite, sehr ich vieles glaube viel viel entspannter wie andere Mamas und wir lassen uns nur selten von dem stressigen fließenden Alltag mitziehen, ich sehe Tag für Tag das die Priorätaten wo ganz anders liegen und man selbst und die Kinder NICHT PERFEKT SEIN MÜSSEN um glücklich zu sein.

  32. Alexandra Berlit sagt

    Danke für diesen großartigen Text. Ich würde mir wünschen, dass Eltern ehrlicher zueinander wären und nicht immer so tun, als ob bei Ihnen alles läuft. Und wenn die Kinder zu Teenagern werden: immer zuhören und Zeit mit ihnen verbringen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele Eltern gar nicht mitbekommen, was ihre größeren Kinder so machen und dann ist natürlich immer alles scheinbar okay. LG von Alex

  33. Jeder dieser Kommentare hat einen Gutschein verdient , weil hier alles einfach der Realität entspricht und man sich in jedem Kommentar irgendwie reinversetzten kann.

    Wir haben erfahren , dass unsere jüngste Tochter (da war sie 11 Monate alt) einen seltenen gendefekt hat – von da an gab es eigentlich keinen Alltag mehr.
    Ich musste meine Elternzeit verlängern , mein Mann stand gerade im neuen Arbeitsverhältnis , unsere große war gerade in einer heiklen Phase unterwegs (zimmer zertrümmern, weil sie sich nicht ausdrücken konnte & wir nicht direkt verstanden haben , was los ist) & überhaupt mussten aufgrund der Behinderung sämtliche Entscheidungen blind getroffen werden.

    Seitdem sind einiges Monate vergangen und alle blinden Entscheidungen , Entscheidungen aus dem Bauch heraus , haben unseren Alltag ungemein erleichtert. Das Leben mit zwei besonderen Kindern (Hochsensibel und Eines mit Gendefekt) erfordert ziemlich viel Planung. Allerdings planen wir unsere Vormittage mit den Therapien und nachmittags richten wir uns komplett nach den Wünschen der großen und wonach uns gerade ist.

    Dieses „wir schauen mal wonach uns ist“ im Vergleich zu „ich hab geplant , dass wir das jetzt so machen ..“ ist ein so riesen unterschied & mit so viel Druck und Ärger verbunden , dass jede Familie sich auf „ wir schauen mal..“ konzentrieren sollte.

    Ich meine – sind wir mal ehrlich. Die besten Aktionen sind und waren schon immer die Spontanen , an die wir uns alle aus jedem unserer Lebensabschnitte am besten & liebsten zurück erinnern (:

    Liebe Grüße,

    Saskia , mit Mattea & Lea

  34. Tina sagt

    Wir hatten den Moment Irgendwie schon kurz vor der Geburt. Vom Kontrolltermin beim FA wurde ich direkt ins Krankenhaus überwiesen, wir hatten uns das alles irgendwie ganz anders vorgestellt und waren super überrumpelt. Bei der Geburt standen die ganzen sorgfältig gepackten Taschen dann auf dem Parkplatz im Auto, all die Listen und extra Einkäufe waren völlig umsonst und unnötig.. letzten Endes kam alles also anders, die Geburt haben wir mit ner Packung Traubenzucker und einer roten Schorle überlebt. Und im Nachhinein bin ich froh, dass alles so gekommen ist, weil wir den Fokus so ganz bei unserer kleinen hatten, und nicht bei anderen Familien oder Idealvorstellungen..

  35. Eli sagt

    Ein wirklich toller Beitrag,wunderbar geschrieben ,vielen Dank.

    Mein(e) Don’t worry, be family“ Moment(e) sind die Momente wo es nicht ganz so gut läuft…Das Kind schreit,der Mann schimpft,die Laune ist im Keller…in der letzten zeit gab es von diesen Momenten leider reichlich aber wie schon gesagt: Don’t worry, be family“ !!

  36. Larissa sagt

    Don’t worry, be family Momente sind für mich all die Zeiten mit anderen Familien zusammen – in denen man sich hilft, unterstützt, manchmal trägt – und zeigt, dass Familie so viel mehr ist als Biologie! :D

  37. Carla sagt

    Bei uns durften die Jungs jeden morgen die Elefanten App schauen, nachdem sie zu uns ins Bett gekommen waren.
    Jetzt nur noch manchmal am Wochenende und abends manchmal „Trudes Tier“.

  38. Carolin sagt

    Vielen Dank für deinen tollen Artikel und die ehrlichen Worte! Das baut wirklich auf, da ich gerne immer alles perfekt und aufgeräumt und durchgeplant habe und nach der Geburt unserer Tochter letzten Juli erstmal hart in der Realität ankommen musste. Ich glaube ich bin aber langsam auf einem ganz guten Weg, den „don‘t worry, be family“ ganz gut beschreibt :)
    Das beinhaltet spontane Pizzabestellungen am Abend, Bügelwäsche, die gerne mal 5 Tage rumsteht und jede Menge Trockenshampoo. Dafür aber auch Kinderlieder singen im Auto bei offenem Fenster, Frühstück auf der Krabbeldecke und jede Menge Gelächter.

  39. Ann-Kathrin sagt

    Oh, so einen Moment hatten wir erst gestern – Fasching im Kindergarten. Kinder wach um 5:45 Uhr, die Größe bereits um 6:30 Uhr fertig im Kostüm und geschminkt. Nummer 2 konnte beim Schminken nicht still halten, inzwischen Kostüm von der Großen voll mit Marmelade. Aufschnitt für die Brötchen vom Buffett zu wenig, nochmal los in den Supermarkt. Abgabe um 8:15 Uhr im Kindergarten. Beide strahlend und stolz. Ich fertig mit der Welt. Aber mal ganz ehrlich, für die Kinder war es ein super Tag und dass ist alles, was zählt. Viele liebe Grüße Ann-Kathrin

  40. Kareen sagt

    Ich habe immer am Handy gedillert wenn ich gestillt habe. Wirklich immer. Einmal ist mein Handy auf den Kopf meiner Tochter gefallen. 🙈

  41. Nada sagt

    Meine Tochter wird Ende des Monats ein Jahr alt und in diesem ersten Jahr gab es schon viele solche Momente…anfangs hatte ich mir z.B. vorgenommen immer den Brei selbst zu kochen. Wenn man allerdings ein wirklich hungriges Kind vor sich hat, das man vorher eine halbe Stunde in den Schlaf getragen hat und das dann nur 20 Minuten schläft, in denen man die Küche aufräumt, weil man, wenn das Kind wach ist, nicht dazu kommt, weil es in die Geschirrspülmaschine klettern und die Teller rausschmeißen will…dann ist auch ein Brei aus dem Gläschen ok. Auch wenn diese Phase mal 2 oder 3 Wochen dauert. Jetzt ist wieder eine Phase in der ich es schaffe wieder mehr selbst zu kochen, dafür bleiben dann andere Dinge liegen…und de Sache mit der verdächtigen Stulle im Zimmer kenne ich auch gut ;) wollte neulich mal eben schnell was aus der Küche holen, Kind bleibt im Wohnzimmer und als ich wieder komme steht sie am Blumentopf und streckt mir grinsend eine Hand voll Erde entgegen, die anscheinend auch schon im Mund war…

  42. Birte sagt

    Ich hab vor zwei Nächten einen von vielen “don’t worry, be family“-Momenten erlebt. Unser Kleiner (9 Monate) ist auch einer, der noch zweimal nachts trinken will (jaja, mit sechs Monaten schlafen sie alle durch, ist klar….). Damit einher geht nächtliches Wickeln.
    Da ich schon lang keine Lust mehr habe, nachts zum Wickeltisch zu gehen, wickel ich ihn bei uns im Bett (wo er auch immer noch schläft).
    Vor zwei Nächten hatte er da aber null Bock drauf, wollte nur weiterschlafen….nach kurzem Ringkampf, damit er auf dem Rücken liegenbleibt, hab ich aufgegeben und mich einem herzlichen Lachen hingegeben. Seitdem weiß ich: Windeln kann man auch super wechseln, wenn das Baby auf den Knien und Brust liegt und schläft…alles schief und krumm, Schlafsack nur halb zu, aber hey – nix ausgelaufen!

  43. Sarah sagt

    Zwar zu spät aber: ich bin in Elternzeit und oft mit der 4 jährigen Wilden und dem Baby alleine zu Hause. Bisher habe ich ständig alles aufgesammelt, aber nun habe ich mir vorgenommen erst Abends das Spielzeug grob zusammen zu sammeln. Und stattdessen lieber im Chaos zu sitzen und zufriedener zu sein :) Fällt mir noch oft schwer, aber das Loslassen geht immer besser.

  44. Ein sehr schöner Beitrag!

    Ich merke auch immer wieder, das es das Familienleben wesentlich entspannter macht, wenn man einfach öfter mal ja sagt zu dem, was die Kinder gerade wollen. Sei es nun Fernsehen (mittlerweile dürfen meine beiden am Wochenende morgens immer ein paar Folgen von irgendeiner Kinderserie gucken und ich kann ganz in Ruhe Kaffee trinken und das Frühstück vorbereiten) oder etwas anderes. Früher habe ich oft mein gesagt, weil es mir gerade zu anstrengend war – die Kinder wollen Basteln/mit Fingerfarben malen/sich verkleiden; nee, jetzt nicht, das macht nur wieder viel Unordnung/Dreck/etc. D
    Mittlerweile habe ich aber gemerkt, dass es oft weniger Arbeit und Stress bedeutet, hinterher wieder aufzuräumen oder sauber zu machen als mein zu sagen und die Laune der Kinder auszuhalten.

  45. Maxi sagt

    Unser „Dont‘t worry, be family“-Moment heute: die 3 1/2 Jährige möchte unbedingt das kleine Baby füttern. Ich hatte gerade das gröbste Chaos beseitigt, gefühlt erst 5 Minuten zuvor den Frühstückstisch abgedeckt und ich sag mal so, nach der Brei Aktion hätte man durchaus den Wischer holen können und die Mädels direkt in die Wanne stecken können . Aber es hat beiden einfach so so viel Spaß gemacht und das Gekicher und die gute Laune bei jedem Löffel, der wieder daneben ging, hat einfach direkt angesteckt.
    Positiver Nebeneffekt: das Baby futtert einfach mit so viel mehr Begeisterung wenn die große Schwester füttert. Also: warum nicht? Muss nur ich als Mama lernen öfters mal 5 Grade sein zu lassen.
    💕Don‘t worry- be a happy family💕

  46. Andrea Sladek sagt

    Wie aus dem nichts ist es gekommen……. meine Große will auf einmal in ALLEM ( Zähneputzen, Schuhe anziehen, Händewaschen) unbedingt ERSTE sein!!!! Es gleicht schon regelrecht einen Sportlichen Wettkampf den sich sie und ihre kleine Schwester jeden Tag bieten…… denn die kleine lässt sich dann von ihrer so übermotivierten Schwester so mitreißen weil ja jeder der Gewinner 🏆sein möchte!!!!! Aber mal ganz ehrlich…….. bei uns geht wirklich gerade ALLES sehr schnell und zügig vonstatten 🤣🙈

  47. Victoria sagt

    Ich war wieder einmal gerade beim kochen und freute mich das mein kleiner so ruhig und brav war. Als ich dann nachschauen ging was er denn so macht, sah ich ihn am Boden liegen. Bei genauerem hinsehen musste ich feststellen, dass er gerade dabei war den Videorecorder mit Gummibärchen zu füttern. Das fand ich in diesem Moment nicht sonderlich komisch. :D im Nachhinein dann schon <3 Toller Artikel :)

    Wow 😍 was für ein super tolles Gewinnspiel von dir 👌💋🔥 Der Gewinn ist ja mega klasse..!! ❤ Der Hammer!! Versuche sehr gerne mein Glück 🍀🍀🍀fest die Däumchen gedrückt ✊💖 würde mich riesig darüber freuen 😍😚 Danke dir dafür! Du bist Spitze 👍😊 ich würde nur noch Freudensprünge machen, wenn ich gewinne!

  48. Deike sagt

    Mein Don’t worry Moment kommt immer dann, wenn ich abends nach dem ins Bett bringen, durch das Spielzeugverteilungschaos in der Bude schau und mir denke: wie war das nochmal vor einem Jahr ohne Kind… nie will ich das anders haben als heute!

  49. Romina sagt

    Ohh ich habe immer den Gedanken im Kopf „gegessen wird am Tisch“. Ja schön und gut aber so ein Frühstück im FamilienBett ist doch was feines und wenn der Tag schon so startet ist das doch toll. Die Krümmel im Bett werden dann schnell runtergefegt und Unters Bett gekickt 😹 Aber psssst keinem verraten 😋

    Viele Grüße
    Romina

  50. Katja sagt

    Meine Maus ist gerade erst 3 Monate alt und da hält sich das Beschäftigungsfeld natürlich auch noch in Grenzen, sodass bei uns regelmäßig der TV läuft, da ich nicht 18 Stunden am Tag einfach nur mein Baby angucken kann um mich zu beschäftigen. Gerade bei diesem Thema hört und liest man auch ständig, dass es ja absolut nicht geht den Säugling dem TV „auszusetzen“ – und wenn man dann hinter die verschlossenen Türen schauen würde, sieht es oft ganz genau so aus 🤷‍♀️ auch als Mutter braucht man Beschäftigung und möchte im bilde des Tagesgeschehen sein und auch ei Fach mam eine Serie gucken wenn das Baby auf der Brust eingeschlafen ist 😊

  51. Sophia sagt

    Gerade heute meinte ich zu meinem gut vier Monate alten Sohn, der quängelnd im Kinderwagen lag, dass ich wie die Bank sei. „Am Ende gewinnt immer Mama.“ Und ja, er schlief tatsächlich ein, obwohl er es natürlich toller gefunden hätte, ich hätte ihn getragen statt zu schieben.
    Eben beim Ins-Bett-Bringen habe ich ihn gestillt, ein bisschen getragen und – noch wach – ins Beistellbettchen gelegt. Denn vielleicht schläft er ja von alleine ein?! So wie andere Kinder das auch machen?! Das Ende vom Lied: Der Papa oder ich sind eine halbe Stunde lang abwechselnd ins Kinderzimmer, haben versucht zu beruhigen und wieder den Schnuller gegeben. Bis ich ihn ganz zum Schluss doch hochgenommen, gesungen und getragen habe bis er ganz selig in meinen Armen eingeschlummert ist. Und da wusste ich: Scheiß drauf, ich muss nicht die Bank sein. Auch mein Kind darf mal gewinnen und mir zeigen, dass solche Momente doch einfach wunderschön sind. <3 Don't worry, be family, also. Wir machen das so, wie uns das gut tut.

    Danke für das schöne Gewinnspiel und vor allem für den schönen Artikel! :-)

  52. Dori sagt

    Eindeutig das Abendessen, es gibt gut ausgewählte vielfältig gesunde Dinge und das eigentlich immer sehr regelmäßig, doch die Tage an denen sich die Kinder über die Rohkost und Vielfalt von Aufstrichen freuen, sind manchmal selten. Aber solange sie mit einem Stück Käse, das in großen Streifen Verzehrt wird glücklich sind, kann Ich es auch mal weglächeln. Käse schnubbeln ist abends einfach weltstark. 😄

  53. Mein letzter „Don’t worry, be family“ Moment ist noch nichts sehr lange her. Unser großer (3einhalb Jahre alt) ist vor genau 5 Wochen „großer Bruder“ geworden. Er ist wahnsinnig stolz darauf, liebt seine Schwester sicher ganz arg. Aber es gab schon einige Momente, wo man ganz arg merkte, dass er eifersüchtig (wenn man das für ein Kind schon so betiteln kann…wohl eher nicht) war oder zumindest es doof fande, sich diesen Platz nun teilen zu müssen.
    Heute morgen war wieder einer dieser Momente. Mir fällt es wirklich schwer, zu akzeptieren, dass ich nicht immer gleichzeitig für beide Kinder da sein kann und allen gerecht werde. Diese „perfekte“ Familie gibt es bei uns nicht; wahrscheinlich gibt es die überhaupt nirgends, und selbst wenn. Wir sind sehr glücklich in unserem Chaos momentan, in dem der Papa die kleine nicht so schnell beruhigt bekommt, aber alles erdenkliche tut, um sie zu beruhigen. In diesem Moment geht mir das Herz auf♥️ Und wenn er sich rührend um unseren großen kümmert, mit ihm stundenlang spielt und ihn zum Lachen bringt.
    Ich liebe unsere Familie und auch wenn wir fast jeden Tag in gewisser Weise an unsere Grenzen kommen: es ist das, woran wir wachsen♥️

  54. Patricia sagt

    Toller Artikel! Ja hier ist das auch so. Vorallem an den Wintertagen, wo man das Gefühl hat, die schlechte Laune hängt schon bei allen in der Luft. Dann gibt es nicht die gesündeste Tiefkühlkost, der Fernseher schmettert den Song von Paw Patrol mehrfach und man fragt sich: wie schaffen das andere. Nach einem Arbeitstag, Einkauf usw.
    Aber es beruhigt ungemein, dass es eben doch viele Familien gibt, denen es eben so geht und die nicht so ein Bilderbuch Familien dasein führen…
    Danke dir für den Artikel😘

  55. Amelie Kunz sagt

    Der Moment wenn die Kinder wieder wegen Nichtigkeiten (z.B. die Behauptung ich war erster oder ich hatte das als erstes) anfangen sich derart zu zoffen und mit Worten wie Pippi und Kacka zu beschimpfen obwohl kurz vorher noch alles gut war, gekrönt wird das dann noch vom gegenseitigen schupsen oder schlagen🤦 Am Ende heulen natürlich beide!
    Lieben wir das nicht alle kurz vorm schlafen gehen? Nicht. 😅

  56. Natalie sagt

    Hach. Jetzt denke ich mich gerade durch einige erst-doof-dann-doch-anders-aber-umso-schöner-momente und bin ganz glückselig damit :) dieser letzte spätsommer .. mein mann hatte elternzeit vom frühlingsbaby, wir also großes geplant. Wenig umgesetzt. Dennoch so eine schöne trödelzeit gehabt.. Mit einem tollen abschluss: spontan doch noch mit dem Zelt auf den kleinen ziegenbauernhof. Auch hier wieder all die romantischen Vorstellungen. Und was ist? Am ersten abend zwei schreiende Kinder im Zelt, doch ganz schön kalt, esskorb vergessen.. natürlich lagen alle anderen kinder nach einem ausgewogenen abendbrot mit der ganzen familie in den federn und mutti uns vati mit wein und kniffel im kerzenschein vor dem zelt. So ungefähr hatte ich mir das vorgestellt. Schließlich sind wir zeltprofis. Unsere kinder eigentlich auch. mein Mann und ich total genervt. Am nächsten tag haben, nachdem wir statt zu spazieren (Kinder im Auto eingeschlafen, grauselige uhrzeit) im Auto Musik gehört und heimlich Pommes gegessen. abends gabs rosinenbollen, frischen Ziegenkäse und Sterne anschauen. Mit viel rumgerenne, geplappere, gemosere, aber auch gekuschele .. bis wir alle schummrig müde waren und zusammen eingeschlafen sind.
    Hach ach ach. Danke fürs gedankenanstoßen über so viel stressigschönen Alltag. Oft zum verrückt werden, aber öfter zum glücklich sein:)

  57. Steffi sagt

    Wie gut es tut, diese ehrlichen und echten Worte zu lesen. Du hast so recht! Und selbst wenn man bewusst versucht sich nicht zu vergleichen, da wir ja alle wissen es tut nicht gut und ist ohnehin Quatsch das zu tun,macht man es eben doch. Unsere Tochter wird im Mai 1jahr alt und selbst in dieser vergleichsweise „kurzen“ Zeit als Mama und Familie gab es hier schon so einige Momente, in denen ich an meiner mütterlichen Kompetenz gezweifelt habe. Sei es der Versuch die kleine Maus schlafen zu legen, weil ich sicher bin sie ist müde und dann nach 25 Minuten weigern und weinen aufzugeben und mir einzugestehen, dass es vielleicht doch nicht die Müdigkeit war oder der kleine Nervenzusammenbruch am Abend, weil es bei ALLEN anderen immer so schön aufgeräumt ist und ich es nicht schaffe 90qm mit nur einem Kind schick und aufgeräumt zu halten. Und am Ende sind es immer wieder die Momente, in denen ich mich von all den eigenen und gesellschaftlichen Ansprüchen der modernen Mutter und Hausfrau frei machen kann, den Moment mit meiner Tochter in vollen Zügen genießen kann und die Staubmäuse und Wäscheberge ignoriere, die so unglaublich wertvoll und kostbar sind. Denn morgen ist sie wieder einen Tag älter und niemand gibt mir diese Zeit wieder, der Wäscheberg ist morgen noch derselbe, wenn er nicht weiter gewachsen ist.
    Schönen Abend euch.
    Steffi

  58. Anni sagt

    Ich habe in den letzten zwei Jahren gelernt, dass es egal ist wie rum meine Tochter ihre Klamotten trägt. Sie zieht sich jeden morgen selbstständig an und dabei kann es auch mal passieren, dass alle Klamotten verkehrt herum sind. Sie stört es nicht. Ich habe am Anfang gewollt, dass Sie sie wieder richtig anzieht.
    Inzwischen bin ich da ganz entspannt. Sie fühlt sich wohl, hat dich alleine angezogen und macht jeden morgen so toll mit in der kurzen Zeit, die wir haben bevor es für sie und ihren jüngeren Bruder in die Kita bzw. Krippe geht und ich zur Arbeit muss. Dann spielt eine Hose die falsch herum ist auch keine Rolle mehr.

  59. Marie sagt

    Es ist so schön von all den Eltern zu lesen, denen es genauso geht. Erst gestern war ein Tag, an dem alles schief lief, aber als der Große dann die Idee für einen Filmabend hatte, zogen wir los und kauften alles dafür ein. Wir saßen dann gemeinsam als Familie mit Popcorn vorm Fernseher und sahen zum x-ten mal den Lieblingsfilm unseres Sohnes. Es war so herrlich entspannend und gehört für mich genauso zur Kindheit, wie auch Ausflüge oder Basteln. An solche Momente werden wir uns doch alle später erinnern und darüber schmunzeln.

  60. Sarah sagt

    Was für ein wunderbarer und ermutigender Beitrag! So gut und so ehrlich!!! — Ich dachte immer: einmal am Tag raus für mindestens 1 Stunde. Und das Kind schläft immer ausschließlich im eigenen Bett! Und der schönste Tag ist, wenn wir jetzt gemeinsam Mittagsschlaf im Familienbett machen und einen Tag zu Hause verbringen, auch wenn ich sonst gern draußen bin!!!

  61. SterneundMeer sagt

    „Don’t worry, be family“ – erst heute war es mal wieder soweit– Regen, Regen, Regen die Decke fällt uns auf den Kopf: also Regenklamotten an und mit Schirm bewaffnet raus an die frische Luft. Das Ziel: eine Runde im Wald spazieren und über das Feld zurück ( Ca 5 Kilometer) geschafft haben wir 700 Meter. Unsere Tochter entdeckte eine riesen ca. kniehohe (!!!) Pfütze und hatte dermaßen Spaß daran nicht nur mit Karacho reinzuspringen, sondern auch drin zu sitzen und zu liegen :-) Und natürlich uns naßzuspritzen.. Das Ende vom Lied 60 Minuten im Regen und wir alle 3 komplett durchnäßt aber glücklich – was kann es Schöneres geben :-)

  62. Sina sagt

    Einen Moment? Ich hätte tausende im Angebot. JEDEN Tag gibt es diese Momente. Fängt beim Frühstück an. Den Tisch danach abwischen bevor es in die Krippe geht? Pah.. den Müll rausbringen aus dem Windeleimer? – eine passt noch rein. Dafür werden auf dem Weg zur Kita die Schneeglöckchen begutachtet und wir können uns 10 Minuten länger Zeit lassen. Und ganz ehrlich.. an welche Momente erinnern wir uns dann gerne zurück? Sicher nicht an den dreckigen Lappen voller Joghurt und Haferflocken sondern an die Frühblüher am Wegesrand und die strahlenden Kinderaugen. Und ja, die Augen der Mama strahlen auch…
    ♡Danke für deinen grandiosen und ehrlichen Text. Die Kampagne ist toll! Wir würden uns sehr über den Gewinn freuen :)

  63. Anouk sagt

    Bei uns gibt es am Wochenende nie Mittagessen, weil wir erst so spät zum Frühstücken kommen, dass es sich nicht lohnen würde. Einmal Essen machen gespart, aber leider haben wir dadurch auch das Problem mit dem Loskommen…

  64. Bakiye sagt

    1.Für jeden Löffel Hustensaft gibt es Süßigkeiten hinterher

    Erste und wichtigste Regal in unserem Haus💪🏼

    (sonst hätten wir den Winter wohl kaum überlebt)

  65. Mandy sagt

    Was für aufbauender und motivierender Beitrag. Mein wichtigster Moment war als ich mit unseren Jüngsten, kleines Frühchen was schlecht zunimmt, beim Kinderarzt war und er mir erklärte ich solle mich entspannen und dann geht alles seinen Gang. Seit dem füttere ich was dem Baby schmeckt, auch wenn es mal würziger ist. Wir halten uns nicht mehr an den Beikostplan, und mein Sohn hat gut zugenommen.

  66. Das ist auch für mich der Grund, warum ich dir gerne folge. Es wäre halt auch einfach langweilig nach Plan. Und trotzdem strahlst du – trotz oder vielleicht wegen der Erlichkeit über solche Situationen – etwas sehr Positives aus!

    Einen schönen Abend für dich!

  67. Christiane sagt

    Bei uns wird auch mal an einem sonnigen Wochenende auf der Couch gechillt. Gelesen. Ein Film geschaut. Genascht. Gekuschelt. Raus gehen können wir auch wenns regnet ☺️ Ich glaube wir alle müssen versuchen die Schnelligkeit aus unserem Alltag heraus zu nehmen. Leicht gesagt, aber Kinder sind dabei eine große Hilfe ❤️

  68. Frau Gold sagt

    Hah, ich dachte ich müsste lang überlegen: stimmt gar nicht! M. war dies Wochenende mit dem mittleren drei Tage wandern. Der Abend großem Sohn und Baby war ziemlich holprig, sobald alle schliefen wollte ich aufräumen etc… Doch dann spontan der Einfall, es anders zu machen. Den großen zu überraschen, nachdem der sich zugunsten des Babys selbst ins Bett gebracht hatte. Finally den Zehnjährigen gegen zwölf geweckt: “ mitternachtsparty! “ mit Decke und Eis vorm Ofen Uno gespielt bis ich eingeschlafen bin. Er hat anschließend noch ne Stunde geschlafen.. 😆🤪

  69. Yvonne sagt

    Die ‚don’t worry be family‘-Momente kennen wir nur zu gut. Die Wochendausflug-Geschichte (Plan vs. Realität) könnte von meiner Familie handeln.
    Aber mittlerweile kann ich (Dreifachmama) nicht mehr lächelnd schwindeln, wenn mich jemand fragt wie ich alles schaffe und antworte ehrlich, dass ich eben nicht alles schaffe, ich kann nur aufräumen ODER mit den Kindern spielen, deswegen sieht es bei uns meistens aus wie Sau.
    Und wir sind so froh, wenn der Große überhaupt mal was zum Abendbrot isst, dass er dabei rumlaufen/fernsehen/spielen darf.
    Und die Jüngste? Räumt abends noch fröhlich lachend und putzmunter meine Handtasche aus, während ich beim Krimi wegnicke.
    Zum Glück haben wir Freunde mit Kindern, die auch kein Gemüse essen und mit denen man auch mal ganz ehrlich über seine Eltern(freuden)sorgen sprechen kann. Das hilft.

  70. Mareike sagt

    Puh wo soll ich anfangen. Meine Fenster sind mindestens seit einem halben Jahr nicht mehr geputzt worden…
    Bügeln wird auch überbewertet und Wischen ist momentan nur alle 1-2 Wochen möglich.
    Meine beiden Rabauken halten mich einfach immer ab.
    Da will man gerade eine Sache anfangen und irgend ein Kind, weint, braucht Mama oder irgendwas anderes kommt dazwischen.
    Ein Toilettengang allein, momentan unmöglich. Und wehe ich setzte die kleine auf den Boden, nein selbst auf Toilette darf ich nicht allein.
    Bei uns bleibt daher immer und überall mal etwas liegen…
    Es ist so schön zu lesen und bei Instagram zu sehen, das man nicht allein ist.

  71. Stefanie K. sagt

    Unsere Kinder lieben es Fernseh zu schauen und ab und an auf dem Tablet zu spielen. Auch zu Süßigkeiten sagen sie selten nein.
    Wir wissen das und solange alles in Maßen ist, haben wir da auch kein Problem mit. Meine Mäuse feiern gerne Partys, statt einfach mit den Erwachsenen Kuchen zu essen, sie spielen am liebsten wenn sie eigentlich schlafen gehen sollen und sie malen und basteln, zu jeder Tageszeit gerne ! Unsere Kinder sind für uns perfekt und ich hoffe das sie später sagen wie schön ihre Kindheit doch war. Bald bekommen wir noch zwei kleine Wunder hinzu, das wird ein Abenteuer, aber bestimmt auch sehr schön !

  72. Elke sagt

    Am tollsten sind bei uns die großen Familientreffen mit Großeltern, drei Elternpaaren und zurzeit sechs Kindern in Haus und Garten der Großeltern. Oma und Opa sorgen für Milch und Kaffee und der Rest bringt etwas Leckeres mit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.