Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familie

Unser Familienbett mit Beistellbett

Wie wir schlafen – unser Familienbett, Marke Improvisation

0:14 Uhr, ich schleiche ins Schlafzimmer und sondiere die Lage. Die Lage der Kinder in unserem Familienbett. Auf 1,80 Meter liegen sie, einer quer, einer kopfüber. Ich rücke die Kinder ein bisschen zur Seite, quetsche mich zwischen die beiden. Das Stillkissen zwischen den Knien, 33. SSW, anders kann ich nicht mehr gut liegen. Als ich liege, kommt ein bisschen Bewegung in die Schlafenden. Angezogene Beine sinken warm und angenehm schwer gegen meinen Po. Das Kind auf der anderen Seite rückt ein bisschen ab, als ob es mir und dem Bauch Platz schaffen will. Ich liege da, das Baby rumpelt in meinem Bauch, ich lausche in die Dunkelheit auf ihr ruhiges, gleichmäßiges Atmen und bin plötzlich glücklich.

Montagmorgen-Eskalationen, Kitaverweigerung und der Wunsch nach einer schalldichten Dusche

Montagmorgen-Eskalationen, Kitaverweigerung und der Wunsch nach einer schalldichten Dusche

Montagmorgen. Müde stehe ich unter der Dusche, das Wasser rinnt durch die Haare über mein Gesicht. Draußen tobt ein Wutanfall nach dem anderen. Nach einer Stunde „Ich-will-nicht-in-die-Kita-Geheule“ versuche ich, die Wut, die Hilflosigkeit und den Impuls, einfach nachzugeben, den Abfluss hinunter zu spülen. Zum Glück ist André nach seinem 24h Dienst mittlerweile nach Hause gekommen, um kurz zu übernehmen, während ich schnell dusche. 

Rabenschwarz statt Rosarot. Ein Tag zum Streichen.

Der Tag fängt schon beschissen an. Ja, genau – beschissen, ich kann es einfach nicht anders sagen. Wecker fünfmal ausgemacht, viel zu spät aufgestanden. Der Grundstein dafür wurde am Abend vorher gelegt, als das kleine Kind, vollkommen fertig, schon um halb sieben einschlief. Um elf war es wieder wach, bis ein Uhr nachts. Ich natürlich auch – und ganz ehrlich, mit der Erkältung, die ich seit gefühlt 6 Wochen mit mir rumschleppe, komme ich mit weniger als 8 Stunden Schlaf in der Nacht nicht durch den Tag. Von ein Uhr bis halb acht, das macht sechseinhalb Stunden, in denen ich natürlich auch diverse Male kurz wach war. Unruhiger Traum beim Kind, irgendwas quietscht. Seit die Kinder da sind, habe ich einen extrem leichten Schlaf, was solche Störungen in der Nacht angeht. Wieso kann sich das eigentlich nicht auch auf’s morgendliche Aufwachen erstrecken? Egal. Wie schon gesagt – beschissener Morgen weil zu spät aufgestanden. Nächster Tiefpunkt – das Kind jammert, dass es nicht in die Kita wolle. Auf gar keinen Fall. Tief durchatmen ist angesagt, erst …