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Unsere dritte erste Heimfahrt und warum wir gleich zwei davon hatten

Die erste Heimfahrt mit dem Baby und dem Maxi-Cosi Pebble Plus

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Wie fühlt es sich an, mit dem Baby nach der Geburt nach Hause zu fahren? Gefühlig. Emotional.

Da ist dieses wahnsinnige Glücksgefühl, Ungläubigkeit, Freude, Liebe, Unsicherheit. Wie tausend kleine, betrunkene Schmetterlinge, die taumelig durch deinen Körper rasen und ab und zu zusammenprallen. Bäm!

Und plötzlich hat man ein Baby

Vierzig Wochen bereitet ihr euch vor. Auf diesen einen, großen Tag. Den Tag der Geburt eures Kindes. Ihr lest Bücher und Blogs, kauft Babyklamotten, ein Babybett, ein Tragetuch, Kinderwagen, Kindersitz und Wickelkommode. Alles möglichst schön, genau überlegt und ausgesucht, schadstoffarm, alles auf maximale Sicherheit geprüft.

Warten darauf, dass die Geburt losgeht - die Kliniktasche und der Maxi-Cosi Pebble Plus

Der große Tag rückt näher und zwei Dinge stehen tage- oder auch wochenlang im Flur bereit: die Kliniktasche und der Kindersitz. Es sind die beiden Dinge, die euch als Paar aus der Wohnung und als Eltern nach Hause begleiten werden.

Unsere dritte erste Heimfahrt. Oder: zwei dritte erste Heimfahrten

Oder eben, wie es diesmal bei uns war, als Eltern von drei Kindern. Und obwohl Ella unser drittes Kind ist, waren die Geburt und die erste Heimfahrt nicht weniger aufregend. Anders aufregend, aber trotzdem genau so emotional.

Und dieses Gefühl, endlich endlich mit dem Baby nach Hause zu kommen und sich ins Abenteuer Familie stürzen zu können – das hatten wir nach Ellas Geburt sogar zweimal.

Die allererste Heimfahrt aus dem Krankenhaus nach der Geburt

Die Geburt selbst teilt sich eigentlich in zwei Teile. Der erste Teil – das Warten auf die Wehen nach Einleitung – war lang und schmerzlos. Der zweite Teil, als die Wehen dann endlich kamen, war heftig und schnell.

Insgesamt schien nach der Geburt mit Ella und mir alles in Ordnung zu sein, einer ambulanten Entlassung stand also nichts mehr im Weg. Während meine Geburtsverletzungen versorgt wurde und ich noch mit Ella kuscheln konnte, ging André schnell zum Auto, um den Maxi-Cosi zu holen.

Entgegen meiner eigentlich sehr, ich nenn’s mal „optimistischen“ Planung

„Ach komm, wir kriegen das Baby, ruhen uns kurz aus und laufen dann nach Hause!“

war ich doch ziemlich froh, dass das Auto vor dem Krankenhaus stand. Einfach nur das Baby in den Kindersitz setzen, einsteigen und nach Hause fahren, das schien mir nach einem lange Tag und einer Nacht ohne Schlaf doch irgendwie reizvoller.

Aber ich muss zugeben, das Gefühl, mein fünf Stunden altes Baby aus dem Arm geben zu müssen, war nicht das Beste. Einfach, weil ich meine Babys am liebsten auf dem Arm habe, ganz dicht bei mir. Trotzdem, für die Autofahrt ist ein Kindersitz natürlich ohne Zweifel ein Muss.

Die erste Heimfahrt mit dem Baby und dem Maxi-Cosi Pebble Plus

Nicht ohne Maxi Cosi

Und „ein Muss“ ist schon die richtige Bezeichnung – viele Kliniken lassen Eltern mit ihrem Neugeborenen gar nicht gehen, wenn sie mit dem Auto, aber ohne Kindersitz da sind. Macht ja auch Sinn. Und ich behaupte einfach mal, dass die allermeisten Eltern auch ein Maximum an Sicherheit für ihre Kinder wollen, gerade im Auto.

Um diese Sicherheit zu gewährleisten, haben wir uns diesmal, genau wie bei den anderen beiden Kindern, für einen Maxi-Cosi entschieden. Unser altes Modell war rot und wurde von André ausgesucht – diesmal durfte ich die Farbe aussuchen und hab mich für den Maxi-Cosi Pebble Plus in Nomad Grey entschieden. Plus die passende Isofix Base 2wayFix dazu, die grün leuchtet und plingt, wenn der Kindersitz richtig befestigt ist.

Sicher und schnell

Das Befestigen geht auch super schnell, man stellt den Maxi-Cosi einfach nur auf die Isofix-Basisstation, bekommt sofort angezeigt, ob alles okay ist und kann losfahren. Dass es schnell geht, ist mir ganz besonders wichtig, weil ich immer ein bisschen nervös bin, was das Autofahren mit Baby betrifft.

Aber die allererste Heimfahrt, die haben wir zwei gut gemeistert. Ich konnte Ella ohne Weinen (noch nicht mal ich musste weinen, weil ich sie aus dem Arm geben musste) in den Maxi-Cosi legen, dank des Sitzverkleinerers hatte ich das Gefühl, dass sie richtig gut liegt und mit einer Menge Schmetterlinge im Bauch konnten wir uns auf den Weg nach Hause machen. Auf den Weg zu den beiden Großen, die ihre allererste Nacht ohne uns ganz fantastisch überstanden hatten und zuhause gespannt auf ihre kleine Schwester warteten.

Die erste Heimfahrt mit dem Baby und dem Maxi-Cosi Pebble Plus

Endlich zuhause

Wir wurden mit vielen Küssen und Konfetti empfangen, Ella und ich machten es uns gleich im Familienbett bequem. Glücklicherweise waren meine Eltern an dem Tag da, um sich um die Kinder zu kümmern, André und ich mussten dringend etwas Schlaf nachholen.

An Schlaf war allerdings nicht wirklich zu denken. Kurz wegdösen, wieder aufwachen und: stillen. Beziehungsweise anlegen, um den Milcheinschuss zu fördern. Ella hatte Hunger und das merkte ich auch, sie brüllte und wollte quasi ununterbrochen an meiner Brust. Absolut verständlich natürlich. Der Tag verging, die Nacht verging, das Brüllen blieb. Am nächsten Morgen war ich ziemlich gerädert, nach zwei Tagen und zwei Nächten fast ohne Schlaf.

Und was hat das mit einer zweiten Heimfahrt zu tun?

Das Brüllen wurde nicht weniger, mein kleines Baby wirkte irgendwie – komisch. Es waren nur Nuancen, das Gefühl, dass sie irgendwie zittrig war, ein komisches Atemgeräusch. Und ich fand es komisch, dass sie eigentlich gar nicht schlief. Ich rief meine Hebamme zur Hilfe, die erstmal nichts auffälliges finden konnte. Gegen Abend stieg Ellas Temperatur, sie war immer noch unruhig und kaum zu beruhigen. Das alles kam mir komisch vor und wenn ich in den sechs Jahren als Mutter etwas gelernt habe, dann, dass ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen kann.

Und mein Bauch sagte mir hier: ab ins Krankenhaus.

Ich fühlte mich furchtbar, weil ich einfach panische Angst um mein Baby hatte und weil ich mich vor Müdigkeit und Erschöpfung kaum noch auf den Beinen halten konnte.

Neonatale Hypoglykämie

Wir fuhren in der Notaufnahme des Kinder-UKE, kamen unheimlich schnell an die Reihe und schnell stand fest, dass Ella eine neonatale Hypoglykämie, also einen zu niedrigen Blutzuckerspiegel, hatte.

Damit war klar, dass wir erstmal im Krankenhaus bleiben mussten. Ella bekam eine Glucose-Infusion und es ging ihr schlagartig besser. Sie schlief sofort ein, wir bekamen ein Zimmer auf einer Station im Kinder-UKE und sie schlief. Und trank. Und schlief. In der Nacht schoss endlich die Milch ein und alles schien besser zu werden.

Entlassen wurden wir trotzdem erst 2,5 Tage später. Es ging Ella vom ersten Tag an super, ihre Blutzuckerwert waren die ganze Zeit stabil – aber klar, gerade bei Neugeborenen will man jedes Risiko vermeiden und auf Nummer sicher gehen. Ich sehnte mich in dieser Zeit nach Hause, zu Lotta, Bo und zu André. Und auch den beiden Kindern fiel es von Tag zu Tag schwerer, sich nach ihrem Besuch zu verabschieden.

Warten auf die Entlassung im Kinder-UKE nach der Diagnose neonatale Hypoglykämie

Feels like coming home…

Der Maxi-Cosi stand die ganze Zeit während unseres Krankenhausaufenthalts auf der Fensterbank, wie ein kleines Versprechen. Ich konnte es nicht erwarten, mein kleines Mädchen wieder in ihren Kindersitz zu setzen und nach Hause zu fahren. Als die Stationsärztin uns endlich entließ, hatte ich das Gefühl: Jetzt geht’s nach Hause. Mit meinem zufriedenen Baby, dass endlich es selbst war und nicht den ganzen Tag vor Hunger brüllte.

Die erste Heimfahrt mit dem Baby und dem Maxi-Cosi Pebble Plus

Ich hatte das Gefühl, dass das unsere eigentliche erste Fahrt nach Hause war. Lotta, Bo und André holten Ella und mich ab, wir klickten unser Baby im Auto zwischen den Kindersitzen der großen ein und ich konnte während der ganzen Fahrt meine Augen nicht von meinen drei Kindern abwenden.

Seit dem Moment, in dem wir Ella im Maxi-Cosi durch unsere Wohnungstür getragen haben, sind wir mittendrin. Zuhause und im Abenteuer Fünferfamilie.

Die erste Heimfahrt mit dem Baby und dem Maxi-Cosi Pebble Plus

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