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Wie wir schlafen – unser Familienbett, Marke Improvisation

Unser Familienbett mit Beistellbett

0:14 Uhr, ich schleiche ins Schlafzimmer und sondiere die Lage. Die Lage der Kinder in unserem Familienbett. Auf 1,80 Meter liegen sie, einer quer, einer kopfüber. Ich rücke die Kinder ein bisschen zur Seite, quetsche mich zwischen die beiden. Das Stillkissen zwischen den Knien, 33. SSW, anders kann ich nicht mehr gut liegen. Als ich liege, kommt ein bisschen Bewegung in die Schlafenden. Angezogene Beine sinken warm und angenehm schwer gegen meinen Po.

Das Kind auf der anderen Seite rückt ein bisschen ab, als ob es mir und dem Bauch Platz schaffen will. Ich liege da, das Baby rumpelt in meinem Bauch, ich lausche in die Dunkelheit auf ihr ruhiges, gleichmäßiges Atmen und bin plötzlich glücklich.

Schlafen im Familienbett

Unheimlich glücklich. Weil sie es nicht anders kennen. Sie kennen (neben Einschlaf-Theater)  nur Geborgenheit, Sicherheit in Bezug auf Schlaf. Wenn sie nachts aufwachen, sind wir da. Eine Armlänge, ein schlaftrunken gemurmeltes „Mama?“ entfernt.

Gerade jetzt, zum Ende der Schwangerschaft, merke ich, wie sie vor allem Nachts meine Nähe suchen. Jeden Morgen wache ich mit zwei Kindern, die mindestens halb auf mir liegen, auf. Das ist schön, wirklich schön. Und trotzdem irgendwie auch langsam wirklich eng.

In Hinblick auf die Tatsache, dass in kurzer Zeit noch ein Kind mit uns in diesem Bett schlafen wird, brauchten wir mehr Platz. Unser normales „Eltern“bett ist Nordli von Ikea, praktisch mit den Schubladen als Stauraum, ansonsten sehr schlicht und einfach.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Schnell war klar – die Kinder so kurz vor der Geburt auszuquartieren wäre – für uns – genau der falsche Weg. Sie sollen weiter mit ihrer gewohnten Routine einschlafen, sich nicht ausgegrenzt fühlen und als ob sie „Platz machen“ müssten für das Baby. Obwohl sie zwei wirklich wunderschöne, halbhohe Hochbetten haben – was soll ich sagen, bei Mama und Papa schläft es sich im Moment einfach noch am Besten.

Platz, Platz, wir brauchen Platz

Die einzige Alternative war also, das Bett zu vergrößern. Oder ein komplett neues zu kaufen, aber das stand nicht wirklich zur Debatte, weil wir unseres noch gar nicht so lange haben. Also haben wir das Elternbett ruck zuck zu einem richtigen Familienbett vergrößert. Und das auch noch ziemlich günstig, muss ich sagen.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Zum Glück gibt es unser Bett nämlich auch noch als 90cm Variante bei Ikea, das haben wir kurzerhand dazu gekauft und haben jetzt statt 1,80m eine Liegefläche von 2,70m. Ich glaube, das reicht. Zusätzlich steht das alte Babybett, das wir mal gebraucht über eBay Kleinanzeigen erstanden haben, am Bett. Ich weiß zwar nicht, ob wir das wirklich so nutzen werden in dem Sinne, dass ich die kleine Maus jedes Mal in ihr Bett zurücklege, aber es gibt immerhin einen etwas geschützten Raum in diesem großen Familienbett für sie.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Das ist tatsächlich der einzige Aspekt, über den ich mir gerade noch Gedanken mache. Beim letzten Mal lief das nächtliche Stillen so: Baby quäkt, ich zieh es ran, Baby dockt an, trinkt, ich schlaf wieder ein, Baby satt, Baby schläft weiter.  Wirklich, in 99% der Fälle hat das so geklappt. Worüber ich unglaublich glücklich war, beim ersten Mal lief das nämlich die erste Zeit ganz ganz anders. Damals war das kein Problem – ein Kind auf jeder Seite, alle glücklich.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Im Familienbett mit zwei Kleinkindern und Baby

Und diesmal? Jetzt ist es so, dass meine beiden Seiten eigentlich schon besetzt sind. Wenn nicht von Anfang an, dann spätestens irgendwann in der Nacht. Wie gesagt – beide Kinder suchen meine Nähe, setzen sich im Bett auf, schmeißen sich auch einfach mal wieder hin. Im Schlaf, unbewusst, unkontrolliert. Und so sehr ich sie nicht aus dem Bett vertreiben will, so sehr will ich natürlich mein Baby schützen. Davor, dass sich aus Versehen ein Geschwisterkind im Schlaf auf sie wirft.

Vielleicht sind das ganz unbegründete Sorgen, sie rauben mir auch nicht den Schlaf, ich frage mich einfach nur, wie wir das umsetzen werden. Möglichst auf eine Art und Weise, alle mit im Boot – oder besser Bett – zu behalten. Wahrscheinlich werden wir es einfach ausprobieren, auf uns zukommen lassen, sehen wie es läuft. Vielleicht ist es den beiden Großen auch schnell zu unruhig und laut und sie wollen von sich aus in ihren eigenen Betten schlafen. Wir werden sehen. Und ich werde berichten.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Was noch fehlt und wackelt

So ganz perfekt ist unser Familienbett allerdings noch nicht. Für das 90cm Bett fehlt uns noch eine Matratze. Bei dem anderen hatten wir uns für eine Bodyguard Matratze entschieden – mein Freund konnte kaum glauben, dass er morgens ohne Rückenschmerzen aufwachen kann. Mir dagegen ist die Matratze irgendwie immer noch zu weich, obwohl wir natürlich die härteste Variante haben und ich auch gecheckt habe, dass sie richtig liegt.

Die allerbesten Matratzen in unserem Haushalt sind tatsächlich – für mein Empfinden – die von Oliver Furniture in den Hochbetten. Die ist allerdings 5 cm niedriger als die große Matratze. Doof. Neu entdeckt habe ich die Una Matratze – sie besteht aus 100% einem Bio-Material-Mix, der GOTS und GOLS zertifiziert ist. Die Matratze ist „nur“ 3 cm höher als unsere auf dem „Elternbett“.

Bleibt die Überlegung, was weniger schlimm ist und ob eine der beiden tatsächlich härter ist. Von der Vorstellung, dass es Spannbettlaken in 2,70m Breite gibt, habe ich mich schon verabschiedet. Aber es geht wirklich auch so, eine Lücke zwischen den beiden Matratzen ist bisher nicht wirklich entstanden.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Übrigens können wir natürlich 3 Schubladen nicht mehr benutzen – aber das 90cm Bett hat ja auch drei Schubladen, ein Stauraumverlust ist es also nicht. Aber auch kein Gewinn.

Das Beistell-Babybett

Das Beistellbett ist das, was wirklich noch „wackelt“ oder besser gesagt: rutscht. Man kann es leider nicht, wie das, was wir bisher immer hatten, an unserem Bett befestigen. Und einklemmen zwischen Wand und Familienbett geht auch nicht, das haben wir schon versucht. Da bleibt als Lösung eigentlich nur ein Brett, das exakt so breit ist wie die Lücke zwischen Bett und Wand, dazwischenzuschrauben. Nicht perfekt, deswegen haben wir es auch noch nicht umgesetzt. Mein Hirn arbeitet noch an möglichen Alternativen oder an der „Mach dich mal locker, das passt schon.“ Einstellung.

Aber auch da werden wir eine Lösung finden, ich bin zuversichtlich.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Familienbett Inspiration

Wichtig zum Thema Familienbett ist mir zu sagen, dass ich niemanden belehren möchte, niemandem diese Art und Weise zu schlafen, aufdrängen möchte. So wie ihr es macht, ist es okay für eure Familie.

Für uns hat es sich einfach so ergeben. Ich konnte mir nie vorstellen, mein Baby in ein anderes Zimmer zu legen, außerdem hatte ich schlicht und einfach keine Lust, nachts mehrere Male aufzustehen und/oder in ein anderes Zimmer zu taumeln. Außerdem war es einfach praktischer, die Kinder gleichzeitig alleine ins Bett zu bringen, wenn mein Freund Nachtdienst hatte. Und so hat sich das eben ergeben.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Familienbett von Ecolignum

Hätte ich noch mal die Wahl und müsste ein neues Bett kaufen, würde ich mich übrigens sofort für eine der Familienbett Varianten von Ecolignum entscheiden. Entdeckt hab ich die Manufaktur für Vollholzmöbel auf Instagram und war sofort begeistert. Auf ihrer Homepage bezeichnen sie sich als Pionier für natürliches Einrichten. Die Möbel werden unter fairen und ökologischen Bedingungen aus Holz, das aus nachhaltig bewirtschafteten Försterei in Europa stammt, hergestellt. Das finde ich wirklich toll und wie gesagt – hätte ich Ecolignum früher gekannt, hätten wir uns definitiv dafür entschieden.

Lohnt sich nicht, bald schlafen sie allein

Warum es sich doch lohnen kann, in ein Familienbett zu investieren, zeigt auch dieser amüsante Artikel zum Thema.

Unser Familienbett mit Beistellbett

Ja, nein, vielleicht?

Schlaf ist ja, sobald man Kinder hat, definitiv in den Top 3 der Themen, die immer wieder diskutiert werden. Wie schlaft ihr denn s0? Habt ihr ein Familienbett? Ein Beistellbett? Ein Kinderbett im eigenen Zimmer? Oder ein Kinderzimmer mit eigenem Babybett?

Unser Familienbett mit Beistellbett Unser Familienbett mit Beistellbett

Woher ist denn…?

Das Bettnest für Baby: Hildestad Copenhagen – wir haben unseres von Immer im Zimmer, es gibt Hildestad Copenhagen sonst aber auch noch bei Kyddo und Walking the Cat.

Das Babybett: haben wir bei Ebay Kleinanzeigen gekauft. Langwierige Suche und nicht günstig. Es ist der Vorgänger des Sebra Kili Kinderbettes, das es in wirklich vielen tollen Farben gibt.

Der rosa Knisterstern: von Cam Cam Copenhagen über Kleines Karussell.

Das rosarotes Kissen: Main Sauvage.

Bezug Babydecke für den Kinderwagen oder zum Drauflegen: byGraziela.

Die rosa Mull-Decke: Ein Geschenk von Quatschbanane.

Die „Kliniktasche“: aus einer alten Kollektion von Soft Gallery.

Hampel-Gorilla: von Zenzi-Design.

Schleifen-Deko: von Fabelab.

Handgemachter Quilt: von Hay in der Farbe Sand bei Norkind, in anderen Farben hier zu haben.

Teppich: vor dem Bett von Rug by Gur über Frau Hansen.

Hängeaufbewahrung: von Fabelab über Smallable.

Hase im Babynest: von Jellycat  (Amazon Partnerlink).

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19 Kommentare

  1. Wiebke sagt

    Liebe Johanna, man kann sich Spanbettlaken in 2,70 anfertigen lassen. Google mal nach Spannbettlaken nach Maß.
    Ich würde die niedrigere Matratze nehmen und mit einer Matratzenauflage ausgleichen. Die gibt es ja in unterschiedlichen Höhen.
    Liebe Grüße,
    Wiebke

  2. Imke sagt

    Hey,

    unsere Situation ist natürlich nicht mit deiner zu vergleichen, aber wir schlafen gemeinsam mit unserem Baby (7 Wochen) und der Katze im Bett. Eigtl. hätte ich die Katze am liebsten ausquartiert – das geht bei uns nur ‚leider‘ nicht, da wir in einer Loft-Wohnung ohne Türen leben.
    Also hatte ich vor der Geburt und auch die ersten Wochen danach große Angst, dass die Katze sich nachts auf das Baby legt. Ein Tier ist ja noch weniger kontrollierbar als Kleinkinder & ihre erklären, dass sie ab jetzt nicht mehr über uns drüber hüpfen und sich überall hinlegen kann, geht natürlich auch nicht.

    Aber zum Glück hat sich die Situation mittlerweile entspannt. Die Katze hat sich damit abgefunden nicht mehr das ganze Bett einnehmen zu können und kuschelt sich nun ganz von alleine ans Fußende. Tiere haben da wahrscheinlich doch einfach die besseren Instinkte.

    Ich denke, dass deine Kinder auch ganz intuitiv spüren werden, wenn da auf einmal ein kleiner Wurm liegt & die Bewegungen im Schlaf ganz unbewusst anpassen.
    Das wird schon!!! Ganz viel Glück wünsche ich dir. Liebste Grüße, Imke

  3. Anna Goßmann sagt

    Liebe Johanna,

    wir sind seit Februar zu fünft. Unsere beiden „Großen“ 4,5 und 2,5 Jahre schlafen gemeinsam in einem Zimmer. Am Ende der dritten Schwangerschaft sind sie aber auch vermehrt in unser Bett gekommen. Da dieses aber nur 16,0m misst war das doch sehr beengt. Unser Großer hat sich dann auch schon mal am Fußende eine Isomatte ausgerollt 😂 Und die Tochter sich ins Beistellbett gequetscht. Ich habe mich auch gefragt wie das wird mit dem Baby. Anfangs habe ich es auch immer im Liegen gestillt und wenn unsere Tochter in der Mitte lag einfach ein Seitenschläferkissen zwischen die beiden gelegt. Das hat wirklich gut geklappt! Mittlerweile lege ich das Baby aber zum Schlafen in sein Beistellbett- meistens wird er nämlich nur ein bis zweimal nachts wach und ich schlafe doch deutlich besser wenn er nicht an mir hängt 😉
    Alles Gute für den Endspurt!
    Anna

  4. Lisa sagt

    Hallo Johanna,
    toller Bericht. Sag mal, woher ist denn das babynest im babybett, bin auf der suche und habe bis jetzt noch keins gefunden was mir total zusagt!?

    LG Lisa

  5. Sandra sagt

    Liebe Johanna,
    Spannlaken nach Maß und auch wunderschöne Bettwäsche gibt es in Hamburg oder im Internet bei https://www.stoffkontor.de/. Vorsicht, die Bettwäsche hat Suchtpotenzial, wenn man es (wie ich dich einschätze) nordisch mag! ;-)
    Liebe Grüße
    Sandra

  6. Lilli Ludwigs sagt

    Hallo Johanna, vielleicht kannst du zwischen Babybett und Wand eine Leiste auf den Boden legen? Oder einen anderen Gegenstand, der das Babybett nicht vom großen Bett wegrutschen lässt? Das fiel mir jetzt so spontan beim Lesen ein aber wahrscheinlich habt ihr das auch schon in Betracht gezogen. VG Nadine

  7. Astrid sagt

    Wir sind inzwischen auch zu fünft und empfehle einzelne Bettlaken. Wenn es einen Spuck- oder Windelunfall gibt, ist das eine Laken schnell ausgetauscht und muss nicht sofort in die Maschine, da genügend vorhanden sind 😉.

  8. Elisabeth sagt

    Hallo Johanna,

    Probiert es mal mit Anti-Rutsch-Aufklebern aus dem Baumarkt. Dem Pendant zu den Filzgleitern, die man unter Stühle klebt.
    Das dürfte reichen, um das Babybett zu fixieren. Hat bei uns auch gereicht.

  9. Isabell sagt

    Liebe Johanna, bei uns sieht es tatsächlich genauso aus wie bei euch. Und das obwohl wir nur zu viert sind. Das große Beistellbett steht immer noch da, obwohl die kleinste schon über zwei ist, für den Fall, dass ich mal mehr Abstand will. Den Spalt haben wir mit einer Latte und einem Handtuch oder eine Babydecke, die wir zur Wurst gerollt haben überbrückt. Mit einem großen Winkel solltest du das Beistellbett doch unten am Bett befestigen können? Die Winkel sind hier mittlerweile weg, es reichen bei uns die Bremsen an den Rollen unten. Vielleicht kannst du ja auch Rollen mit Feststellbremse an dem kleinen Bett befestigen? Das dürfte reichen. Was mich genervt hat, ist die fehlende Ablage für Bücher, Wecker etc. Wir haben uns nun eine durchgängige halbhohe Rückwand mit Ablagefläche gebaut und einen LED strip von Philips Hue integriert. Jetzt kann man sogar nachts mit gedämpften Licht lesen . Gesehen hab ich das bei sanvie.de
    Liebe Grüße

  10. TAC sagt

    Unsere Kleine (1) schläft im Gitterbett, das der Papa auf die Höhe unseres Bettes gebracht hat. Die eine Gitterseite ist raus, die kleine Lücke hab ich mit einer zusammen gerollten Decke ausgeglichen. Möchte die Kleine nachts stillen, rutsche ich zu ihr ins Gitterbett und sie kann liegen bleiben. So schläft sie einfach wieder ein, ich auch manchmal, oder ich rutsche zurück in mein Bett.
    Ein Gitterbett ist größer als ein Beistellbett (nicht unbedingt stabiler), so passe ich da ganz gut mit rein.
    Unsere beiden Großen schlafen in ihren eigenen Betten in ihren eigenen Zimmern. Sie sind aber auch schon 11 und 8.
    Damals als Sohnemann auf die Welt kam, kam die Große (damals 3,5) noch regelmäßig jede Nacht zu uns ins Bett.
    Ich finde es schön, wenn die Kinder das dürfen. Aber ich mag es auch, unser Bett nur mit meinem Mann teilen zu können.
    Inzwischen kommt die 11jährige fast nie mehr in unser Bett, der Sohnemann dagegen am Wochenende morgens zum kuscheln.
    Ach so, unser Bett ist nur 1,50m breit. Wir passen alle 5 nur gradeso rein, da darf sich aber keiner krumm machen *g*
    LG von TAC

  11. Nadine (fraeuleincathy) sagt

    Hallo Johanna,
    wir haben auch, als der kleine Mann unterwegs war, wieder ein Bett für die Große neben unseres gestellt, damit sie auch ihren Platz hat. Das ist auch immer gerutscht, deswegen haben wir so eine Antirutschmatte (die man auch für Küchenschränke nehmen kann), zerschnitten und an die Beine des Bettes geklebt. Hat super gehalten!
    Irgendwann haben wir beide Babybetten abgebaut bzw ist das zweite beim drauf springen gekracht (frag nicht, wie ich geschaut habe), und dann waren sie weg.
    Da die Kinder aber immer noch jede Nacht kamen, haben wir dann das Gulliver Junior Bett neben unseres gestellt. Jetzt kann einer in die Mitte und einer ins Beistellbett. Das ist zwar ein bisschen niedriger, aber wenn ich schön meinen Arm runterstrecke, ist es für beide ok. Ich mag es auch, dass die Kinder bei uns sind, aber aber manchmal bin ich auch froh, dass sie endlich in ihrem Bett durchschlafen (wenn sie es mal tun)- dann bin ich auch richtig ausgeruht. Aber sie sollen kommen können, solange es sie brauchen.
    Liebe Grüße

  12. Kristin sagt

    Hi Johanna, wir hatten auch das Problem mit dem Rutschen des Kinderbettes und haben es so gelöst, dass wir so ein Stofggeschenkband von unten (so dass man es nicht sieht) durch den Lattenrost des Babybettes gefädelt haben und unter der Matraze durch an unseren gebunden haben. Nicht ganz so elegant, aber hält seit fast zwei Jahren bombenfest. Die Matraze unseres Babybettes konnte man noch ein Stück vorziehen und in die Lücke zwischen Gitter und Matraze haben wir eine schöne Bettschlange geklemmt, passt perfekt.

    Liebe Grüße
    Kristin

  13. Charlotte sagt

    Wir schlafen alle noch zusammen in einem Zimmer.
    Unser 2 1/2 Jähriger hat sein eigenes Bett in dem er dann auch nachts super drin schläft (auch tagsüber während des Mittagschlafes.)
    Unser 11 Monate alter hat auch sein eigeses Bett.
    Des nachts hole ich ihn noch zu mir um ihn zu stillen, doch abends schläft er schon in seinen eigenen Bett.
    Wenn ich ihn abstille hoffe ich, dass er dann durchschläft.

  14. Uli sagt

    Liebe Johanna,

    Wir hatten hier ganz ähnliche Probleme – und Lösungen gefunden!
    Das Beistellbett und bett haben wir mit zwei Metallstücken verbunden, die mein Vater mir zu einer Art eckigem u gebogen hat- die haben wir so breit gemacht dass sie beide Ramen aneinander ‚Ketten‘ ganz ohne Schraube oder so. Notfall mäßig hatten wir vorher einfach zwei Winkel zu einem und zusammengeschraubt. Eine Deckenrolle in die winzige Lücke zwischen beiden Matratzen und fertig.

    Den Höhenunterschied zwischen den Matratzen würde ich mit einem ‚topper‘ oder einer Auflage auf der niedrigeren Matratze ausgleichen.

    Und hier war völlig Ok, nachdem Einzug des Babys ‚außen auf der Papaseite‘ zu schlafen.
    Das Beistellbett ist hier auch bei diesem Baby eher beistelltisch als -bett.

    Ihr werdet ganz sicher euren weg finden, wenn ihr erst mal zu dritt seid!
    Ich wünsche euch alles Gute!
    Uli

  15. Katharina sagt

    Bei Betten Bürger in Eppendorf haben wir ein Spannbettlaken für unser 160 plus 90, also 250cm Matratzenfamilienbett gekauft, das würde nach meinem Gefühl auch über 270 passen. Gab es nur in weiß („Hotelbettenbedarf“), habe es gefärbt, es ist ganz super und hält die Matratzen gut sehr gut zusammen.

  16. Na dieser Artikel muesste meine andere Haelfte mal lesen. Er laesst den aeltesten (fast 6) zwar manchmal in unserem Bett schlafen aber sonst ist er auch dagegen. Besonders wenn es um die Kleine geht, die 3 Jahre alt ist. Wir wechseln uns da immer ab und muessen immer im Zimmer mit ihr sein, bis sie eingeschlafen ist. Danach hat man dann erstmal Ruhe. Allerdings bleibt es dabei nicht. Wir haben neben ihrem Bett eine Luftmatratze wo einer von uns die Nacht schlaeft. Hoert sich krass an, aber klappt am besten. Vor ueber einem Jahr konnte sie immer nur in unserem Bett einschlafen. Jedoch finde ich, dass sie auch ohne Probleme in ihrem eigenen Bett irgendwann mal einschlafen wird.
    (Sagt die, die im gleichen Zimmer mit ihrer Mutter bis 19 Jahre geschlafen hat lol)

  17. Brigitte sagt

    Hallo Johanna,
    Wir haben auch ein Babybett zum Beistellbett umfunktioniert und es einfach mit einer Schnur an unserem Bett festgebunden. Vielleicht geht das bei euch ja auch.

  18. Nancy sagt

    Hi Johanna!

    Keine Ahnung, ob jemand das hier vielleicht schon vorgeschlagen hat, aber vielleicht könntet ihr das Beistellbett mit einer Schraubzwinge unten am Bettrand des Familienbettes befestigen und einfach oben ne gerollte Decke rein legen für den Übergang. So handhaben wir das seit nem halben Jahr.

    Alles Gute!

  19. Nadine sagt

    Weil das teilweise Schlafen bei meinen Eltern mit zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen gehört, war für mich klar, dass mein Kind immer einen Platz bei uns haben wird. Wir schlafen jetzt auf 1,80 plus ein 70 cm breites Kinderbett direkt daneben. Ist zehn Zentimeter niedriger. Das Kind schläft teilweise in meinem Bett ein, und wenn ich komme, lege ich es in sein Bett. Oder an schlechten Nächten wird zwischen uns Eltern geschlafen. Für mich ist das Geborgenheit (was nicht heißt, dass es das für andere sein muss).

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