Das Leben Eben, Mompreneurs
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Und, wie läuft’s? 6 Monate als Mompreneur – Gedankenkarussell #2

Und, wie läuft’s?

Die Frage, die ich seit einem halben bei jedem Treffen, jedem Telefonat gestellt bekomme, kommt mir in den Kopf, während ich am Samstag Morgen auf dem Fußboden unseres winzigen Altbaubadezimmers sitze. Vor mir steht meine erste Tasse Kaffee, neben dem Laptop.

Während die Kinder unter der Dusche spielen, Haie, Schildkröten und Elefanten nebeneinander aufreihen, imaginäre Geburtstagskuchen und Trinkkekse (vielleicht die neue Erfindung?) backen, erstelle ich Versandetiketten für die Pakete, die ich heute Nacht bis um 2 Uhr gepackt habe.

Mit halbem Ohr höre ich, wie Lotta sagt, dass Löwen Menschen fressen, genau wie Haie. Ich versuche, ihr zu erklären, dass das durchaus mal vorkommen kann, aber nur ganz selten. Erklärung akzeptiert, unter der Dusche geht die Party weiter. Ich höre mich zum dritten Mal sagen: „So, jetzt kommt ihr aber gleich raus!“ – aber weder der Laptop, den ich anspreche, noch die Kinder reagieren wirklich. Verständlich.

Pubertät 2.0

Die Selbstständigkeit als Mompreneur, mit zwei kleinen Kindern, von denen eins noch nicht in der Krippe ist, fühlt sich für mich persönlich ein bisschen an wie eine zweite Pubertät. Stresspickel und Gefühlsschwankungen inklusive. Von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, innerhalb von Minuten, oft mehrmals am Tag. Voller Begeisterung und Tatendrang auf der einen, Selbstzweifel und lähmend langen To do Listen auf der anderen Seite.

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Wenn unfassbar viele Bestellungen an dem Tag reinkommen, an dem ich unbedingt die Umsatzsteuervoranmeldung fertig machen und abgeben muss. Wenn die Schlussrechnungen für die aktuelle sich mit den Anzahlungsrechnungen für die nächste Kollektion überschneiden und plötzlich eine Email aufplingt, in der mir eine Kundin schreibt, dass ich ihren Tag gerettet habe mit ihrer unheimlich schön verpackten Bestellung.

Wenn ich eigentlich genau weiß, dass das genau das ist, was ich immer machen wollte und machen will – und mich trotzdem frage, ob das Leben nicht so viel einfacher wäre, wenn ich Tag für Tag meine Stunden im Krankenhaus runterreißen würde, nach meinem Dienst nach Hause gehen und mich nur noch um Alltagsdinge und die Familie kümmern müsste.

Wenn ich so viele positive Rückmeldungen bekomme, mich zwar darüber freue, aber kein einziges Kompliment so richtig annehmen kann, weil ich ja weiß, dass ich nicht mal die Hälfte meiner Ideen bisher umgesetzt habe.

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Wenn ich mich mit anderen vergleiche – besseres Angebot, knackigere Texte, schlauere Kooperationen. Bei allen anderen wirkt alles so leicht und selbstverständlich – außerdem sehen sie auch noch immer blendend aus, während ich die 7 Kilo, die ich nach Bos Geburt abgespeckt hab, locker wieder auf den Hüften habe. Hrmpf.

Wenn ich Nachts wach liege, weil ich darüber nachgrüble, ob das wirklich der richtige Zeitpunkt war, um mich mit einem Onlineshop selbstständig zu machen. Was wäre wenn, hätte hätte, Fahrradkette.

Meine Zweifel gehen Hand in Hand mit dem schlechten Gewissen. Weil wir kaum noch Zeit zu viert haben und die Kinder ja nur einmal so klein sind. Weil ich oft so gereizt bin, dass die Spannung förmlich greifbar ist. Weil ich nichts und niemandem gerecht werde. Den Kindern nicht, dem Shop, mir und meiner Beziehung erst Recht nicht.

Alles Mist?!

Während ich versuche, zusammen und in Worte zu fassen, wie es denn jetzt eigentlich läuft, merke ich, dass ich mal wieder etwas für mich und ich glaube, auch für viele andere Frauen, ganz typisches mache – ich rücke das Negative, die Zweifel, in den Vordergrund.

Dabei läuft es eigentlich gut. Wenn ich drüber nachdenke, kann ich doch stolz auf mich sein, darauf, wie ich das letzte halbe Jahr gemeistert habe. Weil: Pinkepank ist eine One-Woman-Show. Der Blog, der Shop, Instagram. Auch, wenn der Blog in den letzten drei Monaten eher stiefmütterlich behandelt wurde und ich auf keinem der neuen It-Sozial-Media-Kanäle zu finden bin – der Shop läuft. Ich hab so viel gelernt, mir viel selbst angeeignet, Fehler gemacht, ausprobiert, verworfen, revidiert.

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Es gab Glücksmomente und Pechsträhnen, aber ich glaube, so funktioniert Selbstständigkeit. Probieren, auf die Nase fallen, aus Fehlern lernen, neue Ideen entwickeln, ein Schritt vor, zwei Schritte zurück. Nur, um am nächsten Tag einen Knallererfolg zu haben.

Es läuft.

Ich kann also auf diese Frage, wie es denn so läuft, eigentlich nur antworten: es läuft. Das Ganze geht seinen Weg, ich lerne, werde weiter Fehler machen, Tiefschläge erleben und Luftsprünge machen, wenn Emma, die süße Tochter von Anna Frost ein Kleid von Tinycottons aus meinem Shop auf der Fashion Week trägt oder die Matroschkas zu einem ihrer derzeitigen Lieblinge erklärt. Jedes Bild auf Instagram von „meinen“ Produkten in euren Kinderkleiderschränken und Wohnzimmern macht mich glücklich.

Klar, besser geht immer, größer, höher, schneller und weiter, mehr mehr mehr. Irgendjemand ist immer besser, hübscher, hat mehr Geld, ein besseres Händchen. Das ist in der Pubertät so, in der Selbstständigkeit, in Festanstellungen, im Leben.

Natürlich möchte ich das auch alles, es wäre scheinheilig, zu behaupten, dass ich schon zufrieden bin – optimieren geht schließlich immer. Es fehlen noch so viele Funktionen im Shop, die mir von Anfang wichtig waren, aber für die ich entweder nicht qualifiziert genug bin oder für die mir schlicht und einfach die Zeit fehlt.

Trotzdem konzentrieren wir uns erstmal darauf, wieder ein bisschen Familienzeit zu haben, zu leben, als Person nicht unterzugehen und trotzdem Zeit für unsere Karrieren zu haben. Wieder eine Balance in dieses Leben zu bekommen. Ein kleiner Schritt in diese Richtung ist, auch wenn es für viele paradox klingt, mein kleines, feines Ladengeschäft in Hamburg Eimsbüttel, in und an dem ich gerade arbeite. Es wird erstmal eher ein „Studio Store“, mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Die Kinder sollen mit mir hier rumwuseln und den Garten (hurra hurra) genießen, ich möchte wieder Zeit haben, zu bloggen, kann hier Shootings realisieren und an ein paar Tagen die Woche den Laden öffnen.

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Bevor es soweit ist, muss dort noch einiges passieren. Die Verkaufsräume müssen aufgehübscht werden (obwohl sie mit ihren alten Fliesen schon eine absolute Augenweide sind), eine Küche muss her und der Garten benötigt auch die ein oder andere Stunde an Zuwendung. Das Abenteuer geht weiter. Kommt ihr mit?

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26 Kommentare

  1. Liebe Johanna,

    ja und ich freue mich darauf dich und deinen Weg weiter zu begleiten!

    Oft stelle ich selber fest, dass man sich blenden lässt von dem „Leichtigkeitsgefühl“ das auf Instagram und Co so oft suggeriert wird. Das macht natürlich mehr Spaß, aber mal zu hören welche Dinge beispielsweise hinter einem Online-Shop noch so stecken (Umsatzsteuervoranmeldung – du Arme!) finde ich total richtig!
    Ich glaube, wir sollten wirklich öfter das Positive aus den Social Media Kanälen in unsere Erfolgsgedanken mit aufnehmen und auch mal über das Negative, das Scheitern oder das sich Ärgern sprechen und vor allem weitergeben, was man gelernt hat.
    Um dann am Ende vor allem eins zu machen: Die schlechten Gedanken abzuschütteln und weiterzumachen.

    Ich freue mich auf alles. was kommt, und bin dankbar für Texte wie diesen.

    Ganz liebe Grüße und hoffentlich bis bald
    Harriet (Fräulein Anker)

    P.S.: Viel Erfolg weiterhin beim Aufbau deines Ladengeschäfts!

    • Johanna sagt

      Liebe Harriet,

      wie schön, dass du weiter dabei bist, ich freu mich sehr!
      Ich glaube, es geht uns allen so, dass wir uns von den Insta-Momenten blenden lassen. Es ist aber auch zu schön und zu einfach, wer will schon zu seinen ganzen Problemen ständig von denen anderer lesen?
      Aber irgendwie gehört das für mich dazu. Es ist eben nicht immer alles perfekt. Eher selten sogar. Und ich finde, es nimmt allen den Druck, wenn man das auch mal sagt oder schreibt.

      Ich hoffe, wir sehen uns bald, spätestens hier im Laden, oder?
      Liebste Grüße,
      Johanna

  2. Liebe Johanna,

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin auch gerade dabei, mich selbständig zu machen und schwanke jeden Tag zwischen „Tschakka, packen wir`s!“ und „Gott, ich pack das nicht!“ hin und her. Ständig die Frage, ob das wirklich ne gute Idee ist. Ständig auch die finazielle Angst, die wohl jeder hat – die man nur auf Instagram nicht sieht und nicht zur Schau stellt…
    und ja, ich finde Du machst das alles ganz hervorragend. Schade, dass Hamburg und Leipzig nicht gleich Nachbarsstädte sind, sonst wäre ich schon mal in den neuen Laden gucken gekommen ;-)!

    Trust the timing of your life – ein gutes Motto, finde ich. Meins ist gerade: What would you do i f y o u w e r e n`t a f r a i d?

    Als0 packen wir`s!!! <3

    • Johanna sagt

      Liebe Kirsti,

      wie spannend! Ja, genau so ist es – Insta ist eben doch eine Shiny Happy People Welt…
      Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es mit deiner Selbstständigkeit klappt und wenn du zufällig mal in Hamburg bist, kannst du jederzeit gerne vorbei kommen:-).

      Dein Motto ist übrigens auch SUPER!!!
      Liebe Grüße und GO GO GO!

  3. Liebe Johanna,

    Ich folge dir auf Insta und kommentiere eher selten. Doch dieser Beitrag spricht mir sowas von aus dem Herzen, dass ich doch auch mal kommentieren muss.
    Auch ich versuche gerade mein eigenes mini Business auf die Beine zu stellen, viel kleiner noch als dein Shop, aber auch neben zwei Kindern als One-Woman-Show von Schnittentwicklung über das Fertigen der Teile bis zu Fotos, Website etc.
    Und ich muss dir sagen, für mich bist genau du eine von denen, bei denen alles besser zu klappen scheint, die erfolgreicher sind, die in kurzer Zeit ganz nebenbei was richtig tolles auf die Beine stellen – und ich erlebe mich genau so wie du es beschreibst – Selbstzweifel, schlechtes Gewissen, Tatendrang und Euphorie neben Sinn- und Schaffenskrisen. :-)
    Das gehört wohl dazu und manchmal ist es wirklich schwierig stolz auf sich zu sein, wenn man doch dies und jenes nicht schafft und scheinbar nichts so richtig vorangeht.
    Ich kann nur sagen, danke danke danke für diesen Einblick! Das rückt manches in ein anderes Licht – und trotzdem, du machst das großartig! Ich wünschte, ich stünde schon wo du stehst…
    Viel Glück und Erfolg weiterhin und sonnige Grüße aus Berlin!
    Nancy

    • Johanna sagt

      Liebe Nancy,

      ich freu mich wirklich sehr über deinen Kommentar – denn es ist immer auch ein kleines bisschen Zweifel dabei, wenn ich Texte wie diese veröffentliche. Texte, in denen man Schwäche zeigt, sich angreifbar macht und zugibt, dass nicht alles bombastisch läuft und rosarot ist.
      Aber gerade weil Insta das manchmal suggeriert, ist es mir auch wichtig, das zuzugeben. Den Druck für andere rauszunehmen und zu sagen: Ja, genau so geht es mir auch. Ich habe Zweifel, schlechte Tage und sogar Wochen, mal klappt alles und mal gar nichts.

      Ich drück dir ganz ganz fest die Daumen, dass du mit deinem Business erfolgreich bist bzw. dass du auch mit den beiden Kids alles so schaffst, dass es dich glücklich macht und euch noch Zeit für die Familie lässt.

      Danke dir, liebste Grüße aus dem verregneten Hamburg ;-)

  4. Marion Lehwald sagt

    Hallo liebe Johanna.
    Du machst das alles super! Bist authentisch und ehrlich. Deine kids wachsen zu selbstständigen und vor allem eigenständigen menschen heran.
    Deine lotta hat jetzt schon ihren eigenen style und das ist mega. Ich stehe ja auch total auf mustermix. Das hat sie echt drauf?. Meine Töchter durften auch ihr ding machen. Das hat ihnen so garnicht geschadet. Mein mann und ich sind auch selbstsändig. Das heißt man arbeitet selbst und das ständig✌. Was unsere mädels angeht, von außen kam immer kritik. Die kommen zz kurz, das kann nicht gut gehen.
    Unsere große ist jetzt 19, die kleine 14. Beide auf gutem weg. Egal in welchem bereich. Wir haben wie du/ihr auch traditionen die wir waren. Es gibt intensive familienzeiten. Es gibt immer schlaue menschen die einem erklären wie man alles besser machen kann. Aber du machst das einzig richtige, hörst auf dein❤.
    Das sagt dir den weg, den richtigen.
    Sei stolz auf dich und was du leistest. Auf deine kinder die dich auf ihre art unterstützen. Und deine bessere hälfte. Die dich deinen weg gehen lässt. Ein absoluter garant für eine funktionierende beziehung, dem anderen vertrauen und unterstützen. Nicht versuchen ihn zu verbiege . Und natürlich liebe.
    Und die spürt man bei dir. Liebe zu deinen kindern, deinem partner, deinem shop….jetzt mußt du nur dir selbst gegenüber nicht sooo kritisch sein. Ein bischen ist gut, reicht aber auch. Du hast ehrliche worte gefunden, respekt dafür.
    Ich mag instagram gerne, habe einige leute kennen gelernt die mir sonst nie über den weg gelaufen wären. Mag die anregungen, inspirationen. Aber es ist nicht alles gold was glänzt….. Hinter manchen account mag man glaube ich nicht genauer schauen. Da ist es erfrischend wenn du mal schreibst das eben nicht immer klappt und glatt läuft. Wir schreiben und lesen übers leben. Das läuft selten glatt….das macht es aber auch aus.
    Soviel wollte ich garnicht schreiben???
    Ich mag dich,lese gern von dir, deinem shop,von lotta und bo…. Und würd ich deiner nähe wohnen würd ich rumkommen um mit dir in deinem garten zu helfen….
    Bleib wie du bist?ganz liebe grüße aus dem ruhrgebiet?

  5. Liebe Johanna,

    ich bewundere dein Durchhaltevermögen, deinen Humor und deine tollen Ideen! Ich wünsche dir von Herzen, dass du wieder ein bisschen Balance in dein Leben und das deiner Familie bekommst und viel öfter himmelhoch jauchzend statt betrübt bist. Du bist sicher für viele Frauen in ähnlichen Situationen eine große Inspiration. Ich habe zwar weder Kinder, noch bin ich selbstständig, aber ich lese deine Beiträge trotzdem jedes Mal gerne :)

    Viele Grüße aus dem regnerischen Dortmund
    Reana

  6. Meine Liebe,

    Du hast es echt schön auf den Punkt gebracht!
    Die Selbstständigkeit ist ein Auf und Ab – und das ist auch gut so.
    So können wir wachsen und uns entfalten, das Ganze hinterfragen.
    Wie das Leben selbst – alles ist ein Prozess.
    Ich denke, das Wichtige bei dem Ganzen ist aber, sich nicht zu verlieren, die Balance zu halten – und das passiert sehr schnell … oh ja :). Denn am Ende tun wir das alles, weil es uns Freude bereitet und weil wir es ja gerne tun. Wenn man am Rande des Wahnsinns ist, dann macht man viele Dinge halbherzig, und das sollte nicht sein.
    Wir sollten nicht zu unserem eigenen Sklaven werden. Wir haben alles in der Hand! Und wie das Poster schon sagt – alles zu seiner Zeit <3

    Du machst es alles auf jeden Fall ganz wunderbar und kannst stolz auf Dich sein! Du musst nur auf Dich aufpassen. Also lege den Druck ab und tue so viel, wie Dir persönlich gut tut und Du das Gefühl hast, dass alles fließend läuft. Lass Dich nicht von der To-Do-Liste überrumpeln …

    Es ist gut diese Momente bewusst wahrzunehmen (oder auch wie in diesem Post festzuhalten).

    Bleib dran und lass es Dir gut gehen <3

  7. Liebe Johanna,
    so ein ehrlicher, knackiger, pointierter, warmherziger Text. Du machst das ganz wunderbar!!!
    Immer ein Schritt nach dem anderen.
    Ich freu mich schon auf deinen Shop.
    Bis hoffentlich bald mal wieder,
    ganz liebe Grüße,
    Claudi

  8. Liebe Johanna.
    Ein ganz toller Artikel. Ich komme auf jeden Fall mit. Es tut so gut zu lesen, dass es auch anderen so geht. An sich zweifeln, nicht zufrieden sein, weil so vieles nicht erledigt ist, wie man es will. Ich habe zwar noch keine Kinder, bin nicht selbständig und auch ist mein Blog viel unbekannter, doch es geht mir oftmals ähnlich. Das Berufsleben (Vollzeit), Privatleben und den Blog (so wie ich ihn möchte) unter einen Hut zu bekommen.
    Mach weiter so, ich finde es toll, wie du das machst und wie du bist!

    Alles Liebe
    Karin

  9. Tanja Koscielny sagt

    Hallo Johanna,
    herzlich willkommen in der Nachbarschaft. Ich habe den Garten gegenüber.
    Bin gespannt auf Deinen Laden und freue mich, dass Du da bist.
    Lieben Gruß, Tanja

    • Johanna sagt

      Hallo Tanja,

      hey, wie cool, danke dir! Den Garten direkt gegenüber von unserem? Dann müssen wir mal über den Zaun schnacken! Wie schön, ich freu mich auch!
      Liebe Grüße und bis bald,
      Johanna

  10. Ach, ganz wunderbarer Post und ja, es ist immer ein auf und ab…aber du machst das alles ganz wunderbar und ich bin guter Dinge, dass ihr bestimmt wieder eine gute Balance zwischen Familie und Job finden werdet. Du hast es gewagt, deinen Traum angefangen zu leben und das ist doch einfach nur wunderbar…lebe deinen Traum…viele fangen es erst garnicht an und fragen sich später auch…was wäre gewsen wenn…aber wir sollten uns viel öfter sagen…was wäre gewesen, wenn ich es nicht gewagt hätte…was alles wunderbare hätte ich verpasst…also weiter so, und euren Bedürfnissen entsprechend mal ein bisschen „bremsen“ und dann wieder „gas geben“und nicht zu sehr auf die anderen schauen…alles Liebe für dein neues Shopprojekt und wenn ich mal wieder in HH bin, dann würde ich mich freuen bei dir vorbeizuschauen…liebste Grüsse…und drück…ines ♡

  11. du machst das toll.
    und als ebenfalls selbstständige weiss ich, was du durchmachst. der druck von einem selbst ist der größte und – das sage ich jetzt leichter, als dass ich es selbst umsetze – den muss man lernen, nicht zu groß werden zu lassen. sich selbst pushen – ja. aber nicht so sehr unter druck setzen, dass man fast platzt.
    tief durchatmen, nicht alles gleichzeitig machen, zeit für jeden einzelnen punkt nehmen. und ab und an sich vielleicht doch mal die zeit gönnen, alleine ins apria zu fahren und sich eine massage zu gönnen.
    <3 und nochmal: du machst das alles toll! <3

  12. Katrin Hackbarth sagt

    Liebe Johanna…

    Hätte hätte Fahrradkette…Es gibt immer viel zu tun.

    Eine Baustelle nach der anderen.

    Wichtig ist, dass du dich in dem was du tust wohl fühlst. Oder? Eben! Und wichtig ist auch, dass es kein +/- Geschäft für dich ist!

    Kinder werden zu schnell groß.Genieße die Zeit in vollen Zügen.Das gibt die keiner wieder.Lenny wird jetzt 7 und manchmal frage ich mich schon, ob er genug Liebe bekommen hat (er mag nicht mehr kuscheln)

    Nun wieder zu Dir…Du machst das großartig.Wuppst das toll…mach weiter so.Und sei nicht perfekt.

    Grüße aus Frankfurt
    Katrin

  13. Liebe Johanna – ich danke dir für diesen Text! Ich kann so viele Punkte, so viele Worte, so viele Gedanken so so nachvollziehen – auch wenn ich noch viel weniger Projekte habe als du. Ich bin immer an meiner Grenze, am Zweifeln, am Hadern. Aber ich will, ich will, ich will. Nicht um jeden Preis – sondern weil ich weiß, dass es mich glücklich macht. Die Arbeit. Der Blog. Ach und überhaupt. Ja, ich denke auch oft darüber nach, wie es denn so wäre, 9 to 5 zu arbeiten. Und weißte was, am Ende komme ich immer zum Entschluss, dass die Selbstständigkeit mit all ihren Hürden und Holpersteinen einfach da allerbeste ist. Du leistest großartiges. Du hast einen wunderbaren Geschmack. Mein Auge freut sich über alles, was du postest und jedes Mal denke ich: Hach, es ist so schön bei Johanna. Du hast so viel geschaffen! Und das mit zwei Kids. Du bist doch der Knaller, jetzt echt mal! Leonie

  14. Liebe Johanna, mach dich bitte nicht kaputt! Ich glaube jede*r, der*die in deinem zauberhaften Shop bestellt, kann auch einen Tag länger auf seine Bestellung warten. Ich finde es unglaublich, was du alles auf die Beine stellst und Tag für Tag stemmst. Du darfst mehr als stolz auf dich sein, ich hoffe das ist dir bewusst… Und was viel wichtiger ist: du darfst dir auch mal Zeit für dich/euch gönnen, trotz Job.

    Die meisten Geschäfte/Cafes/etc. werfen im ersten Jahr kaum oder sogar keinen Gewinn ab und viele davon werden auch schnell wieder geschlossen. Versuche, nichts zu überstürzen – du hast doch noch viele Jahre Selbstständigkeit vor dir. Wenn dein Shop nicht gleich alle Funktionen hat die du gut findest, bekommt er die eben nächstes Jahr.

    Ich drücke dir weiterhin fest die Daumen für deine wunderbaren Projekte und wünsch dir weiterhin alles Gute für deinen Shop! Aber vor allem – gönn dir auch mal eine Pause :)

    Liebe Grüße,
    Ela

  15. Schöner Beitrag und zu dem Thema “ Wie schaffst Du das- und mit der Antwort gar nicht“ habe ich auch gerade erst ein Beitrag geschrieben…Oft entsteht der Eindruck bzw. denkt man wie bekommen die das bloß hin und warum schaffe ich das nicht. Aber ich glaube jeder denkt das über den anderen bzw. stellt sich selbst so in Frage!!! Schön dass man dann immer mal die Karten offen legt!

  16. Johanna sagt

    Liebe Johanna,
    ich bin gern mit dabei auf deiner Reise! Du hast deinem Traum bisher mit so viel Herzblut und Liebe zum Detail Leben eingehaucht, dass es für mich – trotz all der Zweifel die du hast – so aussieht, als ob du genau das machst, was für dich richtig ist. Das alte „die Kinder sind nur einmal klein“-Lied kann ich nicht mehr hören, denn ich bin überzeugt davon, dass man die Zeit mit den Kindern nur dann richtig genießen kann, wenn man zufrieden ist. Und was für eine schöne Idee, dass dein Laden ein Studio Store wird, in dem Lotta und Bo ihren eigenen Platz haben. Ich freue mich jedenfalls schon sehr, beim nächsten Hamburgbesuch in deinem Laden zu stöbern.
    Alles Liebe
    Johanna

  17. Janine sagt

    Liebe Johanna,

    Ich ziehe meinen Hut vor dir, deinen Willen, deinem Tatendrang!

    Du machst das soooo toll.

    Und Steine auf einem Weg sind da, sie wegzuräumen und weiterzugehen.

    Es ist Wahnsinn, wie du das wuppst! Mach weiter und lass dich nicht beirren!

    Alles wird gut! Schau dir an, was du erreicht hast: 2 tolle Kids, einen Mega (online)-Shop und nen sensationellen Mann an deiner Seite. Und Ihr seid gesund.

    Ich wünsche dir viel Kraft und weniger Steine auf deinem weiteren Weg – ich komm gerne mit!

    Danke für den wunderbar und schonungslos ehrlichen Text!

    Kopf hoch, keep going,

    Janine

  18. Wow, Wahnsinn… ich kann nur Staunen, wie du das alles unter einen Hut bringst! Hut ab! Ich kenne solche Momente auch nur zu gut und auch das „alles-immer-negativ-sehen“. Man sollte wirklich achtsamer sein und sich lieber vor Augen halten WAS MAN ALLES GESCHAFFT hat und nicht nur das was man eigentlich noch alles schaffen wollte.
    Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg mit all deinen Projekten – ob Familie, Blog, Online- oder echten Shop.
    GLG Johanna

  19. Liebe Johanna – vielen Dank für diesen ehrlichen und sympathischen Beitrag. Ich bin selber Mutter von 3 Kindern und habe mich selbständig gemacht als mein erster Sohn 1 Jahr alt war. Ich habe in den letzten Jahren so viel gearbeitet und dabei oft das wichtigste, meine Familie, aus den Augen verloren. Jetzt habe ich die Reißleine gezogen. Ich kann noch arbeiten bis ich 70 bin…jetzt sind die Kinder klein, sie brauchen mich jetzt…! Ich möchte meine Selbständigkeit trotzdem nicht missen, sie gibt mir auch viele Freiheiten. Ich glaube die alltägliche Balance zu halten, delegieren und auch mal Dinge nicht so wichtig zu nehmen ist sehr entscheidend. Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin die beste Energie für all Deine Träume und Wünsche und natürlich für Deine Familie ( ich hoffe es ist Ok das ich meinen Beitrag angehängt habe…) Lieben Gruss – Katja

    https://www.ohhhmhhh.de/das-tolle-am-mama-sein-das-toughe-und-was-gut-tut-heute-mit-bellapelle-besitzerin-und-dreifachmama-katja-radtke-sie-erzaehlt-ueber-den-versuch-nicht-mehr-alles-schaffen-zu-muessen/

    • Johanna sagt

      Liebe Katja,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ja, mir geht es auch so, dass ich das Gefühl hab, die Familie, das ganze Große und Ganze aus den Augen zu verlieren, weil ich so viel arbeite.
      Vielen lieben Dank,ich les den Post gleich, ist bestimmt sehr interessant und hilfreich für mich.

      Allerliebste Grüße,
      Johanna

      P.S. Wie witzig, dass du bei mir kommentierst, du hast ja auch einen Laden in der Schanze, an dem ich fast jeden Tag vorbei laufe. Hamburg ist eben auch nur ein Dorf;-).

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