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1000 Fragen an mich selbst #14

1000 Fragen an mich selbst - Selbstfürsorge und Selbstfindung im Mama-Alltag

Die letzten drei, vier Wochen haben mit – unter anderem – den 1000 Fragen an mich selbst und deren Beantwortung einiges bewegt. Diese Woche schüren sie hauptsächlich mal wieder den Wunsch nach einem eigenen Haus mit großem Garten, das ich nach meinen Vorstellungen gestalten kann.

Die Antworten auf die Fragen, was ich nie mehr tun möchte und welchen Fehler ich mir nicht verzeihen kann, zeigen mir, dass ich einerseits schon gute Entscheidungen getroffen habe, andererseits aber noch Dinge auf der Liste habe, damit sich unser Leben wirklich rund anfühlt. 

Neu dabei?

Falls ihr neu dabei seid und gerne noch einsteigen möchtet, alle Infos findet ihr in diesem Post und unter dem Schlagwort 1000 Fragen an dich selbst hier auf dem Blog.

1000 Fragen an mich selbst #14

261: Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?

Am liebsten rede ich mit anderen über Themen, bei denen sich rauskristallisiert, welche Haltung/Meinung sie zu bestimmten Dingen haben. Wichtige Themen wie Politik, das Gesundheitssystem, gesellschaftliche Rollen, Religion, Geschichte.

Und über’s Bloggen rede ich natürlich auch gerne – allerdings eigentlich nur mit anderen Bloggern, weil kaum jemand, der das nicht macht, versteht, wieviel Arbeit das ist.

262: Kannst du leicht Fehler eingestehen? 

Nein. Obwohl – doch, eigentlich ist das sehr viel besser geworden in den letzten Jahren.

263: Was möchtest du nie mehr tun? 

So unter Druck stehen, dass meine ganze Familie darunter leidet und ich meine Kinder durch’s Leben hetzen muss. Bis ich letztes Jahr die Handbremse gezogen habe, hatten wir zwei wirklich sehr harte Jahre, in denen ich immer mehr wollte (Shop und Laden) und irgendwann aber gemerkt habe, dass das alleine nicht zu schaffen ist.

Im Nachhinein bin ich so unendlich froh, dass ich rechtzeitig aufgehört habe (Schritt 1 und Schritt 2) und mittlerweile auf einem guten Weg bin, mein und unser Leben anders zu gestalten. Entspannter, Achtsamer, ohne diesen wahnsinnigen Druck.

Im eigenen Laden mit Kind

264: Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Mein Freund würde sagen: mürrisch. Ich würde sagen: rastlos.

265: Sagst du immer die Wahrheit?

Nein, natürlich nicht.

266: Was bedeutet Musik für dich?

Sehr viel. Ich verbinde mit Liedern und Konzerten so viele Erinnerungen, so viele Emotionen, Erlebnisse. Wenn ich schlechte Laune habe, hilft es mir, die Musik laut aufzudrehen und mitzusingen. Oder, wenn es ganz schlimm ist, nach dem Vorbild von Greys Anatomy etwas auszutanzen.

267: Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein.

268: Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Bis vor ein paar Wochen hätte ich sofort gesagt: allein. Weil ich es immer schwierig finde, wenn irgendwas nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber seit ich im Redaktionsteam von Edition Eltern mit den wahnsinnig tollen Frauen Rebecca von Elfenkindberlin, Anna von Berlinmittemom, Leonie von MiniMenschlein, Claudia von Wasfürmich, Jette von MeSupermom, Sophie von BerlinFreckles, Märry alias Frau Raufuss, Vanessa von Die Kleinschmeckerin und Halima von Mama Mia zusammenarbeite, finde ich es einfach schön, zu merken, was für Energien sich entwickeln, wenn man nicht nur für sich vor sich hin arbeitet.

Edition-Eltern-Collage

Und es ist auch schön, sich bei Unsicherheiten einfach mal absprechen zu können. In dieser Hinsicht beneide ich die Blogs, die keine Ein-Frau-oder-ein-Mann-Blogs sind, schon ein bisschen. Gemeinsam brainstormen, Ideen entwickeln, Probleme besprechen und Mittagspause machen.

269: Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Fehler und nicht verzeihen sind zwei sehr harte Begriffe. Etwas wirklich tiefgreifendes fällt mir da nicht ein. Ein Fehler, den ich aber gemacht habe und den ich bereue, ist, dass ich es nie geschafft habe, das Sport zu meinem Leben gehört. Ich hatte immer mal gute Phasen, während meiner Ausbildung habe ich Volleyball gespielt und eine zeitlang bin ich regelmäßig gelaufen, überall mit dem Fahrrad hingefahren und 2-3 die Woche zu Kursen gegangen.

Im Studium hab ich das nicht mehr geschafft und danach mit den Kindern auch nicht mehr. Das ist einer dieser Fehler, die ich wirklich bereue, weil ich weiß, wieviel besser es mir mit regelmäßigem Sport geht und wie viel wohler ich mich fühle.

Außerdem möchte ich hier tatsächlich auch ein Vorbild für meine Kinder sein, ihnen vorleben, dass Sport zum Leben dazugehört und ihnen auch ermöglichen, selbst regelmäßig zum Sport zu gehen.

270: Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?

Keine.

1000 Fragen an mich selbst - Selbstfürsorge und Selbstfindung im Mama-Alltag

271: Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Ja, allerdings. Ständig. In den unterschiedlichsten Aspekten.

272: Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Auf jeden Fall. Menschen gegenüber, die ich für etwas bewundere, kann ich sehr unsicher sein. Dann weiß ich nicht, worüber ich reden soll und führe mich etwas seltsam auf, glaube ich.

273: Bist du autoritätsgläubig?

Nicht sehr, würde ich sagen.

274: Bist du gern allein?

Ja, unheimlich gerne. Ich konnte schon als Teenager gut mit mir alleine sein und genieße es auch jetzt, Zeit alleine zu verbringen.

275: Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

In unserer Familie setze ich meistens meine Vorstellung von der Erziehung der Kinder durch.

276: Welchen guten Zweck förderst du?

Ich spende Geld, zuletzt ans Kinder-Hospiz Sternenbrücke. Und im Alltag versuche ich seit einiger Zeit, Müll zu reduzieren und nachhaltiger zu leben. Das klappt zwar noch nicht ganz so, wie ich es mir vorstelle, aber immerhin sind wir auf dem Weg dahin.

277: Wie sieht dein Traumhaus aus?

Ein bisschen wie die Villa Kunterbunt. Ein altes, freistehendes Haus mit wildem Garten drumrum, voller Geheimnisse und verborgener Ecken. Mit Holzdielen, einer Treppe mit schwungvollem Geländer, Sprossenfenstern und alten Fliesen. Mein Traumhaus hätte eine überdachte Veranda, auf der ein Schaukelstuhl stünde, Sitzfensterbänke mit bunten Kissen und Sprossenfenster. Eine Hängematte und Lampions in den alten Obstbäumen, Wildblumen und ein Weg aus Natursteinplatten. Einen gemütlich bollernden Ofen, eine große, offene Küche, in der ein langer, alter Holztisch steht. Treffpunkt für die Familie.

Okay, ich denke dann doch mal wieder über’s Kaufen nach.

278: Machst du leicht Versprechungen?

Ich verspreche nicht leichtfertig etwas, aber wenn, dann halte ich es auch.

279: Wie weit gehst du für Geld?

Ich mag Geld, wirklich. Aber Geld ist nicht das wichtigste für mich. Das merke ich immer wieder, wenn ich Kooperationsangebote ablehne, die einfach nicht zu mir und meinem Blog passen. Letztendlich macht mich das viel glücklicher als wenn jeder zweite Post hier Werbung wäre, nur, weil ich Kohle dafür bekomme.

Mir ist aber durchaus bewusst, dass ich das nur so sagen kann, weil wir genug Geld haben. Wenn ich auf das Geld angewiesen wäre, um zum Beispiel meine Familie und mich durchzubringen. Dann würde ich vermutlich sehr viel weiter gehen.

 280: Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Absolut ja.

1000 Fragen an mich selbst - Selbstfürsorge und Selbstfindung im Mama-Alltag

Und wie immer freue ich mich auf eure Fragen und Antworten.

Hier ist euer Link Up:

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Und für die Planer unter euch:

1000 Fragen an mich selbst #15

281:  Malst du oft den Teufel an die Wand?
282: Was schiebst du zu häufig auf?
283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?
284: Bist du dir deiner selbst bewusst?
285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich?
286: Was wagst du dir nicht einzugestehen?
287: Bei welcher Filmszene musst du weinen?
288: Welche gute Idee hattest du zuletzt?
289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen?
290: Verzeihst du anderen Menschen leicht?
291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?
292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben?
293: Gilt für dich das Mott „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?
294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?
295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?
296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an?
297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?
298: Wo bist du am liebsten?
299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?
300: Was ist dein Lieblingsdessert?

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9 Kommentare

    • Johanna sagt

      Ohh, wie schön! Da hast du aber einen guten Geschmack ;-).

      Ganz liebe Grüße,
      Johanna

  1. Die Sache mit dem Sport habe ich mir auch gedacht und die Hoffnung: Es ist noch nicht zu spät, auch wenn das so einfach dahin gesagt ist… Drücke die Daumen, dass es irgendwann wieder klappt.

    Liebe Grüße
    Desirée

    • Johanna sagt

      Liebe Desirée,

      das stimmt, es ist nie zu spät. Ich glaube, man muss halt einmal den richtigen Dreh rausfinden oder den Sport, der wirklich zu einem passt. Und dann läuft das auch.

      Liebe Grüße,
      Johanna

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  5. Da hast du mir mit einigen deiner Antworten ja mal wieder richtig aus der Seele „geschrieben“. 🙂

    Schönes Wochenende und viele sonnige Grüße!
    Nana

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