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Soundtrack: Song Sunday und Sonntagslinks

Sonntag ist Soundtrack-Tag: Welcome back Song Sunday, hallo Sonntagslinks #1 und Tiny Diary

Bitte begrüßt mit mir – ein altes und ein neues Format hier auf dem Blog! Den Song Sunday hab ich in den Anfangsjahren sehr regelmäßig gepostet und viele der Lieder liebe ich bis heute sehr. Irgendwann habe ich den Song Sunday auf Eis gelegt, weil ich mir nicht sicher war, ob es erlaubt ist, Videos von YouTube auf dem Blog einzubetten. Mittlerweile weiß ich, dass es erlaubt ist – solange das Video selbst nicht illegal ist. Und weil ich denke, dass das bei solchen Formaten wie Berlin Sessions, Appletree Garden Festival, Hamburger Küchensessions etc. nicht der Fall ist, wage ich mich einfach mal wieder.

The Time To Sleep – Marble Sounds (Song Sunday)

Hallo Song Sunday, lange nicht gesehen und gehört! Obwohl ich Musik liebe und mir ein Leben ohne nicht vorstellen könnte, kommt sie gerade ein bisschen zu kurz. Ich höre weder alte, noch neue Musik, kein Radio und auch keine Platten. Früher konnte ich Hausaufgaben machen, während das Radio und der Fernseher liefen, aber im Moment brauche ich meistens Stille, um mich konzentrieren zu können. Aber ab und zu, wenn zur Musik nicht noch die Töpfe aus Lottas Spielküche klappern oder man vor Wutanfallgebrüll kaum noch die eigenen Gedanken hören kann, ab und zu läuft dann doch mal wieder Musik. Und jedes Mal merke ich, wie gut mir das tut, wie ich mich sofort entspanne, wenn ich vertrauten Tönen lausche und laut mitsinge. Oder wie es meine Kreativität anregt, wenn ich Neues entdecke. The Time To Sleep von Marble Sounds ist meine neueste Entdeckung – ein Lied, dass mir genügend Raum lässt für meine eigene Gedanken und mich dann doch immer wieder zurückholt und einfängt. Außerdem finde ich das Video unheimlich faszinierend – möchtet ihr nicht auch …

Das Entscheiden – Marcell Brell (Song Sunday)

Ich glaube, so langsam werden wir spießig. Eigentlich hatten wir uns so fest vorgenommen, auf’s Dockville Festival zu gehen, falls der Neue sich so lange Zeit lässt. Hat er ja jetzt – und wir sind trotzdem nicht gegangen. Trotz riesigem Festivalweh meinerseits und obwohl wir eigentlich so locker und lässig sein wollen, zu sagen: Kleinkind? Eine Woche vor’m ET? Wir gehen trotzdem auf’s Festival, ist doch gar kein Problem!Ganz so entspannt, wie wir gerne wären, sind wir dann allerdings doch nicht – uns bei typisch wechselhaftem Festivalwetter mit Kinderwagen über’s schlammige Festivalgelände zu kämpfen und die guten Bands nicht zu hören, weil das müde Kind leider lauter brüllt, erschien uns dann irgendwie doch nicht so reizvoll, wie wir uns das ausgemalt hatten. Und auch, wenn wahrscheinlich alles gar nicht so schlimm geworden wäre, ich die Mighty Oaks, Jake Bugg und ein paar andere Bands gerne gesehen und gehört hätte und liebend gerne bei Nice Nice Nice und Navucko am Stand gestöbert hätte, ich genieße es, ehrlich gesagt auch, es dieses Wochenende ein bisschen ruhig angehen zu …

35 Wochen + Musik im Kreißsaal

35 Wochen sind rum, die Schwangerschaft nähert sich gefühlt mit Siebenmeilenstiefeln dem Ende – vor allem, seit wir auch noch zusätzliche Termine wegen der Beckenendlage haben. Ich hab mich in der offenen Hebammensprechstunde beraten lassen und war im UKE – denn tatsächlich wird von jedem, mit dem man über die Beckenendlage spricht, das UKE als der Anlaufpunkt schlechthin empfohlen, sei es zur äußeren Wendung oder zur spontanen Geburt. Einen Kaiserschnitt würde vermutlich jede Klinik ähnlich gut hinkriegen, aber das ist und bleibt erstmal die allerletzte Option für uns. Der Plan ist, den Neuen drehen zu lassen, zu hoffen, dass das gut geht und dann ganz normal zu entbinden. Deswegen hab ich auch schon mal wieder meine Kreißsaal-Playlist hervorgekramt – ich finde Musik im Kreißsaal einfach schön und hätte das dieses Mal auch gerne wieder. Obwohl ich gestehen muss, dass ich mich im Nachhinein hauptsächlich daran erinnere, dass wir auf der Autofahrt ins Krankenhaus Get it faster von Jimmy Eat World gehört haben, die restliche Zeit über hab ich die Musik nicht bewusst wahr genommen. Trotzdem glaube ich, …