Soundtrack
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Pinkepank Playlist – Mein Mixtape für November

Zehn Jahre ist es her, wir waren knapp zwei Wochen zusammen, Da zaubert er am 1. Dezember plötzlich ein Mixtape aus dem Ärmel. Besser gesagt einen Mixtape-Adventskalender. Aus heutiger Sicht oldschool auf gebrannten CD’s, für jeden Tag eine.

Ich mochte nur ein einziges Lied nicht (das aber auch überhaupt nicht), den Rest liebe ich heute noch sehr. Und genau wie das Sprotzeln eines Espressokochers und der Duft nach Zimtschnecken erinnern diese Lieder mich immer an unseren ersten gemeinsamen Winter. Sie lassen mich lächeln, egal, wie hart der Tag war. Egal, wie erbittert die Kämpfe und wie tief der Graben an manchen Tagen scheinen mag. Mein Mixtape katapultiert mich zurück ins Jahr 2009. Der Schnee knirscht wieder unter meinen Füßen, auf dem Heimweg nach der Weihnachtsfeier. Und ich sehe, spüre uns, wie wir durch und mit den Schneeflocken tanzen. Oder wie wir am Neujahrsmorgen durch den zugefroren Park an der Elbe entlang nach Hause schlittern.

Musik, Musik, sie ist mein ewiger Begleiter. Schon in der Schule hatte ich immer Kopfhörer in den Ohren und auch heute gibt es keinen Tag ohne sie. Keine Zeit ohne einen Soundtrack.

Nimm mein Mixtape, Babe

Heute würde ein Mixtape-Adventskalender vermutlich anders aussehen. Eine Spotify-Playlist, auf der jeden Morgen ein neues Lied auftaucht vielleicht. Finde ich eigentlich einen sehr schönen Gedanken. Oder vielleicht so richtig zurück in die Vergangenheit, ein Mixtape auf Kassette.

Aber um ehrlich zu sein geht es gar nicht um Adventskalender in diesem Post. Vielmehr darum, dass ich auf Instagram öfter gebeten wurde, doch mal eine Playlist zu teilen. Das mache ich hiermit und vielleicht ab jetzt regelmäßig. Was meint ihr?

Hört ma: Pinkepank Playlist – Mein Mixtape für November

Es ist ein Mix aus für mich alten und ganz neuen Liedern, mit ganz unterschiedlichen Bedeutungen aus unterschiedlichen Lebensphasen. „Hide and Seek“ von Imogen Heap und „Star Mile“ von Joshua Radin habe ich jeden Morgen gehört, als ich während meiner Ausbildung zur Krankenschwester meinen Einsatz in der Psychiatrie hatte. „Ponyhof“ von Enno Bunger habe ich zum ersten Mal bei der Fridays for Future Demo hier in Hamburg am Jungfernstieg gehört, zusammen mit Lotta, Bo und Ella. Mittlerweile können die Kinder es schon mitsingen. „Leiser“ von Lea habe ich gerade erst entdeckt, in einer Playlist von Spotify – und es lässt mich nicht mehr los. Tim Jaacks war unser Nachbar und bei „Irgendwie vorbeigehen“ werde ich immer daran denken, wie ich in unserer alten Wohnung auf dem Fußboden gelegen habe, das Ohr auf den Boden gepresst, damit ich ihn besser hören konnte, wenn er dieses Lied gespielt hat.

Ihr seht, eine sehr persönliche Playlist macht den Anfang – ich hoffe, sie gefällt euch.

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