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Song Sunday, eine Liebeserklärung an Bosse und Sonntagslinks #3

Song Sunday und Sonntagslinks - Sonntag ist Soundtrack-Tag

Letzte Woche ist er ausgefallen, der Song Sunday – wegen Familienzeit, einem tollen Tag in der Therme und, weil wir Koffer für unseren Rückflug gepackt haben. Mehr zu unserer Suche nach Schnee gibt es übrigens nächste Woche.

Aber jetzt hole ich erstmal meinen Musik-Tipp und die Sonntags-Links nach, mein Soundtrack der Woche bestand unter anderem mal wieder aus: Bosse. Und zwar so richtig laut, durch die ganze Wohnung (und das Haus vermutlich auch, sorry liebe Nachbarn). 

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Ich weiß nicht, ob ich es schon mal gesagt habe – aber ich LIEBE Bosse. So knallhart Fangirl-mäßig. Klar, es gibt auch das ein oder andere Lied, das ich nicht mag. Aber im großen und ganzen denke ich jedes Mal: Alter! Der singt über MICH! Über MEIN LEBEN.

Meine kleine Bosse-Geschichte

Jaaa, ich weiß schon auch, dass genau das nunmal das Erfolgsrezept ist. Es ist mir tatsächlich einfach egal. Diese Lieder, diese Texte, sie holen mich immer wieder genau da ab, wo ich gerade stehe. Helfen mir beim Denken, beim Entscheiden. Ich hab 2009 beim Bosse-Konzert in der ersten Reihe getanzt (haha, mit Bosse auf YouTube), während ich auf die ersten SMS von André gewartet habe. Im Regen auf dem Weg vom Auto in die Kirche bei der Hochzeit einer Freundin haben wir zu dritt „zieh deine Regenjacke aus, zieh bitte diese Regenjacke aus…“ gesungen, meine Gute-Laune-Playlist heißt „Dreh deinen Po im Kreis“ und „Komm schon, und tanz mit mir“ singen sogar meine Kinder immer mal wieder zwischendurch.

Augen schließen habe ich immer nachts auf dem Klappsofa gehört, nachdem ich mich von meinem Ex getrennt hatte, als nichts klar, ich aber so glücklich wie nie war. Matrosen und 3 Millionen wird mich immer an die Freundin erinnern, die leider keine mehr ist, mit der ich aber Abende und Nächte bei Wein in ihrer Küche darüber philosophiert habe, warum Männer immer nur das eine wollen. An Frida muss ich, ohne Ausnahme, immer denken, wenn ich irgendwo Flieder sehe oder rieche. Ich bin mit Bosse und „Schönste Zeit“ auf den Ohren zu Fuß zum Laden gelaufen und zurück, immer und immer wieder. André und ich hatten unser erstes richtiges Date zu zweit nach über Jahren beim Abschlusskonzert der Engtanz-Tour. Seitdem laufen „Dein Hurra„, „Blicke„, „Mordor„, „Ahoi Ade“ und „So oder so“ hier rauf und runter.

Zeit zu zweit beim Abschlusskonzert zur Engtanz-Tour von Bosse

Bosse live in 2018

Nach dem absolut fantastischen Konzert letztes Jahr hatte ich mir für 2018 eigentlich vorgenommen, einfach mal was verrücktes zu machen und zu so vielen Bosse-Konzerten wie möglich zu fahren. Die Welt zu sehen war ja eh mein Vorsatz für diese Jahr. Tjaaaa…

Seit ich weiß, dass ich schwanger bin und der Entbindungstermin nur knapp 4-8 Wochen vor den bisher einzigen 3 Terminen für dieses Jahr liegt, hoffe ich inständig, dass Bosse vielleicht auch auf dem Summerstale spielen wird, auf das wir uns auch mit Baby wagen werden. Oder dass Ende des Jahres doch noch ein Konzert in Hamburg kommt. Wer weiß, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Song Sunday, eine Liebeserklärung an Bosse und Sonntagslinks #3

Das ultimative Geschenk für mich?

Normalerweise höre ich Bosse nicht auf YouTube, aber beim surfen habe ich doch tatsächlich DAS HIER entdeckt. Ja. Also, falls irgendjemand mal nach dem ultimativen Geschenk für mich suchen sollte – das wär es dann. Unser Wohnzimmer ist auch groß genug, by the way.

Okay, dann mal wieder ernsthaft und aufhören zu träumen. Mein Song Sunday hat sich etwas verselbstständigt und ist zur kleinen Liebeserklärung an Axel Bosse geworden. Aber so hat der Post tatsächlich noch etwas mehr Soundtrack-Charakter bekommen, finde ich.

Und während ihr euch jetzt wahrscheinlich durch alle Bosse-Alben hört, hier noch was zu lesen:

Sonntags-Links #3

  1. Immer und immer wieder ein Thema: Vereinbarkeit. Working Moms nerven? Warum Deutschland ein Problem hat und ich keinen Bock mehr von notyetaguru.
  2. Großartige Fahrstuhlgeschichte – ist in Hamburg nicht anders als in Berlin.
  3. Gedanken von Nina darüber, ob wir auf die Schule bezogen vielleicht zu viel von unseren Kindern verlangen. Da bin ich voll dabei, ich hab früher so oft meine Hausaufgaben im Bus oder vor der Klassentür gemacht – und manchmal eben auch gar nicht.
  4. Die sexuell selbstbestimmte Frau ist eine Fata Morgana“ – sehr spannendes Interview mit Psychologin Sandra Konrad über Gleichberechtigung.
  5. Geschenkideen für’s Wochenbett gibt es „von guten Eltern„. Ich hab übrigens auch schon mal über Geschenkideen zur Geburt für Baby und Mama geschrieben.
  6. A Beautiful Mess war einer der allerersten Blogs, die ich gelesen habe. Elsies Post über die Entwicklung und Professionalisierung vieler Instagram-Accounts, die damit einhergehende Ähnlich- und Austauschbarkeit und den Druck, den ein dermaßen kuratierter Account erzeugt, fand ich persönlich sehr spannend.
  7. Tipps, um in Hamburg unterwegs gesund und lecker zu essen gibt es bei Heavenlynn Healthy: Gesund essen in Hamburg.
  8. Die kunterbunten #goodfeelography Workshops von Sylvie Gagelmann beobachte und bewundere ich schon länger – ich warte nur darauf, dass sie mal nach Hamburg kommt. Zusammen mit PonyHütchen (tolle Naturkosmetik, Bio & Vegan) hatte sie ein Shooting – und dieses wunderschöne Behind-the-Scenes-Video zeigt: #esriechtnachliebe
  9. Ganz fantastische Foto-Strecke darüber, dass Selbstbewusstsein wahre Schönheit ist.
  10. Unfassbares Beispiel aus der Schule dafür, dass Geschlechterstereotypen scheinbar immer noch gelten und sogar gelehrt werden.

 

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