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Regretting Motherhood. Overkill und die Frage: Muss das wirklich sein?

Über zwei Wochen, in denen ich nichts geschrieben habe. Das heißt, doch, ich habe geschrieben. Aber immer nur mal für ein paar Minuten. Bis eines der (kranken) Kinder mich wieder brauchte. Dann konnte ich nicht mehr schreiben, sondern nur noch lesen. Über ein Thema, das in den letzten Wochen omnipräsent war und mittlerweile so viel diskutiert wurde, dass es vermutlich allen zum Hals raushängt. Aber obwohl auch ich bei jedem neuen Artikel dachte: „Es reicht, nicht noch einer!“, las ich ihn doch. Trotz Overkill-Gefühl.

Regretting Motherhood.

Regretting Motherhood. Overkill und die Frage- Muss das sein? Mutter | Pinkepank

Dieses Thema beschäftigt mich so sehr wie selten etwas und es lässt mich einfach nicht los, so sehr ich es auch versuche. Die Diskussion basiert auf dem Artikel in der Süddeutschen Zeitung über eine qualitative Studie, in der die israelische Forscherin Orna Donath 23 Frauen in Interviews zu ihrer Mutterrolle befragt hat. Alle 23 Mütter würden ihre Kinder nicht noch einmal bekommen, wenn sie die Wahl hätten.

Die Reue dieser Mütter schlägt eine große Welle, alle stimmen zu. Man müsse doch heutzutage sagen dürfen, dass man die Entscheidung, Mutter geworden zu sein, bereue und eigentlich lieber doch kinderlos wäre. Selbstbestimmt, faul, wenn einem danach ist, Verantwortung nur für sich, sich, sich.

Dann die unendlich vielen Blogposts, in denen es gar nicht um echte Reue, sondern um die ambivalenten Gefühle geht, die vermutlich jede Mutter kennt. Dieses Gefühl, sein altes Leben zurück zu wollen, wenn beim Festival im Sommer 5 Lieblingsbands auf einmal spielen. Wenn die kinderlosen Freundinnen übers Wochenende nach Amsterdam fahren. Wenn man nach 4 unheimlich anstrengenden und nervenaufreibenden Tagen mit krankem Baby nicht mal eben sagen kann: So, jetzt brauch ich mal einen Tag für mich. Wenn erst ein Kind untröstlich brüllt und dann irgendwann auch das Zweite, weil man eben nicht zwei Bedürfnisse gleichzeitig befriedigen kann und das Brüllen sich so lange hochschaukelt, bis man selber brüllt. Dann wünscht man sich, so wie Anna von Berlin Mitte Mom es so schön geschrieben hat, einen „Notausgang“. Aus diesem Alltag, der jeden Tag so ermüdend gleich und dabei gleichzeitig so hinterhältig unberechenbar ist.

Ambivalente Gefühle bezüglich der Mutterschaft habe ich oft, aber hallo. Bereuen, dass ich Mutter geworden bin, tue ich nicht. Damit habe ich mich vor dem Artikel noch nie so differenziert auseinandergesetzt, mit diesem Unterschied. Aber jetzt, zu diesem Zeitpunkt, kann ich für mich ganz klar sagen, dass ich meine Kinder immer wieder so bekommen würde, wie ich es getan habe.

Regretting Motherhood. Overkill und die Frage- Muss das sein? Holding Hands | PinkepankTrotzdem lastet natürlich der Druck des so oft angesprochenen gesellschaftlichen Konstrukts „Mutter“auch auf meinen Schultern. Die Erwartungen und Ansprüche fressen sich in mein Hirn und in mein Herz. Selbstverständlich möchte ich auch eine liebevolle Mutter sein, die mit ungeteilter Aufmerksamkeit für ihre Kinder da ist, die immer leckere, gesunde Sachen kocht, vorliest und auf dem Spielplatz nicht auf ihr Handy starrt, sondern begeistert zuguckt, wie die Kleinen Sand essen und alleine rutschen.

Außerdem möchte ich mal wieder eine gute Freundin sein. Seit Lotta auf der Welt ist, beginnt eigentlich jede Nachricht, die ich schreibe, mit dem Satz: „Sorry, dass ich jetzt erst antworte…“.

Telefonieren habe ich mir mittlerweile übrigens quasi abgewöhnt, ein Kind brüllt ja eigentlich immer, im Zweifel eher beide. Oder ich brülle irgendwann laut „HEY, lass das! Verdammte Scheiße, das sag ich jetzt zum dritten Mal, HÖR AUF!!“, vergesse dabei, dass das Telefon zwischen Ohr und Schulter klemmt – und der Freundin am anderen Ende der Leitung schmerzt das Trommelfell.

Dann möchte ich natürlich auch gerne mal wieder Frau und Geliebte sein, ein ungestörtes Gespräch mit meinem Freund führen, über Themen reden, die nicht die Kinder betreffen. Arm in Arm durch eine laue Sommernacht nach Hause torkeln, nach einem grandiosen Konzert und Bier, Bier, Bier. Wein wäre auch ok.

Regretting Motherhood - Arbeit und Kind | PinkepankUnd dann ist da noch die Sache mit der Arbeit. Ich stecke gerade mitten in der Unternehmensgründung und bräuchte eigentlich zehnmal mehr Zeit, als ich sie habe. Gerade das macht mich tatsächlich an einigen Tagen ziemlich fertig, bringt mich nahe an den Rand der Verzweiflung, wenn ich mal wieder nichts geschafft habe und doch eigentlich so viel müsste, so viel wollte.

Wenn das alles mal wieder Überhand nimmt, wenn mein Freund viele Nachtdienste am Stück hatte, ich viel mit den Kindern alleine zuhause war, wenn gerade beide auf einmal eine dieser berühmt berüchtigten „Phasen“ haben, wenn sie Abends bis 23 Uhr wach sind, wenn alles andere auch noch mistig läuft, dann heulen mein Freund und ich uns gegenseitig die Ohren voll, aber so richtig. Meistens driftet das ab in einen Streit, wer von uns beiden eigentlich schlechter dran ist und am wenigsten Zeit für sich hat. Dann denke ich: das Leben ohne Kinder war schon auch schön.

Und dann, mitten im Streit, fällt mir der Nachmittag ein, Lotta mit einer Tüte Gummibärchen neben mir auf dem Sofa, Bo auf dem Teppich. Lotta murmelte zufrieden die Farben der Bärchen vor sich hin, während sie einen nach dem anderen in ihren Mund schob. Es knistert, das heißt: Tüte leer, schnell das Handy wegpacken. Während Lotta mir die leere Tüte in die eine Hand drückt, hält sie mir strahlend ein Gummibärchen vor den Mund und sagt: „Der letzte ist für dich, Mama!“.

Meine Augen werden feucht, mein Herz schmilzt und wird ganz warm und groß und weich und der ganze Druck und der Stress fallen von mir ab, sind für einen Moment vergessen. Für einen kurzen Moment natürlich nur, wahrscheinlich hab ich mir auch an diesem Tag noch ein paar Mal den Nottausstieg gewünscht, aber ja, ich bin offensichtlich eine dieser Mamas, bei denen die tollen Momente mit den Kindern den Stress und dieses „unfrei“ sein aufwiegen.

Regretting Motherhood? Nein. | Pinkepank

Ich dachte immer, dass es jeder Mutter so geht. Jetzt, da ich weiß, dass es nicht so ist, fühlen sie sich noch ein bisschen wertvoller an, diese Momente. Dieser Stolz, der dann in einem hochkommt und das Gefühl, dass wir scheinbar doch ziemlich viel richtig machen mit den beiden.

Obwohl wir eigentlich zu dieser Sorte Eltern gehören, die nicht besonders viel machen. Lotta geht seit einem guten Jahr in die Krippe. Wir waren bisher auf keiner einzigen Veranstaltung pünktlich. Wir haben das Faschingsthema (Berufe) total verpeilt – obwohl wir uns echt viel Mühe gegeben haben und bis zu dem Moment, in dem wir die Wohnung verlassen haben, die Farbe auf Lottas Kostüm trocken geföhnt haben, sie war eben ein Dalmatiner und kein Bäcker, Bauarbeiter oder Anästhesist.

Wir haben, und jetzt haltet euch fest, keinen einzigen festen Termin Nachmittags. Kein Kinderschwimmen, kein musikalische Früherziehung, kein Kinderturnen.

Und: ich hänge sowas von ungern auf dem Spielplatz ab, das glaubt ihr gar nicht. Wir essen Eis mit Sahne und Streuseln und danach Pommes mit Mayo. Ja, richtig: danach. Auf das Müsli kommt nicht nur Ahornsirup, sondern ab und zu auch mal Schokosoße.

Regretting MotherhoodWenn mich jemand fragt, wie es uns so geht, seufze ich meistens einmal tief und sage: „ Joa… schon ganz gut eigentlich. Es ist gerade ziemlich anstrengend, aber eigentlich geht es uns ganz gut.“ Dabei lächle ich müde und, je nachdem, wie schlimm es gerade wirklich ist, ein bisschen weniger oder ein bisschen mehr gequält.

Oft genug ist das Lächeln aber auch echt. Dann lacht nicht nur der Mund, sondern die Augen und das Herz lachen gleich mit. Denn eigentlich geht es uns gut. Wir haben zwei tolle Kinder, wir haben uns für dieses Leben entschieden, wir wussten, worauf wir uns einlassen.

Ja, klar, natürlich weiß man das nicht in vollem Ausmaß. Das ist auch gut so und ich bin mir ziemlich sicher, dass das auch so gewollt ist. Von der Natur, der Evolution, von wem auch immer. Aber so ungefähr ahnt man doch vorher, was ein Leben mit Kindern bedeutet. Dass es Verantwortung bedeutet, die man nie wieder los wird. Dass es Gefühle bedeutet, große, riesige Gefühle, die überwältigend sind, die positiven sowie die negativen. Dass es schlaflose Nächte bedeutet, Termine, die unausweichlich sind, Stunden, Tage, Wochen, in denen man keine Minute für sich hat.

Das frustriert mich auch oft, aber wie gesagt, ich wusste, worauf ich mich einlasse. Ich habe mir das so ausgesucht. Wir haben uns das so ausgesucht.

Regretting Motherhood. Overkill und die Frage- Muss das sein? | Pinkepank

Das ist eine dieser Aussagen, die ich immer wieder gelesen habe in unzähligen Posts und Kommentaren zum Thema #regrettingmotherhood – dass die Mütter nicht wussten, worauf sie sich da einlassen. Und jedes Mal frage ich mich verwundert, wie man mit Anfang 30 bis Mitte 40 nicht die geringste Ahnung davon haben kann, was ein Kind für das eigene Leben bedeutet? Das entzieht sich vollkommen meiner Vorstellungskraft. Und auch meinem Verständnis, um ehrlich zu sein.

Ich finde diese Debatte, die sich online um das Bereuen der Mutterschaft entwickelt hat, äußerst schwierig.

Es muss doch aber heutzutage möglich sein, darüber zu sprechen, dass man bereut, Mutter geworden zu sein und lieber doch keine Kinder hätte, wenn man diese Entscheidung rückgängig machen könnte. Das darf doch kein Tabuthema bleiben! Das werden jetzt viele denken, vielleicht auch der ein oder andere schreiben. Ja, das muss möglich sein. Aber ich finde, es sollte möglich sein, mit dem Partner über diese Reue zu sprechen und mit der besten Freundin, mit der Familie oder mit einer entfernten Bekannten, bei der es nicht so wichtig ist, wie sie über einen denkt.

Aber so öffentlich, wie es gerade der Fall ist, zu sage, dass man seine Kinder nicht noch mal kriegen würde, wenn man die Wahl hätte und es so zutiefst zu bereuen, Mutter geworden zu sein, finde ich doch bedenklich. Nicht für die anderen Mütter drumrum, die Partner, Freunde und Nachbarn. Sondern für die eigenen Kinder. Denn eines Tages werden sie diese Texte lesen, erfahren, dass ihre Mütter sie rückgängig machen würden, wenn sie könnten. Was muss das für ein Gefühl sein? Zu lesen, dass man das größte Unglück im Leben seiner Mutter ist?

Da spielt es keine Rolle, dass von jeder bereuenden Mutter beteuert wird, dass sie ihr Kind liebe, es sei nur das Konzept der Mutterschaft an sich, das so furchtbar sei. Diese Logik funktioniert für mich nicht. Vielleicht fehlt mir die Möglichkeit, abstrakt genug zu denken, aber die Kinder sind nunmal diejenigen, die uns zu Müttern machen. Und wie kann ich etwas so sehr bereuen, zu dem mich diejenigen machen, die ich so sehr liebe?

Regretting Motherhood. Overkill und die Frage- Muss das sein? Kaffee | PinkepankAußerdem glaube ich mittlerweile, dass Familie, Eltern, Mutter sein immer auch ein bisschen das ist, was man selbst draus macht. Ich trinke zum Beispiel jeden Tag heißen Kaffee, und zwar 2-5 Tassen. Nicht wie die Mutter in diesem Artikel, die es nicht schafft, ihren Kaffee so zu trinken, dass er noch heiß ist und die es tagelang frustriert, dass ihr Kaffee kalt geworden ist, weil „ein Spielen, ein Helfen, ein Auapusten“ dazwischen gekommen sind.

Für den richtigen Job ist heutzutage jeder maximal flexibel, aber wenn es darum geht, sich ein bisschen umzustrukturieren, um trotz Kind heißen Kaffee trinken zu können, geht das nicht? Wenn ich morgens keinen heißen Kaffee trinken könnte, weil ich alle Hände voll mit den Kindern zu tun habe, dann würde ich eine viertel Stunde früher aufstehen, ganz einfach. Das habe ich in „schlimmen Phasen“ auch schon gemacht, es hat verdammt gut getan, den Tag so zu beginnen. Nur ich und mein Kaffee. Das geht, man muss es nur wollen.

Auf der anderen Seite haben wir es noch nicht ein einziges Mal geschafft, im Sommer mit den Kindern entspannt im Park abzuhängen. Dafür bin ich einfach nicht lässig genug. Nach 3 Bier ginge das vermutlich, aber vorher bin ich die ganze Zeit auf dem Sprung, habe Angst, dass Lotta in eine Scherbe tritt, in den brennenden Grill der Nachbarn fällt, von einem Hund gebissen wird oder das Pärchen nebenan beim Knutschen stört.

DSC_7012Dafür bin ich also einfach nicht lässig genug. Das habe ich gemerkt, ich versuche, daran zu arbeiten und hoffe, dass es besser wird, wenn die Kinder größer sind.

Es ist natürlich bei weitem nicht alles so einfach umzustrukturieren wie die Sache mit dem Kaffee. Es gibt viele schwierige und weitreichende Entscheidungen, die wir für unsere Kinder treffen müssen. Es gibt viele Feste, auf denen wir nicht tanzen können, Veranstaltungen, die wir absagen müssen. Freunde, die wir einbüßen, weil wir als Eltern nicht mehr in deren Leben passen, Falten, die sich in unsere Gesichter graben, aus Sorge, Angst und wegen der vielen Gedanken, die wir uns machen.

Aber es gibt auch die Lachfalten um unsere Augen, die immer tiefer werden, weil wir schon lange nicht mehr so viel gelacht haben wie mit unseren Kindern. Die vielen ersten Male, bei denen wir unsere Kinder begleiten, unvergesslich schöne Momente, große und kleine. Dieses Gefühl, dass ich als Mutter dafür sorgen kann, dass mein Kind sofort aufhört zu weinen, sich sicher, stark und geborgen fühlt. Einfach nur durch meine Anwesenheit. All das und noch viel mehr wiegt bei mir jede schlaflose Nacht, die vielen Stunden beim Kinderarzt und den Stress auf. Und das Chaos, gegen das ich nicht mehr ankomme:

Regretting Motherhood. Overkill und die Frage- Muss das sein? Chaos | Pinkepank (1)

Es tut mir wirklich leid für all die Mütter, bei denen nicht die Glücksgefühle, die Kinder eben auch auslösen, überwiegen, sondern echte Reue. Es ist sicher furchtbar, jeden Tag mit diesem Gefühl leben zu müssen. Aber tatsächlich, auch wenn das vielleicht hart klingt, finde ich, dass es eben auch eine dieser verdammten Mutterpflichten ist, sein Kind zu schützen. Vor dem Gefühl, dass es eigentlich besser nicht auf die Welt gekommen wäre. Vor dem Gefühl, der eigenen Mutter das Leben ruiniert zu haben, für das Unglück der Person, die man jahrelang mehr als alles andere auf der Welt liebt, verantwortlich zu sein.

Muss das wirklich sein?

Im Übrigen machen wir, also die Mütter mit den ambivalenten Gefühlen, uns einen Großteil des Drucks auch selbst, wage ich zu behaupten. Ich habe zum Beispiel in den 2,5 Jahren, seit Lotta auf der Welt ist, noch nicht eine einzige Mutter kennengelernt, bei der immer alles Friede Freude Eierkuchen war. Nicht eine. Da frage ich mich, woher kommt es, dass wir uns so unzulänglich fühlen? Weil wir Momentaufnahmen von anderen Müttern und Familien sehen, die gut gelaunt grillend im Park sitzen? Die entspannt Kaffee schlürfen, im angesagtesten Café der Stadt, dabei ihr Gesicht in die Sonne halten und lässig den Kinderwagen vor- und zurückschuckeln? Oder Selfies auf Facebook und Instagram posten, aus dem Urlaub, mit gut gelauntem Baby am Strand, flachem Bauch und schlanken Beinen, die Palmen und das Meer im Hintergrund?

Solche Momente hat doch jeder von uns. Und auf genau diese Momentaufnahmen von anderen waren viele vermutlich auch vorher schon neidisch. Nur damals war nicht das Kind der Grund, aus dem wir nicht entspannt die Sonne und einen Kaffee genießen konnten, sondern bei mir zum Beispiel die nächste Biochemieklausur, bei anderen ein 12-Stunden Arbeitstag oder ein Abgabetermin am nächsten Tag.

Einfacher gesagt, als getan, aber vielleicht sollten wir uns mal ein bisschen lockerer machen und uns eingestehen, dass man eben nicht alles haben kann. Wir können so viel sein, so viel machen und erfahren in diesem Leben. Aber eben nicht alles gleichzeitig. Deswegen sollten wir vielleicht bestimmte Phasen nacheinander bewusst genießen und versuchen, glücklich zu sein, statt alles gleichzeitig zu wollen und dabei nichts richtig zu kriegen. Außer einem Magengeschwür.

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