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Hallo 2015 – Von Plänen, Träumen und guten Vorsätzen

Ja, auch bei mir gibt es noch einen Post über gute Vorsätze. Ich hab versucht, es zu lassen, aber das neue Jahr fühlt sich irgendwie nicht an, als ob es richtig da wär, wenn es nicht auch ein paar Pläne gibt, die es zu verwirklichen gilt. Gute_Vorsätze_2015 | Pinkepank (1)Vorsätze habe ich viele. Nicht nur für 2015 und auch nicht erst seit Silvester. Das funktioniert meistens sowieso nicht, das wissen wir alle. Deswegen hab ich mit meinem guten Vorsatz „Schreib mal wieder“ auch schon vor Weihnachten angefangen. Und deswegen finde ich es auch nicht schlimm, dass ich meine guten Vorsätze erst am 14. Januar schriftlich festhalte.

Mit einigen Sachen, die ich 2015 ändern will, klappt es nämlich schon ganz gut.Foto 2

  1. Gesünder essen. Ziemlich pauschal formuliert, ich weiß, dass soll man auch nicht. Möglichst konkrete Planung wie „Nur noch alle zwei Tage Süßigeiten.“ und „Jeden Tag zum Frühstück Müsli statt Nutellabrötchen.“ sind eigentlich Ziele, die man sich setzen soll. Weil sie besser überprüfbar sind und nicht so schwammig. Aber für mich funktioniert die lockere Variante diesmal ganz gut. Und solange ich mich besser fühle und der Babyspeck endlich verschwindet, behalte ich das auch erstmal so locker flockig bei.
  2. Meinen Kaffeekonsum reduzieren. Hier werde ich dann doch konkreter. Auf maximal 3 Tassen am Tag will ich runter, bisher trinke ich definitiv zu viel davon – das merkt mein Magen so langsam und wer sein Vor-dem-Baby-Gewicht wiederhaben will, sollte vielleicht auch nicht 600 ml Milch pro Tag nur im Kaffee zu sich nehmen. Da das Motto hier trotzdem weiterhin lautet: „Stand der Dinge: Augenringe.“, trinke ich einfach grünen Tee statt Kaffee. Der ist gesund und enthält auch Koffein. Was will man mehr?
  3. Die Sache mit dem Sport. Ich gebe zu, einen Sixpack hatte ich noch nie, aber es gab Zeiten, da war ich fit, bin drei Mal pro Woche laufen gewesen, war in Bauch-Beine-Rücken-Po Kursen, hab Yoga und Pilates gemacht und bin überall mit dem Fahrrad hingefahren. Das hat sich irgendwie besser angefühlt, als jetzt. Ich weiß zwar noch nicht wirklich, wann und wie ich auch Sport in meinem Tag noch unterbringen soll, aber es würde mir definitiv gut tun, deswegen will ich es versuchen. Der erste Schritt ist auf jeden Fall ein Fahrrad, in dem Lotta und Bo mitfahren können. Gute_Vorsätze_2015 | Pinkepank
  4. Bessere Planung. Ich hab so oft das Gefühl, dass ich Sachen vergesse und mir einfach alles über den Kopf wächst, dass ich mir vorgenommen habe, besser zu planen. Struktur in unsere Tage zu bringen, damit wir alle ein Gerüst haben, an dem wir uns festhalten können. Bisher ist ein geregelter Tagesablauf eher Mangelware im Hause Pinkepank – der jahrelange Schichtdienst hat uns das irgendwie versaut.
  5. In allen vier Ecken soll Liebe drin stecken. Und Ordnung. So könnte man diesen Vorsatz nennen. Ich will endlich Ordnung in die Bude kriegen. Sachen rausschmeißen, die wir nicht mehr brauchen, alles soll einen festen Platz haben und abends wird aufgeräumt. Um da am Ball zu bleiben, wird es hier ab und zu ein bisschen Interior-Inspiration geben, da freu ich mich schon sehr drauf.Wenn nicht jetzt wann dann? Gute_Vorsätze_2015 | Pinkepank
  6. (M)Einen Traum verwirklichen. Ich weiß, Bo ist erst viereinhalb Monate alt, aber mir fällt die Decke auf den Kopf. Ich möchte das Gefühl haben, mal wieder nicht mehr nur als Mama, sondern auch als Johanna wahrgenommen zu werden. Ich möchte mal wieder raus in die richtige Welt, raus aus der Mama-Blase, mal wieder die Miete mitzahlen und Klamotten shoppen können. Ich habe einen Plan, meinen Traum, der mir schon seit Jahren nicht aus dem Kopf geht – und dieses Jahr werde ich ihn angehen. Ob ich damit in 2015 wirklich schon die Miete mitzahlen kann ist eher fraglich, aber ich baue darauf, dass es nächstes Jahr klappt.
  7. Wieder öfter die richtige Kamera benutzen. Ich mache viel zu oft viel zu viele Fotos mit dem iPhone. Klar ist die Kamera auch gut, aber es ist eben nicht das Gleiche.Mehr Zeit zu zweit - Gute_Vorsätze_2015 | Pinkepank
  8. Zeit zu zweit. Ich möchte mindestens einmal im Monat einen Abend ohne die Kinder verbringen, mit meinem Freund. Wir waren zwar beide alleine weg, aber seit Lotta auf der Welt ist noch nicht ein einziges Mal gemeinsam ohne die Kinder. Das muss sich ändern. Ich möchte mal wieder ins Kino gehen, auf einem Konzert in der ersten Reihe stehen, tanzen, angerempelt und mit Bier beschwappt werden, um danach glücklich Hand in Hand durch die Nacht nach Hause zu spazieren. So ist der Plan. Jetzt müssen wir nur noch einen Babysitter finden oder Oma und Opa überreden, nach Hamburg zu ziehen.
  9. Hilfe annehmen und um Hilfe bitten. Das ist eine Sache, die mir wirklich schwer fällt. Weil ich keine Schwäche zeigen und immer allen (vor allem mir selbst) beweisen will, dass ich alles schaffen kann. Außerdem gebe ich ungern die Kontrolle ab. Aber auch das ist etwas, was ich ändern möchte.
  10. Mindestens einmal in der Woche Freunde treffen. Im letzten Jahr ist das irgendwie zu kurz gekommen und immer weniger geworden, an vielen Tagen war es mir einfach zu stressig, Lotta noch mal einzupacken und irgendwo hinzufahren. Oder erstmal die Wohnung aufzuräumen, bevor wir jemanden reinlassen konnten. Da ist das Motto für 2015: Chill mal dein Leben. Denn ohne Freunde ist das irgendwie alles nichts wert, oder?2014-11-28_1417189822 Kopie
  11. Aufmöbeln. Und zwar mich. Mir mal was Gutes tun. Zur Maniküre, zur Pediküre, Kosmetik, Massage, eine schöne (Anti-Falten) Creme (ja, dieses Jahr werd ich 30, da wird’s vielleicht mal Zeit für sowas) und neue Klamotten. Die letzten zwei Jahre gehörten fast ausschließlich Lotta und Bo, jetzt kann ich langsam nicht mehr und muss mal wieder was für mich tun. 2014-11-27_1417079090 Kopie
  12. Das führt mich gleich zum nächsten und vorletzten Vorsatz. Meinem Kleiderschrank. Der Inhalt muss dringend mal ein bisschen überarbeitet werden, ich möchte nicht mehr jeden Morgen mit einem dicken Kloß im Hals vor einem Haufen nichts zum Anziehen stehen und doch wieder das Gleiche tragen. Ich möchte in ein paar hochwertige Basics investieren und ich möchte meine Klamotten besser pflegen, damit sie länger schön aussehen und halten. Falls ihr zu diesem Thema Tipps habt, immer her damit!
  13. So, alle guten Dinge sind dreizehn, oder? Als ob ich nicht schon genug an mir arbeiten müsste dieses Jahr – ich nehme mir trotzdem vor, die Dinge ein bisschen gelassener zu sehen. Nicht immer gleich zu explodieren, wenn was nicht so läuft, wie ich es mir vorstelle. Und die „Angry Nurse“ ein bisschen im Zaum zu halten. Ungefähr so sehe ich nämlich aus, wenn ich wütend werde. Findet zumindest mein Freund. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ja, ich würde sagen, da hab ich mir einiges vorgenommen. Aber es lohnt sich bekanntlich, für eine gute Sache zu arbeiten. Die gute Sache, der Vorsatz, der über alle dem steht, das übergeordnete Ziel für 2015 ist nämlich: glücklich zu sein. Und zufriedener, gelassener, entspannter. Und dafür arbeite ich gern an meinen Macken.

Natürlich gibt es noch so viel mehr, 2015 steht viel an, ich würde gerne, wie viele andere auch, wieder mehr selbst machen, mehr produzieren statt immer nur zu konsumieren, aber irgendwo muss man ja auch mal einen Schnitt machen. Vor allem, weil das nur meine persönlichen Vorsätze sind, für den Blog hab ich mir zugegebenermaßen auch noch das ein oder andere vorgenommen.

Das klingt ein bisschen, als ob jetzt der Abspann läuft und „Fortsetzung folgt“ eingeblendet wird. Ist auch so. Sonst werd ich nie fertig mit diesem Post und naja, irgendwann hat man ja auch keine Zeit/Lust mehr, weiterzulesen. In diesem Sinne: einen schönen Mittwoch, ihr Lieben!

Foto Angry Nurse: André Hofmeister.

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