Das Leben Eben
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Organisation und Überblick im Familienalltag. Tipps und Tricks und ein praktischer Alltagshelfer.

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Ordnung ist das halbe Leben, heißt es. Ich war lange sehr überzeugt davon, auch mit kreativem Chaos ganz gut durch die Tage zu kommen. Aber je älter die Kinder werden, je mehr Hobbys, Verabredungen und Termine dazukommen, desto mehr merke ich: Ordnung hilft mir, den Überblick zu behalten.

Neben „alles hat seinen Platz“, woran wir noch arbeiten, ist „alles wird aufgeschrieben“ essentiell wichtig. Termine, Gedanken, Anekdoten, wer, wann, wo, was. Plus Unterpunkte. Denn machen wir uns nichts vor: das Leben von fünf Personen, davon zwei schulpflichtig und zwei berufstätig, im Blick zu haben, ist eine Herausforderung.

Den Überblick behalten – mit zwei Kalendern

Auch, wenn André und ich einen gemeinsamen Online-Kalender führen, Papier ist mein Medium. Ich brauche einen Kalender, in den ich mit der Hand schreiben kann, was so ansteht. Außerdem ist Papier mein Rettungsanker im Mental Load Meer. Alles, was ich aufschreiben kann, vergesse ich nicht, trotzdem ist es aus dem Kopf raus und dieser etwas leichter.

Außerdem schreibe ich auf, was gerade so los ist bei den Kindern und uns. Meilensteine, besondere Ereignisse, witzige Sätze oder diese ganz besonderen Kinder-Liebeserklärungen. Mein Kalender ist also nebenbei auch noch ein kleines Tagebuch.

Wenn ihr jetzt denkt „Das ist bestimmt ganz schön voll…“ habt ihr – einfach Recht. Solange alle Termine zu ihren ursprünglich angedachten Tagen und Zeiten stattfinden, ist auch alles gut. Aber manchmal gibt es diese Wochen, da löst ein verschobener Termin eine kleine Kettenreaktion aus. Verabredungen, Abholzeiten und Sporttermine werden jongliert, hin und her geschoben, durchgestrichen, markiert, schnell schnell zwischendurch. Und am Ende sieht der Kalender zwar nach kreativem Chaos aus, aber den Überblick haben wir verloren.

Das sind diese Momente, in denen ich das Gefühl habe, mein Gehirn könnte jeden Moment explodieren. Weil dieser eine zusätzliche oder verschobene Termin genau der kleine Funke war, der das hochexplosive Gemisch in meinem Kopf entzündet hat.

Erste Hilfe bei akuter Gefahr von lähmendem Overload

Wenn es so weit ist, weiß ich: erstmal tief durchatmen. Runterfahren, ein Glas Wasser trinken, alle Stressoren kurz stumm schalten, der Familie gegenüber klar kommunizieren, dass man 10 Minuten nicht ansprechbar ist und dann: Ordnung ins Chaos bringen.

PILOT FriXion Family – schreiben, radieren, Überblick behalten

Einen Kalender, der mir insgesamt hilft, den Überblick zu behalten, habe ich glücklicherweise vor kurzem gefunden. Ich benutze den 18-Monats-Wochenplaner mit Notizbuch in XL als Softcover von Moleskine.

Auch unheimlich praktisch, um Ordnung in das Termin-Wirr-Warr im Kalender zu bringen, sind die Stifte der PILOT FriXion Familie. Es gibt sie in unterschiedlichsten Farben und Mienenbreiten. Und das Highlight? Alle FriXion Stifte sind radierbar!
Das ist besonderes praktisch an diesen Tage, an denen sich plötzlich alles noch mal ändert. (Und: nie wieder Fehler auf einer Geburtstagskarte!)

Die neuen FriXion Point Clicker liegen gut in der Hand, haben ein schlichtes Design, schreiben unheimlich weich (danke an die innovative Synergy-Spitze) und machen ein tolles Schriftbild. Den Point Clicker benutze ich, um normale Termine und To dos einzutragen.

Mit den PILOT FriXion Light Textmarkern lassen sich besonders wichtige Termine oder Uhrzeiten noch mal hervorheben. Auch hilfreich: die wichtigsten 3 To dos für den Tag markieren. Also die, die wirklich heute erledigt werden müssen und nicht bis morgen warten können. Für alle, die es lieber etwas softer mögen, gibt es mit dem FriXion Light Natural Textmarkern jetzt 6 neue Farben, die etwas pastelliger sind.

Eine eigene Farbe für jeden?

Außerdem überlege ich gerade, jedem aus der Familie eine eigene Farbe zuzuordnen im Kalender. Für noch mehr Übersicht auf einen Blick. Die Tintenroller von PILOT gibt es in so vielen Tönen, da findet bei uns auf jeden Fall jeder seine Lieblingsfarbe.

Das Geheimnis hinter den radierbaren Stiften von PILOT ist übrigens: thermosensitive Tinte. Geschriebenes verschwindet bei Temperaturen über 60°C (durch die Reibung beim Radieren) und bei -10°C taucht es wieder auf. Die Stifte aus der FriXion Family sind also auch perfekt, um kleine Geheimbotschaften zu schreiben, zum Beispiel als Hinweis bei einer Schnitzeljagd beim Kindergeburtstag. Oder als Überraschungs-Nachricht für den Liebsten oder die Liebste. Einfach Rätsel, Liebesschwüre oder einen Überraschungstermin auf einen Zettel schreiben, wegradieren und den Zettel mit einem Zwinkern und Hinweis Richtung Tiefkühlfach überreichen.

Das werd ich auf jeden Fall mal ausprobieren und freu mich schon auf die Begeisterung der Kinder.

Die FriXion Stifte von PILOT sind also definitiv eine Berechnung für den Familienalltag und auch noch gut für Highlights.


Mit dem Code Pink15 bekommt ihr vom 11. – 25. September 2021 ab einem Einkaufswert von 20 Euro 15% Rabatt auf das gesamte FriXion Sortiment im PILOT Webshop.


Noch mehr Alltags-Organisation: 5 Tipps!

Was uns noch hilft:

  • Ein fester Termin, um Termine zu besprechen.
    Das machen wir noch nicht sehr lange und fuchsen uns erst rein, wie es am Besten funktioniert. Aber es hilft auf jeden Fall, sich als Paar hinzusetzen, Termine durchzusprechen, auch wenn sie schon im Kalender stehen. Weil es immer etwas gibt, was zusätzlich erledigt werden muss, hier kann geklärt werden, wer was übernimmt und auch, welchen Plan jeder im Kopf hat für die jeweiligen Tage. Vorher über die Pläne zu sprechen, hilft, Missverständnissen und damit Streit vorzubeugen.
  • Essen vorplanen mit Wochenplan (Free Download hier)
    Die Kinder haben jetzt wirklich lange Mittags zuhause gegessen und es hat mich maximal gestresst, jeden Mittag kochen zu müssen. Neben anderem vor allem auch die täglich neue Überlegung „Was essen wir heute?“. Damit ist bei 4 Personen eigentlich immer auch verbunden, dass mindestens eine:r unzufrieden ist. Um diesem täglichen Stressor zu entgehen, haben wir wieder angefangen, das Mittagessen eine Woche im Voraus zu planen. Am Besten klappt es, wenn alle sich mal was wünschen dürfen und die Lücken mit Gerichten gefüllt werden, die alle mögen. Meinen Wochenplan zum runterladen findet ihr hier.
  • Einkaufs-App „Bring“.
    Auch unheimlich hilfreich ist die Einkaufs-App „Bring“, die wir schon seit Jahren benutzen. Sie synchronisiert sich zwischen uns, also kann jeder zu jeder Zeit eintragen, was fehlt.
  • Routinen.
    Ich kann zwar sagen, dass spontane Ideen oft die Besten sind, aber wenn es um Ordnung geht, sind Routinen einfach unschlagbar. Also Handlungsabläufe, über die wir nicht nachdenken müssen. So wie ich mittlerweile automatisch meinen Schlüssel an seinen Haken hänge, klappt das auch mit anderen Dingen. Also zum Beispiel: Immer beim Reinkommen die Jacke aufzuhängen (statt sie auf den Boden zu schmeißen). Sofort die Brotdose mit in die Küche bringen. Schuhe in den Schuhschrank. Eben diese ganzen Kleinigkeiten, die in Summe darüber entscheiden, wie chaotisch oder eben ordentlich es ist.
  • 10 Minuten Power Aufräumen täglich.
    An manchen Tagen räumen meine Kinder richtig gerne auf. An den allermeisten Tagen allerdings eher nicht. Vor kurzem hab ich eine Methode ausprobiert, die wirklich gut funktioniert. Ich stelle einen 10-Minuten-Timer, mache in allen Räumen eine Playlist mit guter Musik an (die auch die Kinder mögen) und los gehts! Das Ziel ist, in 10 Minuten so schnell so viel wie möglich aufzuräumen. Natürlich so ordentlich wie möglich, einfach alles unters Bett zu schieben, gilt nicht. Alle machen mit und glaubt mir: ihr werdet erstaunt sein, was man in 10 Minuten schaffen kann.

Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck und Überblick bekommen, wie wir uns organisieren. Wenn ihr Fragen habt oder gern tiefergehende Infos hättet, fragt gern in den Kommentaren nach.

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