Kinderkram, Mode
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Ein Blick in unseren Kinderkleiderschrank – Lasst uns luschern

Ein Blick in unseren Kinderkleiderschrank - lasst uns Luschern!

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Luschert ihr eigentlich auch so gerne in fremde Wohnungen wie ich? Obwohl ich sonst ja eher ein Sommermädchen bin – den Winter liebe ich dafür, dass man immer mal wieder durch die Fenster in fremde Wohnungen sehen kann.

Wohnungseinblicke in die schönsten Wohnungen ever gibt es auf Blogs und Instagram mehr als genug, in die eigenen, fremde, in Wohn- und Kinderzimmer, in Küchen und sogar Badezimmer.

Kindermode – mehr als nur ein Mittel zum Zweck

Was ich aber mindesten genauso spannend finde, sind die Kleiderschränke. Mode, auch Kindermode ist für viele mittlerweile so viel mehr als nur Mittel zum Zweck. Oft ist sie einfach schön, ganz besonders weich und kuschelig, Ausdruck der aktuellen Lieblingsfarbe, eine Möglichkeit auch für Kinder, herauszufinden, was sie gerne tragen – und was nicht. Kurz –  die Garderobe im Kinderkleiderschrank ist so individuell und vielfältig wie ihre Besitzer selbst. 

Oder wie der Elternteil, der die Kinderklamotten kauft. Ich unterstelle einfach mal, dass das in 90% aller Haushalte nach wie vor die Mutter ist. Oder?

Und wohin damit? Der Kinderkleiderschrank

Die ganzen schönen Klamotten müssen natürlich auch irgendwo gelagert werden. Zumindest, wenn man nicht morgens beim Anziehen einen Anfall nach dem anderen riskieren will, weil keine Socke zur anderen passt, alles zerknittert ist und man irgendwann einfach keinen Bock mehr hat, tagtäglich den ganzen Wäscheberg umzuschichten.

Ein Blick in unseren Kleiderschrank - wir lieben Strick, zum Beispiel von Misha & Puff

Von der Wickelkommode zum Kinderkleiderschrank

Am Anfang reichen oft noch die Schubladen in der Wickelkommode, dann kommt, so wie bei uns, ein schöner antiker Wäscheschrank als Kinderkleiderschrank dazu – aber irgendwann ist Schluss. Man braucht mehr Platz oder Veränderung im Kleiderschrank. Vielleicht, weil man keine Stange zum Hängen hat. Immer ein Regalbrett zu wenig. Oder weil da auf einmal ein Geschwisterkind ist, dessen Klamotten auch noch untergebracht werden müssen.

Ich habe wirklich lange nach einem schönen Kinderkleiderschrank gesucht. Groß und geräumig sollte er sein, schlicht, mit Kleiderstangen und Böden. Und er musste an eine bestimmte Stelle im Kinderzimmer passen. Und gefunden habe ich diesen hier:

Endlich ein schöner Kinderkleiderschrank - Lasst uns luschern!

Zeitlos, schlicht und variabel – Mimm Kindermöbel

Den dreitürigen Kleiderschrank von Mimm Kindermöbel. Wir haben den Kleiderschrank netterweise kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Ich hab’ mich für eine Variante ganz in weiß entschieden – das tolle und besondere an den Möbeln von Mimm ist aber, dass man theoretisch jedes Teil in einer anderen Farbe bekommen könnte. Eine Tür in blau und die andere in grün? Kein Problem! Oder die Schubladen in lila? Alles geht.

Der Kleiderschrank ist, wie die anderen Möbel von Mimm auch, schön schlicht und lässt sich in mehreren Varianten nutzen. Der Schubladenteil kann zum Beispiel auch als Sitzbank verwendet werden. Oder die mittlere Tür bleibt draußen und die Fächer können als Regal benutzt werden.

Endlich ein schöner Kinderkleiderschrank - Lasst uns luschern!

Hamburger Möbellabel

Mimm Kindermöbel werden alle von Tobias entworfen, der schon als kleiner Junge eine Leidenschaft hatte: Holz. Die Leidenschaft ist geblieben und mit dem Spitznamen aus Kindertagen entstand das Möbellabel mit Sitz in Hamburg. Kleiderschränke, (Wickel-) Kommode, Regal und Betten werden auf Bestellung gefertigt, entsprechen den geltenden Sicherheitsnormen und sind mit schweiß- und speichelechtem Lack auf Wasserbasis lackiert,

Tolle Möbel für’s Kinderzimmer also, die bei Bedarf auch mitwachsen.

Ein Blick in unseren Kinderkleiderschrank

Seitdem wir den Schrank aufgebaut haben (kleiner Tipp: es geht wirklich nicht alleine, macht es besser zu zweit) und für jedes Kind eine Ordnung gefunden haben, mit die die beiden und auch wir beim Wäsche wegsortierten zurecht kommen, ist das morgendliche Anziehchaos hier deutlich entspannter. Voraussetzung ist natürlich – jemand bezwingt regelmäßig den gefürchteten Mount Wäscheberg.

Ein Blick in unseren Kinderkleiderschrank - lasst uns Luschern!

Schöne Helfer für den Kleiderschrank machen es noch leichter, Ordnung zu halten. Die Drahtkörbe in Kupfer beherbergen in den obersten Fächern zum Beispiel Shorts und andere Teile, die gerade nicht getragen werden. Die Schubladen können dank der Körbe ordentlich in die Kategorien Socken, Unterwäsche und Badesachen unterteilt werden.

Nachkaufen könnt ihr die Kupferkörbe zum Beispiel hier* und hier*(Amazon Partnerlinks, solltet ihr die Körbe über diese Links kaufen, bekomme ich eine kleine Provision, ohne, dass es euch mehr kosten würde. Vielen Dank für die Wertschätzung meiner Arbeit).

Ordnung im Kinderkleiderschrank dank hübschen Drahtkörben

Unheimlich praktisch finde ich auch den schönen Korb aus Seegras mit Bommeln. In ihm lässt sich supergut Zubehör verstauen, das bei uns sonst ständig durch die Gegend geflogen ist. Die Schwimmbrillen, Schwimmflügel und Badelatschen von beiden Kindern sind jetzt alle in dem Korb – ganz praktisch übrigens auch, wenn man schwimmen gehen will – man muss nur den gesamten Inhalt des Korbes in die Schwimmtasche kippen.

Kaufen könnt ihr den Korb bei LIV hier in Hamburg – eine Vielzahl schöner Körbe in allen Varianten, auch in dieser Art mit Bommeln, findet ihr hier*.

Ordnung im Kinderkleiderschrank dank Seegraskorb mit Bommeln

Bei uns passen im Moment tatsächlich auch noch die Handtücher der Kinder in den Kleiderschrank. Mal sehen, wie wir die Klamotten organisieren, wenn das dritte Kind da ist…

Auf dem Kleiderschrank stehen bei uns ein Picknickkorb vom Flohmarkt, ein Tiger von Holztiger, der tolle Regenbogen* von Grimm’s Holz und Spiel Design, die Pom Pom Girlande haben wir bei Wohngeschwisterchen gekauft und die Box von Oyoy hier.

Leidenschaft für schöne Kindermode

Wer mich kennt, weiß, dass ich Kindermode liebe. Und schon von Anfang an immer nach schönen Teilen gesucht habe – solche ohne Bärchen, Schleifchen, Rüschchen und plakative Tier- oder Auto-Prints. Die ersten Teile waren bei uns eine Mischung aus H&M, Zara und Wolle-Seide-Teilen. Von Wolle-Seide bin ich nach wie vor ein großer Fan, H&M und Zara habe ich tatsächlich seit ungefähr 4 Jahren nur noch als Begleitung betreten.

Plötzlich gab es nämlich wunderschöne Kindermode – und das auch noch online. Zugegebenermaßen hat es mich mit Kind und dann erst recht mit zwei Kindern unter zwei doch zunehmend angestrengt, in Läden einzukaufen. Und so sehr ich nach wie vor dafür bin, den Einzelhandel zu unterstützen – Kinderläden, in denen Kinder eher als Störfaktor gesehen werden, müssen ihr Konzept vielleicht auch einfach noch mal überdenken.

Ordnung im Kinderkleiderschrank dank hübschen Drahtkörben

Lasst uns luschern und her mit den Tipps!

Aber was hat das ganze eigentlich jetzt mit der Einleitung zu tun? Haha! In unseren Kinderkleiderschrank habt ihr jetzt schon geluschert – aber ich hab mir gedacht, dass ich in Zukunft einfach andere Blogger und Müttern, deren Profile ich auf Instagram liebe, dazu einlade, uns in die Schränke ihrer Kinder luschern zu lassen. Mit Tipps zu ihren Lieblingslabels, -läden und -shops und vielleicht verrät die ein oder andere auch, wo sie die schönen Teile wieder verkauft. Was meint ihr, interessiert euch das auch?

Ich finde es unheimlich spannend und da das Interesse an schönen Kinderklamotten, die getragen dann eben nicht mehr so unheimlich teuer sind, wirklich groß zu sein scheint, schaffen wir damit im besten Fall auch ein kleines „Netzwerk“ modeinteressierter Mütter (Väter natürlich auch sehr gerne), die auch untereinander Klamotten kaufen und verkaufen.

Ein Blick in unseren Kleiderschrank - wir lieben Strick, zum Beispiel von Misha & Puff

Fragen über Fragen – mein kleines Kinderkleiderschrank-und Mode-Interview:

Okay – klein ist es nicht wirklich, es wird, je nachdem, wie ausführlich die Fragen beantwortet werden, vielleicht auch ziemlich lang. Den einen interessiert es, den anderen nicht. Aber ich fang einfach mal an mit den Fragen zu Kinderkleiderschrank, Lieblingsshops und Co.

  1. Was für einen Kinderkleiderschrank habt ihr und für wie viele Kinder? Wie schon geschrieben, zuerst für Lotta einen alten, dänischen Wäscheschrank vom Schanzen-Flohmarkt. Wir sind schwanger über den Flohmarkt geschlendert und ich hab mich sofort verliebt – in die grünen Scheiben und die tollen Verzierungen. Hier hab’ ich damals nur die Regalbretter mit Tapete bezogen, damit die Klamotten ein bisschen geschützt sind, sonst war der Schrank sofort einsatzfähig. Und den aktuellen, mit zwei Kindern seht ihr auf den Bildern.
  2. Gibt es eine Geschichte zu eurem Kinderkleiderschrank? Zu dem neuen leider nicht. Und zu dem alten siehe Frage 1.
  3. Wie organisiert ihr euren Kinderkleiderschrank? Hurra, ist im Post schon zu sehen bzw. beantwortet.
  4. Was ist dir besonders wichtig, wenn du Klamotten für deine Kinder kaufst? Ich finde es schön, wenn die Klamotten aus Biomaterialen hergestellt werden – faire Produktion ist natürlich das i-Tüpfelchen, am besten auch innerhalb Europas. Recycling von Materialen unterstütze ich auch sehr gerne, die Regensachen von Mini Rodini sind ein gutes Beispiel dafür. Ein richtig gutes Gefühl macht es, Teile von kleinen Labels zu kaufen, zuletzt war das Strickmützen und Handschuhe von Little Maille – traumhaft weich und einfach wunderschön. Fast noch wichtiger als die Klamotten finde ich Schuhe für die Kinder. Hier ist tatsächlich mein ungeschlagener Favorit Angulus. Hochwertige Schuhe aus chromfrei gegerbten Leder, die es in wunderschönen Varianten gibt. Einige Winterstiefel haben außerdem eine Tex-Membran, die absolut trockene Füße garantiert. Wir haben seit 4 Jahren Angulus Schuhe und ich kann sie wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Bestellen könnt ihr sie auch super über Growing Feet – hier ist auch immer die Innensohlenlänge angegeben, die ich beim Schuhkauf unverzichtbar finde.
  5. Entscheidest du, was gekauft/getragen wird oder entscheiden die Kinder mit? Beides. Ich treffe ein Vorauswahl und aus der können die Kinder auswählen und entscheiden, ob ihnen etwas gefällt oder nicht. Einige Teile gehen hier gar nicht mehr – Jeans tragen weder Lotta noch Bo, Leggings sind angesagt, in jeder Lebenslage. Ein Ausschlusskriterium, ob Klamotten im Endeffekt angezogen werden oder nicht ist übrigens: die Flauschigkeit. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich jedes einzelnen Teil, dass wir auspacken, erstmal an meiner Wange reibe und rufe: „Und guck mal, wie schön flaaaaaauschig das ist!“
  6. Shoppt ihr eher on- oder offline? Leider meistens online.
  7. Die besten Kinderkläden bei dir im Kiez? Ich muss sagen, leider gibt es nicht so viele Läden für Kinderklamotten in Hamburg, wie man es in so einer großen Stadt erwarten würde. Es verlagert sich alles immer mehr auf den Online-Bereich. Trotzdem bin ich dabei, die schönsten Läden zu entdecken und mit euch zu teilen, angefangen habe ich dabei mit Wohngeschwisterchen und der Post über Immer im Zimmer geht auch bald online. Ansonsten fällt mir noch Little Foshi ein – sonst gibt es eher wunderschöne Läden, die auch eine Kinderecke haben.
  8. Wo shoppst du am liebsten online? Da gibt es tatsächlich einige gute Shops: Bei Kleines Karussell bestelle ich regelmäßig, der Versand geht super schnell und ich kenne Kirsten, die Frau dahinter, auch persönlich. Smallable  ist natürlich ein Traum, allerdings muss man hier auch bei Sale-Schnäppchen die recht hohen Versandkosten einkalkulieren. Wirklich wundervolle Teile gibt es auch bei Hasel und Gretel, Little Pearls und Mama OwlKonfettiwolke, Milch und Honig, Rimini und Walking the Cat.
  9. Hast du einen Geheimtipp rund um den Kinderkleiderschrank, Kids Style, Kinderläden und Co.? Ich werde oft gefragt, wie ich es mache, dass wir so gar keine Teile mit Anna und Elsa oder Cars-Print haben.  Hier ist das „Geheimnis“ wirklich, dass ich nicht mit den Kindern in Läden gehe, in denen es sowas gibt. Das kann man sehen, wie man will – meine Kinder wollten noch nie so dringend irgendwas „gebrandetes“ haben, dass es Tränen gab. Ich bin gespannt, wie das zu Schulzeiten wird, aber bisher klappt es gut so.
  10. Last but not least – was machst du mit gebrauchten Kinderklamotten, die nicht mehr passen? Ich sortiere mittlerweile relativ regelmäßig aus, damit die Kleiderschränke nicht überquellen. Teile, die nicht mehr passen und auch rigoros Teile, die nicht angezogen werden. Das passiert trotz ist-das-aber-schön-flauschig oder du-hast-es-dir-aber-selbst-ausgesucht-Argument manchmal. Und weil ich das von mir auch kenne, zwinge ich die Kinder dann nicht, die Sachen trotzdem anzuziehen. Damit nicht alles hier rumliegt und weil ich auch nicht alles für’s Baby aufbewahren kann, verkaufe ich unsere Kinderklamotten jetzt hier auf meinem Instagram Sale Account.

Ein Blick in unseren Kinderkleiderschrank - lasst uns Luschern!

Über günstige und teure Mode – und respektvollen Umgang

Puh, was für ein langer Post! Respekt an alle, die bis hier durchgehalten haben. Mir ist an dieser Stelle noch wichtig, zu sagen, dass ich niemanden verurteile, der bei H&M und Co. Kinderklamotten kauft. Wirklich, das muss jeder für sich selbst entscheiden, je nach Lebenssituation, Geldbeutel und Überzeugung.

Ich würde mich im Gegenzug freuen, wenn es nicht als Reaktion auf diesen Post nicht nur darum ginge, wie teuer die Klamotten sind, die bei meinen Kindern im Schrank liegen. Ich kaufe wirklich viel im Sale, dann auch im Voraus und meistens ein Nummer größer. Ärmel und Hosenbeine kann man super umkrempeln und dann passen die Teile wirklich auch mal zwei Jahre.

Mehr Kinderkleiderschränke?

Ich hoffe, dass ihr aus dem Post vielleicht etwas mitgenommen habt – und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir verratet, ob ihr so einen Kinderkleiderschrank-Einblick auch bei anderen spannend findet. Ich hab zumindest schon eine laaange Liste von Favoriten, die ich euch gerne vorstellen würde, falls sie Lust dazu haben.

Noch mehr Kinderzimmer-Einblicke findet ihr übrigens in diesem Post.

*Bei den mit Sternchen gekennzeichneten Links handelt es sich um Partnerlinks. Falls ihr etwas über diese Links kauft, bekomme ich ein paar Cent Provision, ohne, dass es euch mehr kostet oder euch ein Nachteil dadurch entsteht. Vielen Dank für die Wertschätzung meiner Arbeit.

*Rechtlich gesehen muss ich diesen Post als Werbung kennzeichnen. Den Kleiderschrank haben wir, wie schon gesagt, umsonst zur Verfügung gestellt bekommen, bezahlt wurde ich für den Post nicht. Meine Meinung ist vollkommen unbeeinflusst.

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