Das Leben Eben
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Außer Haus und zurück

Die letzten Wochen war es ziemlich ruhig hier. Und was soll ich sagen, es ist das, was immer dazwischen kommt. Das Leben eben. Manchmal bedeutet das einfach nur Kinder, die nicht schlafen wollen oder können, manchmal machen Krankheiten den Blogplan zunichte oder andere Projekte, die kurzzeitig Vorrang haben. Und manchmal kommt auch der Tod dazwischen. Zum Glück nicht allzu oft, aber hier dann leider doch vorletzte Woche. Meine Oma ist gestorben und obwohl wir nun nicht gerade jede Woche telefoniert haben, macht mich das todtraurig, es macht mich nachdenklich und ich konnte nicht schreiben.

Schwarz-Weiß-Fotos Oma | PinkepankDeswegen habe ich den Redaktionsplan einfach mal Plan sein lassen und eben nicht gebloggt. So ist das Leben eben. So langsam tauche ich wieder auf aus dieser kleinen Blockade. Ich denke zwar immer noch viel über das Leben und den Tod nach, denke an meine Kindheit auf dem Dorf, an hätte, könnte, sollte, an verpasste Chancen und Ungesagtes. Ich bin immer noch traurig, aber es geht ja weiter, das Leben. So floskelesk das klingen mag, es ist so.

Um wieder reinzukommen in den Blogger-Rhythmus, möchte ich euch gerne erstmal zeigen, wo ich mich in letzter Zeit sonst noch so rumgetrieben habe.

Auf selekkt.com habe ich meine 10 Lieblingsprodukte zusammengestellt.

Bildschirmfoto 2015-03-29 um 12.40.16Über diese Gelegenheit hab ich mich wirklich gefreut, weil ich die Design-Tipps sehr liebe, mich gerne durch die Listen anderer klicke und auch schon das ein oder andere Teil gefunden habe, das ich sonst vielleicht nicht entdeckt hätte.

Bei Danane gibt es eine neue Reihe: „HELLO, HELLO„. In regelmäßigen Abständen fragt Dana bei anderen nach, wie das Leben so läuft. Und ich durfte anfangen.

Außer Haus - Interview bei Danane | Pinkepank

Und gerade vorgestern, so richtig aktuell also, hat Kerstin von sanvie|mini mich als Blogliebling vorgestellt. Sie hat übrigens ganz wunderbare Neuigkeiten, falls ihr es noch nicht mitgekriegt habt.

Bildschirmfoto 2015-03-30 um 00.03.37Gar nicht so schlecht, oder? Vielen Dank an selekkt, Dana und Kerstin, dass ich bei euch zu Gast und „außer Haus“ sein durfte.

So. Und jetzt hänge ich den wunderschönen Schnappschuss meiner Großeltern vom ersten Foto neben meinen Schreibtisch und fange wieder an zu bloggen.

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10 Kommentare

  1. Muss doch auch mal sein. Da musst du dich gar nicht für rechtfertigen :) Umso mehr freuen wir uns alle wieder, wenn du wieder etwas spannendes für uns zu berichten hast!

    • Johanna sagt

      Ja, komisch, irgendwie hab ich trotzdem das Gefühl, erklären zu müssen, warum es hier nicht „voran geht“. Danke dir, ich geb mir Mühe, spannende Themen zu finden.
      Liebe Grüße!

      • Ich merke ürbigens gerade, dass mein Kommentar ein bisschen zu fröhlich rüber gekommen ist bzw. das mit dem „etwas spannendes“… Mir tut es auch furchtbar leid wegen deiner Oma! Fühl dich gedrückt von mir!

  2. Nicht hetzen oder hetzen lassen! Das ist das wichtigste. :-)
    Komm langsam wieder im Hier und Jetzt an.
    Denn wie heißt es so schön: „Pläne sind da, um sie auch mal über den Haufen zu werfen.“ Auch einen Redaktionsplan.

    Lass dich drücken!
    Liebste Grüße

    • Johanna sagt

      Da hast du allerdings Recht, danke dir!
      Ich drück dich, eine schöne Woche noch für dich und liebste Grüße!

    • Johanna sagt

      Danke dir! Ich liebe es auch sehr und muss, seit meine Oma tot ist, immer dran denken. Jetzt hängt es am Schreibtisch und ich freu mich drüber.

  3. Sowas schmerzt sehr, da ist es völlig normal, wenn man sich mal ein paar Tage zurückzieht. Also mach‘ dir keinen Stress – deine LeserInnen sind dir treu! <3

  4. Iris sagt

    Wenn ein Mensch geht, ist das immer sehr traurig…. Nimm‘ dir die Zeit, die du brauchst! Wie wunderbar, dass du mit uns diese schönen Fotos teilst, ich liebe solche Fotografien und finde den Schnappschuss so herrlich… unbekümmert, jung (!), albern, einfach liebenswert!

  5. Hallo Johanna,

    ich kann dich sehr gut verstehen, auch wenn es damals den Blog für mich noch nicht gab hat mich der Tod der Oma des Liebsten auch ziemlich traurig gemacht. Denke solche Phasen im Leben sind genauso wichtig wie eine glückliche Zeit, so bleibt man geerdet und weiß die schönen Dinge zu schätzen. Genauso kann man durch Erinnerung an den geliebten Menschen ein Stück von ihm bewahren. Bei uns ist nun auch ein Foto von ihr im Flur, das uns immer an sie erinnern wird. Deine Leser werden das sicher verstehen, meines Erachtens nach sollte das Leben 1.0 immer Vorrang haben.

    Mein Mitgefühl, Silke

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