Das Leben Eben
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37 Wochen + letzte Vorbereitungen

Babybauch 37 Woche, 38.SSW, Schwanger, Maternity Style, Fashion,38. Woche, ich kann’s kaum glauben! Bei Lotta sind die letzten 4 Wochen wie im Schneckentempo dahingekrochen und diesmal vergeht ein Tag schneller als der andere. Schon komisch, wie unterschiedlich das (oder auch nur die Wahrnehmung?) beim zweiten Kind ist.

Aber klar, es ist auch einfach ein anderes Leben, wenn man schon ein Kind hat – die letzten Wochen der ersten Schwangerschaft haben wir tatsächlich gemacht, was einem alle Eltern um einen rum so raten: Geht noch mal ins Kino, lecker Essen, genießt die Zeit, ruht euch aus!

Und jetzt liegt meine erste Priorität darauf, zu organisieren und zu planen, dass Lotta während der Geburt des Neuen gut versorgt ist und dass es für sie ein schönes Erlebnis ist, einen Bruder zu bekommen, mit möglichst wenig Eifersucht und blöden Momenten.DSC_5569Deswegen bin ich gerade auch dabei, für meine Schwester, die sich um Lotta kümmern wird, während wir im Krankenhaus sind, einen kleinen „Lotta-Guide“ zu erstellen, Schlüssel für die Haustür nachmachen zu lassen und ein paar Dinge vorzubereiten, die Lotta die Sehnsucht nach uns ein bisschen vergessen lassen.Schlüsselbund, 38.SSWZum Beispiel dieses schöne Puzzle von Djeco, mit Tieren, die aus unterschiedlich vielen Teilen zusammengesetzt werden. Ein neues Buch kommt noch dazu und das Geschenk für den Neuen, dass Lotta dann gemeinsam mit meiner Schwester einpacken kann, als kleine Vorbereitung auf das erste Treffen. Djeco Puzzle TiereIch hoffe zumindest sehr, dass Lotta, wenn es soweit ist, ganz gut mit der Situation umgehen kann – außer in der Zeit, in der sie in der Krippe ist, war sie nämlich tatsächlich noch nie von uns getrennt, entweder mein Freund oder ich waren immer da. Wir üben das in den nächsten Tagen noch mal und ich erzähle Lotta auch immer öfter, dass es sein kann, dass Jule sie aus der Krippe abholt und wir dann nicht zuhause sind, aber tatsächlich ist das, neben meiner immer noch ellenlangen To-do-Liste das, was mir am meisten Magenschmerzen bereitet. Weil ich nicht weiß, wie viel sie mit 20 Monaten davon wirklich versteht.

Wie habt ihr das mit euren „großen“ Kindern gemacht, als es mit der Geburt von Nr. 2 los ging? Habt ihr irgendwas vorbereitet? Alles detailgenau geplant? Wenn ihr Tipps habt, wie eine Geburt bzw. die Erweiterung der Familie für das „große“ kleine Kind leichter und schöner wird, immer gerne her damit!

 

15 Kommentare

  1. Zwischen meiner Schwester und mir liegen genau 24 Monate, auf den Tag genau. An ihre Geburt und alles weitere erinnere ich mich nicht mehr, aber ich weiß, dass ich damals nicht mit ins Krankenhaus konnte, weil mich die Windpocken erwischt hatten. Welche Erinnerung geblieben ist, ist aber, dass ich mich gefreut habe, jemanden zum Spielen zu haben. Ich glaube, wie sich ältere Geschwister dem neuem Geschwisterchen gegenüber verhalten, lässt sich letztendlich schwer beeinflussen. Der eine freut sich, der andere reagiert erstmal eifersüchtig auf die neue Situation. Da lässt sich nicht ins Köpfchen reinschauen und viel wichtiger als Geschenke, ist vermutlich der erste Umgang und das Miteinander zu Hause. Ihr schafft das schon :)

    Liebe Grüße
    Charlotte

  2. ich kann dir da nicht wirklich weiterhelfen. mein grosser ist schon 8, hat die tage rund um die geburt vom zweiten bei seinem papa (der nicht der papa vom zweiten ist) verbracht und das alles sehr gut verstanden.

    ich wünsch dir aber, dass du alles gut organisiert kriegst und eine gute geburt!!

    • Johanna sagt

      Danke dir für den Kommentar und die guten Wünsche! <3
      Du hast Recht, 8 Jahre kann man wirklich nicht mit Lotta jetzt vergleichen - wir werden sehen, wie es kommt.
      Aber schön, dass es bei euch so reibungslos geklappt hat!
      Liebe Grüße!

  3. May sagt

    Hey :-) so wie du erzählst bereitet ihr Lotta wirklich toll auf ihren Bruder vor. Es gibt außerdem einige schöne Bücher welche die kleinen auf ihr Geschwisterchen vorbereiten. Finde sowas immer ganz hilfreich.

    Die Bluse ist übrigens echt süß!

    • Johanna sagt

      Danke dir, liebe May!

      Ein Buch haben wir auch, das gucken wir zwischendurch immer wieder an – Lotta weiß auch, dass ein Baby in meinem Bauch ist, sie küsst den Bauch (und damit das Baby) jeden Tag, aber was das so richtig bedeutet, wird sie erst merken, wenn der Neue dann da ist.
      So wie wir alle ;-).
      Liebe Grüße!

  4. Hihi, ich kann mich selbst noch erinnern als mein kleiner Bruder geboren wurde, da war ich 5 jahre alt. Meine Patentante hat auf mich aufgepasst, wir haben lauter tolle Spiele gespielt und eine Küschelhöhle gebaut. Ich habe einen ganz großen Luftballon mit Helium geschenkt bekommen. Alles war irgendwie positiv und aufregend!
    Das wird für Lotta bestimmt auch so :)

    • Johanna sagt

      Das hört sich auf jeden Fall sehr schön an! Nur zwischen 5 und noch nicht mal 2 Jahren ist ja doch ein ziemlicher Unterschied. Aber wir werden versuchen, das Erlebnis für Lotta auch so positiv wie möglich zu gestalten!
      Danke dir, liebe Grüße!

  5. Es ist wirklich schön zu lesen und zu sehen, wie viel Mühe du dir gibt’s alles für Lotta so gut wie möglich zu gestalten . Das alleine zeichnet eine gute Mutter aus. Du handelst mit ganz liebevoller Absicht und aus ganzem Herzen .
    Alles kommt dann oft, wie es einfach kommt. Mehr als du machst ist eigentlich nicht planbar, denn der Rest ist reine Natur .
    Eifersucht kommt ganz sicher irgendwann und ist dann auch ganz normal . Meistens dauert es aber noch etwas, bis der Neue etwas größer ist und mehr präsent ist, als in den ersten Wochen .
    Um Kind 2 dreht sich die Welt auch nicht mehr so, wie um Kind 1. Denn der Alltag ist dann einfach etwas mehr ausgefüllt.
    Kind 3 wird dann nebenbei geboren und wächst unterm Esstisch auf ;-)

    Du machst das toll !!
    Und so hübsch sieht alles auch noch aus , bewundernswert :-)

    Herzliche Grüße ,
    Frau Hamburg

  6. Nina sagt

    Bei uns war es eigentlich so geplant, dass meine Große von den Großeltern betreut wird wenn die Geburt losgeht. Tja, letztendlich war sie fast live dabei, da die Wehen direkt in kurzen Abständen am frühen Abend losgingen. Ich konnte es zum Glück gut vor ihr verbergen, nur das ins Bett bringen hab ich nicht mehr geschafft. Das musste mein Freund übernehmen, Lotte schrie und tobte oben nach Mama, während ich mit meiner Hebamme unten saß und auf den Krankenwagen wartete. Mein Freund kam dann ins Krankenhaus nach, als Lotte schlief und mein Vater zum Aufpassen da war. Na ja, er war genau 10 Minuten im Kreißsaal bevor Greta geboren wurde…
    Im Nachhinein betrachtet war die Situation reichlich chaotisch, wäre aber auch nicht besser zu planen gewesen. Und Lotte weiß von dem ganzen Chaos nichts mehr, sie hat nicht ein Mal davon gesprochen! Und sie redet wirklich ständig! ;-) Aber die Freude über die kleine Schwester hat wohl alles andere vergessen lassen!

    Also, mach dir nicht allzu viele Gedanken, es wird sicher alles irgendwie klappen! Ich wünsche dir alles Gute!

  7. Meine Grosse war 20Mt alt, als vor 10 Mt der Kleine kam. Wir hatten nie Probleme, finde den Altersunterschied perfekt! Von Freunden hat sie genau das gleiche Puzzle bekommen :)

  8. lea sagt

    Hallo:)
    Ich habe diese Situation zwar noch nicht als Mutter, aber dafür als große Schwester erlebt, und ich erinnere mich trotz meines damals jungen Alters (2.5 Jahre) noch ein wenig…:) ich habe von meinen Eltern eine neue Puppe geschenkt bekommen, als meine Schwester nach Hause kam. In den darauf folgenden Wochen hat meine Mama mich dann immer alles mitmachen lassen, nur eben an meinem ‚Baby‘. Ich war so stolz, dass ich genau wie Mama mein Baby gewaschen, gewickelt und gefüttert habe, und fühlte mich dadurch eher bevorzugt als vernachlässigt…:) vlt hilft dir das ja?

    Liebe Grüße,
    lea

  9. blessievents sagt

    Liebe Pinkepanki,
    wir haben uns nicht viel Stress vorab gemacht, da wir beide nur in den paar Stunden der Geburt gemeinsam nicht da waren. Eine Oma hat währenddessen auf den 17 Monate alten Erstgeborenen aufgepasst und danach war der Papa ja wieder da.
    Immer wenn ein neues Kind geboren wurde, haben wir fürs bereits Geborene ein Herzenswunsch-Geschenk im Krankenhaus deponiert, welches dann das Nachhausegehen ohne Mama (aber immer mit Papa!) erleichtert hat. Das brauchten wir dann beim vierten Kind schon nicht mehr, da wussten die Geschwister schon, dass alles gut wird!
    Fürs neue Kind gabs kein Geschenk von uns, die kamen ja eh von allen Seiten. Als die Geschwister älter waren, haben sie Bilder fürs Zimmer des Neuankömmlings gestaltet und beim Dekorieren und Vorbereiten geholfen.
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und wenig Zweifel bei den Vorbereitungen!

  10. oh, ich bin schon ganz gespannt :) als meine Schwester meine kleine Nichte bekommen hatte, (einen Tag nach der Geburtstagsfeier für die Große), hat sie mich mitten in der Nacht angerufen und mein Papa hat mich rüber gefahren. dann habe ich mich einfach ins Bett zu meiner Nichte gelegt und hab noch etwas geschlafen und als sie aufwachte, musste ich ihr erklären, dass Mama jetzt ihre kleine Schwester bekommt. Dann haben wir im Bett gefrühstückt und Fernsehen geschaut (mit Tanten darf man das ;) ) und haben den Tag mit spielen vertrödelt und Nachmittags durfte sie sich dann „schick machen“ und ihr liebstes Kleid anziehen, um ihre Schwester zu besuchen. Das wird schon alles werden bei euch :) ich drück alle Daumen und schicke liebe Gedanken! Liebste Grüße,Kiki

  11. Sandra sagt

    Meine Tochter war schon fast vier, als wir den Bruder auf die Welt brachten. Sie war in der zeit bei Oma, was sie nur nicht verstehen konnte war, das ich noch zwei Nächte im Krankenhaus blieb. Das war ein bisschen unsere eigene Schuld, ich hatte immer nur erzählt, dass Baby kommt im Krankenhaus zur Welt und nicht das ich, mit dem Baby da noch ein bisschen bleiben werde…

  12. Geplant war das Motti bei meiner Mom weilt. In echt ging so schnell das mein Mann mit meiner Mutter Übergabe im Krankenhaus machte, während ich schon im OP war. Sie war also fast dabei.

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