Das Leben Eben, Soundtrack
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35 Wochen + Musik im Kreißsaal

Babybauch, 35 Schwangerschaftswochen, 26.SSW, Umstandsmode,Lollys Laundry,Fashion,Style, Schwanger35 Wochen sind rum, die Schwangerschaft nähert sich gefühlt mit Siebenmeilenstiefeln dem Ende – vor allem, seit wir auch noch zusätzliche Termine wegen der Beckenendlage haben. Ich hab mich in der offenen Hebammensprechstunde beraten lassen und war im UKE – denn tatsächlich wird von jedem, mit dem man über die Beckenendlage spricht, das UKE als der Anlaufpunkt schlechthin empfohlen, sei es zur äußeren Wendung oder zur spontanen Geburt.

Einen Kaiserschnitt würde vermutlich jede Klinik ähnlich gut hinkriegen, aber das ist und bleibt erstmal die allerletzte Option für uns. Der Plan ist, den Neuen drehen zu lassen, zu hoffen, dass das gut geht und dann ganz normal zu entbinden. Deswegen hab ich auch schon mal wieder meine Kreißsaal-Playlist hervorgekramt – ich finde Musik im Kreißsaal einfach schön und hätte das dieses Mal auch gerne wieder.

Obwohl ich gestehen muss, dass ich mich im Nachhinein hauptsächlich daran erinnere, dass wir auf der Autofahrt ins Krankenhaus Get it faster von Jimmy Eat World gehört haben, die restliche Zeit über hab ich die Musik nicht bewusst wahr genommen. Kreißsaal PlaylistTrotzdem glaube ich, dass die Lieblingsmusik dazu beitragen kann, dass man sich besser entspannt und einfach wohl und geborgen fühlt in dieser unbekannten Situation und Atmosphäre. Vielleicht hilft sie sogar ein bisschen dabei, das Kind „rauszuschaukeln“, wenn man unter der Geburt ein bisschen „tanzen“ und die Hüften kreisen lassen kann, wer weiß?

Und, ich gebe zu, „hervorgekramt“ war nicht die richtige Wortwahl für die Playlist, ich höre sie seit Lottas Geburt ständig, rauf und runter, immer und immer wieder. Sie macht mir einfach gute Laune und erinnert mich an das bisher schönste Ereignis in meinem Leben.

Hattet ihr Musik mit im Kreißsaal? Oder findet ihr, dass das möglicherweise die Konzentration der Hebammen und Ärzte stören könnte?

9 Kommentare

  1. Bine sagt

    Nach diesem Post muss ich endlich mal deinen ausgezeichneten Musikgeschmack kommentieren ;) Musik im Kreißsaal finde ich wunderbar. Wir selbst hatten das Glück im April unser Töchterlein musikuntermalt auf die Welt zu begleiten, allerdings kam unsere CD die fürs Geburtshaus geplant war gar nicht zum Einsatz. Stattdessen gab’s Direktübertragung ins heimische Bad, wunderbarst!
    Was mir allerdings fast ein bisschen unheimlich ist, ist die Tatsache, dass meine Lieblingsplaylist, mit deiner fast identisch ist … Gibt schon lustige Zufälle!
    Ich wünsche euch auf jeden Fall alles, alles Gute. Auf dass die Musik wieder in entspannter Atmosphäre ein kleines Menschlein „richtigherum“ in eure Arme bringt, oder zumindest dabei hilft.

  2. liebe johanna
    musste gerade schmunzeln als ich deinen blogpost gelesen habe… vor der geburt unseres kleinen habe ich fein säuberlich und über-organisiert zwei wiedergabelisten erstellt. eine mit dem titel „geburt upbeat“ eine mit dem titel „geburt relax“. schlussendlich waren wir 55 minuten im spital bevor unser knirps au die welt kam und hatten nicht einmal zeit den ipod aus der tasche zu holen! :)
    ich wünsche dir noch eine ganz schöne restschwangerschaft und hoffe das baby dreht sich noch.
    alles liebe, claudia

  3. Da mir Musik wichtig ist und ich bei Zahngeschichten damit gute Erfahrungen gemacht habe (das Schlimmste beim Zahnarzt sind ja die Geräusche…), habe ich darüber nachgedacht, mich aber am Ende dagegen entschieden. Im Vorfeld der Geburt rechnete ich mit schlimmsten Schmerzen (war dann aber gar nicht so…), so dass ich dachte, dass ich mich wohl eh nicht auf die Musik konzentrieren könnte oder am Ende sogar ein traumatisches Erlebnis mit meinen Lieblingsstücken verbinden würde. Als mich mein Mann vor der Geburt ebenfalls nach einer Playlist fragte, meinte ich so:“Was soll denn da drauf? Highway to hell?“ ;)

  4. Huhu, ich war bisher noch nicht im Kreissaal, kann also eigentlich nicht mitreden! Aber deine Playlist st spitze! Wer sich bei Dave Hause, Chuck Ragan, Gaslight Anthem & Jimmy Eat World gestört fühlt und nicht zur Hochform aufläuft …. mit dem stimmt doch was nicht;-)))) Liebe Grüße!

  5. Hallo meine Liebe!
    Sehr schöne Playlist. Ja, Ich hatte auch Musik im Kreißsaal und es hat mir viel geholfen. Ich bin immer sehr nostalgisch wenn ich die Lieder höre, die Ich ganz am Ende gehört habe, als Ella tatsächlich zur Welt kam. So eine schöne Erinnerung!
    Viele liebe Grüße und alles Gute!
    Elodie

  6. Hi Johanna,
    ich finde Musik im Kreißsaal schon eine schöne Sache, obwohl ich selbst keine hatte.
    Bei uns war es vor der Geburt durch den Umzug zu stressig, da habe ich mich mit dem Thema „Musik im Kreißsaal“ nicht beschäftigt. Während der Geburt hätte ich wohl auch nicht mitbekommen. Meine Hebamme fragte mich, ob ich Musik möchte, aber das war mir in diesem Moment egal ;-)
    Vermissen tue ich die Musik deshalb nicht aber ich kann es mir schon schön vorstellen!
    Ob die Musik die Hebammen und Ärzte stört kann ich nicht sagen, aber ich denke, solange es keine „extreme“ Musikrichtung ist und die Lautstärke angenehm, ist das wahrscheinlich kein Problem.

    Alles Gute für die Wendung!

    LG Maria

  7. An so etwas habe ich vorher irgendwie gar nicht gedacht. Selbst wenn, ich hätte auch im Kreißsaal nicht dran gedacht, glaub ich. Ich war die ganze Zeit mit Atmen beschäftigt. Ich hatte was zu Essen dabei, da hab ich auch keinen Gedanken mehr dran verschwendet. Von der Ankunft im Krankenhaus bis zur Geburt waren bei uns auch nur 6 Stunden, das ging vorbei wie im Flug, deshalb hat mir das auch nicht gefehlt.

    Ich wünsch dir, dass die letzten Wochen so angenehm wie möglich werden – trotz Wendung und so!

  8. Pingback: Was muss wirklich in die Kliniktasche | | Pinkepank

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