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A Summers Tale Festival Familienfestival bei Hamburg

A Summer’s Tale – Meine Festivalgeschichte geht weiter + Gewinnt zwei Festival Tickets!

Werbung Ein Bully, ein Babybauch, alkoholfreies Bier, glücklich im Regen zu Frank Turner tanzen und singen. An mein letztes Festival erinnere ich mich nur all zu gut und so so gerne. Ich bin ein echter Festival Fan, ich liebe Musik und diesen ganz besonderen Festival-Vibe. Das Armband um’s Handgelenk, an dem man Gleichgesinnte auch Monate später noch erkennt. Müllpfand, lange Schlangen vor der – eiskalten – Dusche, Zähne putzen neben wildfremden Mädels, von denen du mal eben die besten Tipps für geflochtene Zöpfe bekommst. Kinder aus der Gegend, die am Festival-Wochenende das Geschäft ihres Lebens machen, wenn sie für die grölende Meute in Shorts, Tanktops und Gummistiefeln Schlafsäcke, Zelte und Bierkisten mit dem Fahrradanhänger bis zum Zeltplatz transportieren. Flunkyball, mit der Taschenlampe zum Dixi-Klo, Regenponchos, Tanzen im Matsch, kein Handynetz und Improvisation deluxe. Seit die Kinder auf der Welt sind, hab ich es leider zu keinem Festival mehr geschafft (was, unter uns gesagt, auch daran liegt, dass mein Freund sich zu alt für Festivals fühlt und meine Freunde leider den „falschen“ Musikgeschmack haben). ABER – diesen Sommer …

Bücherliebe

Meine Liebe zu Büchern. Ein Rückblick und ein Wiederbelebungsversuch.

Morgens, Mittags, Abends, im Sitzen, Stehen oder Laufen. Als Kind war ich das, was man im allgemeinen als Leseratte bezeichnet. Die örtliche Bücherei verließen wir immer mit einem riesigen Stapel Bücher, der kaum eine Woche reichte. Ziemlich schnell hatte ich alle für mich interessanten Bücher meiner Altergruppierung und der darüber gelesen. Ich las eigentlich immer. Zuhause, wenn ich nicht mit Freunden unterwegs war, im Gehen auf dem Weg zum Schulbus, bäuchlings auf dem Fußboden, die Beine in der Luft, nachts, heimlich unter der Bettdecke, mit Taschenlampe und Angstkribbeln, erwischt zu werden. Ich las schnell und leidenschaftlich, ließ mich von guten Geschichten fesseln und musste manchmal ein Buch bis in die hinterste Ecke unter’s Bett werfen, um dem Drang widerstehen zu können, es einfach im ganzen durchzulesen. Mitten in der Nacht. Ich litt und freute mich mit den Protagonisten, wuchs mit ihnen und weinte, wenn ich die letzte Seite gelesen hatte. Nicht bei allen Büchern natürlich, aber bei vielen. Man könnte sagen, Bücher waren meine erste große Liebe. Plötzlich ausgeliebt Irgendwann, so mit 15 glaube ich, stand …

Osterkekse mit Meri Meri

Bunte Osterkekse – Backen mit Kindern

Kekse backen an Ostern? Warum eigentlich nicht? Für mich sind Ausstechplätzchen irgendwie untrennbar mit Weihnachten verbunden, aber da Kekse ausstechen (und Teig naschen natürlich) eine der Lieblingsbeschäftigungen meiner Kinder ist, backen wir mittlerweile nicht mehr nur vor Weihnachten, sondern auch einfach mal so zwischendurch. Und seit diesem Jahr auch zu Ostern. Denn diese zauberhaften *Keksausstecher von Meri Meri lassen einem eigentlich keine Wahl, oder? Wir haben ein ganz normales Mürbeteig-Rezept benutzt, mit Dinkelvollkornmehl statt Weizenmehl und Kokosblütenzucker statt normalem Zucker. Schließlich werden an Ostern schon genug Schoko-Eier und Schoko-Hasen verputzt – den Kindern schmecken die Kekse äußerst gut und das Ausstechen hat auch gut geklappt. Die bunte Glasur besteht allerdings aus Puderzucker und Wasser, gemischt mit Lebensmittelfarbe – da hatte ich auf die schnelle keine gesündere Alternative parat. ABER – wir haben tatsächlich nur die 4 Kekse verziert, die auf dem Foto zu sehen sind, die anderen werden so geknuspert, auch ganz ohne kunterbunte Zuckerglasur. Die Osterkekse zu backen war auf jeden Fall eine super Nachmittagsbeschäftigung am Karfreitag, hat uns schonmal auf Ostern eingestimmt und – …

7 Gründe, warum man auch mal was mit einem Kind alleine machen sollte

Ein Kind ist kein Kind. Oder: Warum ein Tag mit nur einem (Klein)Kind für uns wie ein Tag Urlaub ist. 7 Gründe für exklusive Zeit mit nur einem Kind.

#einkindistkeinkind – eine Beleidigung? Ein Kind ist kein Kind. Diesen Hashtag habe ich vor kurzem auf Instagram benutzt, als ich mit nur einem Kind zuhause war und es sich angefühlt hat wie Urlaub. Der Hashtag hat zu einer kontroversen Diskussion geführt, da sich einige Mütter, die „nur“ ein Kind haben, angegriffen gefühlt haben. Das kann ich tatsächlich auch nachvollziehen, denn nüchtern betrachtet stimmt die Gleichung 1 Kind = kein Kind = keine Mutter ja so auch irgendwie. Trotzdem war das natürlich nicht gemeint, als ich den Hashtag benutzt habe. Ich finde, jede Frau, die ein Kind hat, ist eine Mutter. Dabei spielt die Anzahl der Kinder keine Rolle. Genau wie auch jede Frau, die ein Kind verloren hat, ob in der Schwangerschaft oder danach, in meinen Augen eine Mutter ist. Insofern habe ich diesen Hashtag vielleicht etwas zu gedankenlos benutzt, andererseits wäre es mir tatsächlich nicht in den Sinn gekommen, dass sich jemand dadurch auf den Schlips getreten fühlen könnte. Wahrscheinlich weil es mir selbst selten so geht, dass ich mich durch Äußerungen anderer angegriffen …