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Über Vergesslichkeit, Tentakelknoten und #hpinstantink

Seid ihr eigentlich vergesslich? Ich leider ja. Obwohl ich nicht ganz sicher bin, ob ich wirklich vergesslich bin oder einfach nur zu viel im Kopf habe. Ich musste mir schon früher oft Erinnerungszettel schreiben, aber seit die Kinder da sind, ist es noch um einiges schlimmer geworden. Blöd ist das zum Beispiel, wenn man irgendwas aus der Küche holen will, im Wohnzimmer losgeht, durch den Flur, in der Küche ankommt und sich fragt: „Was genau wollte ich in eigentlich hier?“. Meine Standardlösung dafür ist erstmal: Kaffee. Wenn mir dabei wieder einfällt, was ich wollte – super. Wenn nicht – nicht schlimm, nur blöd.

Ein bisschen mehr als blöd ist es, wenn ich mal wieder vergessen habe, neue Druckerpatronen zu kaufen. Ich nutze die Warnmeldung „Tinte fast leer“, die ja ziemlich frühzeitig anzeigt, dass bei Zeiten eine neue Patrone besorgt werden sollte, ein bisschen wie die Snooze-Funktion beim Wecker. Statt „Nur noch fünf Minuten“ bedeutet das „Ach komm, eine Seite geht noch!“.

Weil wirklich meistens noch eine Seite geht, besorge ich dann natürlich auch keine neue Druckerpatrone. Hat ja schließlich noch funktioniert. Bis es dann eben nicht mehr funktioniert. Und ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber die Anzeige „wenig Tinte“ springt immer genau dann auf „keine Tinte, bitte Patrone wechseln“ um, wenn ich unbedingt ganz dringend ein wichtiges Dokument noch heute drucken und abschicken muss. Oder wenn ich Lotta großspurig angekündigt habe, dass wir gleich was supercooles ausdrucken und basteln.HP Instant Ink Kampagne #niemehrohne | Pinkepank (6)Ihr könnt euch die Panik/Enttäuschung vorstellen, wenn beides daran scheitert, dass die verdammte Patrone schon wieder leer ist. Weil ich nicht erst einmal vor genau diesen Situationen stand, war ich ziemlich angetan, als ich gefragt wurde, ob ich ein Teil der Kampagne #NieMehrOhne zum neuen Tinten-Lieferservice „HP Instant Ink“ sein möchte. Ja, aber hallo! Ich finde alles ziemlich gut, das einem den stressigen Alltag erleichtert und Dinge abnimmt. So wie HP Instant Ink. Grob gesagt funktioniert das Ganze so, dass euer Drucker, wie jetzt auch, merkt: „Aha, die Patrone ist bald leer.“. Aber statt euch damit zu nerven und einen zusätzlichen Punkt auf die To-Do-Liste zu setzen, sendet der Drucker einfach automatisch ein Signal an den HP Instant Ink Tintenliefer-Service und ihr bekommt rechtzeitig, bevor die alte Patrone den Geist aufgibt, die Neue. Ich finde das ziemlich cool.

Außerdem recycled HP die leeren Druckerpatronen, in mitgelieferten, frankierten Umschlägen können sie einfach zurückgeschickt werden. Mehr Infos, wie der HP Instant Ink Tintenliefer-Service funktioniert, findet ihr hier.

Passend zu meiner Vergesslichkeit und zum Kampagnen-Hashtag #NieMehrOhne hat die Autorin Sabine Bohlmann den Anfang der Geschichte vom schusseligen Tintenfisch Linus geschrieben, der sich viele Knoten in seine Tentakel gemacht hat, um sich an etwas wichtiges zu erinnern. Woran? Ja, das hat er leider vergessen. Den Einstieg in die Geschichte findet ihr hier – ich habe, neben einigen anderen Bloggern, die Geschichte weitergeschrieben. Wenn ihr wissen wollt, woran die Knoten in den Tentakeln Linus erinnern sollen, nehmt euch einen Kaffee, lehnt euch zurück und lest:

Die Geschichte vom verknoteten Tintenfisch

HP Instant Ink Kampagne #niemehrohne | Pinkepank (2)Auf dem Weg hinaus in die große, weite Welt, um herauszufinden, woran um Himmels Willen ihn diese ganzen Knoten in seinen Tentakeln erinnern sollten, musste der kleine Tintenfisch Linus seinen Heimatort Muscheldorf durchqueren. Seine Familie wohnte ganz am Rand des Dorfes in einer schönen Grotte mit großem Garten, an den sich direkt ein riesiger Seetang-Wald anschloss. Sich dadurch zu kämpfen auf der Suche nach seinen Erinnerungen erschien Linus zwar abenteuerlich, aber insgeheim ahnte er, dass er die Gründe für die vielen, verschiedenen Knoten in seinen Tentakeln woanders finden würde.

Voller Aufklärungsdrang schwamm Linus los. Als erstes kam er an der Bäckerei vorbei, bei der sie am Wochenende oft Brötchen für’s Frühstück holten. Als er das Schild mit der Leuchtbrezel sah, wurde Linus ein bisschen langsamer, er runzelte die Stirn und in seinem Kopf knirschte und ratterte es plötzlich.

_PinkepankDoch seine Gedanken wurden abrupt unterbrochen. „Hey Linus, da bist du ja endlich, ich hab schon auf dich gewartet!“ rief der Bäckerfisch, der gerade aus dem offenen Fenster sah. Als der kleine Tintenfisch ihn etwas verständnislos ansah, schüttelte Bäcker Mehlius mit einem belustigten Grinsen auf den Lippen den Kopf. „Sag bloß, du hast vergessen, dass du mir heute beim Backen der Großbestellung Salzbrezeln helfen wolltest? Du hast dir doch extra einen Knoten in einen Tentakel gemacht, damit du ganz sicher dran denkst!“

Noch während Mehlius sprach, fiel es Linus wie Schuppen von den Augen. „Ja! Ich meine – ja, ich wollte dir helfen. Und ja, ich hab es vergessen, trotz Brezelknoten. Tut mir leid.“HP Instant Ink Kampagne #niemehrohne | Pinkepank (3)„Das ist nicht so schlimm, Linus. Ich hab den Teig schon angesetzt, du musst mir nur noch beim Formen der Brezeln helfen, das geht blitzschnell, wenn wir es zu zweit machen. Los, komm rein.“

Das ließ der schusselige Tintenfisch sich natürlich nicht zweimal sagen. Blitzschnell schwamm er in die Bäckerstube, setzte sich die weiße Bäckermütze auf und fing an, den Teig nochmal zu kneten, um ihn dann zu Brezeln zu formen. Belustigt und ungläubig schüttelte auch er den Kopf. Wie konnte er denn das vergessen? Er hatte Mehlius schon oft bei Großbestellungen geholfen, klar, dass der Brezelknoten ihn daran erinnern sollte.

Damit war immerhin das Rätsel um den ersten Tentakelknoten gelöst. Aber die anderen… Angestrengt dachte Linus nach. Um besser denken zu können, schloss er kurz die Augen. Als er sie wieder öffnete, fiel sein Blick auf die Reinigung gegenüber. Durch das Schaufenster erkannte er, wie Liese, die Tochter der Reinigungsbesitzer, gerade einen ganzen Stapel Krawatten bügelte.

Krawatten! Onkel Hubertus! Die Erinnerung an das Versprechen, die Lieblingskrawatte von Onkel Hubertus, der leider nicht mehr so gut zu Fuß war, aus der Reinigung abzuholen, war plötzlich wieder da. Aber – wofür brauchte sein Onkel eine Krawatte?

Grübelnd nahm er die Bäckermütze ab, hängte sie an den Haken in der Backstube, klopfte sich das Mehl von den Tentakeln, rief „Mehlius, ich muss los! Die Brezeln sind im Ofen – tschüss!“ um die Ecke und schwamm aus der Backstube direkt rüber zur Reinigung. Liese sah ihn kommen und winkte aufgeregt.

„Linus, na du? Ich hätte deinem Onkel seine Krawatte schon fast selbst gebracht, er freut sich doch so sehr auf das Sommerfest und möchte sich unbedingt schick machen.“ „Wie lieb von dir, Liese. Aber jetzt bin ich ja hier. Kannst du mir die Krawatte geben?“ antwortete Linus. Während Liese die Krawatte in eine Lage Seidenpapier einschlug, sagte sie mit einem Augenzwinkern: „Du hast es mal wieder vergessen, oder? Trotz Krawattenknoten im Tentakel, tss… An die Dekoration für das Sommerfest der Bibliothek hast du aber hoffentlich gedacht? Frau Cornelius ist schon ganz aufgeregt wegen heute Nachmittag. Wieso wirst du denn so rot?“HP Instant Ink Kampagne #niemehrohne | Pinkepank (4)Als Liese das fragte, wurde Linus noch ein bisschen röter, schnappte sich schnell die Krawatte und murmelte beim Rausschwimmen etwas von „so warm hier drin“ und „tschüss“.

Auf der Straße lehnte er sich erstmal an eine Grottenwand. Frau Cornelius… Das Rot auf seinen Wangen wurde noch ein bisschen leuchtender, denn Linus war ganz heimlich ein bisschen in die Bibliothekarin verliebt. In ihre schönen Augen, das Lächeln und vor allem in ihre Klugheit. Er verbrachte Stunden damit, neue Bücher auszuleihen, in seinem Regal zuhause stand immer ein ganzer Stapel, den er so schnell wie möglich las, um so oft wie möglich Nachschub holen zu können und ein paar Worte mit Frau Cornelius wechseln zu können.

HP Instant Ink Kampagne #niemehrohne | Pinkepank (1)Aber was hatte Liese noch gleich gesagt? Sommerfest? Dekoration? Während er noch überlegte, sah Linus aus dem Augenwinkel, wie Sophie, die Besitzerin des „Allerlei-Ladens“ ihm winkte.

„Hey Linus, deine Bestellung liegt hier, holst du sie ab?“

„Äh – ja, ich komme!“ sagte Linus ein bisschen verwirrt, mehr zu sich selbst als zu Sophie. Bestellung? Vielleicht war das die Dekoration für’s Sommerfest, von dem Liese gesprochen hatte. Im Allerlei-Laden gab es nämlich wirklich Allerlei, vor allem aber die schönsten Party-Accessoires, dafür hatte Sophie ein Faible. Und wirklich. Auf dem Tresen lagen wunderschön bunte Girlanden, Lampions und Fackeln. Sophie packte alles in eine große Tüte, überreichte sie ihm mit den Worten „Bezahlt hast du ja schon, viel Spaß damit!“ und wandte sich dem nächsten Kunden zu.

Und plötzlich wusste Linus wieder, woran ihn die ganzen Knoten erinnern sollten. An heute! Das Sommerfest, es ging nur darum. Alle Knoten hatten damit zu tun, die Krawatte für Onkel Hubertus, die Deko und sogar die Brezeln waren als Party-Snack gedacht. Linus gab sich einen Ruck und machte sich auf den Weg. Er sauste an der Grotte von Onkel Hubertus vorbei, warf ihm die Krawatte zu und rief „Ich hol dich später ab, Onkelchen!“. In null Komma nichts kam er bei Frau Cornelius an, die schon in der Tür stand und ihn offensichtlich erwartete. „Linus, da bist du ja, wie schön! Ich hab dich schon erwartet! Lass uns loslegen, wir haben noch viel zu tun!“.HP Instant Ink Kampagne #niemehrohne | PinkepankSo war es auch. Der Bibliotheksgarten musste noch aufgeräumt und dekoriert, Stühle und Tische aus dem Keller getragen werden. Und eine ganz besondere Aufgabe, die Frau Cornelius Linus anvertraut hatte, weil er die Bücher der Bibliothek so gut kannte: Er sollte alle Seemannsgarn-Geschichten heraussuchen. Denn die Party hatte einen besonderen Gast, einen Kapitän, der lange zur See gefahren war, alle Weltmeere gesehen hatte und seit kurzem in Rente war. Er sollte von seinen Abenteuern erzählen und die ein oder andere Geschichte vorlesen.

Nachdem Linus die Bücher zusammengetragen hatte, setzte er sich zufrieden auf einen Stein im Garten, betrachtete zufrieden den dekorierten Garten und fing an, seine Knoten zu lösen. Den Brezelknoten, den Krawattenknoten, den Seemannsknoten… Zufrieden lächelte er vor sich hin. Letztendlich hatten sie ihm ja doch geholfen, sich zu erinnern. Wenn auch nicht ganz so, wie gedacht, aber Hauptsache, das Ergebnis stimmt, dachte Linus.

Einige Minuten später waren alle Knoten gelöst. Fast alle. Ein dicker, roter Knoten in Herzform war übrig geblieben. Linus wusste sofort, woran er sich damit erinnern wollte – mutig zu sein. Er atmete einmal tief durch, schwamm direkt zu Frau Cornelius und drückte ihr einen dicken Kuss auf die Wange.

Frau Cornelius schien kein bisschen überrascht, sie lächelte ihn an, zwinkerte ihm zu und sagte: „Na, dann kann die Party ja los gehen!“

Ende

Ich muss gestehen, dass es richtig gut getan hat, diese Geschichte weiterzuspinnen. So oft habe ich schon überlegt, dass ich mir eigentlich gerne selber mal ein paar Geschichten für Lotta und Bo ausdenken würde. Um ganz ehrlich zu sein, stand das sogar auf meiner „Vor-dem-Baby-To-Do-Liste“. Genau wie ein Schreibkurs, speziell für Kindergeschichten. Hab ich irgendwie dann doch nicht geschafft, aber ich freu mich, dass ich durch die Kampagne gemerkt hab, dass mir meine Vorstellungskraft noch nicht ganz verloren gegangen ist.

Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp für alle, die jetzt sagen: „Ja, cooler Service, aber man braucht ja einen besonderen Drucker dafür.“ – den gibt es bald zu gewinnen. Nicht vergessen, neongelbes Post-it an die Wand, oder – noch besser – einen Knoten ins Taschentuch machen!

Dieser Post entstand in Kooperation mit HP, den Tinten-Lieferservice finde ich aber aus freien Stücken super.

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3 Kommentare

  1. Oh gott ich bin ja so vergesslich!
    So VERGESSLICh
    udn das schlimmse ist: ich vergesse nicht, dass ich dinge vergesse.. ich weiß ganz genau,d ass es immer etwas gibt das ich vergessen oder aufgeschoben habe das aber eigentlich voll wichtig ist.
    Ich steh oft kurz vor der Panik..
    und jetzt sagst du das wird mit Kindern schlimmer….

    oh gott. mein armer freund, meine armen Kinder (die es noch nicht gibt) und vor allem: arme Franzy… das schreit ja nach burnout *hust* Ich fühl mich ein bisschen wie der Tintenfisch….

    Naja.. immerhin gibts keine Patrone die ich vergessen könnte.. denn das ist Sache vom Freund‘! HA!
    Hindert den drucker aber nicht daran mir ausdrucke zu verweigern.. scheißteil… Netzwerkkram.. und ich bin ja so analog. *jammer*

    so.. genug gemiezt…
    Ich möchte dich übrigens herzlich einladen mal wieder vorbei zu schaun.. es gibt eine schicke Kissenhülle zu gewinnen…. und davon kann man ja nie genug haben, oder? ;)

    Viele liebe Grüße!

    Franzy

  2. Christine sagt

    Liebe Johanna,
    Die Geschichte ist ja super! Linus ist mir richtig symphatisch! Ich musste auch sehr schmunzeln – ich selber bin so unglaublich vergesslich und jetzt in der Stillzeit ist das nicht grad besser geworden… dabei hab ich auch ständig Knoten in den Armen :-D
    Den Tintenlieferservice find ich ganz klasse und du hast da echt recht, alles ist super was einem den Alltag so erleichtert (deswegen haben wir z.B. auch ein Windelabo ;-))

    Lieben Gruß,
    Christine

    • Johanna sagt

      Liebe Christine,

      vielen lieben Dank, das freut mich wirklich sehr!
      Jaa, erst die Vergesslichkeit in der Schwangerschaft und dann auch noch die „Stilldemenz“ – ich kenn das zu gut. An ein Windelabo hab ich mich irgendwie nie rangetraut, weil eine Freundin mal eins hatte und sie irgendwann immer viel zu viele Windeln in der falschen Größe hatte.
      Aber das kann mit der Tinte ja nicht passieren ;-).

      Ein schönes Wochenende,
      viele liebe Grüße,
      Johanna

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