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Der Moneten-Lippenstift (Ein Geldgeschenk DIY)

Geldgeschenke sind blöd. Finde ich zumindest. Das wirkt meistens so ein bisschen lieblos, als ob man sich über den zu Beschenkenden keine Gedanken gemacht hätte. Oder als ob man den Geburtstag, die Hochzeit oder welchen Anlass auch immer, vergessen hat und drei Stunden vor Beginn in seinem Kalender gesehen hat „Mist, da war ja was“!  Und da man in diesem Fall vermutlich gerade kein Knaller-Geschenk zur Hand hat, steckt man mal eben schnell zehn bis fünfzig Euro in einen Umschlag, klebt diesen an eine Flasche Wein oder an eine Tüte Salzbrezeln und geht damit zur Party. Im besten Fall kann man das Geschenk unbemerkt auf dem Geschenketisch platzieren (Hochzeit), im schlechtesten Fall öffnet das Geburtstagskind vor allen Gästen mit gespannter Miene den Umschlag – und muss dann die Enttäuschung überspielen. Alle anderen merken es natürlich trotzdem und der verplante Gast stottert verlegen irgendeine Ausrede, warum es „bloß Geld“ gibt. Unschön, sowas. Aber manchmal ist ein Geldgeschenk auch weder Nachlässigkeit noch Verzweiflungstat, in manchen Fällen wünscht sich jemand ja auch ausdrücklich Geld oder es geht organisatorisch …