Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mama-Alltag

Mama-Baby-Momente. Quatschen, tanzen und massieren.

Mama-Baby-Momente. Quatschen, tanzen und massieren.

Werbung Mama-Baby-Momente. Man könnte meinen, davon gäbe es in den ersten Wochen und Monaten sehr viele. Theoretisch ist das auch so, ich bin vormittags schließlich alleine mit Ella. Aber praktisch… naja, praktisch sieht unser Vormittag so aus, dass wir nach Hause kommen, nachdem wir die beiden Großen in die Kita gebracht haben. Oft schläft Ella dann noch oder schon, wenn nicht, schaue ich natürlich, ob sie etwas braucht. Wenn sie einfach „nur“ wach und zufrieden ist, lege ich sie auf eine Decke oder in ihr Bett und versuche, so schnell wie möglich, Haushaltskram zu erledigen. Frühstückstisch abräumen und abwischen, eine Ladung Wäsche waschen, das Bett machen, lüften, Basic aufräumen. Schnell noch einen Kaffee, währenddessen schonmal schnell die Spam-Mails löschen und checken, welche Arbeits-Mails anstehen. Wenn Ella wach ist, hoffen, dass sie noch ein bisschen zufrieden ist, ohne rumgetragen zu werden. Damit ich arbeiten kann. Meistens liegt sie allerdings gar nicht wach alleine irgendwo rum, ich muss zugeben – das sind eher seltene Momente. An 90 Prozent der Tage hab ich Ella bei allem dabei. Entweder …

Stillen im Stehen

12 Wochen zu fünft – vom Gefühl, endlich angekommen zu sein.

Mit meinem Baby im Arm stehe ich im Wohnzimmer, wir schaukeln sanft hin und her. Ella liegt warm und weich in meinen Armen, sie schläft und atmet ruhig. Ich habe keine Hand frei, kann nichts machen, mich einfach nur hin und her wiegen. Beobachten. Ich lausche ihrem Atem, lege meine Wange auf ihren Kopf und genieße. Wie weich ihre Haare sind. Das Gefühl, dass sich in meinem Körper ausbreitet in diesem Moment. Nur wir zwei, in einer vollkommen stillen Wohnung. Nichts anderes möchte ich machen in diesem Moment, nichts. Ich drehe mich langsam um die eigene Achse und lasse meinen Blick durch die Zimmer streifen. Unser langer Esstisch, die linke Seite ist sauber und aufgeräumt, nur mein Laptop, eine Tasse Kaffee und ein Becher mit Tee stehen bereit. Rechts mein  Chaos. Zettel, Klebeband, Bücher, Post, Zeitschriften, meine Blumenpresse, das Kinderwagen-Netz und meine Kamera. Chaoshäufchen Das Chaos geht weiter, überall liegen kleine oder größere Chaoshäufchen. Auf der Fensterbank, auf dem kleinen Schrank mit dem Geschenkpapier, unter Andrés Schreibtisch. Kabelsalatchaos. Normalerweise stresst Chaos mich. Obwohl, oder vielleicht …

Alltagsgeschichten. Von Zimtduft, Kaffeesucht und 5-Minuten-Mama-Make Up.

Alltagsgeschichten. Von Zimtduft, Kaffeesucht und 5-Minuten-Mama-Make Up.

In der Wohnung riecht es leise nach Zimt, als ich die Tür aufschließe. In meinen Augenringen spüre ich deutlich die 5 Bleche Muffins, die ich bis um 1:00 gebacken habe. Ich atme tief ein und greife nach der Tasse mit kaltem Kaffee, die auf der Ecke vom Schuhschrank steht. Ein letzter Schluck heißer Kaffee, bevor wir losgehen zur Kita. Und ein erster Schluck, wenn ich mit Ella wieder reinkomme. Kalt. Aber das macht nichts. 

Muttertag - Für mehr Solidarität unter Müttern

Muttertag. Zeit für eine Erkenntnis, mehr Solidarität, Emotionen und Selbstironie.

Seit nicht ganz sechs Jahren bin ich Mutter, am Muttertag vor sechs Jahren war ich noch schwanger. Alles war neu, alles war aufregend. Schön, ein bisschen beängstigend, emotional. Ich habe geplant, vorbereitet, immer mit einer Hand an diesem wunderbaren Babybauch. Ich war glücklich in dieser Schwangerschaft und vor allem war ich eins: sicher. Ganz sicher und fest in meinen Vorstellungen und Ansichten. Was gut für’s Kind ist und was nicht. Was ich unter der Geburt möchte und was nicht. Was eine gute Mutter macht – und was nicht. Stillen – ein Muss Die Flasche geben weil du dir deine Brüste nicht versauen willst? – Du hast doch wohl den Schuss nicht gehört! Du willst es schon erstmal probieren mit dem Stillen aber deine Mutter hatte auch schon nicht genug Milch? – Also, wer stillen möchte, der kann das auch, die Prozentzahl derjenigen Frauen, die aus medizinischen Gründen nicht stillen können, ist verschwindend gering. Die Flasche, damit der Papa sich nachts auch mal kümmern kann? – Ja, das ist bestimmt sehr viel praktischer für alle, wenn …