Alle Artikel mit dem Schlagwort: Familienleben

Was Fotos mit mir machen und eine "Das bin ich Wand" im Kinderzimmer

Was Fotos mit mir machen und eine „Das bin ich Wand“ im Kinderzimmer

Werbung Fotos sind gerade unser Thema. Wir hatten sehr lange sehr wenige Bilder an den Wänden. Wenige Poster, aber auch wenige Fotos von uns. Warum? Weil ich die ganz normalen 10×15 Formate so sehr mit Jugendzimmer und WG-Kühlschrank verbinde, dass sie nicht an unsere leuchtend weiß verputzen Altbauwände zu passen scheinen. Besser kann ich es nicht erklären, es passt einfach nicht für mich. Noch ein Punkt: für André müssen Dinge, die irgendwo einen Platz gefunden haben, am besten für immer gleich bleiben. Genau dort, wo sie sind. Ich dagegen tausche gerne mal aus, verrücke Möbel, arrangiere neu. Da beißen sich unsere Vorstellungen und Bedürfnisse ein bisschen, deswegen war ich bisher eher zurückhaltend, wenn es darum ging, etwas an die Wand zu hängen. Fotos geben Kraft und verbinden Seit einiger Zeit aber merke ich: Fotos von uns, Fotos von den Kindern geben mir Kraft. Sie führen mir vor Augen, was wir schon alles zusammen erlebt haben, sie erinnern mich an die schönen Momente. Fotos stärken das Gefühl von Zusammengehörigkeit, von Familie. Auch an Tagen, an denen …

Team Pinkepank! Wie Bo uns mit seiner Fußball-Liebe angesteckt hat und warum das für unseren familiären Teamgeist der Hauptgewinn istTeam Pinkepank! Wie Bo uns mit seiner Fußball-Liebe angesteckt hat und warum das für unseren familiären Teamgeist der Hauptgewinn ist

Familie als Team – was uns den Alltag zu fünft erleichtert. Plus: Einlaufkindplätze und Tickets für St. Pauli zu gewinnen

Werbung „Drei Kinder habt ihr? Wow, da seid ihr ja auf dem richtigen Weg zur eigenen Fußballmannschaft!“ So oder so ähnlich reagieren manche Menschen auf uns als Familie mit drei Kindern. Ich sehe das zwar etwas anders, aber es stimmt – wir sind jetzt zu fünft. Fünf Menschen in einer Familie. Fünf Individuen, fünf Charaktere, fünf Meinungen. Fünf Bedürfnisse, die an manchen Tagen unterschiedlicher nicht sein könnten. Dass es schwierig ist, das alles unter einen Hut und in einen funktionierenden Familienalltag zu kriegen, ist kein Geheimnis. Wie schwer es uns in den ersten Monaten fiel, darüber habe ich in diesem Post schon mal geschrieben. Auch den Ansatz dazu, wie es besser funktioniert, finde ich in meinen Worten wieder. Das Geheimnis ist: Teamgeist Klar, wir werden zusammengehalten durch die Familienbande, wir lieben und schätzen uns. Aber das alleine reicht im trubeligen Alltag zu fünft nicht aus. Wir brauchen das Gefühl, dass wir ein Team sind. Ein gutes Team. Dass wir miteinander für eine Sache arbeiten, um an ein gemeinsames Ziel zu kommen. Das Ziel? Alle sind …

Chaosupdate: Schlauer Helfer im Mama-Alltag: Endlich saubere Fenster und Durchblick mit dem GlassVac von Bosch

Chaosupdate: Durchblick und weihnachtliche Fensterbilder dank schlauem Helfer

Werbung Wie schaffst du das bloß? Drei Kinder, den Blog und den Haushalt?  Diese Frage erreicht mich auf den unterschiedlichsten Kanälen mit am Häufigsten. Ich will ganz ehrlich sein – ganz oft schaffe ich es einfach nicht. Dann bleibt irgendwas liegen oder wird nur oberflächlich erledigt. Das Nötigste eben. Die Wäsche wird nur gewaschen und direkt aus dem Trockner oder vom Wäscheständer wieder angezogen, statt sie vorher in den Schrank zu räumen. Geschirr direkt aus der Spülmaschine wieder auf den Tisch. Tagelang kein Post auf dem Blog, nur drölfzig Ideen und Entwürfe. Unbeantwortete Emails. Kinder, die am Ende des Tages sagen: du kümmerst dich gar nicht um uns. Ja, ich will es nicht schön reden, an manchen Tagen kommen auch die Kinder einfach zu kurz. Was hilft? Routine, Prioritäten und schlaue Helfer An vielen Tagen herrscht hier immer noch das pure Chaos. Aber ich habe das ganze Jahr daran gearbeitet, hier mehr Struktur reinzubringen. Routinen, Ordnung. Nach dem Motto: weniger ist mehr miste ich aus, alles bekommt einen festen Platz und jeder weiß genau, was …

Stillen im Stehen

12 Wochen zu fünft – vom Gefühl, endlich angekommen zu sein.

Mit meinem Baby im Arm stehe ich im Wohnzimmer, wir schaukeln sanft hin und her. Ella liegt warm und weich in meinen Armen, sie schläft und atmet ruhig. Ich habe keine Hand frei, kann nichts machen, mich einfach nur hin und her wiegen. Beobachten. Ich lausche ihrem Atem, lege meine Wange auf ihren Kopf und genieße. Wie weich ihre Haare sind. Das Gefühl, dass sich in meinem Körper ausbreitet in diesem Moment. Nur wir zwei, in einer vollkommen stillen Wohnung. Nichts anderes möchte ich machen in diesem Moment, nichts. Ich drehe mich langsam um die eigene Achse und lasse meinen Blick durch die Zimmer streifen. Unser langer Esstisch, die linke Seite ist sauber und aufgeräumt, nur mein Laptop, eine Tasse Kaffee und ein Becher mit Tee stehen bereit. Rechts mein  Chaos. Zettel, Klebeband, Bücher, Post, Zeitschriften, meine Blumenpresse, das Kinderwagen-Netz und meine Kamera. Chaoshäufchen Das Chaos geht weiter, überall liegen kleine oder größere Chaoshäufchen. Auf der Fensterbank, auf dem kleinen Schrank mit dem Geschenkpapier, unter Andrés Schreibtisch. Kabelsalatchaos. Normalerweise stresst Chaos mich. Obwohl, oder vielleicht …