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Montana Mini Regal mit Raawi Vase und Gute Laune Blumen

Liebes Tagebuch,

ich sitze noch im Handtuch am Küchentisch, direkt nach dem Duschen ist die beste Zeit für mich zu schreiben. Wenn alle Gedanken, die durch das stille Rauschen des Wassers an die Oberfläche kommen, noch frisch sind, noch da sind. Dafür ignoriere ich die eigentlich schon abgelaufene Bildschirmzeit der Kinder, mir tut das Schreiben gut und diese paar Minuten mehr werden ihnen nicht nachhaltig schaden.

Dabei fällt mir ein, was ich noch lesen muss, weiterlesen. 30 Minuten, dann ist aber Schluss von Patricia Cammarata zum Thema Kinder und Medienkonsum. Er ist hier gerade jeden Tag Thema, führt zu Streit und ambivalenten Gefühlen. Ihnen zu verbieten oder extrem einzuschränken, was wir täglich vorleben, das ist schon schwierig.

Feine Tröpfchen nieseln draußen auf die Bodenplatten aus Holz, die Waschmaschine schleudert und mein Blick schweift durch die Küche. Diese Küche, die ich so gut kenne, die dank unserer neuen Putzhilfe endlich mal wieder grundlegend sauber ist und bleibt.

Endlich Hilfe annehmen

Es kostet mich immer noch Überwindung, diese Hilfe einzufordern und anzunehmen. Es triggert so vieles in mir, dass ich sogar mit meiner Therapeutin darüber sprechen musste. Im Austausch auf Instagram fiel mir auf, dass es vielen anderen Frauen auch so geht. Zwar sind ausnahmslos alle unheimlich glücklich über diese Hilfe, diesen Luxus. Aber fast alle halten es nicht aus, währenddessen zuhause zu sein. Für fast alle hat diese Unterstützung den schalen Beigeschmack des Versagens.

Weil es immer noch so tief in uns verankert ist, dass wir als Frauen eben alles schaffen müssen? Weil der Haushalt, obwohl wir es rational besser wissen und uns auch emotional dagegen wehren, ganz ganz tief drinnen irgendwie doch als unsere Aufgabe abgespeichert ist? Ich weiß es nicht, ich vermute es nur. Auch im Austausch habe ich erfahren, dass es den meisten Männern nicht so schwer fällt. Sie haben kein schlechtes Gewissen, es fällt ihnen nicht schwer, diese Arbeit von jemand anderem übernehmen zu lassen.

Vielleicht, weil sie es gewohnt sind, dass es sowieso häufig jemand anders macht? Nur eine Theorie. Gefunden haben wir unsere Putzhilfe über Helpling, es ist ein Mann und wir sind bisher zufrieden. Wir haben allerdings vor ein paar Jahren genau diese Plattform schon mal ausprobiert, damals war es wirklich schwierig und letztendlich haben wir aufgegeben. Bis jetzt, neuer Versuch.

Und sonst so? Berufliche Entwicklung

Vor kurzem hat mich eine Frage in einer dieser Fragerunden auf Instagram ziemlich überrascht. Es ging darum, wie es bei mir weitergeht, wenn die Kinder nicht mehr so klein sind, nicht mehr so viel Betreuung brauchen, stay at home mom stand auch noch dabei. Die Textfelder für diese Fragesticker sind klein. Ich bin mir nicht sicher, ob ich richtig verstanden habe, dass ich als stay at home mom wahrgenommen werde. Für mich bedeutet das, dass eine Mutter keiner Erwerbsarbeit nachgeht, sondern sich ausschließlich um die Care Arbeit kümmert. Und ich verzichte hier sehr bewusst auf das Wörtchen „nur“.

Eine stay at home mom bin ich tatsächlich in dem Sinne, dass ich neben der Care Arbeit von zuhause auch noch meiner Erwerbsarbeit nachgehe. Instagram hat sich in den letzten Jahren zu einem Job entwickelt. Einem Job, den ich nur mit Hilfe einer Angestellten schaffe. Einem Job, der beinhaltet, dass ich Verträge lese, juristisch prüfen lasse, Firmen, Marken, Menschen unterstütze, ihre Botschaft in die Welt zu tragen. Einem Job, der immer mehr professionalisiert wird, sich definiert, je länger er existiert und je mehr Menschen ihn ausüben.

Schreiben, bloggen, Fotos, mein Leben, meine Gedanken, meinen Geschmack, Inspiration und Ideen, meinen Struggle zu teilen, davon hätte ich niemals erwartet, dass es ein Job werden könnte. Niemals hätte ich erwartet, damit Geld verdienen zu können, als ich vor 10 Jahren, am 9. März 2012 meinen ersten Artikel veröffentlich habe. Damals noch auf Englisch, völlig unwissend und aus heutiger Sicht mit grottenschlechten Fotos. Aber so ist das eben im Leben. Man entwickelt sich.

Und auch, wenn dieser Job mir an den allermeisten Tagen wirklich wahnsinnig viel Spaß macht und sich oft auch nicht nach Arbeit im weitesten Sinn anfühlt: wie in jedem Job gibt es Hochs und Tiefs. Ich hab nicht nur einmal überlegt, aufzuhören. Aber ich kann es nicht lassen. Ich möchtet Geschichten erzählen, ich möchte diesdasjenes teilen, ich möchte Austausch und in diesem Jahr hoffentlich auch wieder ganz reale Treffen.

Aber ich möchte mich weiterentwickeln. Deswegen werde ich in diesem Jahr hier auf dem Blog anderen Frauen (und vielleicht auch Männern, wäre auch spannend) Raum geben, ihre Geschichten zu erzählen. Ihre Visionen zu teilen, ihre Ideen, Inspirationen, Ängste, Erfahrungen. Vielleicht wird es ein kleines, festes Team geben, das fände ich schön. Nach zehn Jahren merke ich, dass ich einfach nicht mehr allein arbeiten möchte.

Und: ich möchtet an meinen Qualifikationen arbeiten. Heute Abend werden André und ich uns hoffentlich hinsetzen und durchsprechen, wie realistisch es ist, dass ich in Teilzeit Journalismus studiere. Online. Mit Pro und Kontra Liste zu jedem der drei Anbieter, die ich gefunden habe. Und ich muss überlegen, welchen Abschluss ich für mich brauche. Muss es ein Bachelor sein? Oder reicht ein Lehrgang? Ich weiß es noch nicht. Sicher weiß ich: für jetzt gerade ist es erstmal Journalismus.

Und ich freu mich drauf, den Blog wiederzubeleben, ein bisschen zu öffnen, den Blick zu schärfen und gleichzeitig schweifen zu lassen.

Bis morgen, deine Johanna

Silvester Outfit

Ein Experiment

Liebes Tagebuch,

das wird ein Experiment. Seit Ewigkeiten nehme ich mir vor, wieder mehr zu schreiben. Meine Perfektion steht mir dabei im Weg. Okay, und das immer die ein oder andere Taste meiner Laptop-Tastatur hakt, jetzt gerade sind es das T und die 7.

Die Perfektion ist allerdings der größere Stolperstein. Perfekt soll es sein. Ein perfekter Text, mit Aussage, Inhalt und natürlich einer Lösung für alle, die ihn lesen. Das klappt aber nicht. Erst klappte es mit Baby nicht, seit zwei Jahren klappt es wegen Pandemieproblemen nicht. Pandemieprobleme sind die Probleme, die eine Pandemie so mit sich bringt. Für jeden Menschen sind das andere, klar.

Schulschließungen, eine Familie, die sich zum Teil maximal auf die Nerven geht, weil sie außer sich selbst kaum noch jemanden sieht, aber natürlich trotzdem versucht, das Beste aus allem zu machen.

Das Gefühl, nichts mitzuteilen zu haben, weil: ist ja nichts los. Worüber sollte ich schon berichten, jeder erlebt ja fast das Gleiche gerade, seit zwei Jahren.

Die Angst, ins Negative abzudriften, weil neun Jahre Mutterschaft, zwei davon in einer Pandemie, die Hälfte der Woche allein und wahrscheinlich auch ein bisschen Veranlagung ihre Spuren hinterlassen haben, bei mir in Form einer mittelschweren Depression.

Und letztendlich auch immer ein bisschen die Angst, sich öffentlich nackig zu machen. Hier ein kleiner Seelenstriptease, da die Gefühle für alle Welt öffentlich zu machen. Die letzten drei Jahre habe ich ab und zu erlebt, wie es gegen einen verwendete werden kann, ehrlich zu sein, wie verletzlich es machen kann.

Aber, und das macht mich sehr glücklich: es hat mir auch gezeigt, dass es Verbindungen schafft. Dass meine Texte anderen Frauen Mut macht, das Gefühl gibt, nicht allein zu sein.

Ich überwinde also all diese Abers, die wie dicke Brocken überall dort liegen, wo ich sie nicht brauchen kann. Da, wo meine Gedanken einfach fließen und wollen. In meinen Fingerspitzen, die eigentlich über die Tasten fliegen wollen. In meinem Herzen, auf meiner Zunge. Ich ignoriere sie und starte dieses Experiment. Schreibe „Liebes Tagebuch“, obwohl ich mir dabei vorkomme wie 12 und ja, auch ein bisschen albern. Aber es ist leicht, diese Anrede zu wählen. Leichter, als alles zu zerdenken und am Ende wieder nicht zu machen.

Täglich zu schreiben, einfach nur für mich, das hatte ich mir eigentlich für meine Auszeit vorgenommen. Diese Pause, eine echte Pause, die gab es nicht. Und wie es aussieht, wird es sie auch im Januar nicht geben. Also verschiebe ich das Schreiben hierher. Mal kürzer, mal länger, dies, das, wie es mir gefällt. Einfach und allein aus dem Grund, wieder ins Schreiben zu kommen. Loszuschreiben. Zu experimentieren.


Wenn man nichts ändert, ändert sich sich nichts.


Und ich möchte vieles ändern, ohne mich den Regeln zu unterwerfen, wie „man“ dieses oder jenes gerade machen sollte. Experimentieren, mit Worten jonglieren, lernen, visuell verändern, (mich) entwickeln. Ich weiß, einige werden dabei sein. Und darauf freue ich mich.

Bis morgen, deine Johanna

Free Desktop Wallaper Dezember 2021

Free Desktop Wallpaper Dezember 2021

Gemütlich ausklingen lassen wollten wir es, dieses Jahr, das so anders war als alles, was wir bisher kannten.

Das habe ich im Desktop Wallpaper Post im Dezember vor einem Jahr geschrieben. Damals hätte ich nie im Leben geglaubt, dass in diesem Jahr im Dezember die Infektionszahlen auf Rekordhöhe sein würden. Dass wir wieder das traditionelle Kekse backen absagen, uns draußen treffen und überlegen müssten, ob wir Weihnachten nur als Kernfamilie feiern oder mit Eltern und Geschwistern.

Dieses Jahr ist das Bedürfnis nach Besinnlichkeit noch größer. Noch mehr Lichterkettenleichtigkeit, Keksknuspern und Glühweingemütlichkeit, die sich schützend um unsere hauchdünnen Nerven legen. Es darf ein bisschen mehr sein in diesem Jahr. Mehr von allem, was uns gut tut. Und im Umkehrschluss ein bisschen weniger schlechte Nachrichten. Zumindest zeitweise, indem wir das Handy beiseite legen, um nicht jede neue niederschmetternde Variante sofort per Push-Nachricht mitzubekommen. Also Nachrichten bewusst konsumieren und viel Zeit einplanen für Dinge, die uns gut tun. Kleine, coronakonforme Fluchten (wie zum Beispiel unsere kleine Flucht nach Fehmarn auf den Küselhof) oder Treffen mit Freunden, Sport, Bücher, Hörbücher, Zeitschriften, schöne, Kuscheklamotten, die sich nach wärmenden Umarmungen anfühlen, Spazieren gehen und frische Luft. Einfach alles, was irgendwie gut tut.

Farbe gehört auch dazu, für mich zumindest, das dürfte kein Geheimnis sein. Das Desktop Wallpaper für den Dezember ist also definitiv ein Booster (apropos: lasst euch unbedingt boostern) für die gute Laune.

Free Desktop Wallpaper Dezember 2021

Oder, was meint ihr? Ich finde, da knallt gute Laune raus.

Ihr könnt euch das Desktop Wallpaper wie immer für den privaten Gebrauch und ausschließlich für die Nutzung als Desktop Wallpaper kostenlos runterladen.

Free Desktop Wallpaper Download:

1280×1024
1600x 1200
1920×1200
1920×1080
2560×1140
iPad
iPhone
iPhone ohne Kalender
iPhone extra

Ich hoffe, das Design gefällt euch so gut wie mir und boostert eure gute Laune ein bisschen. Macht es euch schön, macht es euch gemütlich, verschenkt großzügig Wertschätzung und Liebe, an andere und an euch selbst.

Design: Swantje Hinrichsen für Pinkepank.


Dankeschön – auf einen Kaffee?

Wenn ihr euch über das Desktop Wallpaper freut, es vielleicht schon seit Jahren benutzt oder ganz neu entdeckt habt, euch aber bei jedem Blick auf einen eurer Bildschirme drüber freut, habt ihr vielleicht Lust, mich als Dankeschön auf einen Kaffee einzuladen?

Weil ich die Desktop Wallpaper und die Printables nicht selbst entwerfe, sondern tolle Grafikerinnen dafür bezahle, könnt ihr mich mit einem kleinen Betrag dabei unterstützen. 

Wenn ihr nach rechts in die Sidebar schaut oder auf dem Handy ganz nach unten scrollt, seht ihr zwei Tassen und einmal Kaffee und Kuchen als Option, wenn ihr auf die Bilder klickt, könnt ihr mich per PayPal auf einen Espresso, einen Flat White oder eben auf Kaffee und Kuchen einladen. Für noch mehr Printables, Inspiration und hoffentlich in Zukunft wieder mehr Tipps, wo ihr in Hamburg gut Kaffee trinken, übernachten, essen und shoppen könnt. Merci!

Free Desktop Wallpaper November 2021

Auf ein Neues. Der vorletzte Monat des Jahres beginnt für mich mit einer dicken Erkältung. Ich bin etwas überrascht von der Wucht, was vielleicht vor allem daran liegt, dass ich ewig nicht mehr wirklich krank war. Der Corona-Test ist zum Glück negativ, obwohl ich doppelt geimpft bin, schwingt die Möglichkeit trotzdem immer mit.

Aber diesmal scheint es nur eine normale Erkältung zu sein, ich versuche also, mich auszuruhen. Tee zu trinken. Es langsam anzugehen. Wie sehr ich das Nichtstun und Ausruhen verlernt habe, habe ich vor kurzem gemerkt, als ich das dringende Bedürfnis danach hatte, mich in die Badewanne zu legen. Ich wollte einfach nur im heißen Wasser liegen, mit fluffigem Badeschaum, einer flackernden Kerze, Tee und einer Serie.

Süßes Nichtstun, Erholung, Entspannung.

Das Ergebnis? Das Wasser war heiß, der Tee auch, der Schaum furchtbar schön fluffig – und ich die ganze Zeit unruhig. Obwohl ich mich so danach gesehnt hatte, fühlte ich mich kein bisschen entspannt.

Vielleicht ist sie nötig, diese kleine Zwangspause.

Für euch kommt trotzdem in aller Kürze das neue Desktop Wallpaper.

Wichtiger Hinweis zur Nutzung des Desktop Wallpapers:

Ein kleiner, aber äußerst wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Die Desktop Wallpaper Dateien dürfen ausschließlich als Desktop Wallpaper benutzt werden. Alles andere ist eine Copyright- und Urheberrechtsverletzung.

Auf euren Bildschirmen sollt ihr euch aber natürlich weiterhin am Desktop Wallpaper erfreuen, deswegen: here we go:

Free Desktop Wallpaper November 2021

Free Desktop Wallpaper Dowload

1280×1024
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1920×1080
2560×1140
iPad
iPhone
iPhone ohne Kalender
iPhone extra

Habt einen schönen November!


Dankeschön – auf einen Kaffee?

Wenn ihr euch über das Desktop Wallpaper freut, es vielleicht schon seit Jahren benutzt oder ganz neu entdeckt habt, euch aber bei jedem Blick auf einen eurer Bildschirme drüber freut, habt ihr vielleicht Lust, mich als Dankeschön auf einen Kaffee einzuladen?

Weil ich die Desktop Wallpaper und die Printables nicht selbst entwerfe, sondern tolle Grafikerinnen dafür bezahle, könnt ihr mich mit einem kleinen Betrag dabei unterstützen. 

Wenn ihr nach rechts in die Sidebar schaut oder auf dem Handy ganz nach unten scrollt, seht ihr zwei Tassen und einmal Kaffee und Kuchen als Option, wenn ihr auf die Bilder klickt, könnt ihr mich per PayPal auf einen Espresso, einen Flat White oder eben auf Kaffee und Kuchen einladen. Für noch mehr Printables, Inspiration und hoffentlich in Zukunft wieder mehr Tipps, wo ihr in Hamburg gut Kaffee trinken, übernachten, essen und shoppen könnt.