Autor: Johanna

Life Update – Hallo 2020

Gedanken, Fragmente, Erlebtes, Dies und Das Neues Jahr, neues Glück? Oder zumindest so ähnlich. Die ersten zwei Wochen im Januar sind um, wir sind langsam ins Jahr gestartet. Ich habe fast zwei Wochen lang nichts auf Instagram gepostet, mir noch ein bisschen Urlaub gegönnt. Stories gab es trotzdem, ich habe gemerkt: es ist schon Urlaub und unheimlich entstressend, wenn ich einfach nur irgendwas machen kann. Nicht machen muss. Keine Abgabetermine und Fristen habe. Das war wirklich schön, allerdings freue ich mich auch sehr, dass es jetzt weitergeht und ich gefühlt so richtig starten kann. Das ist es auf der anderen Seite eben auch – so schön ich dieses runterfahren auch fand: es kribbelt. In meinen Fingerspitzen, die über die Tasten huschen und Geschichten schreiben wollen. In meinem Kopf, in dem die Gedanken Achterbahn fahren, hoch, runter, rauf, quer und noch einen Looping dazu. Was war los und wie gehts weiter? Da dieser Text die Titel „Life Update“ trägt, will ich dem natürlich auch gerecht werden und ein bisschen vom Leben erzählen. Von unserem, von dem, …

Free Desktop Wallpaper Januar 2020

Free Desktop Wallpaper Januar 2020

Der erste Post des Jahres. Er fühlt sich ein bisschen komisch an, so ganz ohne Jahresrückblick, ohne Jahresabschluss. Als ob ein Stück fehlt. Aber wie ich hier schon geschrieben habe – ich bin erschöpft, es war Zeit für eine kleine Pause. Ich habe wieder angefangen zu lesen und wir haben in den letzten zwei Wochen so oft Freunde gesehen wie lange nicht mehr. Beides fühlt sich wahnsinnig gut an und soll nach Möglichkeit so weitergehen. Sobald die Wunde von meinem Sturz vor Weihnachten wieder verheilt ist, ist mein Hauptziel, meine Rektus Diastase in den Griff zu bekommen. Damit ich wieder regelmäßig Sport machen kann. Bevor ich André kennengelernt habe, war ich regelmäßig laufen, bin überall mit dem Fahrrad hingefahren und habe die typischen Bauch-Beine-Po Kurse gemacht. Drei bis vier mal pro Woche. Seit die Kinder auf der Welt sind, hab ich es nie geschafft, mich und meinen Körper wieder zur Priorität zu machen. Das merke ich nach drei Schwangerschaften, drei Geburten und mittlerweile 4 Jahren Stillzeit doch sehr. Ich fühle mich instabil, nicht fit, habe …

Alltagsgeschichten. Die Krümel des Jahres.

Alltagsgeschichten. Die Krümel des Jahres.

Der neunundzwanzigste zwölfte zweitausendneunzehn. Zwei Tage, bevor ein neues Jahrzehnt beginnt. Es ist einundzwanzig Uhr, ich humple zwischen Esstisch, Kühlschrank und Spülmaschine hin und her. Unter meinen nackten Fußsohlen kleben Krümel. Die Krümel des Tages und während ich versuche, sie an meinem Hosenbein abzustreifen, sinniere ich über Jahresrückblicke. Zuhauf gibt es sie in diesen Tag, klar wie Kloßbrühe, wann auch sonst? Sie sind gespickt mit schönen Erlebnissen, Momenten, für die es sich zu leben lohnt. Negatives und auch schlimmstes wird nicht ausgelassen, aber doch, es überwiegt meist das Gute. Denke ich an mein Jahr, überkommt mich ein Gefühl von tiefer Erschöpfung. Die Art der Erschöpfung, die dich spüren lässt, wie müde sich deine Haut anfühlt. Die Art von Erschöpfung, die sich in den Knochen festsetzt. Ich denke sofort an den Sand im Getriebe, an die piksigen Krümel im Bett und unter den nackten Füßen. Nur lassen sich die Krümel des Jahres nicht so leicht am Hosenbein abstreifen. Wie dicke, klebrige Klumpen hängen sie da, zäh und höhnisch. Sie lassen mich auf der Stelle treten, verkleben …

Visu Stuhl in rosa - ein echter Sichtfeldschmeichler.

Wohnungsupdate und Muuto-Magie

Unbezahlte Werbung|Produktplatzierung Obwohl der Dezember für viele von uns wahrscheinlich der stressigste Monat des Jahres ist, verbinden die allermeisten ihn doch mit heimeliger Gemütlichkeit. Mit Kuschelzeit auf dem Sofa, Weihnachtsfilmen, heißen Getränken, knusprigen Keksen und guten Geschichten. Wir lesen unseren Kindern Weihnachtsbücher vor oder nehmen uns endlich mal wieder Zeit, selbst ein Buch in die Hand zu nehmen. Letztes ist zumindest bei mir der Fall. Ich habe Ewigkeiten nicht gelesen. Lange hat sich das angefühlt, als hätte ich eine große Liebe verloren. Jetzt habe ich sie wiedergefunden. Ein ganzer Stapel Bücher wartet darauf, von mir verschlungen zu werden. Wusstet ihr übrigens, dass es im Japanischen ein Wort dafür gibt, wenn man immer wieder Bücher kauft, sie auf einen Stapel legt und nicht liest? Es lautet: Tsundoku. Diese Phase habe ich glücklicherweise überwunden und es fühlt sich so verdammt gut an, endlich wieder zu lesen. Warum es übrigens einen Unterschied macht, ob wir in einem echten Buch lesen oder auf einem Bildschirm, könnt ihr hier im Interview mit Maryanne Wolf (Professorin für kindliche Entwicklung, Kognitions- und …