Alle Artikel mit dem Schlagwort: Baby No.2

Eine runde Sache – Babybauchrückblick

Punkte, Streifen, Karos und pinkfarbene Zebras – mustermäßig war eine Menge los auf meinem Bauch in den letzten 24 Wochen der Schwangerschaft. Auch, wenn es nicht immer hundertprozentig der gleiche Winkel und Ausschnitt ist, finde ich es trotzdem toll, noch mal zu sehen, wie sehr der Babybauch gewachsen ist. Und, dass er erst ziemlich kugelig und später dann doch irgendwie spitz war. Einfach eine schöne Erinnerung. Und auch, wenn ich meinen Babybauch auf den Fotos wirklich schön anzusehen finde, vermissen tue ich ihn (noch) nicht wirklich. Dafür genieße ich es viel zu sehr, dass Bo endlich da ist – und auch, dass ich Lotta wieder so richtig auf den Arm nehmen kann, ohne, dass der dicke Bauch „stört“. An dieser Stelle vielen Dank an meinen Liebsten, der fast alle Bauchfotos gemacht und damit maßgeblich zu dieser schönen Erinnerung beigetragen hat. So, gut, das war’s dann also, tschüss Babybauch, wer weiß, wann und ob wir uns jemals wiedersehen. Es war nicht immer, aber meistens doch sehr schön mit dir!

38 Wochen + das große Warten

Auch, wenn ich es nicht so gerne gehört habe, was eine – ansonsten sehr nette, ältere Dame – am Wochenende zu mir gesagt hat: Ich sehe nicht nur überreif aus, ich fühle mich langsam auch so. Es sind zwar noch 9 Tage bis zum errechneten Geburtstermin, aber so langsam werde ich ungeduldig. Einerseits. Weil ich es kaum erwarten kann, den Neuen in den Armen zu halten, zu sehen, wie er aussieht, an ihm zu riechen und ihn kennen zu lernen. Und weil, auch wenn das jetzt nicht sehr liebevoll klingt, ich endlich diesen riesigen Bauch los sein will – alle meine Klamotten rutschen, kneifen oder sehen einfach nur noch doof aus. Andererseits – kann er jetzt vielleicht auch noch warten, bis sein Papa Urlaub und nach seinem letzten Nachtdienst ausgeschlafen hat. Und wenn er schon wartet, na also dann würden wir eigentlich auch gerne noch auf’s Dockville Festival gehen. Und am 21. 08., also seinem errechneten Geburtstermin, ist auch noch eine tolle Veranstaltung, zu der ich so gerne gehen würde… Irgendwas ist also immer. Und außerdem kommt …

35 Wochen + Musik im Kreißsaal

35 Wochen sind rum, die Schwangerschaft nähert sich gefühlt mit Siebenmeilenstiefeln dem Ende – vor allem, seit wir auch noch zusätzliche Termine wegen der Beckenendlage haben. Ich hab mich in der offenen Hebammensprechstunde beraten lassen und war im UKE – denn tatsächlich wird von jedem, mit dem man über die Beckenendlage spricht, das UKE als der Anlaufpunkt schlechthin empfohlen, sei es zur äußeren Wendung oder zur spontanen Geburt. Einen Kaiserschnitt würde vermutlich jede Klinik ähnlich gut hinkriegen, aber das ist und bleibt erstmal die allerletzte Option für uns. Der Plan ist, den Neuen drehen zu lassen, zu hoffen, dass das gut geht und dann ganz normal zu entbinden. Deswegen hab ich auch schon mal wieder meine Kreißsaal-Playlist hervorgekramt – ich finde Musik im Kreißsaal einfach schön und hätte das dieses Mal auch gerne wieder. Obwohl ich gestehen muss, dass ich mich im Nachhinein hauptsächlich daran erinnere, dass wir auf der Autofahrt ins Krankenhaus Get it faster von Jimmy Eat World gehört haben, die restliche Zeit über hab ich die Musik nicht bewusst wahr genommen. Trotzdem glaube ich, …

34 Wochen + Beckenendlage

Was für ein Sonntag! Erst haben wir eine tolle Babyparty gefeiert, für Clara und ihren Minisheriff (Fotos gibt’s bei Luzia Pimpinella) und abends haben wir mit der deutschen Mannschaft um den Weltmeistertitel gezittert. Was für ein Spiel! Der Neue war gefühlt genauso aufgeregt wie alle anderen auch und hat mitgezittert – ich musste sogar nebenbei Wäsche zusammenlegen, um mich ein bisschen zu beruhigen.  Aber – von Wehen zum Glück weiterhin keine Spur mehr. Dafür gibt es eine andere Sache, die mich zunehmend nervös macht – wir sind jetzt in der Mitte der 35. Schwangerschaftswoche und der Neue hat sich immer noch nicht gedreht, das heißt, er liegt noch in Beckenendlage. Eine Woche hat er ungefähr noch, um sich von alleine zu drehen, danach wird es, laut meiner Gynäkologin, immer unwahrscheinlicher. Es gibt diverse Möglichkeiten, um das Kind zur Drehung zu motivieren oder es zu „unterstützen“ – den Lichtkegel einer Taschenlampe unten an den Bauch halten, moxen (eine brennende Beifußzigarre wird an einen kleinen Zeh gehalten, um einen bestimmten Punkt des Körpers zu erhitzen und die …