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Die schönsten Kinderschuhe für die warmen Tage

Die schönsten Kinderschuhe für Frühling und Sommer

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Hurra, der Frühling steht vor der Tür! Und mit ihm – neue Kinderschuhe.

Kinderschuhe zu kaufen kann eine ziemlich Herausforderung sein. Ganz am Anfang war es das für mich auch, mittlerweile hat sich aber natürlich eine Art Routine eingestellt.

Kinderschuhe kaufen – so geht’s:

Ich kontrolliere sehr regelmäßig – auch innerhalb der Saison – ob die Füße meiner Kinder gewachsen sind. Das funktionier easy peasy, indem die Kinder sich barfuß auf ein Blatt Papier stellen, ich ihre Füße abmale und dann ausmesse.

Eine Wachstumszulage von 1-1,5cm dazurechnen, zack, schon hat man die richtige Größe. Jetzt muss man natürlich Läden kennen oder finden, die die Innensohlenlänge der einzelnen Schuhe angeben.

Denn – selbst innerhalb einer Marke ist Größe 26 nicht gleich Größe 26. Und erst recht nicht bei unterschiedlichen Marken.

Wichtig – wenn die Füße unterschiedlich groß sind, am größeren Fuß orientieren.

Die richtige Schuhgröße finden mit Innensohlenlänge

Wenn ihr Kinderschuhe im stationären Laden kauft, ist es eine gute Sache, die aufgemalten Füße einfach auszuschneiden (den größere von beiden). Entweder, ihr messt vorher noch die Wachstumszulage aus und schneiden den Fuß entsprechend größer aus oder ihr achtet drauf, dass vorn noch 1-1,5cm Platz sind.

Bestellt ihr Schuhe für die Kinder lieber online, macht es Sinn, sich Shops zu suchen, die die Innensohlenlänge für jedes einzelne Modell angeben. Ich weiß, dass Growing Feet das macht, Misses and Misters und Nordkinder auch.

Oft findet man auf den Seiten der Marken die Innensohlenlänge, wenn sie in anderen Shops nicht angegeben ist.

Und bei Smallable oder Sarenza gibt es immerhin eine allgemeine Liste, die die Länge der Füße mit Innensohlenlänge und Schuhgröße verbindet. Bei solchen allgemeinen Listen würde ich allerdings die Größe zuhause noch mal mit dem ausgeschnittenen Papierfuß abgleichen.

Der „Wo-ist-der-große-Zeh-Test“

Aus meiner Kindheit und ehrlich gesagt auch immer noch aus einigen Fachgeschäften kenne ich beim Schuhkauf den Test mit dem großen Zeh. Das heißt, das Kind zieht die Schuhe an und Eltern oder Verkäufer drücken von oben und gucken, wo der große Zeh ist. Passt vorn noch ein Daumen dazwischen, gilt der Schuh in der Regel als passend. Dass aber die Kinder die Zehen gerne mal einziehen und der Schuhe dadurch vielleicht passend erscheint, obwohl er eigentlich zu klein ist – merken Eltern und Verkäufer bei dieser Methode nicht. Die auf Infos rund um Kinderfüße spezialisierte Seite Kinderfüße hält die Daumen-Methode offenbar nach wie vor für geeignet – gibt aber auch eine Anleitung dazu, wie man es richtig macht.

Wie wichtig es ist, dass Kinder nicht in zu kleinen Schuhen rumlaufen, erklärt auch noch mal dieser Beitrag der Bundesärztekammer. Auch spannend – die ausgezeichnete Größe auf Kinderschuhen entspricht in 86% der Fälle nicht der tatsächlichen Größe. Die meisten Schuhe sind kleiner. Nachzulesen noch mal hier.

Wie viele Schuhe braucht das Kind für Frühling und Sommer?

Wenn man die richtige Größe gefunden hat, stellt sich natürlich die Frage: welche Schuhe braucht mein Kind eigentlich im Frühling und Sommer?

Die Antwort darauf ist natürlich höchst individuell – ich hab’ drüber nachgedacht und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass wir eigentlich mit 4 verschiedenen Schuhe-Arten durch Frühling und Sommer kommen.

  1. Gummistiefel. Der Hamburger Sommer ist oft ziemlich verregnet und nass, auf dem Spielplatz und in der Kita sind Gummistiefel da oft eine gute Wahl.
  2. Ungefütterte Boots. Für Tage, an denen es nicht wirklich warm und evtl. noch feucht ist oder Regen angekündigt ist. Ausschließlich in Gummistiefeln rumzulaufen ist schließlich auch nicht gut für Kinderfüße.
  3. Sneaker. An vielen Tagen die optimale Wahl, wenn es trocken ist und die Temperatur – so mittel.
  4. Sandalen. Für die Tage, an denen es richtig schön warm ist. Kommt hier nicht soo oft vor, aber ganz ohne Sandalen geht es auch nicht.

Je nachdem, wie schnell die Füße wachsen und wie pfleglich man mit den Schuhen umgeht, kann man gut mit einem Paar pro Kategorie durch Frühling und Sommer kommen.

Die schönsten Kinderschuhe für Frühling und Sommer

 

Die schönsten Kinderschuhe für Frühling und Sommer

Sandalen von Birkenstock in Weiß/Gold | Milano Sandalen Birkenstock | Rio Sandalen Birkenstock Gold Glitzer | Ledersandalen Kross Khaki Pom D’ApiTurnschuhe mit Klettverschluss Grün-grau 10ISSpangenschuhe aus Leder Dottie Gold Young Soles | Sandalen Birkenstock Rio Roségold | Turnschuhe Skool V Schwarz VansBoots Chelsea Banzai Braun Dr  MartensSandalen Waterproof aus Leder Original Rot Saltwater |

 

Sandalen, Sneaker, Gummistiefel, Boots - die schönsten Varianten von Kinderschuhen für Frühling und Sommer

Baby-Schuhe aus Leder Kamelbraun PèpèTurnschuhe Old Skool Khaki Vans | Lauflernschuhe mit Herz Angulus | Lauflernschuhe perforiert gelb AngulusDesert Boots Cognac Bisgaard | Moccasin Lauflernschuhe Bisgaard | Chelsea Boots Cognac Kavat | Gummistiefel lila Kavat | Blaue Schuhe Babybotte | Regenbogensneaker Maá | Old School Speaker Vans grün

Angulus und KAVAT - die schönsten Kinderschuhe für Frühling und Sommer

Chelsea Boots Rose Copper Angulus | Dunkelbraune Halbschuhe Angulus | Chelsea Boots Roségold Angulus | Chelsea Boots Pink mit Lochmuster Angulus | Lauflernschuhe Schnürer Angulus | Sandalen vorne geschlossen Angulus | KAVAT: High Speaker mit Rüschen Rosa | Sandalen Rosa-Rot | Sandalen Grün-Gelb mit Klettverschluss | Sandalen Rosa mit geflochtenen Riemen | Lauflernschuhe Türkis (Rosa) | Stoffschuhe mit Klettverschluss Lila | Sandalen Blau, Türkis, Rosa, Gelb, Lila | Sneaker mit Klettverschluss

*Partnerlinks: Solltet ihr über diese Links ein Paar Schuhe kaufen, bekomme ich eine geringe Provision, ohne, dass es euch mehr kosten würde. Vielen Dank!

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Über Kindersparbücher. Vorsorge und Altersarmut

Kindern den Umgang mit Geld beibringen – und dabei auch gleich sich selbst

Wie ein Haufen Kleingeld und ein Artikel über Altersarmut mich dazu gebracht haben, mich endlich mal mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen:

In meiner Handtasche trage ich seit ein paar Tagen die ausgefüllten Anträge für die Sparbücher der Kinder mit mir rum.

In ihrem Kinderzimmer steht ein kaputtes Sparschwein, das restliche Kleingeld befindet sich, nach Wert geordnet, in einer Kiste. Plus – ein lose herumflatternder Zwanziger.

Ein Sparkonto für dieses ganze Kleingeld und eben auch für Geburtstagsgeld und Co. wollen wir den Kindern schon lange anlegen. Und immer öfter frage ich mich in den letzten Monaten – ab wann verstehen Kinder eigentlich den Wert von Geld?

Kinder und Geld

Wie bringt man Kindern den richtigen Umgang mit Geld bei? Wann ist der richtige Zeitpunkt für Taschengeld? Wieviel Taschengeld gibt es in welchem Alter? Was sollen die Kinder davon alles kaufen müssen?

Können Kinder schon einschätzen, wie teuer ein Geschenk war? Verdirbt es den Charakter, wenn sie schon in jungen Jahren lernen, eher auf Qualität statt auf Masse zu setzen?

Zu viel und zu teuer

Ein Aspekt, der sicher eine Rolle spielt, warum mich das Thema Kinder und Geld so beschäftigt, ist, dass mir oft vorgeworfen wird, dass unsere Kinder zu viel haben. Zu viel und zu teuer. Klamotten, Spielzeug, Kleiderschrank.

Ich persönlich bin der Meinung, dass ein Kind weder mit dreieinhalb noch mit fünf den Unterschied einschätzen kann, ob etwas 500 oder 1500 Euro kostet. Einfach, weil sie den Wert noch nicht greifen können. Der einzige Maßstab, an dem sie die Summe messen könnten, wäre, wenn man ihnen sagt: für 1500 Euro muss ich so viele Tage arbeiten und für 500 Euro nur so viele Tage.

Trotzdem bleiben so große Summen meiner Meinung nach in dem Alter noch ziemlich abstrakt. Eben auch, weil Zeit auch etwas ist, was sie noch nicht vollständig überblicken. Und – man kann Geldwert und in welcher Zeit man wieviel verdient, ja auch nicht pauschalisieren. Ich muss für Betrag X 3 Stunden arbeiten, andere nur 30 Minuten und wieder andere 3 Tage.

Über Kindersparbücher. Vorsorge und Altersarmut

Die Ungleichheiten zwischen Mann und Frau

Es fällt mir tatsächlich auch schwer, das Thema Geld auf ein so niedriges Niveau herabzubrechen. Wie kann man über Geld reden ohne zu thematisieren, dass Frauen nach wie vor weniger Geld für die gleiche Arbeit bekommen? Dass Frauen mit Familie benachteiligt sind, was die finanzielle Situation angeht und gerade Mütter von Altersarmut bedroht sind?

Wie kann ich meiner Tochter beibringen, sich eine „Sicherheitsrücklage“ zuzulegen, wenn ich das selbst nicht schaffe? Und wie meinem Sohn, dass er später darauf achtet, seiner Frau einen angemessenen Ausgleich zu zahlen, falls er Kinder haben sollte und sie diejenige ist, die zuhause bleibt und Verdienstausfälle hat?

Wie bringen wir ihnen bei, dass es Berufe gibt, in denen man viel zu wenig verdient, für das, was man tut – und andere, in denen einem das Geld fast nachgeschmissen wird? Wie lehren wir, dass Geld zwar wichtig, glücklich zu sein aber wichtiger ist?

Was ist eigentlich mit meinen Finanzen?

Das Themen Geld, Absicherungen und Vorsorge beschäftigen mich aktuell nicht nur in Bezug auf meine Kinder – wie man unschwer im letzten Absatz merkt. Natürlich sind das keine Themen, die bei den Kindern jetzt schon angesprochen werden müssen. Aber ich merke zunehmend an mir selbst, dass sie eben auch nicht vergessen werden dürfen.

Wir als Familie, als Paar und ich selbst ordnen in den letzten Monaten nicht nur unsere Wohnung, auch unser Leben. Es fühlt sich gut an, nach und nach mehr unter Kontrolle zu haben und sich nicht mehr so hilflos zu fühlen.

Beim Thema Finanzen und Vorsorge tue ich das allerdings nach wie vor. Ich habe immer das Gefühl, niemand, der mich berät, ist wirklich ehrlich. Alle wollen nur ihr Produkt verkaufen, sei es eine Versicherung oder ein Sparplan. Aber woher weiß ich, was wirklich Sinn macht?

Über Kindersparbücher. Vorsorge und Altersarmut

Informier dich!

Auch, wenn Finanzen, Vorsorge und Absicherung schon länger auf meiner To-do-Liste stehen – eigentlich brodeln sie so in meiner Schreibtischschublade vor sich hin. Weil ich einfach nie den Arsch hochgekriegt habe, mich zu kümmern. Aber bei dem, was sich hier in den letzten Monaten schon bewegt hat, kriege ich das jetzt auch noch gewuppt.

Sowas erledigt sich einfach nicht von selbst, die „Gefahr“ dahinter wird nicht kleiner, nur weil man sie ignoriert. Ich muss mich informieren. Und zwar so, dass ich es auch verstehe. Trotz Schlafmangel, trotz (über)vollem Kopf, den man nunmal hat, wenn man sich nicht nur um sich kümmern muss, sondern immer an Termine und Bedürfnisse für 4 denken muss.

Brigitte Finanz-Symposium

Anfang der Woche saß ich im Wartezimmer meiner Ärztin und hatte vorsorgliche die aktuelle Brigitte Mom dabei. Der Artikel „Nächste Station: Altersarmut“ hat mich ziemlich aufgewühlt, mit einem mulmigen Gefühl habe ich ein Foto mit dem Text „Darum müssen wir uns auch wirklich dringend mal kümmern“ an meinen Freund geschickt.

Er, bei der Arbeit, Geld (für uns alle) verdienend und somit auch für seine Rente sorgend.

Ich, im Wartezimmer bei meiner Gynäkologin, dafür Sorge tragend, dass es unserem dritten Kind gut geht. Selbstständig, viel zu wenig ver- und abgesichert.

Am Ende des Artikels der Hinweis auf die Brigitte Academy und das Finanz-Symposium mit Themen rund um Altersvorsorge, Ausgleich des Rentenanspruchs, wie man Geld clever anlegt und Vermögen aufbaut.

Ein Anfang?

Auch hier kann ich noch nicht überblicken, ob mir dieses Symposium das bringt, was ich brauche. Wie unabhängig es ist und ob hier auch irgendwas verkauft werden soll. Aber die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Kinder sowie mit HerMoney, einem unabhängigen Finanzforum für Frauen finde ich schon mal vertrauenserweckend.

Leider ist der aktuelle Termin schon ausgebucht, ich werde aber auf jeden Fall versuchen, am nächsten Termin teilzunehmen.

Über Kindersparbücher. Vorsorge und Altersarmut

Blogs und Initiativen zum Thema Geld

Unterstützt wird das Symposium unter anderem von den Finanzheldinnen – das finde ich auf den ersten Blick ganz sympathisch. Allerdings verraten weder der Instagram– noch der Facebook-Auftritt auf den ersten Blick, dass es sich bei der Initiative um Mitarbeiterinnen von comdirect handelt. Natürlich habe ich noch nicht alles gelesen, aber zunächst deutet nichts darauf hin, dass es sich hier einfach nur um gut getarnte Werbung für eine Bank handelt. Den Artikel „Über Geld spricht man eben doch“ inklusive Checkliste Gemeinsam Planen für Paare finde ich persönlich schon mal ganz hilfreich. Auch die Infos aus dem Artikel Anlegen mit gutem Gewissen sind für mich neu und wirklich spannend.

Und das eigentliche Thema dieses Posts – ich bin irgendwie abgeschweift – Wie Kinder lernen, mit Finanzen umzugehen – wird auch behandelt. Hier findet sich im letzten Absatz eine kleine Werbung für comdirect; ich kann über sowas aber gut hinwegsehen. Immerhin werden hier gebündelt und kostenlos viele wertvolle Informationen geliefert, die ich mir sonst mühevoll zusammensuchen müsste.

Bei Madame Moneypenny habe ich mich sofort festgelesen – Natascha schreibt hier verständlich über Finanzthemen, um Frauen in die finanzielle Unabhängigkeit zu begleiten. Genau das, was ich brauche.

Auch auf Edition F findet man viele gute Artikel zum Thema Finanzen und Geld – einfach in die Suche Geld eingeben – oder Mitglied in der Future Female Force werden, dort werden Finanzen ebenfalls behandelt.

Über Kindersparbücher. Vorsorge und Altersarmut

Ein Anfang!

Auch, wenn ich mit diesem Post weder Ratschläge dazu geben kann, wie man Kindern den richtigen Umgang mit Geld beibringt noch dazu, welche Anlageformen für Frauen die richtigen sind, um sich abzusichern. Mir persönlich hat es unheimlich viel gebracht, mich erstmalig so richtig mit dem Thema Finanzen und Absicherung auseinanderzusetzen.

Ich überlege, was ich mir wichtig ist und finde heraus, was ich angehen muss. Und mein Fazit aus den Recherchen und dem Schreiben dieses Posts sind zwei Dinge:

  • Ich möchte finanziell unabhängig und abgesichert sein und auch verstehen, wie und wo ich mein Geld anlege
  • Kinder lernen immer noch am Meisten durch Vorleben. Und ein guter Schritt ist schonmal, dass sie sehen, dass wir uns gemeinsam um ihr Geld kümmern.

Der Rest, vor allem bezogen auf die Kinder, kommt sicher auch. Erstmal das Sparbuch, in diesem Zuge haben wir gleich schon mal erklärt, was Zinsen sind. Taschengeld, selbst bezahlen, mal gucken, was wieviel kostet oder was man alles für einen bestimmten Betrag kaufen kann. Wir probieren einfach aus und ich berichte dann.

Auch noch interessant zum Thema Finanzen:

Am Dienstag, den 17. April gibt es einen Live-Talk auf Facebook mit dem Titel „Finanzen. Womit starten? Was tun?, den ich mir sicher anschauen werde.

Auf Pinterest einfach mal nach Finanzen organisieren suchen. Hier findet man Tipps und Vorlagen für „Haushaltsbücher“ und und und.

Finanz-Apps. Da kann ich noch keine Empfehlung abgegeben, aber ich werde mir auf jeden Fall die ein oder andere runterladen, um im Alltag einen Überblick über meine Finanzen zu behalten und zu sehen, wo ich Geld einsparen kann, um es dann investieren zu können.

Erfahrungen und Tipps?

Wie macht ihr das denn mit eurer Vorsorge? Habt ihr einen finanziellen Ausgleich mit eurem Partner für die Zeit, in der ihr euch um die Kinder kümmert? Gilt ja für Männer, die zuhause bleiben, genau so. Auch, wenn die immer noch deutlich in der Minderheit sind.

Und wie regelt ihr das mit dem Geld der Kinder? Was müssen sie von ihrem Taschengeld kaufen und wieviel bekommen sie in welchem Alter?

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1000 Fragen an dich selbst - mehr Selbstfürsorge im Mama-Alltag (3)

1000 Fragen an mich selbst #15

Hui, zum ersten Mal hätte ich die 1000 Fragen an mich selbst fast nicht „pünktlich“ geschafft. Es ist zwar wirklich kurz vor knapp, aber es ist noch Samstag. Die letzte Woche war anstrengend (mimimi) und es fiel mehr schwer, überhaupt Energie aufzubringen, mich durch den Tag zu schleppen.

Dementsprechend hatte ich auch nicht wirklich viel Kraft übrig, mir Gedanken zu machen und die dann auch noch zu formulieren.

Aber – hier sind sie, meine Antworten auf die nächsten 20 Fragen.

Neu dabei?

Falls ihr neu dabei seid und gerne noch einsteigen möchtet, alle Infos findet ihr in diesem Post und unter dem Schlagwort 1000 Fragen an dich selbst hier auf dem Blog.

1000 Fragen an mich selbst #15

281: Malst du oft den Teufel an die Wand? 

Oft nicht, aber es kommt schon vor. Vor allem in Situationen, die unbekannt sind und mir Angst machen.

282: Was schiebst du zu häufig auf?

Unangenehme Dinge. Eigentlich genau falsch rum, es wird immer geraten, die unangenehmen Erledigungen so schnell wie möglich hinter sich zu bringen.

283: Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?

Sehr sehr schwierige Frage, gerade für mich als Vegetarierin. Ich habe lange drüber nachgedacht und ich kann nur zu dem Entschluss kommen: solange nicht die Entscheidung Leben oder Tod für entweder einen oder den anderen im Raum steht, ja.

284: Bist du dir deiner selbst bewusst? 

Seit einiger Zeit ja, sehr sogar, würde ich sagen. Und ich sag’s schon wieder, aber es stimmt einfach – nicht zuletzt auch, weil ich mir Zeit nehme, diese Fragen zu beantworten. Ich nehme mir die Zeit für mich, um über mich und meine Meinung nachzudenken.

285: Was war ein unvergesslicher Tag für dich? 

Die unvergesslichen Tage sind immer die, an denen etwas besonderes passiert. Besonders schlimm vergisst man genau so wenig wie besonders schön – allerdings ist unvergesslich irgendwie positiv besetzt. Und weil ich mich nicht für einen Tag entscheiden kann: der Tag, als ich André kennengelernt hab, der Tag, an dem Lotta geboren wurde und – Überraschung – der Tag, an dem Bo geboren wurde.

286: Was wagst du dir nicht einzugestehen? 

Eigentlich bin ich gerade ganz gut darin, Dinge einzugestehen. Es gibt sicher irgendetwas, das noch „verborgen“ ist, irgendwo tief in mir. Aber alles, was oberflächlich genug ist, dass ich selbst drankomme, schaffe ich, mir einzugestehen.

287: Bei welcher Filmszene musst du weinen? 

Die Frage müsste für mich eher lauten: Bei welcher Filmszene musst du NICHT weinen? Ich weine wirklich ständig bei Filmen, wenn es schön ist, romantisch, traurig, dramatisch. Klassiker selbstverständlich: Titanic. Ich muss zugeben – kein Film hat mich in SO VIELEN Szenen zum Heulen (okay, Schluchzen) gebracht (und ja – obwohl ich den Film vermutlich seit 10 Jahren nicht gesehen habe, steigen mir sofort die Tränen in die Augen, wenn ich an die Szene denke, in der Rose langsam im Rettungsboot vom Schiff gelassen wird, Jack ihr nachschaut und die Zeit stehen zu bleiben scheint – bis Rose zurück ins Schiff springt).

288: Welche gute Idee hattest du zuletzt? 

Die letzte richtig gute, große Idee war, diese 1000 Fragen an mich selbst Reihe zu starten. Weil sie etwas in Bewegung gebracht hat, ich habe das Gefühl, unter anderem deswegen in den letzten Monaten so viel geschafft zu haben wie lange, lange Zeit nicht. Und eine banale, aber sehr gute Idee war, meinen Freund Mikrowellenpopcorn mitbringen zu lassen, das ich knuspern kann, während ich die Fragen aus meiner grandiosen letzten Idee beantworte.

289: Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen? 

Es gibt nicht DIE Geschichte, die ich gerne mit der Welt teilen würde und es ist auch nicht (nur) meine. Ich würde gerne die Geschichten von Müttern mit der Welt teilen. Über ihren Mut, ihre Stärke und auch ihre Ängste schreiben. Die Sorgen, die Hoffnungen, die kleinen und großen Emotionen, die Verzweiflung, die Herausforderungen. Ihre Leidenschaften, Lieben, ihre Schwächen, über ihre Herzen, ihren Geist und Verstand. Ihre Entscheidungen. Über alleineinerziehende Mütter, Mütter, die arbeiten und die, die zuhause bleiben. Über den Balance-Act von Müttern, im Kleinen zuhause und im Großen in der Gesellschaft. Über Mütter mit Unterstützung und solche, die allein dastehen.

Der Balance-Act der Mütter.

An dieser Stelle möchte ich noch kurz sagen: natürlich und ohne Frage sind die Geschichten von Frauen ohne Kinder es ebenso wert, mit der Welt geteilt zu werden. Ich habe wirklich ziemlich lange über die Situation nachgedacht, dass in meinem Kopf sofort „Mütter“ aufploppen, wenn ich über die Frage nachdenke.

Diskriminiere ich damit kinderlose Frauen? Und wie bescheuert ist es eigentlich, dass ich Frauen sofort in Mütter und Nicht-Mütter teile? Gibt es in der Realität auch diesen „Gap“ zwischen Frauen mit und denen ohne Kinder? Vielleicht weniger zwischen Freundinnen und innerhalb der Familie, aber zwischen sich fremden Frauen?

Supporten statt bashen

Ein Thema, das mich nicht nur bei dieser Frage nicht loslässt. Ich habe seit einiger Zeit das Gefühl: Je weniger eine Frau daran gemessen werden sollte, ob sie Mutter ist, desto mehr passiert genau das. Dieses ganze Mutter-Ding bauscht sich in eine vollkommen falsche Richtung auf. Nämlich nicht in Richtung „Wir kämpfen gemeinsam für unsere Rechte“. Wir bashen uns stattdessen gegenseitig. Dafür, dass wir arbeiten gehen oder eben nicht, zu früh wieder arbeiten oder zu spät. Dafür, dass wir uns politisch nicht genug engagieren. Dafür, dass die Kinderklamotten zu teuer und die Altbauwohnungen zu groß sind, aber die Rentenvorsorge (vermutlich) zu klein ist.

Statt übergewichtige Frauen werden jetzt Size-Zero-Moms gebasht oder hirnlose Interior-Moms, die den ganzen Tag nur Kinderzimmer dekorieren und umräumen, um ihre zwei größten Leidenschaften Kinder und Einrichtung auf der drittgrößten, natürlich Instagram, präsentieren zu können.

Wenn ich mir überlege, welche Energie, welche Macht wir Frauen, wir Mütter, entwickeln könnten, wenn wir uns stattdessen gegenseitig unterstützen würden. Wenn wir positive, konstruktive Kritik äußern, Lösungen entwicklen und das alles bündeln würden – ich glaube dann, ja DANN hätten wir wirklich eine Geschichte, die ich liebend gerne mit der ganzen Welt teilen würde.

290: Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Das kommt sehr auf die Person an und auch darauf, wie schlimm das ist, was es zu verzeihen gilt.

291: Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Ich sag’s nicht gerne, aber früher hab ich absolut filmreife Eifersuchts-Ausraster hingelegt. Das gibt es mittlerweile nicht mehr, zum Glück.

292: Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Auch, wenn es unrealistisch ist: ich hoffe, nie mehr zu erleben, wie jemand, den ich liebe, stirbt oder krank wird. Das wäre natürlich meine allergrößte Hoffnung. Aber da Krankheit und Tod einfach zum Leben dazu gehören, hoffe ich einfach darauf, dass ich nicht noch mal einen Shitstorm im Internet erleben muss.

293: Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?

Nein, absolut nicht. Denn ich weiß aus Erfahrung – wenn ich davon später Wind bekomme, macht es das viel viel schlimmer, lässt mich manchmal nie wieder los und beeinflusst dadurch alles, was kommt.

294: Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Auch hier wieder die Antwort – das kommt drauf an, welche Entscheidung ich treffen muss, welche Tragweite sie hat und wessen Meinung ich dazu einholen könnte.

295: Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Ich war lange beides, tendenziell aber eher ein Zukunfträumer. Eine Frage in der Art habe ich auch schon mal beantwortet. Lange Zeit habe ich quasi nur für die Zukunft gelebt und immer gedacht: Wenn ich nur erst den Studienplatz/Kinder/eine schönere Wohnung/mehr Geld/weniger Stress/einen schlankeren Körper/… habe, wird alles besser.

Ich konnte lange Zeit das jetzt nicht genießen, hatte immer das Gefühl, früher hatte ich es besser und die Zukunft kann auch nur besser werden. Dadurch hab ich den Blick auf die schönen und wertvollen Menschen und Ereignisse im Jetzt oft aus den Augen verloren.

296: Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Ja, oft vielleicht zu leicht. Ich mag (persönliche) Konfrontationen, aus denen sich Diskussionen entwickeln. Auch, wenn sie selten zu einer Lösung führen. Konfrontationen im Internet finde ich allerdings selten bereichernd und zielführend, weil oft sofort persönlich verletzt und unter der Gürtellinie agiert wird. Hier versuche ich mittlerweile, Konfrontationen aus dem Weg zu gehen.

297: In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter? 

Darüber werd ich beim morgigen Besuch noch mal gründlich nachdenken.

298: Wo bist du am liebsten? 

Obwohl ich mich immer als Stadtmenschen gesehen habe, würde ich mittlerweile sagen: speziell am Meer und übergeordnet in der Natur.

299: Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet? 

Puh, ich muss sagen – darauf achte ich nicht wirklich. Klar dreht sich manchmal auf der Straße jemand nach mir um oder schaut mir beim Vorbeigehen länger als gewöhnlich in die Augen. Angelächelt werde ich auch manchmal – also ja, dafür, dass ich meistens mit zwei kleinen Kindern (und im Moment auch noch schwanger) unterwegs bin, finde ich schon.

Vielleicht werde ich aber auch manchmal nur erkannt und angelächelt, weil die Freundinnen der lächelnden Typen mir auf Instagram folgen. Wer weiß. Und solange MEIN Mann mich beachtet, ist auch die zweite Variante voll okay. Obwohl so ein gelegentliches Lächeln das Selbstwertgefühl natürlich enorm steigert. Ihr wisst, was ich meine.

300: Was ist dein Lieblingsdessert?

Frische Erdbeeren oder Kaffee.

So, ich bin ganz gespannt, was euer Lieblingsdessert ist und welche Geschichte ihr gerne mit der ganzen Welt teilen wollt. Deswegen kommt hier euer Link Up:

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Und wie immer die Fragen für die nächste Woche:

1000 Fragen an mich selbst #16

301: Worin bist du ein Naturtalent?
302: Welche Person um dich herum hat sich in letzter Zeit zum Positiven verändert?
303: In welcher Situation warst du unfair?
304: Fühlst du dich fit?
305: Sind deine finanziellen Angelegenheiten gut geregelt?
306: Von welchem Buch warst du enttäuscht?
307: Welchen Grund hatte dein letzter Umzug?
308: Neigst du zu Schwarz-Weiß-Denken?
309: Was fühlst du, wenn du verliebt bist?
310: Gehört es zum geselligen Beisammensein, viel zu essen und zu trinken?
311: Welche Dinge stehen noch auf deiner To-Do-Liste?
312: Hegst du oft Zweifel?
313: Womit bist du unzufrieden?
314: Mit welchem Gefühl besteigst du ein Flugzeug?
315: Gilt für dich die Redensart „Eine Hand wäscht die andere“?
316: Bist du schon mal schikaniert worden?
317: Wie spontan bist du?
318: Unterstützt du bestimmte Menschen bedingungslos?
319: In welcher Angelegenheit hast du Schuldgefühle?
320: Wie viele Jahre schon dauert deine längste Freundschaft?

Schnell und vegetarisch: Rezept für Möhren-Couscous mit Feta

Möhren-Couscous mit Feta, ein Rezept aus Bestandteilen, die die Kinder mögen. Wenn sie dann auch noch helfen und es zwischendurch einen kleinen Schnupper-Kurs durch die Gewürzkiste gibt, müssen sie das doch essen. Oder?

Kochen für Kinder

Kochen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung, seit die Kinder auf der Welt sind. Weil eigentlich nichts wirklich oder in Gänze schmeckt und die Kinder am Ende dann doch ein Brot essen und ich irgendwie – enttäuscht bin.

Weil ich mir doch oft Mühe gebe, irgendwas zu kochen, was den Kindern schmeckt (Edit: was ihnen schmecken könnte) und auch noch halbwegs gesund ist.

Klappt nicht. Zumindest meistens.  Weiterlesen