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Baby Bump Update 19. SSW – Gedankenkarussell – wie das wohl wird, mit drei Kindern?

Baby Bump Update 19. SSW - Gedankenkarussell: Wie das wohl wird, mit drei Kindern?

Die 19. SSW ist rum, körperlich ging es mir sehr viel besser als die Woche davor. Wir haben uns einen kleinen Kurzurlaub gegönnt, der tatsächlich etwas Erholung gebracht hat – und das Gefühl: das geht ja alles, auch mit Kindern!

Vieles hat besser geklappt, als erwartet, anderes eher so „naja“ und weniges ging so richtig in die Hose. Trotzdem hat mich das – mal wieder – dazu gebracht, darüber nachzudenken, wie man das denn eigentlich dann mit drei Kindern so macht…

Mit zwei Kindern kein Problem – aber mit dreien?

Angefangen bei Alltagssituation bis hin zu „Specials“ wie Urlaub. Seit ich schwanger bin, denke ich immer mal wieder – joa… und wie hätte ich das jetzt mit noch einem Kind, vor allem mit Baby, gemacht?

Beispiel Nummer eins: Transport von drei Kindern

Laufrad fahren im Park, 2 Kinder, 1 Laufrad und 1 verdammt schweres Fahrrad. Plötzlich geht es einem Kind so schlecht, dass es nicht mehr nach Hause laufen kann und getragen werden muss. Wir waren zum Glück zu zweit, alleine wäre das auch schon mit zwei Kindern schwierig geworden – aber alleine mit drei Kindern?! Ist doch quasi unmöglich. Vermutlich muss ich dann immer Kinderwagen und Trage dabei haben, damit im Notfall eins der großen Kinder in den Kinderwagen kann, eins läuft und das Baby getragen werden kann. Und ein Schloss, um die Räder anzuschließen und später abholen zu können.

Überhaupt frage ich mich, wie ich die drei in Zukunft transportiere. Für Lotta und Bo mit 21 Monaten Abstand hätte ich mir im Nachhinein auf jeden Fall einen Geschwisterwagen zulegen sollen. Aber auch jetzt ist es so, dass die Kinder einfach nach einem langen Tag in der Kita kaputt sind. Und ganz ehrlich, natürlich können sie laufen – aber ich habe wirklich großes Verständnis dafür, dass sie irgendwann auch kaputt sind. Und irgendwann geht einfach nichts mehr. Zumindest jetzt noch. Klar hoffe ich drauf, dass das in einem halben Jahr besser ist.

Aber die Frage bleibt – wenn ein Kind nicht mehr kann und sich partout weigert, weiterzugehen? Was dann? Und ich kann aus Erfahrung sagen – meine Kinder sind in dieser Hinsicht noch dickköpfiger als ich. Die Option, das Kind stehen zu lassen und zu gehen, kommt auch nicht in Frage, das ist ein absolutes Tabu in unserer Familie, weil ich mir nichts schlimmeres vorstellen kann, als von den Personen, die man liebt und von denen man abhängig ist, einfach stehengelassen zu werden.

Beispiel Nummer zwei: Schlafen und Kuscheln

Wir schlafen immer noch fast jede Nacht alle gemeinsam in einem Bett. Man mag von Familienbetten halten, was man will – für uns hat das immer gut funktioniert und ich finde ja: ich schlafe auch nicht gerne allein, wieso sollten es also die Kinder müssen?

Wichtig bei den Schlafpositionen – ich muss in der Mitte liegen, denn beide Kinder wollen unbedingt neben mir liegen. Da stellt sich mir die Frage: wer darf dann nicht mehr neben Mama liegen? Immer im Wechsel? Die Große nicht, weil sie es nicht mehr so braucht? Der Kleine, weil es ihm insgesamt leichter fällt, einzuschlafen? Ist doch alles irgendwie unfair.

Und überhaupt – ich hab doch nur zwei Arme, wo soll denn dann das dritte Kind hin? Oft ist es ja so, dass akut und ganz dringend alle gleichzeitig zu Mama wollen. Wie soll das denn funktionieren?

Baby Bump Update 19. SSW - Gedankenkarussell: Wie das wohl wird, mit drei Kindern?

Beispiel Nummer drei: wie wird man allen gerecht?

Einer kommt immer zu kurz. Das ist es zumindest, was man über Familien mit drei Kindern hört. Vorzugsweise wird das mittlere Kind als das genannt, das zurückstecken muss. Klar, beim ersten ist alles irgendwie noch aufregend und neu, beim dritten Kind ist es eben das letzte Mal (falls man nicht noch mehr Kinder bekommt) und beim mittleren?

Davor habe ich wirklich große Angst, dass Bo das Gefühl bekommt, nicht genau so besonders und wichtig zu sein wie seine Geschwister. Vielleicht ist die Angst auch unbegründet, da ist sie auf jeden Fall. Hier ist es vermutlich wie beim zweiten Kind auch – bevor es nicht da ist, weiß man einfach nicht, wie es ist. Und wie man selbst damit umgeht.

Und vermutlich ist es einfach so, dass hier nach wie vor gilt: Beziehung ist Arbeit, Familie ist Arbeit. Und Akzeptanz. Denn wahrscheinlich, ganz sicher sogar, wird sich immer mal wieder jemand benachteiligt fühlen, egal, wie viel Mühe sich alle geben. Solange man aufmerksam bleibt, Bedürfnisse wahrnimmt und ihnen Raum gibt, kriegen wir das schon hin. Hoffe ich.

Beispiel Nummer drei:

Urlaub. Abgesehen davon, dass Flüge zum Beispiel viel teurer werden – in der Propeller-Maschine, in der wir von Wien nach Klagenfurt und zurück geflogen sind, gab es immer nur zwei Plätze nebeneinander. Auch hier wieder die Frage – wer muss dann alleine sitzen? Früher ist mir das nicht so aufgefallen – aber wenn irgendetwas auf Familien ausgerichtet ist, dann auf Familien mit zwei Kindern.

Ich könnte mich vielleicht auch einfach mal locker machen, natürlich können Kindern auch im Flieger alleine sitzen. Wir sind es bisher einfach nicht gewohnt.

Baby Bump Update 19. SSW - Gedankenkarussell: Wie das wohl wird, mit drei Kindern?

Wir wechseln – von Mann- auf Raumdeckung

Ein Kollege von André hat das bei seinem dritten Kind auf die Geburtskarte geschrieben. Der Wechsel von Mann- auf Raumdeckung. Ich glaube, daran müssen wir uns wirklich einfach gewöhnen. Es geht kein eins-zu-eins mehr. Und auch, wenn ich mich wirklich auf unser Leben zu fünft freue – mir ist doch irgendwie mulmig.

Immerhin, es ist ja erst die 19. SSW um, so round about 20 Wochen habe ich noch, um mich an all das zu gewöhnen, mir auszumalen, wie das vielleicht alles so wird. Ins kalte Wasser springt man ja irgendwie doch bei jedem Kind wieder, muss sich neu finden und mit der Situation zurecht kommen. Wahrscheinlich muss ich einfach aufhören, mir so viele Gedanken zu machen – im Nachhinein ist sowieso das Meiste weniger schlimm und kompliziert, als man es sich vorher ausgemalt hat.

Trotzdem – falls ihr die ultimativen Tipps für den Alltag mit drei Kindern habt, ich gestehe, ich wär doch dankbar.

Outfit 19. SSW

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Ich werd so oft gefragt, was ich denn anziehe, während der Schwangerschaft. Deswegen verlinke ich euch jetzt einfach noch mal zusätzlich ein Outfit aus der 19. SSW. Was super geht und auch immer gut zu kombinieren ist, sind Streifenkleider. Das auf dem Bild ist alt, das hab ich noch in der Schwangerschaft mit Bo gekauft. Ein ähnliches Streifenkleid mit Taschen gibt es gerade von Armedangels, extra für Schwangere natürlich auch, zum Beispiel dieses Kleid von Noppies.

Die zweite Sache, die bisher immer geht, sind kuschelige Strickpullover. Der auf dem Bild ist von  Samsoe & Samsoe und passt immer noch super über den Bauch. Genau wie der weit geschnittene Pullover von American Vintage, der dank Form auch im nächsten Winter super zum Stillen geeignet sein wird und dank V-Ausschnitt mal was anderes ist.

Die Leggings auf dem Bild ist eine Umstandsleggings von Boob, die wirklich sehr bequem ist. Würde ich jederzeit wieder kaufen, wenn ich sie nicht schon in schwarz und Animal Print hätte. Richtig toll an der Variante im Animal Print finde ich, dass sie Öko-Tex zertifiziert ist, genau wie die passende Stoffhose, die ich mir wohl für den Frühling noch zulegen werde.

Die Stiefel auf dem Bild sind von Sorel, absolut perfekt für Schnee, auch für die Kinder. Und meine geliebte Sonnenbrille von Ray Ban.

Was meint ihr – mehr Outfits für die Schwangerschaft? 

 

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37 Kommentare

  1. Piffke sagt

    Hallo,
    ja, gerne mehr Schwangerschaftsoutfits. Ich lese deinen Blog total gern und da ich selbst schwanger in der 16. Woche bin, fühle ich mich mehr verbunden.
    Ich finde es toll, dass du nicht nur reine Schwangerschaftsmode zeigst, sondern auch normale Teile für diese Zeit. Viele der „Umstandsmode“ ist mir zu öde und zu einfarbig.
    Dir eine gute restliche Woche.

  2. Liebe Johanna,

    ich habe zwar bisher „nur“ ein Kind, mache mir aber auch schon Gedanken wie es irgendwann mal mit einem weiteren werden könnte (bisschen Zeit lassen wir uns da noch). Was ich mir aber auch gut bei drei Kindern vorstellen könnte: ein Buggy Board.

    So kann eins in den Wagen, eins in die Trage und eins aufs Board.

    Alles Gute für Dich!
    Maggie

  3. Kathrin Gehrke sagt

    Liebe Johanna,
    Ich bin selbst Mama von drei Kindern. Drei Mädchen 7, 5 und 2 sind meine Kids.. zwischen den ersten beiden liegen knapp 18 Monate. Du stellst dir viele Fragen, die ich mir auch gestellt habe. Wir hatten einen Geschwisterwagen den wir dann aber wieder verkauft haben. Für Nummer drei gab es dann einen ganz normalen Bugaboo.. mit Geschwisterbrett. Viele Dinge wo man sich vorher den Kopf zerbricht wie das wohl wird passieren einfach intuitiv zum Beispiel konnte ich Lotte nie Tragen im Tuch da mein Rücken das nicht mitgemacht hat. Es hat trotzdem funktioniert und die beste Anschaffung für Transport war ein Baboo Lasten Fahrrad.. für Lotte hatte ich von Anfang an eine Babyschale dort eingebaut und somit konnte ich mit allen Kids problemlos nach Hause fahren und hatte noch Platz für den ganzen Krempel den man so hat. Das Thema reisen ist auch überhaupt kein Problem. Wir waren mit zwei Kindern fast acht Wochen in den USA…teilweise an festen Orten aber auch vier Wochen mit einem Camper unterwegs durch die Nationalparks.. wir reisen gerne und viel .. mit drei Kids waren wir dann für vier Wochen in Florida und hatten dort ein festes Domizil. Selbst die Langstreckenflüge waren echt machbar! Glaub mir es wird alles gut! Klar ist es auch anstrengend und die Kids müssen lernen zu warten…und man muss sich definitiv als Familie neu sortieren..wie bei einem Mobile, wenn ein neues Teil dazu kommt. Aber du wirst sehen irgendwann funktioniert ihr! Es ist einfach immer wieder schön die drei miteinander zu sehen. Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen die Angst nehmen und dir Mut machen das etwas ganz wunderbares auf dich und deine Familie wartet.
    Ganz liebe Grüße aus Köln, Kathrin

    • Johanna sagt

      Lieb Kathrin,

      vielen lieben Dank, das beruhigt mich tatsächlich sehr. Wir würden nämlich tatsächlich auch gerne 8 Wochen nach Kalifornien nächstes Jahr… schön zu hören, dass das klappt, so mit Camper und Co.
      Ein Lastenrad habe ich ja sogar, vielleicht reaktiviere ich das dann einfach wieder.
      Danke nochmal und ganz liebe Grüße!

      • ankemaria sagt

        Liebe Johanna, ich hoffe ich komme dazu, auch nochmal länger zu antworten, aber ein Tipp nur schnell: Unbedingt das Lastenrad reaktivieren! Ohne unser Babboe – 4 Sitzer- Lastenrad wären die letzten 2 Jahre mit meinen dreien definitiv viel viel anstrengender gewesen. So kann die Große so lange sie mag/kann nebenherfahren und wenn es eben nicht mehr geht, steigt sie um. Je nach Gepäckgrad, wird das Rad dann angeschlossen und später geholt oder kommt auch noch vorne rein.
        Und wegen des Kuschelns/Einschlafens: Eigentlich einigen sie sich bei uns meistens ganz gut, aber manchmal muss einer dann eben auf mich drauf… Nicht unbedingt bequem, aber zugleich zeigt es soviel Liebe, wenn alle drei ganz nah bei einem sein müssen. Und ja das ist eh das Ding – 3 Kinder, so viel Liebe, das ist einfach der Knaller, glaub mir!

        Ganz liebe Grüße
        Anke

  4. Katho sagt

    Liebe Johanna,
    wir waren zu dritt zu Hause und was man nicht vergessen darf: die Kinder haben sich ja auch gegenseitig. Vielleicht sitzen also Lotta und Bo nebeneinander, eineR von euch dahinter und eineR mit dem Baby?
    Ich freu mich sehr mit euch!
    Liebe Grüße
    Katho

    • Johanna sagt

      Liebe Katho, ganz bestimmt wird das gehen, irgendwie geht ja immer alles. Auch, wenn man sich vorher noch so sehr den Kopf zerbricht…

      Danke dir, wie schön, das zu hören. Liebe Grüße, Johanna

  5. Heike sagt

    Hallo Johanna,
    Ich habe zwar nur 2 Kinder, aber mit relativ großem abstand ( 1,5 J und fast 6J). Ich habe den kleinen schon mit ca 10 Wochen im Lastenrad transportiert und wenn die Große nicht mit ihrem Fahrrad fahren wollte, kam die auch mit ins Rad. Finde das für den Weg von A nach B am besten und man könnte auch noch Laufräder etc miteinpacken…alles Gute weiterhin 🙂

    • Johanna sagt

      Liebe Heike,

      ja klar, im/mit Lastenrad ist das super easy. Allerdings benutze ich das kaum noch, weil ich damit nicht hinter den Kindern herkomme, wenn sie selbst fahren. Naja, irgendeine Lösung werden wir da schon finden. Danke dir und liebe Grüße!

      • ankemaria sagt

        überlegt mal, Euch die E-Variante anzuschaffen, das geht mit 3 Kindern und Einkäufen und Pipapo und man kommt auch selbstfahrenden Kindern locker hinterher! Ist teuer, keine Frage, aber ersetzt bei uns auch echt ein Auto!

        nochmal lieben Gruss

  6. Cornelia sagt

    Liebe Johanna,
    das sind sehr nachvollziehbare Fragen, die ich mir auch stelle, obwohl Nummer drei noch nicht mal geplant ist… unsere beste Anschaffung beim zweiten Kind war der Fahrradanhänger. Damit können wir immer irgendwie alles transportieren(Laufrad und Co auch). Und im Notfall können sich auch drei Kinder rein kuscheln😉 Ich musste mal spontan ein Besuchskind aus der Kita mitnehmen und das hat dann auch funktioniert. Ein Lastenrad hätte ich auch toll gefunden, aber dafür haben wir keinen Stellplatz.

    Ich glaube auch, das sich schon alles finden wird! Und ich glaube ganz fest, dass die Liebe mit jedem Kind in der Familie mehr wird!
    Alles Liebe
    Cornelia

    • Johanna sagt

      Liebe Cornelia,

      das stimmt, an mehr Liebe glaube ich tatsächlich auch, da bin ich mir sogar sehr sicher. Die Kinder lieben das Baby ja jetzt schon wie verrückt. <3 Und ein Lastenrad haben wir ja sogar - ich benutze es allerdings nicht mehr, seit beide Kinder selbst fahren, weil ich damit nicht so schnell hinterher komme. Aber dann muss ich es vielleicht doch reaktivieren...
      Liebe Grüße und danke, Johanna

  7. Alina sagt

    Liebe Johanna,
    ich bin mir hunderprozentig sicher, dass du mit dieser Herausforderung klarkommen und an ihr wachsen wirst!
    Ganz kurz zum Thema Flugzeug, bei uns „musste“ dann immer der Papa alleine sitzen in so einer Situation 😉

    • Johanna sagt

      Liebe Alina, ganz lieben Dank! Ja, ich vermute mal, dass es bei uns auch darauf hinauslaufen wird… 😉

  8. Dana sagt

    Hallo Johanna, ich habe drei Söhne im Alter von 7, 5 und 2 Jahren. Irgendwie kommt mir im Nachhinein der Wechsel von 1 auf 2 „schwerer“ vor. Ich habe wie eine Löwin das Baby vor dem großen Bruder „beschützt“ und es dauerte fast sechs Wochen, bis ich Raum für beide hatte. Das war bei dreien nicht so. Da war der Übergang leichter. Der dusselige Spruch“ man wächst mit seinen Aufgaben“ passte bei uns. Natürlich hat man nur zwei Arme und auch nur zwei Seiten zum Anlächeln, aber es ruckelt sich zurecht. Du bist ja nun -trotz der Arbeitszeiten deines Freundes- nicht dauerhaft alleine mit den Kiddos. Was ich sagen kann: es dauert einfach alles ewig, wenn man mal das Haus verlassen will und die Wäscheberge sind unvorstellbar. Man fragt sich, wie man es trotz extrem gestörten Schlaf noch schafft, klare Sätze zu formulieren (oder, so wie ich, zu studieren) und kein Kind irgendwo zu vergessen. DAS GENIALE: ES GEHT!
    versuche, nicht so viel zu grübeln und vorzustellen, meist kommt es doch anders. Liebe Grüße

    • Johanna sagt

      Liebe Dana, das stimmt allerdings, das ist tatsächlich auch ein Spruch, den ich mir hinter die Ohren schreiben muss: es kommt sowieso meistens anders als man denkt, plant und sich vorstellt. Ich bin gespannt, ob das bei uns auch so ist, mit dem Übergang. Wir hatten eigentlich keine großen Probleme, als Bo kam, nur ein bisschen Eifersucht, aber auch nicht doll…

  9. Svenja sagt

    Ich habe zwar selbst keine Kinder, bin aber mit 2 jüngeren Brüdern zusammen aufgewachsen. Bei mir war es so, dass ich (7 Jahre älter als das dritte Kind) damals, als der jüngste geboren wurde von ganz alleine in meiner Rolle als große Schwester aufgegangen bin und von da an viel selbstständiger war. Ich denke, die großen Kinder merken das ganz gut, wenn du deine Aufmerksamkeit mal auf die beiden jüngeren verwenden musst, weil die noch nicht so viel alleine können. Das große Kind ist kein Problem, um das mittlere muss man sich jedoch wirklich besonders aufmerksam kümmern, da es beispielsweise häufig vorkam, dass wenn sich die beiden jüngeren geärgert haben, sowohl meine Mutter als auch ich mich auf die Seite des Jüngsten geschlagen haben, weil er ja noch so klein und süß ist. Das ist für das mittlere Kind sicherlich nicht angenehm.

    • Johanna sagt

      Liebe Svenja,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Es kann total gut sein, dass das mit den Großen auch total viel macht, sie stolz sind, die größten zu sein und dann sehr selbstständig werden. Guter Tipp mit dem Streit, das werd ich mir merken. Liebe Grüße!

  10. Carla sagt

    Ich habe noch keine Kinder, finde deine Blogposts aber trotzdem spannend.
    Allerdings muss ich gestehen, dass vieles bei euch echt kompliziert klingt weil du Dir – aus meiner Perspektive gesehen – schon auch immer sehr den Kopf zerbrichst.

    No judgement, ich wäre bestimmt genauso… Ich will da dieses Jahr daran arbeiten und hoffe, dass ich einen sehr entspannten und coolen Mann finden werde, der viel Selbstvertrauen besitzt und für den das Leben im Regelfall easygoing und chillyvanilly ist. Einfach als Ausgleich. 😉

    Mein Papa ist sehr früh gestorben und meine Mami hat uns 4 quasi alleine groß gezogen (inklusive Vollzeitjob).

    Ich weiß aus ihren Erzählungen, dass sie sich selbst und unsere Bude teilweise wahnsinnig verlottert fand, ein schlechtes Gewissen hatte weil wir keine superduper Geburtstagstorten bekommen haben, sie Angst hatte uns nicht gerecht zu werden und nicht immer alles perfekt war.

    Ich erinnere mich an all das NICHT!!!
    Ich erinnere mich an eine meistens gut gelaunte und liebevolle Mama, die immer für uns da war. Ich erinnere mich auch daran, dass ich immer gerne nach Hause gekommen bin –
    egal wie es da scheinbar aussah. 😉

    Ich empfinde für nichts im Leben mehr Dankbarkeit als für meine tolle, starke Mami und meine 3 Geschwister und das liebevolle Zuhause, in dem ich aufwachsen durfte. Da sind die aufgetragenen Klamotten meiner 3 großen Geschwister, die ständig knappe Kohle, das zurückstecken etc. komplett vergessen…

    • Johanna sagt

      Liebe Carla,

      ja – das ist mein Ding, leider. Ich mache mir viel zu viele Gedanken, statt Situationen einfach auf mich zukommen zu lassen. Ich arbeite da auch dran, aber ehrlich gesagt, gerade auf die Situation mit den Kindern bezogen, klappt das einfach nicht immer. Ich fürchte leider auch, so sehr man das trainiert – entweder, man ist der Typ dafür, der sich viele Gedanken macht oder eben nicht.

      Wie schön, dass du deine Kindheit auch im Rückblick so siehst – und was für ein riesiges Kompliment und Liebesbeweis für deine Mutter. Klar, letztendlich ist die Familie viel wichtiger als die Wohnung, die Klamotten und alles drumrum. Aber dass deine Mama diese Ängste und das schlechte Gewissen damals so empfunden hat, glaub ich sofort.

      So, wie du es schreibst, hast du ihr das sicher auch schon mal gesagt, oder? Wie du das empfindest? <3
      Ganz ganz schön finde ich das. Danke dir, liebe Grüße, Johanna

  11. Maike sagt

    Liebe Johanna,
    ich lese deinen Blog schon lange deinen und mochte deine Instastories total gerne, aber seit einiger Zeit muss ich echt mit dem Kopf schütteln…
    Tut mir leid: sind das nicht alles Fragen, die man sich VOR einem Kind stellt?
    Mir scheint, du bist heillos überfordert und deine Kinder total verzogen.
    Die kommen so rüber, als hätten sie absolut null Grenzen und dürfen alles und kriegen alles.
    Bei uns geht es nicht in die Kita, wenn ein Kind krank ist, klar, aber wenn sie keine Lust haben, gehen sie trotzdem-das nennt man Regeln!
    Auch könnten sie alles bekommen, was sie wollen, aber wir verwenden auch das Wort NEIN und setzen Grenzen gerade im materiellen Bereich.
    Glückwunsch, das sind genau die Kinder die irgendwann keiner leiden kann und die bei jeder Konfrontation mit Dingen, die sie nicht gelernt haben, weil grenzen- und regellos,sagen „mein Papa ist aber Arzt…“!
    Du scheinst ja hauptsächlich alleine betreut mit der Erziehung, da du ja immer schreibst, was dein Mann beruflich macht und ja, ich KANN das beurteilen, ich bin seit über 10 Jahren mit jemdandem in der gleichen Position zusammen.
    Und ja, ich war und bin viel alleine und alleine mit vielem betreut (ich sag nur 100%,Hintergrund, jedes 2. WE Visite und viele NEF-Dienste).
    Und genau deshalb haben wir uns GEGEN ein Drittes entschieden.
    Sorry für die offenen Worte und daher auch: unfollow.

    • Johanna sagt

      Hallo Maike – so ist das halt im Leben, Menschen ändern sich und Sympathien auch. Ich kann dir sagen – nein, ich entscheide mich nicht gegen ein drittes Kind, weil mir vorher nicht so ganz klar ist, wie ich alle drei transportiere, wenn einer nicht mehr kann. Und nein… auch die Frage, wer im Flugzeug wo sitzt und wer wann mit wem kuschelt – alles keine Gründe, mich gegen ein drittes Kind zu entscheiden. Das wären für mich finanzielle Gründe, eine Partnerschaft, die nicht stabil ist oder einfach das Gefühl, das man eben kein drittes Kind will.
      Ich bin bestimmt an einigen Tagen überfordert, herzlichen Glückwunsch, wenn du DIE Mutter bist, die das nie ist. Aber meine Kinder sind definitiv nicht verzogen. Da kannst du gerne jeden fragen, meine Kinder kennen sehr wohl ein Nein und ich glaube, wer im Restaurant mit 5 Jahren fragt, ob es vielleicht möglich sei, eine Apfelschorle ohne Sprudel zu bekommen, der ist einfach nicht verzogen. Und nur weil ich hier 2x im Jahr im Sale einen großen Karton Klamotten kaufe, weil sie aus dem meisten anderen rausgewachsen sind…puh, also dieses Konsum-Argument zieht hier einfach nicht. Ich schleppe hier nicht ständig neues Spielzeug an – und selbst wenn, dann wäre das meine Sache. Du musst mein Konsumverhalten nicht gut finden, du kannst mir gerne entfolgen, aus welchem Grund auch immer – aber meine Kinder sind definitiv nicht verzogen und solche, die Wert auf Status oder Berufe legen. Weil wir ihnen sowas auch einfach nicht vorleben. Wir sind zu allen Menschen nett und höflich, egal, ob sie Chefarzt, Kassierer, Hinz- und Kunz-Verkäufer oder Putzhilfe sind. Sowas ist uns zumindest deutlich wichtiger, als dass sie stumpf jeden Tag in die Kita gehen, weil MAN das halt so macht.

      Und wir entscheiden uns nicht wegen des Berufs gegen ein Kind, wir passen einfach unsere Berufe an. Wenn ihr euch für einen anderen Weg entschieden habt, dann ist das euer gutes Recht und scheinbar okay für euch. Ich wünsch dir alles Gute.

  12. Alexandra Berlit sagt

    Liebe Johanna,
    wir haben sechs Kinder und ich kann dir bestätigen: es ist sehr viel Arbeit und Gedanken machen dabei! Aber: zu viel Grübeln und Planen bringt nichts, es kommt eh anders und oft klärt es sich von alleine. Gerecht werden kannst du nicht allen zur selben Zeit, doch auch das spielt sich von selbst ein. Und: die Kinder haben sich als Geschwister und das ist ein wertvoller Gewinn. Also nicht so viel Nachdenken, genieß die Schwangerschaft und freu dich mit deiner Familie auf euer neues Familienmitglied! Höre auf dein Bauchgefühl, ich glaube, du und dein Freund, ihr macht das sehr gut! LG und alles Liebe von Alex

  13. Annika sagt

    Hey du.. ich verstehe jeden einzelnen Punkt, ich habe mir genau solche Gedanken gemacht. Und ich muss sagen.. zurecht..
    ich möchte dir natürlich keine Angst machen.. aber man muss sich doch ganz schön umstellen. Meine beiden großen Mädels waren bei Mathis Geburt 7ubd 5. Pauline, (7).. war schon immer sehr selbstständig und ruhig. Amélie brauchte noch viel Aufmerksamkeit und Hilfe und Rückendeckung.. mein Mann viel Unterwegs und ich viel allein mit dreien…
    Wir haben nun 1 1/2 Jahre rum.. es war hart für mich, weil ich das Gefühl habe, nicht allen genügen zu können.. es war aber auch schön, weil man mehr zu Hause ist und mehr „vor der Tür“ macht und mehr Zeit mit kuscheln verbringt. (Auch wenn mal ein Film dabei läuft)..

    Urlaube z.B. Finde ich auch immer schwierig.. buchen geht meist tatsächlich nur für 4 oder aber man muss rum telefonieren und online geht nix mehr.. mich wundert dass denn überall wachsen die Familien wieder.. schade eigentlich dass das noch niemand erkannt hat..

    Fazit.. es bleibt spannend.. die schönsten Momente sind die , wenn sich alle drei in die Arme fallen, denn sie lieben sich und beschützen sich und das macht so stolz!!
    Ich wünsche dir weiterhin eine schöne Schwangerschaft und freue mich von dir zu lesen. lG Annika

  14. Liebe Johanna,
    Ich glaube, so von außen betrachtet, machst du dir viel zu viele Gedanken!
    (Auch wenn ich nicht unbedingt anders bin)
    Ich glaube, diese Art Fragen gehören irgendwie zum Kinderkriegen dazu. Beim ersten fragt man sich ja auch schon, wie wohl der Urlaub zu dritt werden wird und beim zweiten wieder und und und… Die Familie, die Rollen, die Verteilung der Aufgaben etc ändert sich mit jedem Kind. Und immer ist danach alles ganz anders und doch ganz wie immer.

    Wir waren früher vier, ich habe drei kleine Brüder. (1,5 / 4,5 / 16 Jahre jünger) Ich habe meine Kindheit aber sehr positiv in Erinnerung.
    zurück gesetzt oder so fühlte ich mich im allgemeinen nicht. Ich glaube meine Eltern haben immer versucht, die jeweiligen Bedürfnisse zu sehen und haben dann aber auch gut und offen kommuniziert wieso jetzt gemacht wird was eben gemacht wird. Dadurch, dassan so gelernt hat, dass jeder Bedürfnisse hat und mal die eigenen, mal die eines anderen an erster Stelle stehen (müssen) fühlten wir uns eigentlich nie hintereinander oder hinter unseren Eltern zurück gesetzt.
    Gleichzeitig hat man wunderbarer Weise nicht nur seine Eltern als stütze und Ansprechpartner, sondern auch die Geschwister!
    Stell dich also auch drauf ein, dass die beiden großen dann vielleicht lieber nebeneinander sitzen wollen im Flieger als Neben Mama und Papa.
    Schließlich wird man durch so ein drittes Baby auch wunderbar groß (beinahe erwachsen! 😉)
    Meine Mutter meinte immer, das dritte Kind lief viel einfacher als das zweite. Musste nicht mehr so sehr bewacht und beschützt werden da ich das übernommen habe. Auch wenn sie immer meinte, dass man als Mutter eben auch weggucken können muss.

    Ich bin sicher es wird ganz toll bei euch! Zur Not eben ein neues, leichteres Fahrrad aber sonst… Ihr werdet alle am dritten Kind wachsen
    miteinander, jeder für sich und auch einfach als Familie neu zusammen.

    Ich finde es jede toll, dass ihr es wagt!

  15. Annika sagt

    Ich glaube, wenn man seine Kinder so empathisch und liebevoll wie du erzieht, werden die Kinder auch untereinander liebevoll und empathisch sein und erkennen, dass das Baby auch Bedürfnisse hat, und dass es nicht zu einem Ressourcenstreit kommt:)
    Ich verstehe deine Bedenken – aber ich glaube bei dem dritten Kind siehst du an deinen Großen, warum du dich entschieden hast, ein besonders auf einen liebevollen und achtsamen Umgang geachtet zu haben.
    Alles Gute❤️

  16. Dorle sagt

    Liebe Johanna,
    es ist doch völlig normal, dass du dir diese Gedanken machst. Ich kenn das total, zu wenig Schlaf, mal kurz reizüberflutet und schon funktionieren meine Barrieren und Abwehrmechanismen nicht mehr so, wie ich sie bräuchte. In der Schwangerschaft saß ich nachts mal heulend im Bett, weil wir noch kaum Klamotten für E. hatten und ich so Angst bekam, schlecht vorbereitet zu sein. Seitdem hilft mir ein bisschen Psycho-Hygiene ganz gut, sprich: Alles, was belastend sein könnte, schreibe ich regelmäßig in ein Notizbuch. Klärt die Gedanken ungemein. Und so hast du es wahrscheinlich mit diesem Posting gemacht, nur dass das Notizbuch diesmal antwortet. Ich glaube, ihr bekommt das alles ganz gut hin! :*

  17. ankemaria sagt

    achso, noch eine Anmerkung, dann arbeite ich aber wirklich weiter:
    Aus meiner Sicht ist es ganz wichtig, den Großen zu sagen, dass es toll ist ein weiteres Geschwisterchen zu bekommen! Natürlich dürfen sie es später auch mal nervig oder sonst was finden und sich streiten, aber ich finde ganz oft wird den Großen Kindern – gerne auch mal von ganz Fremden – suggeriert oder auch gesagt: Oha, na Du wirst Dich wundern, wenn dann das kleine Geschwisterchen da ist, dann hat Mama gar keine Zeit mehr. Oder noch schöner an die schwangere Mutter gerichtet: „Na da wird sie sich/werden sie sich ja ganz schön umschauen, wenn das Kleine dann da ist. oh oh.“ Das finde ich so daneben und ich habe da auch immer ganz ausdrücklich widersprochen.

    genauso übrigens wie bei den Kommentaren (in Anwesenheit der Kinder) Ohje, 3 Kinder! das muss ja furchtbar anstrengend sein!

    Herzliche Grüße

  18. Olga sagt

    Hallo Johanna, ich mag dich und deine Familie. Obwohl wir einiges anders machen und damit glücklich sind, haben wir doch ein paar Gemeinsamkeiten! Auch bei uns ist vieles chaotisch und durcheinander, wir haben auch drei Kinder! Und es läuft!
    Ich war 20 beim ersten Kind und 30 bei dem zweiten und dritten , wir haben den Sprung von einem Kind auf drei gehabt. Ja, wir haben nach 10 Jahren nochmal neu angefangen, Windeln wechseln, Stillen, schlaflose Nächte, aber auch soviel mehr Liebe und Freude! Ich habe mir viele Fragen gestellt und Sorgen gemacht, z.B. wenn ich jetzt zum Kieferorthopäden muss mit der Großen, wie trage ich die Babys in die Praxis? ich habe es mit Ring-Sling (auf der Seite) und Manduca (auf dem Rücken) geschafft. Wie füttere ich die Babys, wenn ich allein bin? Meistens hat einer genauso lange geschlafen, bis ich mit dem anderen fertig war. Wie gehe ich einkaufen mit den Zwillingen? Einer im Maxi-Cosi im Einkaufswagen, der andere im Tragetuch.
    Wird die Große noch genug Aufmerksamkeit bekommen? Zum Glück ist sie sehr verständnisvoll und äußert es auch, wenn sie alleine Zeit mit mir verbringen möchte, dann machen wir etwas zusammen, während der Papa auf die zwei Minis aufpasst. Und, wenn es nur Lebensmittel einkaufen ist.
    Sehr oft ergeben sich die Lösungen im Alltag und ich möchte dir Mut machen, mach dir nicht so viele schlechte Gedanken und Sorgen über das Leben mit drei Kids! Es wird auf jeden Fall schön, wenn auch furchtbar anstrengend wird und die Wäschekörbe niiiiieee leer sind!
    genieß die zweite Halbzeit!

  19. Christina sagt

    Liebe Johanna,
    Drei Kinder sind toll! Wir haben drei, in ähnlicher Altersuntschied, wie ihr sie haben werdet, 5-fast 3-1, und klar ist das anstrengend, aber es läuft echt gut, gerade waren wir zwei Wochen in England im Urlaub, und davon drei Tage alle zusammen in London und auch das hat dank Ferienwohnung und gemischtem Programm und dank des klappbaren Bollerwagens von fuxtec (da können alle drei drinsitzen und als die kleine noch nicht sitzen konnte, habe ich auch mal den MaxiCosi reingestellt, bzw. die Kleine im Tuch/Sling gehabt, den mittleren gezogen und der Große ist dazugeklettert, wenn er keine Lust auf Laufen mehr hatte) gut geklappt! Also, der Bollerwagen war für mich die Anschaffung schlechthin!
    Liebe Grüße
    Christina

  20. Nina Küpper sagt

    Liebste Johanna,

    wir sind auch Team Klapp-Bollerwagen. Der ist robust, leicht, platzsparend und in der Anschaffung nicht utopisch teuer. Perfekt!

    Ansonsten versuche ich meine Kräfte nicht für eventuell eintreffende Probleme zu verschwenden, sondern versuche es so zu nehmen wie es kommt. Und eine ganz gehörige Portion Gelassenheit und Humor haben mich durch die ein oder andere Horror-Situation begleitet. Aber auch zuzulassen, dass es mal völlig eskaliert und man dadurch gezwungen wird mal andere Wege/Strategien zu gehen/zu nutzen, machen plötzlich aus etwas vermeintlich Schlimmen, Stressigem etwas neues Tolles. Mir gelingt das alles auch nur manchmal, aber ich arbeite daran ;o)

    Mit Kindern muss man einfach mega flexibel bleiben und sich ständig auf neue Umstände einlassen mit ungewissem Ausgang – das ist das Abendteuer.

    Aller liebste Grüße, Nina

  21. Maria sagt

    Hallo Johanna, wir haben auch 3 im Alter von 4,2 und nem halben Jahr. Es ist schön, aber mamchmal fehlt wirklich dee 3. Arm und oft muss einer oder 2 warten. Das ist für mich frustrierend- aich will doch auf die Bedürfnisse meiner Kinder reagieren! Mir hilft es, mir vor Augen zu halten, dass Erwachsene aus größeren Familien oft sehr sozial kompetent sind und ihre Geschwister als Gewinn sehen- das hoffe ich für die Langzeitperspektive auch. Und ich finde schon, dass man anders planen muss- bin diesen Sommer mot Säugling und den 2 Kleinkindern hauptsächlich im Garten und nahem Spielplatz gewesen. Schwimmbad oder Park hätte ich tatsächlich nicht alleine geschafft

  22. Anna sagt

    Liebe Johanna,
    deine Ängste sind voll nachvollziehbar, wie ich finde. Aber mach dir nicht zu viele Sorgen, denn du musst, sollst und kannst das nicht alleine Wuppen! Die zwei „Großen“ werden stolz sein, sich um das Kleinste zu kümmern und ihm ein Vorbild zu sein. Und so ist es ja auch gedacht.
    Ich finde auch immer wichtig, dass man alles ehrlich kommuniziert. Falls sich ein Kind also querstellen sollte nach Hause zu laufen, dann erklär ihnen das Problem und dass sonst niemand nach Hause kann. Ich denke, sie werden sich ihrer kleinen Verantwortung mehr und mehr bewusst, ohne aktiven Druck auf sie auszuwirken.
    Alles Gute,
    Anna

  23. Katharina sagt

    Liebe Johanna,

    Ich mag dich so. Deine Gedanken, das was du aus eurem Familienleben teilst, wie du rüberkommst, ist mir so sympathisch, dass ich gern deine Freundin wäre 🙂 Ich habe nur eine kleine Tochter (3,5), kann aber deine ganzen Gedanken sehr gut nachempfinden. Ich denke und denke und denke nämlich auch immer (zu) viel. Leider hab ich dagegen kein Rezept und freue mich, wenn du mal eins findest und teilst. Bestimmt wird alles sehr toll, denn du hast die richtige Einstellung, und darauf kommt es doch an <3 ich wünsche euch alles Liebe

    Katharina

    PS Kommt bald der Kita-Beitrag??

  24. Sarah sagt

    Hallöchen, deine Blogpost sind selbst für Noch-Nicht-Mamas immer interesant und ich lese jede Zeile sehr gerne 🙂

    Bei dem Thema Familienbett stelle ich mir häufig die Frage: Wo bleibt die Zeit zu zweit mit dem Partner?

    Bitte nicht falsch verstehen, möchte nur gerne wissen, wie man das als Paar handhabt.
    Wie gesagt, ich habe noch keine Kinder und wer weiß, vielleicht wird es bei uns dann auch mal so sein, bis dahin würde ich nur gerne ein paar andere Meinungen dazu hören.

    Schönen Tag und liebe Grüße aus Stuttgart!

  25. Larissa sagt

    Liebe Johanna,
    Ich habe auch das Gefühl, du machst dir zu viele Gedanken und vieles ergibt sich dann einfach von ganz allein. Ich habe hier auch 3 Mädels (5+2) – unsere Nummer 2 kam nämlich einfach im Doppelpack. Anfangs kam die Große noch jede Nacht zu uns und wir lagen zum Teil zu fünft auf 1,60+Anstellbett. Mit der Zeit wurde es weniger, manchmal hat sie sich einfach nur ans Fußende gelegt, weil sie wusste, anders ist kaum Platz – sie hat also von ganz allein Verständnis gezeigt. Mittlerweile möchte sie selbst bei Albträumen nicht mehr zu uns… Zum Transport: Lastenfahrrad und Buggyboard wurde ja schon genannt (wobei ich das Board extrem nervig fand und wir es schnell abgeschafft haben) Wir haben uns zu Weihnachten den faltbaren Bollerwagen von Fluxtec schenken lassen und sind sehr angetan! Es passen alle 3 Kinder rein wenn es sein muss und auch Laufrad + Kind passt garantiert. Für ein Baby ist das natürlich noch nichts, aber in Kombination mit einer Trage geht’s.
    Zum Abschluss: Macht unbedingt den Kalifornien-Urlaub! Wir waren in der Elternzeit 7Wochen mit den 3en mit dem Wohnmobil in Kalifornien unterwegs und es war absolut genial! Besonders das Prinzip Wohnmobil war toll – die Kinder hatten eine feste Umgebung, man muss nicht ständig packen und ist trotzdem mobil! Der Flug war eine Herausforderung, aber vor allem, weil wir ja beide jeweils ein Baby auf dem Schoß hatten und daher sehr bewegungseingeschränkt waren – das hatten wir unterschätzt. Für den Urlaub hat es sich aber definitiv gelohnt und der Rückflug über Nacht lief sogar recht entspannt!
    Ich wünsche Euch jedenfalls alles, alles Gute!
    Liebe Grüße Larissa

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