Kinderkram
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Lotta läuft. Neue Schuhe und ein ganzer Tag Lottaleben.

Es ist mal wieder so weit: neue Schuhe braucht das Kind! Die Füße wachsen, Lotta freut sich sowieso immer über neue Treter in ihrer Sammlung – der perfekte Zeitpunkt also, um Schuhe zu bestellen. Weil es online wirklich schwierig ist, die richtige Größe zu erwischen, bin ich umso glücklicher, dass wir uns wieder ein Paar Schuhe bei growingfeet.de* aussuchen durften. Hier ist nämlich für jedes Modell und für jede Größe die Innensohlenlänge der Schuhe angegeben. Einfach die Kinderfüße ausmessen, 1,2 – 1,7 cm Wachstumsspielraum zur Länge der Füße dazurechnen und in den Warenkorb damit. Klappt super, über stressfreies Schuhshopping mit growingfeet.de hab ich hier übrigens schonmal geschrieben.

DSC_1331In letzter Zeit staune ich immer mal wieder darüber, wie viel mein kleines Mädchen eigentlich schon selbst läuft. Vor ungefähr einem Jahr und 5 Monaten hat Lotta ihre ersten Schritte gemacht und mittlerweile geht, hopst und rennt sie durch’s Leben. So klein ist mein Mädchen nämlich schon nicht mehr, deswegen ist es vielleicht auch nicht erstaunlich, dass die neuen Boots schon ungefähr ihr 10. Paar Schuhe sind. Und ich hab drüber nachgedacht, dass Kinderschuhe im ganz normalen Alltag so viel mehr aushalten und bieten müssen als Schuhe für Erwachsene. Sie dürfen die Füße nicht einengen, sollen warm und trocken halten, nicht überhitzen und schwitzen, sie sollen Schutz bieten, Halt in jeder Lebenslage, sie sollen robust, aber leicht sein, durch Pfützen hüpfen, Berge erklimmen und das Laufrad anschwingen.

Weil ich den Aspekt, was Kinderschuhe den ganzen Tag so mitmachen müssen, wirklich interessant finde, habe ich die neuen Schuhe an ihrem ersten Tag mit Lotta mal mit der Kamera begleitet. Dabei ist gleichzeitig eine kleine Doku – natürlich mit Fokus auf den Schuhen – unseres Alltags rausgekommen, was ich auch mal ganz spannend finde. Here we go, unser Lottaleben an einem regnerischen Alltagstag: DSC_086708.30 Uhr: Geduldiges Warten auf ihren Einsatz – noch sind die Schuhe sauber und trocken.

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08:45 Uhr: Wir sind wie immer ein bisschen spät dran, ich möchte, dass Lotta ihren wasserdichten Schneeanzug oder wenigstens die Regenjacke anzieht. Lotta will partout und ausschließlich ihre rote Jacke tragen. Mein Freund murmelt irgendwas von „Dickkopf… rate mal, von wem sie das hat…“ und obwohl ich weiß, dass es im Laufe des Tages noch regnen soll, kann ich Lotta so gut verstehen. Wie oft hab ich mich schon für schön statt praktisch entschieden? Eben. Nach einem Temperaturcheck und weil es gerade nicht regnet, „gewinnt“ Lotta den Battle um die Jacke. Ausnahmsweise.

Bei den Schuhen trifft sie zum Glück die gleiche Wahl wie ich – die Dessert Boots von bisgaard passen einfach perfekt zu Kleid und Leggings und Gummistiefel in der richtigen Größe haben wir im Moment sowieso nicht.

Weil Lotta im Moment eigentlich alles „alleine“ machen will, zieht sie natürlich auch ihre Schuhe selbst an. Bis auf die Schleife kann sie das schon super, auch, wenn nicht auf Anhieb der richtige Schuh am richtigen Fuß landet…

Bisgaard-_-Pinkepank08:57 Uhr: Das Aprilwetter erwischt uns dann natürlich eiskalt – bei Sonne gehen wir aus der Haustür, 200 Meter weiter lernen unsere Schuhe zum ersten Mal die berühmt berüchtigte „hohe Luftfeuchtigkeit“ in Hamburg kennen.

Egal, wir spielen einfach „ganz schnell rennen“, warten unter einer Brücke kurz, bis der Regenguss abnimmt und flitzen weiter in die Krippe, die zum Glück quasi um die Ecke liegt.

Kinderschuhtage-_-Pinkepank09:10 Uhr: Ein bisschen zu spät, aber zum Glück nicht klatschnass kommen wir in der Krippe an. Die Schuhe warten in bester Gesellschaft, bis sie wieder gebraucht werden. Und das ist jeden Tag unterschiedlich – mal werden sie nach wenigen Stunden wieder angezogen, um die Spielplätze der Umgebung oder den Krippengarten zu erkunden. An anderen Tagen bleiben sie genau dort, wo Lotta oder ich sie morgens hingehängt haben und werden erst wieder runtergeholt, wenn die Krippe vorbei ist.

Unser-Tag-_-Pinkepank14:30 Uhr: Am Nachmittag gönnen wir uns ein Stück Himbeerkuchen im Café Schmidtchen. Hier gibt es superleckeren Kaffee und dank großzügigem Platzangebot kann man auch mal zwei Stündchen am Nachmittag mit Kind hier verbringen. Es gibt Kinderstühle, Milchschaum in Espressotassen und wenn der Jieper auf Süßes gestillt ist, bieten eine Treppe und große Fensterfronten hervorragende Beschäftigungsmöglichkeiten.

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DSC_0981Obwohl Lotta mittlerweile eine tolle Café-Begleitung ist und, wenn sie ein Stück Kuchen vor sich hat, nur noch ab und zu ein bisschen aus ihrem Stuhl das Tischbein hochbalanciert, haben wir es dann doch keine zwei Stunden ausgehalten. Leider wird Bo im Moment nämlich ziemlich schnell unruhig, will rumgetragen werden, sich rumrollen und weint irgendwann nur noch. Das wollen wir natürlich weder den Kindern noch uns und den anderen Gästen antun, deswegen sind wir schnell wieder raus an die frische Luft.

DSC_103716:00 Uhr: Auf unserem Nachhauseweg liegt der wunderschöne Laden Wie es euch gefällt – hier gucken wir so oft noch mal eben rein, dass es schon lange nicht mehr nur ums Shoppen geht. Manchmal quatschen wir auch einfach ein bisschen mit Nina, der Besitzerin, und trinken Kaffee, während Lotta auf dem gemütlichen Sofa sitzt und Milchschaum mit Kakao löffelt.

DSC_1042OLYMPUS DIGITAL CAMERA16:30 Uhr: Damit ich dann doch noch das ein oder andere Teil anprobieren kann, geht der Liebste mit den Kindern spontan noch für ein Stündchen auf den Spielplatz – glücklicherweise mit seiner Kamera, damit auch die erste richtige Härteprobe für die Schuhe festgehalten werden kann. Und das ist der Moment, in dem man sich von schönen, sauberen Schuhen ohne Kratzer verabschieden muss. Aber hey, Hauptsache, das Kind hat Spaß und die Füße bleiben trocken. Und ich bin ziemlich froh, dass wir die Regensachen, gegen die Lotta sich morgens gewehrt hat, beim Abholen von der Krippe dabei hatten, ohne Regenhose wär der Spielplatzbesuch nach einmal rutschen sonst vorbei gewesen.

DSC_108617:30 Uhr: Jetzt sind wir endgültig auf dem Heimweg und ich bin ziemlich froh, dass ich mit meinen neuen Schuhen nicht auf den Spielplatz und in den nassen Sand musste. Die Chelsea Boots von billi bi sind wirklich perfekt für quasi jede Lebenslage – aber für den Spielplatz suche ich mir dann doch lieber andere aus.

DSC_1128DSC_113417:45 Uhr: Endlich Zuhause. Ausziehen kann die Lotta die Boots so richtig alleine, Schleifen aufzumachen ist kein Problem. Und da sie den Ordnungsfimmel ihres Vater geerbt hat, werden die Schuhe auch gleich ganz korrekt an ihren Platz auf der Obstkiste im Flur gestellt. Vorbildlich.

Und dann? Der ganz normale Wahnsinn mit zwei Kindern geht weiter, Abendbrot, umziehen, Zähne putzen, Schlafen gehen. Ohne Schuhe natürlich. Obwohl – ich bin schon gespannt, wann Lotta zum ersten Mal drauf besteht, ihre Schuhe auch im Bett anzubehalten…

Falls ihr auch noch ein Paar neue Schuhe braucht, für euch oder für die Kids oder beides: mit dem Code pinkspring15 bekommt ihr bis zum 31.05.2015 15 Euro Rabatt auf euren Einkauf (ab einem Warenwert von 70 Euro, gilt nicht auf bereits reduzierte Waren und kann nicht mit anderen Rabatten kombiniert werden).

*Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit growingfeet.de und enthält Werbung

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