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Post aus meiner Küche Teil 2 – Beschwipster Apfelkuchen auf Spekulatius mit karamellisierten Pflaumen

Post aus meiner Küche - Lasst uns froh und lecker sein -  - www.pink-e-pank.deHier kommt der zweite Teil der Post aus meiner Küche Leckereien, die ich Jutta geschickt habe. Und zwar habe ich ihr einen beschwipsten Apfelkuchen nach einem Rezept von Rike gemacht, das Ursprungsrezept könnt ihr auf ihrem schönen Blog Lykkelig nachlesen. Ich hab es ein kleines bisschen abgewandelt, um dem Kuchen einen weihnachtlichen Touch zu geben und herausgekommen ist dabei ein beschwipster Apfelkuchen auf Spekulatius mit karamellisierten Pflaumen.

PAMK - Post aus meiner Küche - Lasst uns froh und munter sein - Beschwipster Apfelkuchen - www.pink-e-pank.deVerpackt hab ich das Ganze, passend zum Rest, in schwarz-weiß. Um den Kuchen im Glas hab ich Butterbrotpapier gelegt und das Papier hab ich mit schönem Garn (ratet mal mit welchem!) festgeschnürt. Auf das Butterbrotpapier hab ich geschrieben, was sich in dem Glas befindet. Kleiner Tipp: Es geht bestimmt leichter und schneller, wenn ihr das macht, bevor ihr den Kuchen eingewickelt habt. Ja, für’s nächste Mal weiß ich dann auch Bescheid. Dann hab ich noch einen schönen Anhänger aus schwarz-weiß gestreiftem Papier gebastelt, ein bisschen verziert, mit Masking Tape auf den Deckel geklebt und fertig. DSC_3690Aber bevor es ans Verpacken geht, muss der Kuchen natürlich erstmal gebacken werden.

Und hier ist das Rezept für den beschwipsten Apfelkuchen im Glas auf Spekulatius mit karamellisierten Pflaumen.

Zutaten:

  • 180 g Butter
  • 3 Eier
  • 100 g Zucker + 1 – 2 EL
  • 1 EL Rum
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Äpfel
  • 2 Gewürz Spekulatius
  • 1 Pflaume
  • 1 Handvoll Walnusskerne

Bei mir hat das Rezept genau für 2 Einmachgläser mit je 300 ml Inhalt gereicht.

Post-aus-meiner-Kueche1Zubereitung:

1. Die Gläser von innen mit Öl einpinseln, den Ofen schonmal auf 175 Grad vorheizen und die Butter schmelzen.

2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, die Eier mit Zucker und Rum schaumig schlagen, Mehl und Backpulver unterrühren, die flüssige Butter ebenfalls.

3. Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden.

4. Die Kekse grob zerbröseln und als Boden in das Glas füllen, dann eine Schicht Äpfel auf die Keksbrösel legen, auf die Äpfel eine Teigschicht geben. Äpfel und Teig jetzt so lange schichtweise ins Glas geben, bis das Glas 3/4 voll ist (wichtig, der Teig geht auf!), dabei darauf achten, dass ihr mit einer Schicht Teig abschließt.

5. Die Pflaume abwaschen, trocknen, entkernen und in Spalten schneiden, in einer Pfanne mit 1- 2 EL Zucker karamellisieren. Auf die letzte Teigschicht im Glas geben, Walnüsse draufstreuen und ab in den Ofen damit. Ca. 40 Minuten auf einem Rost backen, wie Rike schon vorgeschlagen hat, die Holzstäbchen-Probe funktioniert hier einwandfrei.

6. Gut verschlossen hält sich der Kuchen im Glas ungefähr 3-4 Wochen – wenn ihr auf Nummer Sicher gehen wollt, stellt ihr ihn in den Kühlschrank.

pamk2Im Glas gebacken eigent sich der Kuchen bestens, um ihn zu verschicken – klar, er ist ja heil und unversehrt bei Jutta angekommen. Aber auch in kleineren Gläschen gebacken, kann ich ihn mehr sehr gut als Dessert für’s Weihnachtsessen vorstellen. Jeder bekommt einen kleinen Kuchen, vielleicht noch mit einem Klecks Sahne dazu, und kann seinen Nachtisch ganz einfach direkt aus dem Glas löffeln.

Post-aus-meiner-KuecheWas gibt es denn bei euch an Weihnachten so zum Nachtisch? Habt ihr da ein traditionelles Dessert oder variiert ihr auch mal? Ich wollte eigentlich dieses Jahr mal wieder Bratäpfel mit Vanillesauce machen, das ist für mich so ein Weihnachtsklassiker, aber vielleicht gibt es auch Kuchen im Glas. Zwei Wochen hab ich ja noch für die Planung. Macht euch einen schönen Tag und esst Kuchen!

6 Kommentare

    • Johanna sagt

      Na, dann hab ich ja genau das erreicht, was ich wollte, das freut mich sehr! :-)

      Liebe Grüße an dich!

  1. Liebe Johanna,

    heute muss ich mich unbedingt auch mal zu Wort melden.

    Das Rezept klingt sehr lecker und deine Bilder dazu machen einfach Lust aufs Nachbacken und Aufessen. Die Farben auf den Bildern sind alle so schön aufeinander abgestimmt und verbreiten ganz viel Weihnachtsstimmung.

    Eigentlich wollte ich in diesem Jahr auch wieder Bratäpfel zum Nachtisch machen, aber deine Küchlein wären auch was Feines.

    Liebe Grüße
    Juliane

    • Johanna sagt

      Liebe Juliane,

      wie schön, das freut mich sehr, was du über meine Fotos schreibst. Hach, wenn man so ein schönes Feedback bekommt, dann lohnt sich das alles doch doppelt!

      Ich bin auch noch nicht ganz sicher, ob die Bratäpfel für den Apfelkuchen weichen müssen, mal sehen. Ich bin gespannt, wofür wir uns entscheiden!

      Liebste Grüße!

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